DE571997C - Verfahren zur Kuehlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen - Google Patents
Verfahren zur Kuehlung der Schaufeln von BrennkraftturbinenInfo
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Description
Verfahren zur Kühlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen durch Wärmeabfuhr aus
dem Schaufelfuß sind bereits vorgeschlagen worden. Man ordnete dabei die Schaufeln so
an, daß die Schaufelfüße einem kühlmitteldurchflossenen Hohlraum im Laufradkranz
benachbart waren oder sogar seine in Umfangsrichtung des Laufradkranzes verlaufende
Wandung bildeten. Die Anordnung derartiger Hohlräume im Laufradkranz macht jedoch infolge der erforderlichen Zu- und Abführung
des Kühlmittels und infolge der notwendigen Abdichtung der Schaufeln gegen den Hohlraum erhebliche Schwierigkeiten. In
1$ besonders einfacher Weise hat man daher diese Kühlung durch Anstrahlung des Laufradkranzes
mit Kühlmitteln herbeizuführen gesucht. Ein derartiges Kühlverfahren hat jedoch den Nachteil, daß die abzuführende
Kühlwärme aus dem Schaufelfuß über den Laufradkranz mittelbar abgeführt werden muß, so daß zur Vermeidung eines Temperatursprunges
eine feste, allseitige Anlage der Schaufelfußflanken an den entsprechenden Wandungen der Schaufelrinne im Laufradkranz
erforderlich wird. Da Schaufelfuß und Laufradkranz durchweg zahnartig verklammert
werden, müssen also mindestens die oberen und unteren Zahnflanken der Schaufelfuße
an den entsprechenden Wandungen der Ringnuten im Laufradkranz fest anliegen.
Die Ausbildung der Festigkeitsverbindung zwischen Radkranz und Schaufelfuß auch als
Wärmeleitvorrichtung bedingt damit die Anordnung einer Reihe von Füllstellen auf dem
Umfang des Laufradkranzes, weil sich beim Hindurchtreiben einer genau passenden-Schaufel
von einer einzigen Füllstelle aus um den größten Teil des Radumfanges die Zahnflanken
bis zum Schaufelplatz so stark abnutzen, daß die vorher eingestellte Passung aufgehoben wird. Entsprechend der Mehrzahl
von Füllstellen sind auch eine Mehrzahl von Schlußschaufeln erforderlich, so daß sich eine
verhältnismäßig verwickelte und kostspielige Kühleinrichtung ergibt. Wird dagegen bei
einer derartigen Einrichtung die wärmeleitende Verbindung zwischen Schaufelfuß und
Schaufelkranz nicht erzielt, so nimmt die Schaufel sehr bald Temperaturen an, bei welchen
die Beanspruchung der Schaufeln in der Nähe oder sogar jenseits der Kriechgrenze
des Schaufelbaustoffes liegt, wodurch die Betriebssicherheit der Turbine gefährdet wird.
Es sind weiter Hohlschaufeln bekanntgeworden, bei denen durch den Schaufelhohlraum
Kühlmittel geleitet und auf diese Weise die gesamte Schaufel durchgekühlt wurde;
schließlich hat man im Schaufelkern Bohrungen vorgesehen und durch die Bohrungen
Kühlmittel geleitet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß durch diese Einrichtungen die
Kühlung über das MajS ge zur Erhaltung der Festigkeit erforderlich ist, während^. anderersej|s_._die
WärrHeabführ. Werte Iannimmt1.,-welciie,.,die
Wirtschaftlichkeit des Turbinenbetriebes .j>e^_
einträchtigen. Außerdem gewähren die bekanntgewordenen Kühleinrichtungen nicht die
Einfachheit und Sicherheit der Turbinenbauart und des Betriebsverfahrens, die erfinsdungsgemäß
erstrebt werden.
Die Erfindung geht nun von derjieuartigen
Erkenntnis aus, daß durch Kühlung des Schaufelfußes aus dem aktiven Teil der
Schaufel gerade so viel Wärme.abgeführt wer- _
den kann, daß die Festigkeit-des Schaufelbaustoffes gewahrt bleibt;. ss_ bleiben also die
Wärmeverluste auf ein die Wirtschaftlichkeit des Turbihenbetriebes ^uYkeiner Weise beeinträchtigendes Maß beschränkt."""Zur Vermeidung
der Nachteile, die den bekanntgewordenen Verfahren und Vorrichtungen zur Abführung
der Wärme aus dem Schaufelfuß anhaften, wird dabei erfindungsgemäß die Übertragung
der Kühlwärme auf ein mit dem Schaufelfuß wärmeleitend verbundenes, kühlmitteldurchflossenes
Einsetzorgan des Schaufelträgers vorgeschlagen.
