DE56887C - Neuerung an Schleudern für Filtrirzwecke - Google Patents

Neuerung an Schleudern für Filtrirzwecke

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DE56887C
DE56887C DENDAT56887D DE56887DA DE56887C DE 56887 C DE56887 C DE 56887C DE NDAT56887 D DENDAT56887 D DE NDAT56887D DE 56887D A DE56887D A DE 56887DA DE 56887 C DE56887 C DE 56887C
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Germany
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centrifuges
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DENDAT56887D
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A. STEHLTK in Wien IV., Heugasse 64
Publication of DE56887C publication Critical patent/DE56887C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/10Other accessories for centrifuges for forming a filtering layer in the rotary bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der durch Patent No. 5 1 378 geschützten Schleuder für Filtrirzwecke wurde zur Absonderung des unterhalb des Ringes c abgeschiedenen Schmutzes bei mäfsiger Drehungsgeschwindigkeit des Schleuderkorbes D ein Wasser- oder Dampfstrahl durch das Röhrchen λγ unter Druck zugeleitet, wodurch der Schmutz abgewaschen und durch die Löcher h im Korbboden in den Behälter K und durch das Abflufsrohr / aus dem Apparate geleitet wurde.
Patentwerber verwendet nunmehr an Stelle dieser Einrichtung auch die folgende Anordnung, welche iu der Fig. 1 der Zeichnung in einem Aufrifs bezw. Verticalschnitt und in Fig. 2 in einer Draufsicht bezw. in einem Horizontalschnitt dargestellt ist.
Dieselbe besteht wesentlich aus dem verticalen Rohre R, welches an seinem unteren Ende entsprechend gebogen ist, Fig. 1 und 2, und dessen in verticaler Richtung verbreiterte Mündung M einen rechteckigen oder anderen Querschnitt erhält.
Die eine Kante der Mündung M schmiegt sich genau an die innere Wandung des Korbes D an, so dafs beim Filtriren durch die entgegenkommende Bewegung des Schleuderkorbes der an der inneren Wand des letzteren angesammelte Schmutz durch die oben erwähnte Kante abgestreift — in das Innere des Rohres R geschoben und durch den Druck des nachrückenden Schmutzes sowie der heftigen Luftcirculation im Apparate in dem Rohre R emporgedrückt wird —, von dessen oberem Ende der austretende Schmutz in den hierzu bestimmten Aufnahmebehälter continuirlich abgeleitet wird, wodurch der Filterkorb stets rein bleibt. Das Rohr R wird durch die am Cylinder m befestigten Bänder T und U oder in sonst geeigneter Weise in seiner verticalen Stellung erhalten und kann mittelst des Hebels V gedreht werden, um die Mündung M von der Innenwand des Korbes D zu entfernen, sobald man dies wünscht.
Einen weiteren wichtigen Punkt bei der durch Patent No. 51378 geschützten Schleuder für Filtrirzwecke bietet das gleichförmige Auftragen der Filtermasse f oberhalb des Ringes c.
Hierzu verwendet Patentwerber die folgende Einrichtung, welche in den Fig. 3 und 4 in einem verticalen Schnitt bezw. in einem horizontalen Schnitt und Draufsicht dargestellt ist.
Dieselbe besteht ebenfalls aus einem verticalen Rohre R1 mit einem in dem feststehenden Korbe befindlichen seitlichen Ansätze JV von der gleichen Höhe wie die aufzutragende Filterschicht und einer gegen die rechteckige Mündung M1 zu abnehmenden Form, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Die Richtung der Krümmung dieses Ansatzes JV stimmt mit jener der Bewegung des Korbes D überein.
Parallel zum Rohre R1 geht durch den Ansatz IV und'dicht neben dem ersteren das Rohr JR2, welches in seinem unteren Ende genau so ge-
formt ist, wie das vorbeschriebene Schmutzabsonderungsrohr R; nur ist dasselbe in seinem oberen, im Ansätze N befindlichen Theile geschlossen und mit einem verticalen Schlitze versehen, dessen Länge gleich ist der Höhe des Ansatzes N. Das untere, schnabelförmige Ende ist der Bewegungsrichtung des Schleuderkorbes D entgegen gekrümmt, wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich ist.
Die Wirkungsweise dieser . Einrichtung ist nun folgende:
Beim Ingangsetzen der Filterschleuder läfst man das Filtrirmaterial (Asbest, Holzkohle etc.) durch den Trichter W. in das Rohr R1 gelangen und dieses, fällt durch dasselbe auf den Boden des Schleuderkorbes D, von wo es durch die Rotation an die unterste Trommelwand geworfen und von da in die Mündung M2 des Rohres R2 eingeschoben wird, im Rohre R2 emporsteigt und durch den Schlitz S2 desselben in den Ansatz N gelangt, aus dem es durch die Mündung M1 in gleichmä'fsiger Vertheilung auf die durchlochte Wandung des Schleuderkorbes D aufgetragen wird. Die der Filterschicht zugekehrte Kante der Mündung M1 glättet bei der Bewegung die Oberfläche des Filtrirmaterials, sobald dieses eine bestimmte Höhe erlangt, und regulirt dadurch gleichzeitig die Dicke der Schicht desselben. Ist das Auftragen des Filtrirmaterials beendet, so dreht man das Rohr -R2 mittelst des Schlüssels F2 weg, wodurch der Schlitz S2 von der Mündung des Ansatzes N abgewendet wird, so dafs beim Filtriren erstens keine Filtermasse mehr aufgetragen und zweitens kein Schmutz durch das Rohr R2 und den Ansatz N auf das Filtrirmaterial gelangen kann.
Anstatt dieser Einrichtung verwendet Patentwerber auch die folgende, in den Fig. 5 und 6 dargestellte, welche nur eine Modification der vorherbeschriebenen ist, bei welcher das Rohr R2 in dem Raum zwischen den Cylindern r und m angeordnet ist. Ersterer wird mit einem Schlitz S1 versehen und anstatt des Ansatzes N eine Leitwand L benutzt, die mittelst eines Hebels F3 gedreht werden kann, wodurch es möglich wird, den Winkel, unter welchem das Filtrirmaterial an die Korbwand geworfen wird, nach Belieben zu reguliren. An der Innenwand des Cylinders werden zwei Lamellen L1 und L2 befestigt, welche die correspondirenden Wandungen des Ansatzes N mit der gleichen Wirkungsweise ersetzen. Das Rohr R{ rückt an die Wand des Cylinders m, eventuell kann die Vorrichtung zum Absondern des Schmutzes und Auftragen der Filtrirmasse combinirt und in einem Stück hergestellt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der durch Patent No. 51378 geschützten Schleuder für Filtrirzwecke:
1. a) Das drehbare Rohr R mit unten verbreiterter und schnabelförmig geformter Mündung M zur Aufnahme des unterhalb des Ringes c angehäuften Schmutzes an Stelle des Röhrchens χ und der Dampf- oder Wassereinspritzung,
b) Das Rohr I?1 mit Ansatz N und drehbarem Rohr R2 mit nach entgegengesetzten Richtungen gekehrten Mündungen von M1 und M2 zum gleichförmigen Auftragen und Glätten des Filtrirmaterials (nach Fig. 3 und 4), eventuell der Rohre R1 und R2 und der drehbaren Leitwand L zu demselben Zweck (nach Fig. 5 und 6).
2. Die Anwendung der unter a) und b) bezeichneten Einrichtungen für Centrifugen aller Art, wobei eventuell die Vorrichtung zum Absondern des Schmutzes und Auftragen der Filtrirmasse combinirt und in einem Stück hergestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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