DE57181C - Behälter zum Aufbewahren und Versenden von Patronen - Google Patents
Behälter zum Aufbewahren und Versenden von PatronenInfo
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- DE57181C DE57181C DENDAT57181D DE57181DA DE57181C DE 57181 C DE57181 C DE 57181C DE NDAT57181 D DENDAT57181 D DE NDAT57181D DE 57181D A DE57181D A DE 57181DA DE 57181 C DE57181 C DE 57181C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/26—Packages or containers for a plurality of ammunition, e.g. cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Metallbehälter von cylindrischer oder prismatischer
Form zum Aufbewahren und Versenden von Patronen. Derselbe kann mit einer Schutzhülle
aus Holz umkleidet sein. ■ Im Innern zeigt derselbe eine Einrichtung zur Aufnahme
der Patronen, während ein entsprechend eingerichteter Deckel den Behälter luftdicht abschliefst
und zugleich eine elastische Einlage trägt, womit die Patronen sicher in ihrer Lage
gehalten werden. Die Befestigung des Deckels geschieht entweder mittelst einer Anzahl Schrauben
oder in der Weise, dafs der Deckel aus zwei Scheiben besteht, welche durch einen
Bolzen verbunden sind und von denen nur die obere mit Gewinde versehen ist und sich
in den Behälter einschrauben läfst, um dadurch die untere, als Deckel dienende Scheibe
anzupressen.
Der Apparat ist auf der Zeichnung in zwei .Ausführungsarten dargestellt. Der in Fig. 1
und 2 im senkrechten Schnitt und im Grundrifs mit abgehobenem Deckel gezeigte Behälter
hat prismatische Gestalt und ist mit Holzbekleidung versehen. Der Schnitt Fig. 1 ist
nach der Linie VI-VII der Fig. 2 geführt. Der zweite, in Fig. 3 und 4 im senkrechten Schnitt
und im Horizontalschnitt dargestellte Behälter besteht wesentlich aus Metall. Der senkrechte
Schnitt, Fig. 3, ist nach der Linie III-IV-V der
Fig. 4 und der waagrechte Schnitt, Fig. 4, nach der Linie I-II der Fig. 3 geführt. Fig. 5 veranschaulicht
die Anordnung der Befestigungsschrauben für den Deckel des Behälters Fig. 1
in gröfserem Mafsstabe. ·
Der in Fig. 1 dargestellte viereckige Behälter α besteht aus Metallblech und ist oben
aufsen mit dem Rand b versehen. Auf dem letzteren ruht ein· genau um das obere Ende e
des Behälters passender Gummirahmen, c, auf welchem der Metalldeckel f liegt; wird der
letztere mittelst Schrauben oder in anderer Weise an dem Gefäfse α befestigt, so wird
dabei der Gummirahmen c zusammengeprefst und infolge dessen das Innere des Behälters
vollständig gegen das Eindringen von Luft abgedichtet. Es müssen indessen die Kanten
des Behälters luftdicht verlöthet sein. Dieser findet zweckmäfsig in einem Schutzkasten g
aus Holz Platz, und zwar dergestalt, dafs der Rand b in einer Aussparung der Oberkante
des Schutzkastens g ruht. In den oberen Rand des Schutzkastens g sind die Muttern h
eingelassen und befestigt, um zur Aufnahme der -Befestigungsschrauben i zu dienen. Der
Metalldeckel f ist zweckmäfsig noch mit der Holzplatte k bedeckt,, worin die Schrauben i
sicheren Halt haben. Durch Anziehen der letzteren legt sich der Metalldeckel f fest gegen
die Dichtung c.
Die Schrauben i sind mit Versenkköpfen versehen. Damit diese' beim Anziehen nicht
tief in den Deckel eindringen, ist die Oeffnung für die Versenkköpfe zunächst mit einer
konischen Metallhülse ausgekleidet, wie aus Fig. 5 hervorgeht, Aufserdem ist der Ring ν,
der an einer Seite aufgeschnitten ist,, in die
Wandung der Oeffnung keilartig eingetrieben, und zwar zum Zwecke, das Herausfallen der
Schrauben aus dem Deckel beim Abnehmen desselben zu verhüten. Um dieses zu erreichen,
ist die Schraube i bei ν hinterdreht, und der
Ring schmiegt sich eng um die durch die Hinterdrehung hergestellte Verengung , der
Schraube an. Dadurch haben die Schrauben in ihren Oeffnungen in dem Deckel wohl genügend
Spiel, können aber nicht herausfallen. Infolge der keilförmigen Gestalt des Ringes ν
wird das Eintreiben des Ringes erleichtert und das Zurückgehen erschwert.
In dem Metallbehälter α sind in gewissen Abständen von einander zwei oder mehr waagrechte
Scheidewände oder Zwischenböden angebracht, welche mit der. der aufzunehmenden
Patronenzahl entsprechenden Anzahl von Löchern versehen sind. Die runden Öeffnungen liegen
genau über einander, und die Patronen P werden durch sie hindurchgesteckt und so in
ihrer richtigen Lage gehalten. Um das senkrechte Schütteln der Patronen zu vermeiden,
mufs man den Behälter genau .nach der Gröfse der darin zu verwahrenden Patronen anfertigen.