Die Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens können nun in der verschiedensten
Weise ausgebildet sein. Eine besonders vorteilhafte Anordnung besteht in der Verlegung eines mit seinen Wandungen an
den Schaufelfüßen anliegenden, kühlmitteldurchflossenen
Organes in eine Schaufelfußausnehmung, die zweckmäßig durch Gabelung der Schaufelfüße gebildet wird. Um dabei
eine wärmeleitende Verbindung zwischen Kühlorgan und Baustoff des Schaufelfußes herzustellen, kann das kühlmitteldurchflossene
Organ einen von der Kreisform abweichenden, z. B. länglichen Querschnitt erhalten, so
daß es sich unter dem Kühlmitteldruck, dem kreisförmigen Querschnitt zustrebend, an die
Schaufelfußzinken anlegt. Es können ^aber
auch die kühlmitteldurchflossenen Organe mit
dem Schaufelfuß jiujrcJi^Verlöturig^ Verschweißung
oder durch ähnliche^Schmejivprgänge
metallisch verbunden sein. Werden die kühlmitteldurchflossenen Organe für sämtliche
Schaufeln oder wenigstens für einzelne segmentförmige zusammengefaßte Gruppen derselben zu einem zweckmäßig flachgedrückten
Kühlmittelrohr, vorzugsweise aus Kupfer, vereinigt, so ergeben sich besonders einfache
Verhältnisse hinsichtlich der Kühlmittelzu- und -abfuhr, weil für die Zu- und
Abfuhr des Kühlmittels nur eine einzige Zu- und Ableitung erforderlich wird. In diesem
Falle liegt Zu- und Abfuhr des Kühlmittels zweckmäßig in zwei unmittelbar benachbarten
Schaufeln. Mindestens aber kann eine Aufteilung der Schaufeln in einzelne Kühlgruppen
erfolgen, so daß nur einzelne, diesen Kühlmittelgruppen entsprechende Kühlmittelzu-
und -abführungen, über den ■Laufradkörper verteilt, vorgesehen werden müssen; hierbei
kann für sämtliche Kühlmittelgruppen ein gemeinsames Kühlrohr oder für jede Kühlmittelgruppe
ein von den anderen unabhängiges Kühlrohrsegment angeordnet sein. Im ersten Falle wird das gemeinsame Kühlrohr
von mehreren Kühlmittelströmen durchflossen.
Die Befestigung der Schaufeln erfolgt mittels der an sich bekannten Verzahnung zwisehen
Schaufelfuß und Flanke der Schaufelrinne im Laufrad, wobei zwischen jeder der beiden Schaufelfußzinken und dem Grunde
der Laufnut Keile angeordnet sind. Die Keile können außer dem Anzug in der Eintreiberichtung
eine Neigung von der Schaufelmitte nach außen zu aufweisen, die ein Ausweichen der Schaufelzinken gegen die Schaufelmitte
verhindert. Auf diese Weise ist es ausgeschlossen, daß beim Einbau der Schaufeln das
Kühlrohr verdrückt oder beschädigt wird. Die Keile tragen dann aus demselben Grunde
zweckmäßig an ihrer Unterseite Schultern, go
welche sich gegen eine entsprechende Fläche des Radkranzes legen.
Werden dagegen auf größeren Raddurchmessern angeordnete Schaufelfüße auf die
vorgeschlagene Art z. B. mit Wasser gekühlt, so wird weniger die Gefahr der Verdrückung
der Kühlorgane bzw. des Kühlrohres maßgebend sein als das Bestreben, die Radkranzflanken
von den Biegungsbeanspruchungen zu ' entlasten, welche in diesem durch Übertragung
des sich unter der Fliehkraft einstellenden hohen Kühlmitteldruckes, der Werte bis
zu 20 atü annehmen kann, über die Schaufelfußzinken auf die Radkranzflanken entstehen.
