DE573308C - Verfahren zur Herstellung stumpf geschweisster Rohre - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stumpf geschweisster Rohre

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DE573308C
DE573308C DE1930573308D DE573308DD DE573308C DE 573308 C DE573308 C DE 573308C DE 1930573308 D DE1930573308 D DE 1930573308D DE 573308D D DE573308D D DE 573308DD DE 573308 C DE573308 C DE 573308C
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Germany
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metal strip
sheet metal
funnel
butt
welded
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Application number
DE1930573308D
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MARIA LAVALLE
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MARIA LAVALLE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • B21C37/083Supply, or operations combined with supply, of strip material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung stumpf geschweißter Rohre Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung stumpf geschweißter Rohre. Es besteht darin, daß der zu einer Röhre zu formende Blechstreifen durch Schweißen, Nieten o. dgl. mit einem Ziehstück urilösbar verbunden wird, daß dieses nach Erhitzen des Blechstreifens in einem Schweißofen und Einlegen in eine Haltevorrichtung selbsttätig von der Kette o. dgl. einer Ziehbank erfaßt und der Blechstreifen in einem zur Aufnahme des " Blechstreifens zu öffnenden, gekühlten Ziehtrichter zu einem Rohr gezogen und zugleich die Rohrnaht-vefschweißt wird.
  • Es ist bekannt, einen angespitzten, zu einer Röhre zu gestaltenden Blechstreifen mit einem Rundeisen zu verschweißen, welches dazu dient, den Blechstreifen durch einen Ziehtrichter zu führen; zu dem Zwecke, den Streifen zu einem Rohr zu formen und seine Längskanten miteinander zu verschweißen.
  • Bekannt i"st ferner, bei einer mit Schweißges arbeitenden Vorrichtung der' Blechstreifen mittels einer Zange durch eine den Streifen zu einer Röhre -biegende geteilte; sich öffnende und-schließende Formglocke zu führen, hinter welcher der Blechstreifen bzw. seine zu verschweißenden Kanten durch Schweißgas auf Schweißhitze gebracht werden, worauf ein Rollenpaar die Schweißstelle unter Druck setzt und dadurch die Verschweißung bewirkt.
  • Endlich sinid Vorrichtungen bekannt, um das Einlegen der Zangen; welche die »Blechstreifen lösbar gefaßt haben, in die Mitnehmer der Kette einer Ziehbank von einer Ruhestelle aus selbsttätig und daher gefahrlos bewirken zu lassen.
  • Diese bekannten Einrichtungen zeigen die Kombination gemäß der Erfindung nicht. Die zweite Einrichtung insbesondere benutzt ein ganz anderes Verfahren, nämlich das Schweißgasverfahren, so daß der Schweißglocke nur die Aufgabe zukommt, den Blechstreifen vorzubiegen, -während er erst nachfolgend durch Schweißgas erwärmt wird, um durch besondere Walzen fertiggebogen und zugleich verschweißt zu werden. Die an dritter Stelle genannten Einrichtungen setzen die bekannte Verwendung von Zangen voraus, ferner die Benutzung von geschlossenen Ziehringen.
  • Das neue Verfahren stellt eine einheitliche Zusammenfassung von getrennt bekannten Arbeitsvorgängen dar. Es benutzt die unlösbare Verbindung von einem Ziehstück mit dem zu verarbeitenden Blechstreifen, um die Zangen zu umgehen, welche die Herstellung von stumpf geschweißten Rohren kleineren Durchmessers sehr verteuern. Es wendet statt der bekannten einteiligen Ziehtrichter, welche vor jedem Zug auf die die Blechstreifen fassenden Zangen aufgestreift werden müssen, einen ortsfesten geteilten Ziehtrichter an, welcher zur Aufnähme des Ziehstücks sich öffnet. Durch die Verwendung dieses geteilten Ziehtrichters wird an Zeit und Arbeitskräften "gespart. Durch die Benutzung einer selbsttätigen Einlegevorrichtung für die Ziehbank wird ein weiterer Gewinn an Zeit und an Bedienungsmannschaft erzielt.
  • Das angemeldete Verfahren, das in seiner Gesamtheit noch nicht angewendet ist, ermöglicht also die Herstellung stumpf geschweißter Rohre, insbesondere der bisher verhältnismäßig teueren Rohre von kleinem Durchmes= ser, in einfachster, gegenüber den bisherigen Verfahren besonders wirtschaftlicher Weise, bei geringster Zahl von Arbeitskräften und unter erheblicher Ersparnis von Arbeitszeit.
  • In der Zeichnung sind zur Ausführung des Verfahrens benutzte Einrichtungen andeutungsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. r einen vorbereiteten Blechstreifen, Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch einen Schweißofen mit vorgelagerter Ziehbank, die Abb. 3 und .4 Vorderseite und Innenansicht mit teilweisem Schnitt eines Ziehtrichters, Abb.5 die Einrichtung zum Öffnen und Schließen des Ziehtrichters, Abb. 6 eine Einzelheit der Ziehbank.
  • Der zu dem Rohr zu formende Blechstreifen a wird in bekannter Weise an einem Ende b angespitzt und in geeigneter Weise, z. B. durch Schweißen oder Nieten, mit einem Ziehstück c aus Rund- oder sonstigem Eisen von geringerem Durchmesser als das zu formende Rohr unlösbar verbunden. Das freie Ende des Ziehstücks ist mit einem Kopf versehen, mittels dessen es von einem geeigneten Greifmittel der Ziehbank erfaßt werden kann.
