DE56366C - Apparat zum Kühlen und Erhitzen von Flüssigkeiten. (3 - Google Patents

Apparat zum Kühlen und Erhitzen von Flüssigkeiten. (3

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DE56366C
DE56366C DENDAT56366D DE56366DA DE56366C DE 56366 C DE56366 C DE 56366C DE NDAT56366 D DENDAT56366 D DE NDAT56366D DE 56366D A DE56366D A DE 56366DA DE 56366 C DE56366 C DE 56366C
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DENDAT56366D
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J. FISCHER in Wien
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die hohlen Kühlwände (Tafeln) b des Haupt-Patentes bezw. die gebogenen Rohre bl des II. Zusatz-Patentes No. 51958 durch eine einfachere,, praktischere Construction zu ersetzen, wodurch der Apparat wesentlich verbilligt und eine viel gröfsere Heizfläche erzielt wird. Eine weitere Abänderung betrifft das durch das II. Zusatz-Patent geschützte zweitheilige offenbare Gehäuse A1 A2, wodurch eine bessere Zugänglichkeit des Apparates behufs Reinigung der Tafeln und eine rationellere Erhitzung bezweckt wird.
Die angeführten Verbesserungen meines Apparates sind in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht eine der als Ersatz der hohlen Kühlwände des Haupt r Patentes bezw. der gebogenen Rohre des früheren Zusatz-Patentes dienenden Tafeln b1 b'2 in Verbindung mit einem der durch das Haupt- und Zusatz-Patent bereits bekannten Rahmen in der Draufsicht und in zweiVerticalschnitten (nach Linie x-x1 d1)
jj) _
Fig. 2 zeigt die Anordnung mehrerer solcher Hohltafeln b1 b2 in dem bekannten offenbaren Gehäuse ^1 A2 des II. Zusatz-Patentes.
Fig. 3 zeigt dieselbe Anordnung, bei welcher die Böden n'" mit den Ueberläufen η und n' besonders ersichtlich gemacht und wobei anstatt der Hohltafeln b1 b2 die gebogenen Rohre b1 des früheren Zusatz-Patentes gedacht sind.
Fig. 4 stellt im Verticalschnitt einen Apparat dar, bei welchem die gebogenen Rohre b1 (des IL Zusatz-Patentes) bezw. die oben erwähnten Hohltafeln b1 b2 durch tellerförmige Gefäfse mit doppelten Böden n'" ersetzt sind, und zwar sind dieselben in der Ansicht dargestellt, um den Flüssigkeitslauf auf den später näher beschriebenen Rippentafeln R" deutlictuersichtlich zu machen. Ferner ist dieser Apparat durch zwei Thüren zugänglich, wodurch die Reinigung der Tafeln (Teller) sehr bequem vorgenommen werden kann.
Fig. 5 ist ein Verticalschnitt durch denselben Apparat nach Linie \ -^1 (Fig. 4).
Fig. 6 zeigt denselben Apparat in der Ansicht mit halbgeöffneter (vorderer) Thür A2, während die rückwärtige Thür A1 geschlossen gedacht ist, um die zwischen die Gefäfse n'" hineinragenden, später näher beschriebenen Rippentafeln R" (der rückwärtigen Thür) ersichtlich zu machen.
Fig. 7 ist ein Horizontalschnitt nach Linie W-W1 (Fig. 4).
Fig. 8 zeigt die erwähnte Rippentafel R" mit den Rippen R'" im Detail.
Fig. 9 veranschaulicht eines der Gefäfse mit doppelten Böden «'", Fig. 4 und 5, in der Draufsicht.
Da die Herstellung der gebogenen Rohre b* des II. Zusatz-Patentes verhältnifsmäfsig kostspielig ist, so ersetze ich dieselben durch hohle Blechtafeln, deren Construction in Fig. 1 deutlich ersichtlich ist. Eine solche hohle Blech-
tafel ist aus einer flachen Tafel b1 und einer tellerförmigen Tafel b2 gebildet, welche Tafeln bl und b2 im Centrum durchbrochen und mit ihren Rändern durch Umbördelung und Verlöthung mit einander verbunden sind, so dafs ein flacher, ringförmiger Hohlraum erhalten wird. Die so hergestellte Hohltafel b1 b2 besitzt ferner zwei kurze Rohrstutzen r r, Fig. ι und 2, welche mit Schraubengewinde versehen sind und zur Befestigung der Hohltafel im Rahmen dienen (Fig. i). Behufs Befestigung wird die'Hohltafel b1 b2 in den Rahmen (Fig. i) eingesetzt, so zwar, dafs die Rohrstutzen r2 durch entsprechende Löcher im Rahmen gehen und in die Dampfkanäle g und g1 münden; hierauf wird durch Aufschrauben der Muttern auf die Rohrstutzen r r die Tafel im Rahmen festgemacht. Durch die letzteren wird gleichzeitig die Communication zwischen den Kanälen g und g1 und den Hohltafeln b1 b2 hergestellt, wodurch der Dampf, wie im Haupt-Patent beschrieben, von den Kanälen g und gl der Rahmen in die Hohltafeln einströmen kann. Diese Hohltafeln können ebenso wie die gebogenen Rohre in dem aus den früheren Patenten bekannten, durch mehrere Rahmen oder aus einem offenbaren Gehäuse gebildeten Apparat angeordnet werden und ersetzen die gebogenen Rohre vollständig; auch erhält man durch Anwendung der beschriebenen Hohltafeln eine gröfsere Heizfläche, mithin eine bessere Erhitzung und Verdampfung. Weiters ist der Herstellungspreis bedeutend reducirt.