Denn die durch den Kühlmitteldruck erzeugten Druckkräfte in axialer Richtung ergeben
infolge des großen Hebelarmes, mit dem sie : an den Radflanken infolge der Übertragung
durch die Schaufelzinken 4 und 5 angreifen, große Biegungsmomente und damit große Be- n0
anspruchungen. In solchen Fällen wird den Keilen außer dem Anzug in der Eintreiberichtung
zweckmäßig eine Neigung von den Kranzflanken zur Schaufelmitte zu gegeben. Die Schaufelzinken werden dann zwar durch
das Eintreiben der Keile nach innen gedrückt und unter Umständen das Kühlrohr ein
wenig zusammendrücken. Der mit der Fliehkraft auf tretende, hohe Kühlmitteldruck preßt
jedoch das Kühlrohr kräftig von innen gegen die Schaufelzinken, so daß diese wieder nach
außen gedrückt werden und nun die auftre-
tenden Druckkräfte nicht mehr unmittelbar, sondern über die Keile auf die Radflanken
übertragen. Da die Keile auf dem Boden der die Schaufeln aufnehmenden Umfangsnut des
Radkranzes angeordnet sind, greifen die Druckkräfte, welche über die Keile auf die
Flanken des Radkranzes übertragen werden sollen, mit sehr kleinem Hebelarm an diesen
unter dem Einfluß des Kühlmittel druckes an;
ίο hierdurch wird nahezu eine völlige Entlastung
der Radflanken von den Biegungsspannungen erzielt.
Eine besondere Ausbildung haben die Schaufeln zu erfahren, über die der Kühlmittelzu-
bzw. -abfluß bewirkt wird. Dieser Kühlmittelzu- und -abfluß erfolgt erfindungsgemäß
durch hahnkükenartig ausgebildete, in Querbohrungen des Laufradkörpers aufgenommene
Kegelbolzen, deren Bohrung einerseits mit im Laufradkörper vorgesehenen, das
Kühlmittel zu- bzw. ableitenden Radialbohrungen, andererseits mit den kühlmitteldurchflossenen,
in den Schaufelfuß verlegten Organen in Verbindung steht. Zweckmäßig werden die Kegelbolzen in warzenartigen Ausbuchtungen
der in den Schaufelfuß verlegten kühlmitteldurchfiossenen Organe unter Befestigung
derselben im Laufradkörper schließend aufgenommen, wobei Hohlschrauben die Warzen dichtend an den Radkörper pressen
und in den Hohlschrauben aufgenommene Stopfen die Kegelbolzen sichern.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens, und zwar
gibt
Abb. ι einen Schnitt durch den Schaufelkranz senkrecht zur Radachse gemäß Linie I-I
der Abb. 3 wieder. In einem besonderen Teil der Abb. 1 wird ein Schnitt gemäß Linie I-I
der Abb. 2 veranschaulicht.
Abb. 2 zeigt einen durch die Laufradachse gehenden Radialschnitt nach Linie H-II der
Abb. i,
Abb. 3 einen durch die Laufradachse gehenden Radialschnitt nach Linie III-III der
Abb. i,
Abb. 4 weiter einen senkrecht zur Laufradachse verlaufenden Querschnitt durch den
Laufradkranz nach Linie IV-IV der Abb. 3.
Abb. 5 gibt schließlich den gleichen Schnitt wie Abb. 2 wieder mit dem Unterschied, daß
die Keile in axialer Richtung eine umgekehrt verlaufende Neigung aufweisen.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Kühlung der Turbinenschaufelfüße wird auf folgende
Weise durchgeführt: Wie Abb. 2 zeigt, weisen die Schaufeln I bzw. 2 Schaufelfüße 3
auf. Die Schaufelfüße sind gegabelt, so daß Schaufelfußzinken 4 und 5 entstehen. In den
Zwischenraum zwischen den Schaufelfußzinken 4 und 5 ist das kühlmitteldurchflossene
Kühlrohr 6 eingebettet. In an sich bekannter Weise weisen die Schaufelfußzinken 4 und 5
Schaufelzähne:jr auf, die in entsprechenden
Ringnuten des Laufradkranzes 8 aufgenommen werden. Da durch Anordnung des Kühlrohres
6 eine unmittelbare Kühlung der Schaufelfüße und damit der Schaufeln erfindungsgemäß
erzielt wird, wird lediglich eine Festigkeitsverbindung zwischen Schaufeln und Laufrad über die Schaufelzähne 7 und
die entsprechenden Ringnuten im Laufrad erforderlich. Infolgedessen genügt eine feste
Anlage der oberen Schaufelzahnflanken an den unteren Radnutenflanken. Diese feste Anlage
wird durch Keile 9 hergestellt, die zwischen den Schaufelfußzinken 4, 5 und dem Boden 10 der Schaufelfußrinne angeordnet
sind. Die Keile 9 weisen außer dem Anzug in der Eintreiberichtung (vgl. Abb. 1) eine
Neigung derart auf, daß sie sich von der Schaufelmitte nach außen verjüngen (vgl.