  • Die Ziehbank befindet sich unmittelbar vor dem Ofen d zur Erhitzung des Blechstreifens. Sie ist beliebiger Ausführung. Nach der Zeichnung besitzt sie eine endlose Kette, auf welcher Daumen m zur Mitnahme des Ziehstücks c angeordnet sind.
  • Der Ziehtrichter e zur Formung des Blechstreifens zur Röhre ist mehrteilig und hat nach dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein feststehendes Teile und bewegliches Teil f. Er kann zur Aufnahme des Blechstreifens a. bzw, des Ziehstücks c geöffnet werden. Das Offnen geschieht nach Abb. 5 der Zeichnung durch einen in einem Zylinder i geführten Kolben, dessen Kolbenstange h mit dem beweglichen Teil f gekuppelt ist. Der Kolben wird in bekannter Weise durch Einleiten eines geeigneten Druckmittels in den Zylinder i betätigt. Zum Zwecke der Kühlung während des Arbeitsvorganges besitzt der Trichter e, f von einem Kühlmittel durchflossene Hohlräume g, deren Öffnungen 1a das Kühlmittel zuleiten und abführen.
  • Der Ziehtrichter ist auf dem hinteren Teil der Ziehbank vor dem Ofen d befestigt. Ebenfalls im hinteren Teil der Ziehbank n, jedoch im Bereich der Daumenkette ist eine federnde Klemme L angeordnet. Die Klemme besitzt einen oberen keilförmigen Aufnahmeraum für das Ziehstück c; ihre in dem Weg der Kettendaumen m liegenden Teile sind derart ausgebildet, daß beim Durchgang eines Kettendaumens durch die Federklemme diese gespreizt wird, wodurch sich der obere keilförmige Aufnahmeraum öffnet und das in ihn eingebrachte Ziehstück c nach unten vor den Kettendaumen m fällt. Beim Weitergang der Kette wird dann das Ziehstück von dem Daumen mitgenommen.
  • Wie bereits aus der vorhergegangenen Beschreibung der Arbeitsvorrichtungen erkennbar, erfolgt die Herstellung des Rohres in der Weise, daß zunächst der Blechstreifen a mit dem Ziehstück c unlösbar verbunden wird. Der Blechstreifen wird alsdann von hinten in den Schweißofen d, eingelegt, und zwar so, daß das vordere, kalt bleibende Ende des Ziehstücks vorn aus dem Ofen herausragt. Ist der Blechstreifen genügend erhitzt, so wird durch Betätigung eines Hand- oder Fußhebels o: dgl. der Trichter e, f selbsttätig geöffnet. Alsdann wird das Ziehstück in den Trichter so eingelegt, daß sein vorderes, mit Kopf versehenes freies Ende aus dem Trichter nach vorn herausragt und in dem keilförmigen Aufnahmeraum der Federklemme Z ruht. Durch erneute Betätigung des Hand-oder Fußhebels oder indem man diesen wieder in seine Ausgangslage zurückgehen läßt, schließt sich der Trichter und ist nun für den eigentlichen Ziehvorgang fertig. Sobald ein Kettendaumen in den Bereich der Federklemme Z kommt, öffnet er deren keilförmigen Aufnahmeraum, und das eingelegte Ziehstück fällt mit seinem Kopf vor den Kettendaumen und wird von diesem mitgenommen. Hierbei wird der Blechstreifen in dem Ziehtrichter zu einer Röhre geformt und die Zusammenschweißung seiner Längskanten miteinander bewirkt.
  • Das Ziehstück c wird nach Fertigstellung des Rohres durch eine Schere oder auf andere Weise von dem Rohr getrennt und kann aufs neue mit einem Blechstreifen verschweißt o. dgl. werden.
  • Die vorgesehene Kühlung des Trichters hält die Trichterwände kalt und verhindert das Ansetzen und Einfressen von Schlacke, Zunder u. dgl. Etwaige Ablagerungen von Schlackenteilchen u. a. im Ziehtrichter werden in den Arbeitspausen durch einen auf die Trichterwände gerichteten Strom gepreßter Luft weggeblasen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung stumpf geschweißter Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß der zu einem Rohr zu fortuende Blechstreifen (a) durch Schweißen, Nieten o. dgl. mit einem Ziehstück (c) unlösbar verbunden wird, daß dieses nach Erhitzen des Blechstreifens in einem Ofen (d) und Einlegen in eine Haltevorrichtung (l) selbsttätig von der Kette o. dgl. einer Ziehbank erfaßt und der Blechstreifen in einem zur Aufnahme des Blechstreifens zu öffnenden, gekühlten Ziehtrichter (e, f) zu einem Rohr gezogen und zugleich die Rohrnaht verschweißt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwände in den Arbeitspausen durch einen gegen sie gerichteten Strom gepreßter Luft von Schlackenteilchen oder Zunder u. dgl. gereinigt werden.
DE1930573308D 1930-10-11 1930-10-11 Verfahren zur Herstellung stumpf geschweisster Rohre Expired DE573308C (de)

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