Bei Anordnung der Hohltafeln b1 bz erhalten die Böden n'" je eine mit der oben erwähnten Durchbrechung der Hohltafeln concentrische Oeffnung, an deren Rand ein kurzer, in die Durchbrechung der Hohltafel hineinragender Rohrstutzen o, Fig. ι und 2, befestigt ist, so dafs ein ringförmiger Raum (Schlitz) zwischen dem Stutzen und der Tafel entsteht. Hierdurch wird bezweckt, die von der auf den Böden n"' circulirenden erhitzten Flüssigkeit aufsteigenden Dämpfe durch die Stutzen hindurch nach oben zum .Austrittsstutzen D", Fig. 2, zu führen und somit denselben freien Abzug zu gestatten.
Wie früher gesagt, können die Hohltafeln in gleicher Weise auch in dem aus einem einzelnen, innen zugänglichen Gehäuse angeordnet werden. Eine solche Anordnung in einem (im II. Zusatz-Patent beschriebenen) offenbaren Gehäuse veranschaulicht Fig. 2, und sind hier die Fächer den Hohltafeln b1 £>2 entsprechend durch die beschriebenen Böden η'" mit Stutzen 0, Fig. i, gebildet.
Der Lauf der zu erhitzenden oder zu kühlenden Flüssigkeit von Fach zu Fach erfolgt, wie früher, durch die die Böden n"' durchsetzenden Stutzen η und nl.
Fig. 3 zeigt die gleiche Anordnung und sind hierbei die Böden n'" mit ihren Ueberlaufstutzen η und n1 deutlich ersichtlich.
Im II. Zusatz-Patent wurde hervorgehoben, dafs das Gehäuse A1 A2 aus zwei Theilen gebildet ist, wovon der eine feststehend und der andere ähnlich einer Thür aufgehend eingerichtet ist, um zu den Tafeln behufs Reinigung gelangen zu können. Bei dieser Einrichtung jedoch können die Tafeln blos zur Hälfte, und zwar an dem nächst der aufgehenden Gehäusehälfte gelegenen vorderen Th eile gereinigt werden, während der rückwärtige, in der feststehenden Gehäusehälfte befestigte Theil gar nicht zugänglich ist.
Um nun die Tafeln gänzlich zugänglich zu, machen, habe ich das Gehäuse derart abgeändert, dafs dasselbe auf beiden Seiten geöffnet werden kann, und ist ein solcher von zwei Seiten zugänglicher Apparat in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Das Gehäuse ist aus einem mittleren rahmenartigen, mit zwei Längskanälen g und g1 versehenen Theil A, Fig. 5 und 7, und aus zwei halbcylinderförmigen Theilen A1 und A2 gebildet, welche (ähnlich den Gehäusetheilen A1 und A"1 des Zusatz-Patentes) an dem mittleren A durch Scharniere (Bolzen) s1 und s", Fig. 7, befestigt sind und mit einander durch Schrauben 5 verbunden werden können. Ferner sind bei diesem Apparat als Ersatz der früher beschriebenen Hohltafeln b1 b2 und der separaten Böden n'" Tafeln angewendet, die doppelte Böden n'" besitzen. Diese Tafeln sind aus einem pfannen- oder tellerartigen Gefäfs gebildet, welches mit einem doppelten Boden versehen ist, wodurch zwei Räume erhalten werden, wovon der obere p, Fig. 5, zur Aufnahme der Flüssigkeit, während der untere pl zur Dampfcirculation dient. Die Böden sind analog den Böden (Fig. 2 und 3) von zwei Rohrstutzen η und n\ Fig. 7, durchsetzt, welche den Ueberlauf der Flüssigkeit von Gefäfs zu Gefäfs ermöglichen (Fig. 4 und 5).
Der Dampfraum eines jeden Gefäfses communicirt durch Oeffhungen r1 mit den Kanälen g und g1.
Behufs Befestigung der Gefäfse mit doppelten Böden an dem mittleren Theil des Gehäuses sind dieselben mit Eisenstreifen i i, Fig. 7 und 9, versehen, in welche ein Schraubengewinde eingeschnitten ist. Die Gefäfse werden nun zu beiden Seiten an dem am Fufsboden feststehend gemachten Mitteltheil A des Gehäuses durch die Schrauben yy, Fig. 7'," befestigt.