Abb. 2 und 3), die ein Ausweichen der Schaufelzinken 4 und 5 gegen die Kranzmitte und
damit eine Verdrückung oder Beschädigung des Kühlrohres 6 verhindern. Zweckmäßig
tragen die Keile 9 aus demselben Grunde an ihrer Unterseite Schultern 23, die sich gegen
eine entsprechende Fläche des Radkranzes 8 legen.
Unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft treten im Kühlrohr 6 während des Turbinenbetriebes
z. B. bei Verwendung von Wasser als Kühlmittel Drücke bis zu etwa 200 at auf.
In solchen Fällen kann eine Ausführung der Keile 9 nach Abb. 5 zweckmäßiger sein.
Hier weisen die Keile außer dem Anzug in der Eintreiberichtung (vgl. Abb. 1) eine Neigung
derart auf, daß sie sich von außen nach der Schaufelmitte zu verjüngen (vgl. Abb. S).
In diesem Falle erfolgt die Übertragung der von dem Kühlrohr 6 auf die Schaufelfußzinken
4 und 5 ausgeübten großen Druckkräfte nicht mehr unmittelbar über die Schaufelfußzinken
4 und 5 auf die Radkranzflanken, sondern auf dem Umweg über die Keile 9. Der
Kraftangriff auf die Radflanken 8 geschieht also unter einem bedeutend verkleinerten
Hebelarm, so daß eine erhebliche Entlastung der Radflanken 8 von Biegungsspannungen
erzielt wird.
Unter dem Einfluß des hohen Kühlmitteldruckes spreizt" sich das flache Kühlrohr,
dessen Wandungen aus verhältnismäßig weichem Baustoff, wie'z.B. Kupfer, bestehen,
auf und legt sich fest gegen die Schaufelfußzinken 4 und 5 an. Auf diese Weise ist eine
gute Kühlung des Schaufelfußes 3 und damit der Schaufeln selbst gewährleistet. Es kann
aber auch zur Erzielung eines vollkommen ungestörten Wärmeflusses eine metallische
Verbindung zwischen Schaufelfuß 3 bzw. Schaufelfußzinken 4 und S und dem Kühlrohr
6 durch Einfüllung von Lot in den Zwischenraum zwischen diesen Teilen hergestellt
werden. Dadurch, daß erfindungsgemäß die Kühlung des Schaufelfußes durch das Kühlrohr
6 erfolgt, fällt die bei der Anstrahlung des Laufradkranzes durch Kühlmittel bisher
erforderliche Passung der oberen und unteren Schaufelzahnflanken an die entsprechenden
Ringnutennanken in der Schaufelrinne fort, so daß man ohne Schädigung dieser Passung
mit einer einzigen Füllstelle und einer einzigen Schlußschaufel auskommen kann. Hierdurch
vereinfachen sich Aufbau und Betriebssicherheit der neuen Kühleinrichtung wesentlich.
Im Ausführungsbeispiel ist für jede Laufradschaufelreihe ι bzw. 2 ein einziges Kühlrohr
6 vorgesehen. Im Wesen der Erfindung liegt es jedoch, daß die je Schaufel vorgesehenen
kühlmitteldurchflossenen Kühlorgane 6 lediglich für einzelne Schaufelgruppen zu einem Kühlrohr bzw. Kühlrohrsegment
zusammengefaßt werden können, wobei diese Segmente hinsichtlich der Kühlmittelzu-
bzw. -abfuhr parallel, hintereinander- oder teilweise parallel und hintereinandergeschaltet
werden können. Ebenso kann bei einem für sämtliche Schaufeln gemeinsamen, durchgehenden
Kühlrohr eine einzelne Zu,- und Abführung des Kühlmittels vorgesehen werden;
es können aber auch mehrere Kühlmittelzu- und -abflüsse angeordnet werden, wobei das
gemeinsame Kühlrohr von mehreren Kühlmittelkreisströmen durchflossen wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des Erfindungsgedankens, bei der das für alle
Schaufeln gemeinsame Kühlrohr eine einzige Kühlmittelzu- und -abführung besitzt. Der
Kühlmittelzu- bzw. -abfluß erfolgt dabei über hahnkükenartig ausgebildete, in Querbohrungen
11 des Laufradkörpers 8 (vgl. Abb. 3) aufgenommene Kegelbolzen 12, deren Bohrung
13 einerseits mit den im Laufradkörper 8 vorgesehenen, das Kühlmittel zu- bzw.
