DE562840C - Vorrichtung zum Loeschen des Lichtbogens bei elektrischen Schaltern - Google Patents

Vorrichtung zum Loeschen des Lichtbogens bei elektrischen Schaltern

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DE562840C
DE562840C DEV27198D DEV0027198D DE562840C DE 562840 C DE562840 C DE 562840C DE V27198 D DEV27198 D DE V27198D DE V0027198 D DEV0027198 D DE V0027198D DE 562840 C DE562840 C DE 562840C
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Germany
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arc
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extinguishing
magnetic fields
electrical switches
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Zum Löschen des Lichtbogens elektrischer Schalter sind Anordnungen bekannt, bei denen der Lichtbogen zwecks Unterteilung in einzelne Kammern hineingedrückt wird, in denen er durch Drehung und somit durch Berühren mit noch nicht erwärmten Metallteilen zum Erlöschen gebracht wird. Hierbei hängt die Zeitdauer für das Erlöschen von der Zahl der Kammern und von der Abkühlungsmöglichkeit während der Bewegung des Lichtbogens ab. Um nun die Zeitdauer weiter zu verkürzen bzw. die Zahl der notwendigen Kammern zu verringern, werden die Kammern nicht in einer Richtung nebeneinander angeordnet, sondern gemäß der Erfindung zwei Plattenpakete, die unter der Einwirkung zweier verschiedener magnetischer Felder stehen, zu beiden Seiten des gezogenen Lichtbogens vorgesehen. Die Kammern sind abwechselnd durch Isolierteile so gegen den Lichtbogen abgeschlossen, daß der Lichtbogen in aufeinanderfolgende Kammern jeweils nach der einen oder anderen Richtung unter der Einwirkung der verschiedenen magnetisehen Felder zieht. Man kann die äußeren Seiten derjenigen Kammern, in denen sich die Teillichtbögen bewegen, mit der Außenluft in Verbindung setzen, so daß eine weitere Kühlung der einzelnen Kammern erreicht wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, α ist der feste Kontakt, b der bewegliche Kontakt. Beim Ziehen des Lichtbogens wird dieser in einen aus Kammern bestehenden Teil c hineinbewegt. Die Kammern sind nun so angeordnet, daß die Kammern rf1, rf3, ds unter der Einwirkung des Magnetkerns e1 und der Spule f1, g1 stehen, während auf die Kammern d2, rf4, de der Magnetkern e% und die Spulen f, g2 wirken. Dieses wird dadurch erreicht, daß in die einzelnen Kammern Isolierzwischenteile h so eingesetzt werden, daß der zwischen den Kontakten α und b gezogene Lichtbogen an der Eintrittsstelle in die Kammern d1 bis rf° unter der Einwirkung der Magnete von e1 und e2 so unterteilt wird, daß er in den Kammern rf1, rf3 und rf5 um den Magnetkern e1 in Drehbewegung gerät, während er in den Kammern rf2, rf4, rf6 unter der Einwirkung des Magnetkerns e- sich in drehende Bewegung setzt. Es tritt also eine Zerteilung des Lichtbogens nach rechts und nach links gerichtet ein. Führt man nun die Kammern so aus, daß an rf1, rf3, rf5 bzw. rf2, rf4, rf6 Luft von außen herantreten kann, so werden die Metallwände dieser Kammern außen gekühlt, d. h. eine raschere Entionisierung der Lichtbogen und damit ein früheres Erlöschen der letzteren herbeigeführt, bzw. kann man dazu übergehen, mit einer geringeren Anzahl Löschkammern auszukommen.

Claims (2)

  1. Patentanspruch:
    i. Vorrichtung zum Löschen von Lichtbogen bei elektrischen Schaltern mit Hilfe von metallischen, den Unterbrechungslichtbogen allseitig umgebenden Platten, in welche der Unterbrechungslichtbogen durch magnetische Felder hineingedrückt und die Teillichtbögen dort in Drehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unter dem Einfluß zweier magnetischer Felder stehende Plattenpakete, je eines zu beiden Seiten des Unterbrechungslichtbogens, derart angeordnet und die durch die einzelnen Platten gebildeten Kammern abwechselnd durch Isolierzwischenlagen (h) so gegen den Lichtbogen abgeschlossen sind, daß der Unterbrechungslichtbogen unter der Einwirkung der magnetischen Felder abwechselnd nacheinander in die sich gegenüberliegenden Kammern hineingedrückt wird und die Teillichtbögen dort in Drehung versetzt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Seiten der Kammern, in denen sich die Teillichtbögen bewegen, mit der Außenluft in Verbindung stehen.
DEV27198D Vorrichtung zum Loeschen des Lichtbogens bei elektrischen Schaltern Expired DE562840C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764864C (de) * 1934-09-12 1953-02-16 Siemens Schuckertwerke A G Lichtbogenloeschvorrichtung fuer Gasschalter und Fluessigkeitsschalter
DE928655C (de) * 1951-08-08 1955-06-06 Siemens Ag Loeschanordnung mit Loeschblechen fuer Gleichstromschalter
DE1054533B (de) * 1957-03-20 1959-04-09 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Leistungsschalter
DE1198898B (de) * 1962-10-02 1965-08-19 Weyer & Zander Kommanditgesell Schaltkammer in Schalenbauweise

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