DE57374C - Trockendock - Google Patents

Trockendock

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Publication number
DE57374C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
dock
basin
water
lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57374D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. A. L. KÖPCKE, in Firma AUG. KÖPCKE, in Rotterdam
Publication of DE57374C publication Critical patent/DE57374C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 84; Wasserbad.
in ROTTERDAM.
Trockendock.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Trockendock, welches derart eingerichtet ist, dafs die zu reparirenden Schiffe aus dem Fahrwasser oder Flufs auf das Ufer gesetzt werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Dock dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Grundrifs, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. i,- Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, und Fig. 4 eine (von links nach rechts gesehene) Vorderansicht. ■
Das Dock besteht aus einem gegrabenen Bassin a, Fig. 1 und 2, das bei al mit dem Flufs bezw. Fahrwasser in Verbindung steht, von diesem aber durch zwei Schleusen-Doppelthore t und tl abgesperrt werden kann.
Rings um dieses Bassin α ist ein Deich b aufgeworfen, der ein in der Verlängerung des Bassins liegendes grofses Grundstück c mit umschliefst, welches den Zweck hat, die zu reparirenden Schiffe aufzunehmen.
Der Deich b endet bei den obengenannten Schleusenthoren und bildet mit diesen, welche beinahe bis zur Oberkante des Deiches reichen, ein zweites wasserdichtes Bassin.
Die Benutzung des Docks ist folgende:
Das Schiff fährt, nachdem die Schleusenthore geöffnet sind, in die Kammer α und hierauf werden die Schleusenthore geschlossen. Jetzt beginnt man durch Einpumpen von Wasser in die Kammer α und den von dem Deich umschlossenen Raum das Schiff zu heben. Dieses Pumpen (wozu natürlich eine kräftige Maschine und eine Anzahl Pumpen nöthig sind) setzt man so lange fort, bis das Schiff so hoch gehoben ist, dafs es über das eingeschlossene, inzwischen unter Wasser gesetzte Terrain c gefahren und dort mit Stoppblöcken und Stützen festgesetzt werden kann.
Ist man hiermit fertig, so öffnet man einige Ablafsventile der Abfiufskanä'le, worauf der .Wasserspiegel wieder auf die gewönliche Höhe sinkt, während das Schiff auf dem Trocknen, dem festen Lande sitzen bleibt.
Damit man nur so wenig Wasser als möglich einzupumpen nöthig hat, mufs das Schiff bei Hochwasser eingebracht werden; hierdurch erreicht man aufserdem den Vortheil, dafs die Schleuse nicht so tief gegründet und der Boden der Kammer weniger tief ausgegraben zu werden braucht.
Das von dem Deich mitumschlossene Grundstück c ist das eigentliche Dockterrain; es ist in regelmäfsigen Abständen mit verschiedenen Fundamenten versehen, auf welchen das Schiff mittelst Stoppblöcke und Stützen ruhen bleibt.
Das Dockterrain ist durch ein Schleusendoppelthor c1 in zwei Hälften getheilt, welches geschlossen wird, wenn ein kleines Schiff auf das Terrain c gesetzt werden soll. Man braucht alsdann nicht den ganzen vom Deich b umschlossenen Raum vollzupumpen, was eine wesentliche Ersparnifs ist.
Aufserdem kann man durch Anwendung dieser Schleuse ein zweites kleines Schiff docken, wenn das erste bereits früher hinter der Schleuse aufgestellt ist.
Beim Docken von grofsen Schiffen oder Dampfern bleibt diese Schleuse c1 offen.
Um bequem zu dem trocken sitzenden Schiff gelangen zu können, sind in dem Deiche b an passenden Stellen Durchgänge bl, Fig. ι und 3, angebracht, welche mit Schleusenthoren versehen sind, die vor dem Aufpumpen des Wassers geschlossen und nach dem Ablaufen des Wassers wieder geöffnet werden.