Die beschriebenen Gefäfse mit doppelten Böden n'", Fig. 4 bis 9, ersetzen also vollständig die Hohltafel bl &2, Fig. 1 und 2, und die separaten Böden n"', Fig. 1 bis 3, wodurch der Apparat wesentlich vereinfacht erscheint.
Um nun die Flüssigkeit, bevor sie aus dem einen Gefäfs in das nächst darunter befindliche übertritt, in eine dünne Schicht auszubreiten und besser zu erhitzen, ragen zwischen die Gefäfse n'", Fig. 6, Tafeln'JR", Fig. 5, 7 und 8, welche die Form von Kreisflächenabschnitten haben und auf den an thürähnlich aufgehenden Gehäusetheilen ^L1 und ä* befindlichen Rippen R\ Fig. 4 und 7, ruhen. Auf diese Weise ist die Flüssigkeit gezwungen, durch den Stutzen E, Fig. 5, in den Apparat eintretend, den in Fig. 4 durch Pfeile angedeuteten Weg zu nehmen. Von jedem Gefäfs durch die Durchlässe η und n1 abfliefsend, gelangt sie auf die von den Ringen JR1 getragenen Tafeln (Halbböden) R", welche die auf ihnen sich ausbreitende Flüssigkeit gegen die Mitte des Apparates zu leiten und von welchen die Flüssigkeit in das nächst darunter befindliche Gefäfs gelangt und so den beschriebenen Lauf fortsetzt, bis sie in das unterste einfache Gefäfse JV gelangt, aus welchem die nunmehr erhitzte Flüssigkeit durch das Rohr weiter geleitet bezw. einer weiteren beliebigen Verwendung zugeführt wird.
Damit die .Flüssigkeit von den Tafeln R" nicht rasch abfliefsen kann, sondern sich vielmehr auf derselben langer aufhält und dabei besser erhitzt wird, sind diese Tafeln JR" mit verticale Scheidewände bildenden Streifen (Rippen) JR'", Fig. 8, versehen, welche die Tafel der Länge nach durchziehen und mit dem einen Ende nicht ganz bis zum vertical aufgebogenen Gefäfsrand reichen, so dafs die dadurch entstehenden Räume zusammen einen schlangenförmigen Durchgang bilden (Fig. 8). Diesen Weg mufs nun die aus jedem der Gefäfse n"\ Fig. 4, abfliefsende Flüssigkeit auf der Tafel JR" machen, um, von derselben herabströmend, zum nächsten Gefäfs zu gelangen.
Es ist klar, dafs man, um eine noch bessere Erhitzung und Verdampfung der Flüssigkeit zu erzielen, in die Gefäfse mit doppelten Böden n"\ Fig. 4 und 5, gebogene Rohre (Fig. 9 punktirt angedeutet) einsetzen kann, welche, wie im II. Zusatz-Patent beschrieben und dargestellt (bei i), durch die Gefäfse gehen und in die Kanäle g und g1 des Gehäusetheiles A münden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Als Ersatz der Rohre b des Haupt- bezw. b1 des Zusatz-Patentes die Anordnung der ringförmigen Hohltafeln ^b2, Fig. 1, mit Stutzen r in den über einander liegenden Rahmen oder die Anordnung dieser Tafeln oder Rohre in einem Gehäuse, das durch horizontale Wände (Böden) n'" in mehrere Fächer getheilt und durch eine ThUr (oder Thüren) zugänglich gemacht ist (Fig. 1 bis 3).
2. Als Ersatz der gebogenen Rohre b1 mit den separaten Böden n'" des früheren Zusatz-Patentes bezw. der unter 1. erwähnten ringförmigen Hohltafeln b1 b* die mit Hohltafeln combinirten tellerförmigen Gefäfse n'", Fig. 4, 5 und 6, welche durch Schrauben y, Fig. 7,. an der Mittelrippe des offenbaren Gehäuses A1 A^ befestigt werden.
3. Als Ersatz des durch das frühere Zusatz-Patent No. 51958 geschützten offenbaren Gehäuses A1A2 das in den Fig. 4 bis 7 dargestellte Gehäuse, gebildet aus einem feststehend gemachten rahmenartigen Mitteltheil mit den Kanälen g und g1 und aus den an demselben scharnierartig befestigten halbcylinderförmigen Theilen A.1 und A^, welche, mit einander durch die Umlegeschrauben s verbunden, ähnlich einer Thür geöffnet werden können, sowie die Anordnung der Rippentafeln JR ", Fig. 8, auf den Rippen der halbcylinderförmigen Theile A1 und A2, zum Zweck, die von jedem Gefäfs n'", Fig. 4, abfliefsende Flüssigkeit gegen die Mitte des darunter befindlichen Gefäfses zu leiten und auszubreiten, wodurch die Verdampfung beschleunigt (begünstigt) wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56366D Apparat zum Kühlen und Erhitzen von Flüssigkeiten. (3 Expired - Lifetime DE56366C (de)

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