abführenden Radialbohrungen 14 und 15, andererseits
mit den kühlmitteldurchflossenen, in den Schaufelfuß verlegten, zu einem Kühlrohr
6 vereinigten Kühlorganen in Verbindung steht. Die Kegelbolzen 12 sind dabei in
warzenartigen Ausbuchtungen 16 der Endstücke 17 und 18 des Kühlrohres 6 aufgenommen,
wobei Hohlschrauben 19 die Warzen 16 dichtend an den Radkörper pressen und in den
Hohlschrauben 19 aufgenommene Stopfen 20 die Kegelbolzen 12 sichern. Zur Aufnahme
der Warzen 16 dienen dabei entsprechende Nischen 21 im Laufradkörper. Die Radialbohrungen
15, 16 sind durch Stopfen 22 abgeschlossen.
' Die mannigfachsten Abänderungen dieser Ausführungsform des Erfindungsgedankens
sind möglich, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Claims (9)
1. Verfahren zur Kühlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen durch
Wärmeabfuhr aus dem Schaufelfuß, gekennzeichnet durch Übertragung der Kühlwärme auf ein mit dem Schaufelfuß
wärmeleitend verbundenes, kühlmitteldurchflossenes Einsatzorgan des Schaufelträgers.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeich-"
net durch Anordnung eines mit seinen Wandungen an den Schaufelfüßen anliegenden,
kühlmitteldurchflossenen Organes, das zweckmäßig in den durch Gabelung der Schaufelfüße entstehenden Zwischenraum
verlegt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des
Querschnittes des kühlmitteldurchflossenen Organes in einer von der Kreisform abweichenden, z. B. länglichen Form, so
daß sich das Organ, unter dem Kühlmitteldruck dem kreisförmigen Querschnitt zustrebend, an die Schaufelfußzinken anlegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die kühlmitteldurchflossenen Organe mit dem Schaufelfuß durch Schmelzvorgänge,
wie z. B. Verlötung oder Verschweißung, metallisch verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch Vereinigung
kühlmitteldurchflossener Organe zu einem zweckmäßig flachgedrückten Kühlmittelrohr, vorzugsweise aus Kupfer,
für sämtliche Schaufeln eines Laufrades oder Gruppen derselben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen jeder der beiden Schaufelfußzinken und dem Grunde der Laufnut Keile angeordnet sind. .
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile
außer dem Anzug in der Eintreiberichtung eine Neigung in axialer Richtung aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlmittelzu- bzw. -abfluß über hahnkükenartig ausgebildete, in Querbohrungen
des Laufradkörpers aufgenommene Kegelbolzen erfolgt, deren Bohrung einerseits mit im Laufradkörper vorge-
sehenen, das Kühlmittel zu- bzw. ableitenden Radialbohrungen, andererseits mit
den. kühlmittel durchflossenen,' in den Schaufelfuß verlegten Organen bzw. dem
Kühlrohr in Verbindung steht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelbolzen
in warzenartigen Ausbuchtungen der in den Schaufelfuß verlegten kühlmitteldurchflossenen
Organe unter Befestigung to derselben- im LaSfradkörper schließend
aufgenommen werden, wobei Hohlschrauben die Warzen dichtend an den Radkörper pressen und in den Hohlschrauben
aufgenommene Stopfen die Kegelbolzen sichern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH127543D DE571997C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Verfahren zur Kuehlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH127543D DE571997C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Verfahren zur Kuehlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE571997C true DE571997C (de) | 1933-03-08 |
Family
ID=7175392
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH127543D Expired DE571997C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Verfahren zur Kuehlung der Schaufeln von Brennkraftturbinen |
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|---|---|
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1931
- 1931-06-28 DE DEH127543D patent/DE571997C/de not_active Expired
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