DE562192C - Zugsicherungseinrichtung - Google Patents
ZugsicherungseinrichtungInfo
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- DE562192C DE562192C DEV26718D DEV0026718D DE562192C DE 562192 C DE562192 C DE 562192C DE V26718 D DEV26718 D DE V26718D DE V0026718 D DEV0026718 D DE V0026718D DE 562192 C DE562192 C DE 562192C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L13/00—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
- B61L13/04—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
- B61L13/047—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors controlling inductively or magnetically
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
In dem Patent 510928 ist eine Zugsicherungseinrichtung
beschrieben, bei welcher an der Strecke ein Magnetkreis angeordnet ist, der beim Vorüberfahren des Zuges durch
einen an diesem befindlichen Magneten oder Eisenkern beeinflußt wird. Der Magnetkreis
an der Strecke kann hierbei aus zwei Magnetpolen bestehen, zwischen denen ein Eisenanker drehbar gelagert ist, wobei der
Anker entweder aus einem Weicheisenkern oder aus einem permanenten Magneten bestehen
kann. Durch die Beeinflussung wird die Lage dieses Ankers geändert, wobei er irgendwelche Übenvachungs- oder Signalstrom kreise
schließt.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Verbesserung einer solchen Einrichtung, darin
bestehend, daß für das Festhalten des Ankers in der Ruhelage ein Richtmagnet verwendet
wird. Für den Richtmagneten kann man nämlich einen permanenten Magneten verwenden, während bei dem in dem Patent
angegebenen Beispiel eine Feder verwendet wird, der ein Elektromagnet entgegenwirkt.
Die Verwendung eines Richtmagneten an sich wird nicht als neu beansprucht, da derartige
Magnete in anderen Fällen bereits vorgeschlagen worden sind. Bei Verwendung eines
Richtmagneten erreicht man mehrere Vorteile, nämlich einerseits, daß man keine Stromquelle mehr benötigt, da man als Richtmagneten
einen permanenten Magneten verwenden kann, und andererseits, daß der Anker nunmehr in ein besonderes Gehäuse eingeschlossen
werden kann, das zweckmäßig evakuiert ist, wodurch die Empfindlichkeit der Einrichtung erhöht wird. Die größere
Empfindlichkeit beruht wieder darauf, daß man den Kontakthub sehr gering halten kann,
da ein Verschmutzen der Kontakte hier ausgeschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil ist, daß der Richtmagnet verstellbar angeordnet werden kann,
so daß sich seine Einwirkung auf den Anker auf das notwendige Minimum beschränken
läßt, wodurch wiederum die Einrichtung empfindlicher wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Abbildung' an Hand eines Beispiels näher erläutert.
Abb. ι zeigt die Einrichtung im Aufriß,
Abb. 2 im Grundriß.
An der Strecke befinden sich zwei Eisenkerne ι und 2, zwischen denen ein Anker 3
'*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worde-u:
Otto Schirm in Berlin-Halensee.
drehbar gelagert ist, der entweder aus Weicheisen bestehen kann oder aber als permanenter
Magnet ausgebildet ist. Der Anker 3 wird durch einen Richtmagneten 4 in der gezeichneten
Lage gehalten, in welcher er an dem Anschlag 5 aufliegt. Sobald jedoch der am
Zuge befindliche Magnet 6 über die Strek-° kenvorrichtung gelangt, wird ein magnetischer
Kraftfluß über den Eisenkern 1, den Anker 3 ίο und den Eisenkern 2 geführt, wodurch der
Anker 3 aus der gezeichneten Lage herausbewegt und entgegen der Uhrzeigerbewegung
gedreht wird, bis er mit dem Kontakt 8 in Berührung tritt, über welchen nunmehr ein
Stromkreis geschlossen wird.
Ein besonderer Vorzug der Einrichtung ist nun, daß der Richtmagnet 4 verstellbar ist,
was durch Verdrehen der Spindel 7 erfolgt. Ein weiterer Vorzug der Erfindung ist ferner,
daß die beiden Eisenkerne 1, 2 in der Nähe des Ankers nach unten abgebogen sind, weil
man auf diese Weise den Richtmagneten so anordnen kann, daß der von dem Zugschlußmagneten
herrührende Kraftfluß ihn nicht beeinflußt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Zugsicherungseinrichtung, bei der ein an der Strecke angeordneter Magnetkreis durch einen am Zuge angeordneten Magneten oder Eisenkern beeinflußt wird, nach Patent 510 928, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem magnetischen Kreis der Streckeneinrichtung (i, 2) liegende Anker (3), der Richtkraft eines besonderen Magneten (4) unterworfen ist, der den Anker im unbeeinflußten Zustande der Streckeneinrichtung in die eine Endlage bringt.
- 2. Zugsicherungseinrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtmagnet verstellbar gelagert ist.
- 3. Zugsicherungseinrichtung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenkerne (1, 2) des Streckenmagnetkreises so ausgebildet sind, daß bei Vorüberfahrt des am Zug angebrachten Magneten (6) ein magnetisch indifferenter Raum verbleibt, in welchem der Richtmagnet (4) angeordnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV26718D DE562192C (de) | 1931-04-24 | 1931-04-24 | Zugsicherungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV26718D DE562192C (de) | 1931-04-24 | 1931-04-24 | Zugsicherungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562192C true DE562192C (de) | 1932-10-22 |
Family
ID=7582852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV26718D Expired DE562192C (de) | 1931-04-24 | 1931-04-24 | Zugsicherungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290221B (de) * | 1963-08-02 | 1969-03-06 | Baermann Max | Magnetisch betaetigbare Schalteinrichtung |
-
1931
- 1931-04-24 DE DEV26718D patent/DE562192C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290221B (de) * | 1963-08-02 | 1969-03-06 | Baermann Max | Magnetisch betaetigbare Schalteinrichtung |
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