Geringe Ungenauigkeiten in der Höhe der Patronen und des Behälters werden durch die
an der Unterseite des Deckels befestigte elastische Platte ^ aus Gummi, Filz oder anderem geeigneten
Material ausgeglichen, indem die weiche Masse sich beim Anziehen des Deckels sanft
gegen den Boden der Patronenhülse legt.
Die Querböden bestehen entweder aus Metall, wie der mit η benannte, welcher mit den
Wänden des Behälters verlöthet ist, oder aus Holz, wie der mit ο benannte Boden, oder
aus Pappe mit der Holzeinlage ρ, wie. gleichfalls in der Zeichnung, Fig. i, angegeben. In
den beiden letzteren Fällen geschieht die Befestigung der Querböden am besten durch
Blech winkel w, die man, wie dargestellt, an zwei gegenüberliegenden Wänden des Behälters
verlöthet. Der Boden q des Behälters ist mit Holz ausgelegt. Man könnte demselben auch
noch eine Metallbekleidung r χ geben, wie bei der Ausführungsform Fig. 3 des, Behälters angegeben
ist. In dem Boden befindet sich die ' gleiche Anzahl von Löchern, wie in den Querböden,
nur haben die Löcher kleinere Durchmesser und sind der Gröfse der Spitze des Geschosses angepafst, welches darin seinen
Stützpunkt findet.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte cylindrische Metallbehälter besitzt keine hölzerne Schutzhülle.
An dem Mantel α desselben sind oben und unten Verstärkungsringe aus Blech umgelegt.
Die Anordnung der Zwischenböden und des Bodens q ist im wesentlichen wie bei
dem vorbeschriebenen Apparat; bei Anwendung von Böden ο aus Holz oder ähnlichem Stoff
(Pappe -u. s. w.) werden dieselben durch eingelegte Ringe aus Winkelblech wx befestigt.
Die Anpressung des Deckels geschieht in diesem Falle folgendermafsen:
In dem oberen Ende des Metallbehälters ist der Ring s, befestigt, der.zweckmäfsig die oberste
waagrechte Scheidewand n1 trägt. Auf einem vorspringenden Rande dieses Ringes ruht der
Dichtungsring cl, der an dem Umfang des Deckels f1 befestigt ist; letzterer ist an seiner
Unterseite mit der elastischen Platte ^1 bekleidet,
während er nach oben in der Mitte den Zapfen /" trägt. Um diesen Zapfen /"
vermag sich die Scheibe k1 lose zu drehen. Letztere ist am Rande mit Gewinde versehen
und läfst sich in entsprechendes Gewinde des Ringes s einschrauben. Geschieht dies, so
wird dadurch der Deckel f1 mit seinem Dichtungsring
fest gegen den Rand des Ringes ä gedrückt, so dafs der Inhalt des Behälters abgedichtet
ist. Der Deckel/1 und die Scheibe k\ welche ähnliche Gestalt wie eine Triebscheibe
hat, wobei der Kranz durch Arme mit der Nabe verbunden ist, bilden durch den Zapfen/"
und eine geeignete Befestigungsvorrichtung ein Ganzes, wobei aber die Scheibe k1 sich lose
über f1 drehen läfst, was man durch Handhaben der Arme derselben bewirkt. Infolge
diesen Anordnung lä'fst sich die untere Scheibe anpressen, ohne dafs sie sich mitbewegt und
dadurch auf dem Boden der in dem Behälter bewahrten Patronen P schleift.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein abgeschlossenes Gefäfs von cylindrischer oder prismatischer Gestalt, welches sich mit oder ohne äufsere Schutzbekleidung g verwenden läfst, mit Einrichtung zur Aufnahme von Patronen, bestehend aus einer Anzahl mit Löchern versehener Querwände 0 nip und aus einem mit entsprechenden Öeffnungen zur Aufnahme der Patronenspitzen versehenen eingelegten Boden q, wobei die Patronen durch eine an dem Deckel befestigte elastische Zwischenplatte % oder ^1 vor senkrechtem Schütteln bewahrt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57181C true DE57181C (de) |
Family
ID=331560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57181D Expired - Lifetime DE57181C (de) | Behälter zum Aufbewahren und Versenden von Patronen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57181C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4641755A (en) * | 1985-06-10 | 1987-02-10 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy | Projectile stowage rack |
| US4802515A (en) * | 1986-11-21 | 1989-02-07 | Pytryga Frank G | Safety gas cylinder containment system |
| DE202018103383U1 (de) * | 2018-06-15 | 2019-09-17 | Daniel Böring | Transportbehälter für Munition |
-
0
- DE DENDAT57181D patent/DE57181C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4641755A (en) * | 1985-06-10 | 1987-02-10 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy | Projectile stowage rack |
| US4802515A (en) * | 1986-11-21 | 1989-02-07 | Pytryga Frank G | Safety gas cylinder containment system |
| DE202018103383U1 (de) * | 2018-06-15 | 2019-09-17 | Daniel Böring | Transportbehälter für Munition |
| DE202018103383U8 (de) * | 2018-06-15 | 2019-12-19 | Daniel Böing | Transportbehälter für Munition |
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