DE574580C - Haerteofenanlage - Google Patents

Haerteofenanlage

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Publication number
DE574580C
DE574580C DEA62282D DEA0062282D DE574580C DE 574580 C DE574580 C DE 574580C DE A62282 D DEA62282 D DE A62282D DE A0062282 D DEA0062282 D DE A0062282D DE 574580 C DE574580 C DE 574580C
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DE
Germany
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hardening
furnace
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Expired
Application number
DEA62282D
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English (en)
Inventor
Ferdinand Brieger
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0019Circuit arrangements

Landscapes

  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • Härteofenanlage Die Erfindung betrifft eine Härteofenanlage, in welcher Werkstücke verschiedener Größenabmessungen in zwei verschieden-großen Härteöfen bei verschiedenen Temperaturbereichen behandelt werden. Um beispielsweise eine Härteanlage zur Behandlung der verschiedenen im Werkzeugbau verwendeten Stahlsorten einzurichten, war in erster Linie auf die unterschiedlichen Temperaturverhältnisse Rücksicht zu nehmen, die für die jeweiligen Stahlsorten erforderlich waren. Auch die elektrische Ausrüstung der Anlage war dementsprechend auszubilden.
  • Bestand die elektrische Härteanlage nur aus einem Ofen, der sowohl zum Härten von Schnelldrehstahl als auch zur Behandlung von Kohlenstoffstahl benutzt werden sollte, so war entsprechend der Stahlart auch das Salzbad in dem Ofen zu wechseln, da die für die zur Härtung der ersteren Stahlart nötigen Temperaturen von iioo° bis 130o° C beispielsweise Chlorbarium und für Temperaturen von 70o° bis goo° C ein Gemisch von Chlorbarium und Chlorkalium ein gutflüssiges Schmelzbad ;ergab.
  • Um einen Badwechsel nicht vornehmen zu müssen, war man dazu übergegangen, zwei Öfen zur Behandlung der einen und der anderen Stahlart aufzustellen und betrieb sie wechselweise von einem gemeinsamen Transformator aus. Hierfür genügte ein kleinerer Transformator, der sowohl für den Betrieb des größeren Ofens, in welchem die Behandlung der meist größeren Kohlenstoffwerkstücke bei Temperaturen von 75o bis goo° C vorgenommen wurde, als auch zum Betrieb des zur Behandlung von kleineren Sehnelldrehstahlwerkstücken dienenden Ofens von geringeren Abmessungen ausreichte, in welchem Temperaturen von etwa 1130o° C zu erzeugen waren. Der Vorteil dieser Anlage besteht vor allen- Dingen darin, daß ihre Anschaffungskosten geringer waren, als wenn nur ein größerer Ofen zur Behandlung von beiden Stahlsorten mit entsprechend größerem Transformator betrieben werden mußte: Ferner war es bei der Anordnung zweier verschieden großer Öfen möglich, stets nur so viel Strom zu verbrauchen, wie mit Rücksicht auf die Größe des Härtegutes und die Höhe der Temperatur gerade erforderlich war, da die Badabmessungen der Größe der Behandlungsstücke besser angepaßt waren.
  • Indessen ergab sich bei dieser Anordnung aber, daß jeder Ofen nur bis zu einer gewissen Höchsttemperatur entsprechend der vorhandenen Leistung des gemeinsamen Transformators benutzt werden konnte. Es hat sich in der Praxis ergeben, daß, wenn größere Werkstücke aus Schnelldrehstahl zu härten waren, häufig die Aufstellung eines weiteren größeren Schnelldrehstahlhärteofens für große Werkstücke notwendig wurde. Ferner bestand häufig bei etwaigen eintretenden Reparaturen des kleineren Schnelldrehstahlofens das Bedürfnis, Schnelldrehstahlstücke auch in dem größeren Ofen härten zu können.
  • Gemäß der Erfindung werden die Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die Härteofenanlage, bestehend aus zwei verschieden großen Härteöfen, mit zwei gleich großen Transformatoren ausgerüstet wird, die entweder je einen der beiden Härteöfen speisen oder für die Behandlung großer Werkstücke im höheren Temperaturbereich zusammen auf den größeren Ofen geschaltet werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß in dem größeren Ofen die gleich hohen Temperaturen erzeugt werden können wie in dem Ofen von kleinerem Fassungsvermögen. Die Umschaltung geschieht mittels eines besonderen Umschalters, indem beide Transformatoren sekundärseitig parallel geschaltet werden. Bei der Parallelschaltung der beiden Härtetransformatoren ist darauf zu achten, daß von jedem Transformator die gleichen Sekundärspannungen für den größeren Ofen abgenon!-men werden. Aus diesem Grunde müssen die vorgesehenen Regulierschalter und Stern-Dreieck-Umschalter, welche beim Anschluß an Drehstrom meistens zur Erhöhung der Regulierstufenzahl vorhanden sind, immer auf denselben Regulierschalter- und Stern-Dreieck-Schalterstellungen sich befinden. Dies kann beispielsweise durch Kettenübertragung oder durch elektrische Verriegelung erreicht werden, welche durch Klauenkupplungen o. dgl. vor Parallelschaltung der beiden Transforma# Loren einzurücken sind.
  • Abgesehen davon, daß es durch die Erfindung ermöglicht wird, auch größere Werkstücke bei hoher Temperatur mit derselben Härteofenanlage zu behandeln, bringt die neue Einrichtung den erheblichen Fortschritt mit sich, daß die Netzbelastung unabhängig von der verschiedenartigen Ausnutzung der Anlage stets die gleiche ist. Sowohl wenn beide Transformatoren je einen der beiden Härteöfen speisen als auch wenn beide Transformatoren zusammen auf den großen geschaltet sind, bleibt die Gesamtbelastung der Anlage stets die gleiche. Dies ist aber gerade beim Betrieb von Salzbadhärteanlagen von besonderer Wichtigkeit, weil die Güte des Leistungsfaktors von der Art der Belastung der Anlage stark abhängig ist. Während bei ungleichmäßiger Belastung der Leistungsfaktor bis auf o,5 sinken kann, ist es möglich, ihn durch die Einrichtung gemäß der Erfindung ohne Schwierigkeiten bei mittlere- Regulierspannung konstant auf -etwa o,97 zu halten. Es ergibt sich also auf diese Weise eine erhebliche Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
  • In ähnlicher Weise können auch noch weitere Öfen für andere Wärmebehandlungsmethoden geschaltet werden, um die Ausnutzungsmöglichkeit einer Anlage zu erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Härteofenanlage, in welcher Werkstücke verschiedener Größenabmessungen in zwei verschieden großen Härteöfen bei verschiedenen Temperaturbereichen behandelt werden, gekennzeichnet durch zwei gleich große Transformatoren, die entweder je einen der beiden Härteöfen speisen oder für die Behandlung großer Werkstücke im höheren Temperaturbereich zusammen auf den größeren Ofen geschaltet werden. z. Härteöfenanlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierschalter und Stern-Dreieck-Unischalter der Transformatoren zwangsläufig, z. B. mittels einer Klauenkupplung o. dgl., auf gleiche Regulierschalter- und Stern-Dreieck-Umschalterstellungen einstellbar sind.
DEA62282D 1931-06-12 1931-06-12 Haerteofenanlage Expired DE574580C (de)

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