DE568926C - Entladungsgefaess zur Erzeugung elektrischer, hochfrequenter Schwingungen - Google Patents
Entladungsgefaess zur Erzeugung elektrischer, hochfrequenter SchwingungenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J3/00—Details of electron-optical or ion-optical arrangements common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J3/02—Electron guns
- H01J3/025—Electron guns using a discharge in a gas or a vapour as electron source
-
- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0061—Tubes with discharge used as electron source
Landscapes
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Entladungsgefäß zur Erzeugung elektrischer hochfrequenter
Schwingungen.
Die Abbildungen zeigen Ausführungsformen des Entladungsgefäßes. In den Abbildungen bedeutet
ι ein evakuiertes Gefäß, das mit zwei durch einen engen Durchgang 4 verbundenen
Kammern 2, 3 versehen ist. In diesen beiden Kammern sind die Elektroden angeordnet, die
aus irgendeinem geeigneten Material bestehen können. In dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind sie aus Quecksilber oder einem Amalgam bei 5, 6 gezeigt. Durch eine außen angelegte elektromotorische Kraft kann
ein Strom zur Heizung der Elektroden 5, 6 und Bildung einer Dampfbogensäule in dem Verbindungsstück
4 dienen. In einer Kammer 3'1, die einen Teil des evakuierten Gefäßes 1 bildet,
sind zwei kalte Elektroden 9 und 10 angeordnet, vorzugsweise in verschiedenen Abständen von
der Dampfbogensäule, die in dem Durchgang 4 unterhalten wird. Die Elektrode 9 dient als
Anode, die Elektrode 10 als Gitterelektrode.
Die Erfindung besteht darin, die Elektroden 9 oder 10 oder beide kalt zu halten.
Das kann irgendwie geschehen. Beispielsweise kann gemäß Abb. 1 ein Kühlmittelbehälter
13 mit Zu- und Abführungsröhre 14 vorgesehen sein, um im Innern der Elektrode 9
Kühlungsmittel, wie Luft, Wasser, öl oder ahn- 3"
liches, zirkulieren zu lassen. Die Elektrode 10 kann eine irgendwie gewünschte Gestalt haben
und aus beliebigem Material bestehen. Vorteilhaft wird ein gebogenes hohles Gitter verwandt.
In der Abb. 1 ist die Elektrode 10 ein gebogenes hohles Gitter mit Fortsätzen, die aus dem
evakuierten Gefäß 3-' hervorragen, um auch
durch diese Elektrode ein Kühlungsmittel hindurchzirkulieren zu lassen. Das Kühlungsmittel
kann vom Behälter 13 aus gespeist werden. Die entsprechenden Verbindungen sind jedoch zur
Vereinfachung der Zeichnung fortgelassen worden.
In Abb. 2 ist eine abgeänderte Form des Entladungsgefäßes gezeigt, in dem die geheizte
Elektrode ein Glühfaden sein kann, an Stelle des oben beschriebenen Dampfbogens. In dieser
Form der Erfindung ist die kalte Elektrode ioiT
im Schnitt als eine Metallröhre gezeigt, die in dem verengten Teil der Kammer 33 des Gef
äßes ι unmittelbar über dem Verbindungsrohr 4 eingefügt wird. Der Glühfaden 25 kann aus
Wolfram oder Platin bestehen und mit Calciumoxyd oder einem anderen passenden Stoff über-
zogen sein. Bei diesem Beispiel werden starke Einführungsdrähte 26 verwendet, um den Heizfaden
25 zu stützen.
An Stelle der Verwendung von Quecksilber oder einer anderen Form von Elektroden 5, 6
in den Kammern 2, 3 der Abb. 1 oder der Glühfadeneinrichtung der Abb. 2 kann eine der
Kammern 2, 3 mit Quecksilber oder Elektroden anderer Form ausgestattet werden, während die
to andere Kammer mit einer passenden, nicht verdampfungsfähigen Elektrode, wie z. B. bei 27 in
Abb. 3 angedeutet, versehen wird.
Claims (10)
1. Entladungsgefäß zur Erzeugung elektrischer
hochfrequenter Schwingungen mit mindestens drei Elektroden, nämlich heißer Kathode, Steuergitter und Anode, dadurch
gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der im Betriebe kalten Elektroden (Gitter und
Anoden) durch Kühlmittel kalt gehalten werden.
2. Entladungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die heiße Elektrode
durch eine Metalldampfstrecke, z. B. Quecksilberlichtbogen, gebildet wird.
3. Entladungsgefäß nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu
verdampfende Material in fester Form in dem Entladungsgefäß vorhanden ist.
4. Entladungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die heiße Elektrode
aus einem geheizten Draht besteht.
5. Entladungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die heiße Elektrode
aus einer sogenannten Oxydkathode besteht.
6. Entladungsgefäß nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode
als Kühlgefäß ausgebildet ist.
7. Entladungsgefäß nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gitter als Metallrohr zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit ausgebildet ist.
8. Entladungsgefäß nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
Anode wie Gitter als Kühlgefäß ausgebildet sind.
9. Entladungsgefäß nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Kühlflüssigkeit besondere Vorratsgefäße vorgesehen sind, die mit den hohlen zu kühlenden
Elektroden durch Röhren in kommunizierender Verbindung stehen, so daß die Kühlflüssigkeit zirkuliert.
10. Entla'dungsgefäß nach Ansprüchen 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlflüssigkeit Wasser, Öl, Luft o. dgl. verwandt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US568926XA | 1915-03-26 | 1915-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE568926C true DE568926C (de) | 1933-01-31 |
Family
ID=22007198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF50097D Expired DE568926C (de) | 1915-03-26 | 1921-09-02 | Entladungsgefaess zur Erzeugung elektrischer, hochfrequenter Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE568926C (de) |
-
1921
- 1921-09-02 DE DEF50097D patent/DE568926C/de not_active Expired
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