DE574792C - Zweikampfspiel mit einem Rollball - Google Patents

Zweikampfspiel mit einem Rollball

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DE574792C
DE574792C DEJ45071D DEJ0045071D DE574792C DE 574792 C DE574792 C DE 574792C DE J45071 D DEJ45071 D DE J45071D DE J0045071 D DEJ0045071 D DE J0045071D DE 574792 C DE574792 C DE 574792C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B67/00Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
    • A63B67/002Games using balls, not otherwise provided for

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

Das neue Zweikampfspiel mit einem Rollball ist ein gleichzeitig die Gymnastik förderndes Geschicklichkeitsspiel und stellt den Spielenden die Aufgabe, den Ball von dem einen Teil eines aus zwei stumpfwinklig aufeinanderstoßenden Bahnteilen, bestehenden und an der Stoßstelle am Fußboden befestigten, sonst aber frei beweglichen Spanntuches durch Verwinden seiner von den Spielern gehaltenen freien Enden über die Stoßstelle hinweg zum Gegenspieler hin derart zu rollen, daß auf der gegnerischen Spanntuchhälfte der Ball möglichst abirrt und zu Boden fällt, was der Gegner wiederum durch geschicktes Verwinden seiner Tuchbahn innerhalb der dutch, die Bodenfessel des Verwindungsgriffstabes beschränkten Möglichkeit zu verhüten sucht.
In der Zeichnung wird das neue Spiel durch Abb. 1 schaubildlich und im Betrieb dargestellt; Abb. 2 gibt es im Aufriß wieder. Das Spanntuch 1, 2, das durch einen seine Längenmitte fassenden Querstab 3 lösbar am Fußboden niedergehalten wird, hat an seinen freien Enden die von den beiden Spielern zu fassenden Griffstangen 4, 5, an deren Längenmitte je ein Gurt 6, 7 von einstellbarer Länge befestigt ist. Die freien Gurtenden tragen je eine Trittleiste 8, 9, auf welche die Spieler zur Begrenzung der Leistenbewegbarkeit treten müssen. Von dem Querstabe 3 des Spanntuches 1, 2 aus sind kleine, am Tuchrande befestigte Geländer 10 abgezweigt, die an dieser Stelle das Abirren des Balles vom Tuche verhindern. Mit 11 sind die Auflegestellen für den Ball 12 bei Beginn des Spiels bezeichnet, der wie folgt eingeleitet wird: t
Die Spieler bringen zunächst das Spanntuch, in die aus Abb. 2 ersichtliche horizontale Lage. Jeder Spieler faßt, nachdem mittels Querstabes 3 das glatt ausgebreitete Spanntuch 1, 2 am Fußboden befestigt worden ist,, seine Griffstange 4 bzw. 5 und stellt den daran hängenden Gurt 6 bzw. 7 auf eine Länge ein, die etwa dem Abstande der Hände des Spielenden vom Fußboden entspricht. Nun heben beide Spieler die Griffstangen beidhändig empor, so daß sich beide Tuchhälften i, 2 spannen und die Gurte 6, 7 die an ihnen hängenden Trittleisten 8, 9 senkrecht unterhalb der Griffstangen 4, 5 einstellen. Jetzt treten die Spieler auf die Trittleisten beidseits der Gurte 6, 7, und indem sie die Griffstangen emporziehen, werden sowohl das Spanntuch 1, 2 als auch die Gurte 6, 7 gestrafft, die dadurch gleichzeitig einen gegebenen Spanntuchneigungswinkel aufrechterhalten.
Der das Spiel Beginnende hat jetzt seine Griffstangen 4'bzw. 5 so tief (etwa bis zum Fußboden) zu senken, daß das Spanntuch waagerecht liegt und ein auf die Marke 11 gelegter Ball 12, ohne zu rollen, Halt findet; der Beginnende hat nun zu versuchen, den Ball durch Anheben der Griffstange 4 bzw. 5 und Verwinden des Spanntuches 1 bzw. 2 zum Gegner derart hinrollen zu lassen, daß auf dessen Spanntuchhälfte der Ball abirrt und zu Boden fällt. Hiervor sucht sich der Gegner zu schützen, indem er durch geeignetes rechts- oder linksseitiges Verwinden des Tuches das Abirren des Balles hindert, der dabei zum Mitspielenden zurückzurollen und dabei von dessen Spanntuch abzuirren hat. Jedes Abirren des Balles zählt als Verlustpunkt für den 'Jeweiligen Hälftenbenutzer.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Zweikampf spiel mit einem Rollball, gekennzeichnet durch ein in seiner Längenmitte am Boden festhaltbares Spanntuch (1, 2), an dessen freien Enden Griffstangen (4, 5) zum Verwinden des Spanntuches angebracht sind, die mit einem an ihrer Mitte angreifenden und auf Länge einstellbaren Bande (6, 7) und einem von den Füßen der Spielenden auf dem Boden festzuhaltenden Querstabe (3), der je an den freien Enden der Stellbänder der Griffstangen angebracht ist, verbunden sind, um als Höhenbegrenzung für die Aufrechterhaltung der Neigung des Spanntuches zu dienen.
2. Zweikampf spiel nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß nur in der Nähe der am Boden festgelegten Spanntuchlängenmitte die das Abirren des RoIlballes (12) verhütenden Geländer (10) an den Spanntuchseitenrändern angebracht
• sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEJ45071D Zweikampfspiel mit einem Rollball Expired DE574792C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173003B (de) * 1959-05-12 1964-06-25 Johann Boix Mit einem Rollkoerper zu bespielendes Geschicklichkeitsspiel
WO2000076597A1 (de) * 1999-06-15 2000-12-21 Egon Alraun Handspielballmatte, für diverse ballwurf- und ballfangspieltechniken
USD923095S1 (en) * 2021-01-11 2021-06-22 John Wanzer Drane Handheld game

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173003B (de) * 1959-05-12 1964-06-25 Johann Boix Mit einem Rollkoerper zu bespielendes Geschicklichkeitsspiel
WO2000076597A1 (de) * 1999-06-15 2000-12-21 Egon Alraun Handspielballmatte, für diverse ballwurf- und ballfangspieltechniken
USD923095S1 (en) * 2021-01-11 2021-06-22 John Wanzer Drane Handheld game

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