DE575699C - Entaschungseinrichtung mit Einfuehrung der Verbrennungsrueckstaende durch Fallrohre in Schwemmrinnen - Google Patents

Entaschungseinrichtung mit Einfuehrung der Verbrennungsrueckstaende durch Fallrohre in Schwemmrinnen

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DE575699C
DE575699C DEST48528D DEST048528D DE575699C DE 575699 C DE575699 C DE 575699C DE ST48528 D DEST48528 D DE ST48528D DE ST048528 D DEST048528 D DE ST048528D DE 575699 C DE575699 C DE 575699C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Entaschungseinrichtung mit Einführung der Verbrennungsrückstände durch Fallrohre in Schwemmrinnen Gegenstand des Patents 571 7c/.2 ist eine Entaschungseinrichtung .mit Einführung der Verbrennungsrückstände durch Fallrohre in Schwemmrinnen, bei der die in dem Förderkan,al unterhalb jedes Fallrohres zwischen den Rohraustrittsöffnungen und dem Kanalboden angeordneten Auffangflächen für die Rückstände über die ganze Kanalbreite reichen und in sowie entgegengesetzt zur Richtung der Spülwasserströmung derart bemessen sind, daß zwischen den Rändern der Aschenböschungsgrundfläche und der Auffangfläche ein das Einfallen von Rückständen in den: abgetrennten Kanalteil sicher verhindernder Abstand verbleibt. , Der Zweck der Erfindung ist es nun, diesen Gedanken in der Richtung weiter auszubauen, daß der Spülwasserstrom oberhalb der Auffangfläche beschleunigt, seine Spülwirkung also erhöht wird und gleichzeitig Fürsorge dafür getroffen wird, daß die mit den Rückständen abgehenden Gase unschädlich gemacht werden. Dies geschieht in bei Schwemmrinnen ohne besondere Auffangflächen bekannter Weise dadurch, daß in dein Förderkanal nahe über dem unteren Rande jedes Fallrohres eine den Kanal mindestens in der Länge der unter dem Fallrohr angebrachten Auffangfläche nach oben abdeckende Platte vorgesehen- ist, welche an der .,der Strömungsrichtung des Spülstromes entgegengerichteten Kante als Staukörper. ausgebildet ist. Es wird also kurz vor jedem Fallrohr die anstehende Wassersäulenhöhe und damit der Druck vergrößert, der sich dann in Geschwindigkeit umwandelt und den Spülstrom beschleunigt. Man kommt auf diese Weise mit wesentlich geringeren Mengen Spülwasser aus, erzielt aber trotzdem die .gleich gute Spülwirkung. Abgesehen hiervon werden die mit den Rückständen abgehenden schädlichen bzw. übelriechenden Gase gezwungen, eine längere Strecke unter Wasser zu bleiben, ehe sie am rückwärtigen Rande der Zwischenwand austreten können. Während dieser Zeit werden sie zum größten Teil vom Wasser aufgenommen und dadurch deren übertritt- in die Atmosphäre verhütet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeibpiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. z ein Stück Schwemmrinne in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 den dazugehörigen Grundri$ und Fig. 3 den Schnitt gemäß Linie III-111 der Fig. Z.
  • In die mach oben offene Schwemmrinne q. münden ein oder mehrere Fallrohre 5, die die ununterbrochen oder in Zeitabständen anfal- Lenden Verbrennungsrückstände auf eine Auffangfläche 6 abgeben, von der sie allmählich durch den infolge dieser Auffangfläche 6 geteilten Spülstrom heruntergespült und weiter-` gefördert werden. Oberhalb der Auffangfläche 6 ist eine Platte 7 angeordnet, durch die das Fallrohr 5 gerade hindurchtritt und deren der Strömungsrichtung entgegengerichtete Kante 8 nach oben gebogen ist. Mit ihrer anderen Kante 9 reicht die'Platte 7 ein erhebliches Stück über die untere Auffangfläche 6 hinaus.
  • Wie Fig. i erkennen läBt, wird das - Spülwasser durch die nach oben gebogene Kante 8 angestaut mit der Folgeerscheinung, daß die Strömungsgeschwindigkeit hinter dem Stau erhöht wird und dadurch die auf der Auffangflache 6 liegenden Rückstände leichteir mitgerissen werden. Die mit den Rückstänr den über die untere Kante .des Fallrohres y austretenden schädlichen bzw. Übelriechenden Gase können nicht sofort durch das Wasser nach oben in die Atmosphäre austreten, sondern werden durch die verhältnismäßig lange Platte 7 gezwungen, im Wasser zu. bleiben, ehe sie über die Kante 9 austreten können. Diese Zeit genügt für die Aufnahme der Gase durch das Wasser, so daß über die Kante g der Platte 7 überhaupt keine, zum mindesten aber keine schädlichen und übelriechenden Gase mehr austreten.
  • Die dargestellte Einrichtung soll nur als Beispiel dafür gelten, wie der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke durchführbar ist, ohne aber gerade hierauf beschränkt zu sein. So kann beispielsweise die Erhöhung des Staues durch eine Verstärkung der Platten erzielt werden bzw. die ganze Platte kann so stark gehalten sein, daB schon hierdurch der Stau erhöht wird. Um aber ein Überfluten der Schwemmrinne zu verhindern, ist es in jedem Falle vorteilhaft, die Platte so auszuführen .und anzuordnen, daß ein noch innerhalb des Rinnenprofils liegender Überlauf vorhanden ist.

Claims (3)

  1. PATENTATNSPRÜCHE: i. Entaschungseinrichtung mit Einführung der Verbrennungsrückstände durch Fallrohre in Schwemmrinnen nach Patent 571 742, dadurch gekennzeichnet, daB in dem Förderkanal nahe über dem unteren Rande jedes Fallrohres (5) eine den Kanal mindestens in der Länge der unter dem Fallrohr angebrachten Auffangfläche (6) nach oben abdeckende Platte (7) vorgesehen ist, welche .an der der Strömungsrichtung des Spülwassers entgegengerichteten Kante als Staukörper ausgebildet ist:-
  2. 2. Entaschungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Staukörper dienende beaufschlagte Rand (8) der Platte (7) vor der Auffangfläche nach oben abgebogen ist.
  3. 3. Entaschungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Staukörper dienende beaufschlagte Rand der Platte (7) verstärkt ist.
DEST48528D 1931-11-12 1931-11-12 Entaschungseinrichtung mit Einfuehrung der Verbrennungsrueckstaende durch Fallrohre in Schwemmrinnen Expired DE575699C (de)

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