DE562178C - Hakennadel fuer Buchfadenheftmaschinen mit einer seitlich abgebogenen Hakenspitze - Google Patents

Hakennadel fuer Buchfadenheftmaschinen mit einer seitlich abgebogenen Hakenspitze

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DE562178C
DE562178C DENDAT562178D DE562178DD DE562178C DE 562178 C DE562178 C DE 562178C DE NDAT562178 D DENDAT562178 D DE NDAT562178D DE 562178D D DE562178D D DE 562178DD DE 562178 C DE562178 C DE 562178C
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Hakennadel für Buchfadenheftmaschinen mit einer seitlich abgebogenen Hakenspitze Im allgemeinen werden bei den Buchfadenheftmaschinen zum Hindurchziehen der Heftfadenschlaufe durch das vorgestö_chene Werk-. stück geerade Nadeln verwendet, 'die zurr Erfassen des Heftfadens zurückgebogene Haken besitzen. Der Faden hat das Bestreben, aus. dem Haken herauszuspringen. Man hat dies dadurch zu verhindern gesucht, daß man das Hakenende durch eine drehbare Klappe verschloß oder auch den Haken so ausbildete, daß seine Spitze sich federnd an den Nadelschaft anlegte. Diese Ausbildungen haben jedoch Nachteile.
  • Beim Durchziehen der Heftfadenschlaufe durch die auf der oberen Seite des zu heftenden Werkstückes liegende, die Hakennadel umfassende letzte Kettenschlinge muß verhindert werden, daß der Haken an dieser Kettenschlinge hängenbleibt. Dies wird bei den bekannten Hakennadeln dadurch erreicht, daß man diese eine Drehung von i8o° um ihre Längsachse machen 1äßt. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß ein besonderes Getriebe zum Drehen der Hakennadel angeordnet werden muß. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Hakennadel wird das komplizierte und kostspielige Getriebe zum Drehen der Hakennadel vermieden. Die Hakennadel besitzt nach der Erfindung in bekannter Weise einen geraden Schlitz, der parallel mit der Längsachse der Nadel verläuft, und eine seitlich aus dem kreisförmigen Nadelprofil herausgebogene Spitze. Die Erfindung besteht darin, daß die Hakenspitze in einer zum Schlitz parallelen Ebene um etwa .45° gegen die Nadelachse seitlich abgebogen ist. Die Hakennadel wird in die Heftmaschine so eingesetzt, daß die heraustretende Spitze der offenen Seite der auf der Oberseite des Werkstückes liegenden Kettenschlinge zugekehrt ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Hakennadel durch die auf der Oberseite des Werkstückes liegende Kettenschlinge glatt hindurchgleitet, ohne an derselben hängenzubleiben.
  • Die Zeichnungen stellen in Fig. i und a die Hakennadel in vergrößertem Maßstabe, in Fig. 3 bis 9 den Heftvorgang in verschiedener Stellung der arbeitenden Teile dar. Der Heftvorgang spielt sich folgendermaßen ab: Die zu heftende Lage i wird auf einen schwingenden Winkeltisch 2 aufgelegt und beim Einschwingen des Tisches unter die Heftnadeln angebracht. Durch die unter den Heftnadeln angeordneten Vorstechnadeln wird die Lage vorgestochen. In die v orgestochenen Löcher dringen von oben die Nähnadeln 3 und die Hakennadeln 4. bis zu ihrer tiefsten Steflung ein und gehen dann sofort `nieder ein wenig nach oben zurück. Hierdurch bildet der Faden an der Nähnadel eine Schlaufe. In diese tritt die gebogene Spitze 5 des U-förmig ausgebildeten Fadenholers 6 ein, der sich darauf parallel mit dem Werkstück nach der Hakennadel zu bewegt. Der Faden gleitet dabei über die gebogene Spitze 5 hinweg, bis er Widerstand an der Auskerbung 7 des Fadenholers findet. Es erfolgt hierbei eine Spreizung des Fadens (siehe Fig. 5). Beim darauffolgenden weiteren Heben der Hakennadel wird der Faden von der Hakenspitze erfaßt und gleitet in den Nadelschlitz (s. Fig.3). Beim weiteren Heben der Hakennadel wird die Heftfadenschlaufe durch das Werkstück I und durch die die Hakennadel umfassende, auf der oberen Seite des Werstückes liegende Kettenschlinge hindurchgezogen. Durch die eigenartige, gemäß der Erfindung nach innen abgebogene Hakenspitze wird verhindert, daß die Hakennadel beim Hindurchziehen durch die Kettenschlinge an dieser hängenbleibt.
  • Beim nächsten Arbeitsvorgang wird die Hakennadel wieder gesenkt. Sie tritt hierbei durch die in ihrem Schlitze hängende Schlaufe des Heftfadens hindurch. Die Schlaufe gleitet also am Nadelschaft nach oben, und bei dem darauffolgenden Heben der Hakennadel wird die neu gebildete Heftfadenschlaufe durch die vorher gebildete hindurchgezogen und so ein Kettenstich gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Hakennadel für Buchfadenheftmaschinen mit einem zur Nadelachse parallelen, innerhalb des kreisförmigen Nadelprofils liegenden geraden Schlitz und einer seitlich aus dein Nadelprofil herausgebogenen Hakenspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenspitze in einer zum Schlitze parallelen Ebene um etwa q.5° gegen die Nadelachse seitlich abgebogen ist.
DENDAT562178D Hakennadel fuer Buchfadenheftmaschinen mit einer seitlich abgebogenen Hakenspitze Expired DE562178C (de)

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