Zum Ablassen des Wassers aus dem Dock dienen aufser einigen Ventilen in den Schleusenthoren t tl auch zwei neben den letzteren angelegte Kanäle d, Fig. i, 2 und 4, welche mittelst Schieber oder Ventile d\ Fig. 1, geöffnet und geschlossen werden können.
Derartige Abflufskanäle können mehrfach angebracht werden.
Rings um das ganze Werk sind kleine Kanäle f gezogen, um das Dock von dem ä'ufseren Terrain abzuschliefsen, sowie auch um das Quell- und Regenwasser der Deiche nach dem Flufs abzuleiten.
Das beschriebene Dock kann auch so abgeändert werden, dafs das Dockterrain c statt hinter dem Bassin %a neben dem letzteren liegt, wie die Fig. 5 und 6 in Oberansicht und im Schnitt zeigen.
Eine solche Anlage ist wegen der geringeren Länge des umschliefsenden Deiches und durch den Wegfall der Dockterrainschleuse billiger als die zuerst beschriebene, aber es geht hierdurch ein bedeutender Vortheil verloren, nämlich beim Docken von kleineren Schiffen kann, nachdem ein Schiff gedockt worden ist, kein zweites gedockt werden; man kann nur zwei kleine Schiffe auf einmal aufpumpen. Dagegenhat die zweite Anlage der ersteren gegenüber den Vortheil, dafs weniger Wasser aufgepumpt zu werden braucht.
Um das Einpumpen von Wasser auf das geringste Mafs einzuschränken, kann man das Dock im Ganzen tiefer legen. ,
Die Schiffe können dann bei niedrigerem Wasserstand,, kurz vor dem Wachsen oder Einfallen des Flusses, in das Bassin gebracht werden, so dafs das steigende Flufswasser selbst das Schiff hebt. Nachdem das Flufswasser seinen höchsten Stand erreicht hat, werden die Schleusenthore geschlossen und darauf mit dem Aufpumpen des Wassers begonnen, wobei die niedrige Lage des Dockterrains den Vortheil gewährt, dafs das Schiff nicht so hoch gehoben bezw. dafs nicht so viel Wasser eingepumpt' zu werden braucht.
Wenn das Dock aber so tief angelegt ist, so ist es nöthig, noch besondere Schleusenthore vorzusehen, um zu verhindern, dafs das Dockterrain nicht bei jedem Hoqhwasser mit unter Wasser gesetzt wird.
Ferner . erhöhen das tiefere Anlegen der Schleusenthore, sowie das tiefere Ausgraben des Bassins die Kosten der Anlage bedeutend, und es geht aufserdem der Vortheil, dafs das Schiff stets trocken über dem Spiegel des hohen Wasserstandes sitzen bleiben kann, verloren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Trockendock, bei welchem das durch Schleusenthore gegen den Flufs abgeschlossene Bassin nebst einem hinter oder neben diesem Bassin gelegenen Grundstück von einem Deiche umgeben ist, welcher mit den Schleusenthoren des ersten Bassins ein zweites oberes Bassin bildet, welches nach dem Einfahren des Schiffes in das erste Bassin und dem Schliefsen der Schleusenthore so hoch mit Wasser gefüllt wird, dafs das Schiff auf das genannte Grundstück gebracht werden kann, worauf das Wasser abgelassen und das Schiff festgestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT57374D Trockendock Expired - Lifetime DE57374C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0392094A1 (de) * 1989-04-14 1990-10-17 Deloma Industriemontage Abbruch Und Güternahverkehr Gmbh Einrichtung zum Be- und Entladen eines Binnenschiffes mit Schwerlast-Eisenbahnwagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0392094A1 (de) * 1989-04-14 1990-10-17 Deloma Industriemontage Abbruch Und Güternahverkehr Gmbh Einrichtung zum Be- und Entladen eines Binnenschiffes mit Schwerlast-Eisenbahnwagen
WO1990012731A1 (de) * 1989-04-14 1990-11-01 Deloma Industriemontage, Abbruch Und Güternahverkehr Gmbh Einrichtung zum be- und entladen eines binnenschiffes mit schwerlast-eisenbahnwagen

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