DE560653C - Verfahren zur Herstellung von Tabakeinlagen fuer Zigarren u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tabakeinlagen fuer Zigarren u. dgl.

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DE560653C
DE560653C DER75934D DER0075934D DE560653C DE 560653 C DE560653 C DE 560653C DE R75934 D DER75934 D DE R75934D DE R0075934 D DER0075934 D DE R0075934D DE 560653 C DE560653 C DE 560653C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/08Making tobacco bunches

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Tabakeinlagen für Zigarren u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Tabakkuchen für Wickel von Zigarren, Zigarillos u. dgl.
  • Es ist bekannt, den Tabakkuchen aus einer gepreßten Tabakschicht herzustellen und diese Tabakschicht oben und unten mit Blättern zu bedecken. Von einem derart hergestellten Tabakkuchen werden sodann Abschnitte abgetrennt und mittels eines Wickelbandes zu Wickeln geformt und gleichzeitig mit dem Deckblatt versehen. Es hat sich jedoch gezeigt. daß die unter Anwendung dieses Verfahrens hergestellten Wickel vielfach nicht genügend Halt haben, so daß sie beim Hinundherziehen des Wickelbandes schraubenförmig verdreht werden und schlecht ziehende Zigarren entstehen.
  • Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß die Innenseiten der die Tabakschicht des Tabakkuchens abdekkendenTabakblätter mit gelöstem Gummi, z. B. Tragant, hauchdünn bestrichen werden. Ein derart hergestellter Tabakkuchen hat einen festen Zusammenhalt, so daß die von ihm abgeschnittenen Wickel sich beim Formen und Umwickeln mit dem Deckblatt nicht verdrehen und ein Fabrikat ergeben, das auch in Bezug auf Luftdurchlässigkeit den von Hand hergestellten Zigarren vollkommen gleichwertig ist. Außerdem hat das Verfahren gemäß Erfindung den Vorteil, daß die kleinen Spitzenblätter, insbesondere von Brasil- und Havannatabak, die das Beste dieser Tabaksorten darstellen, in geschnittenem Zustand für den Tabakkuchen verwendet werden können. Diese kleinen Spitzenblätter konnten infolge des kleinen Blattgehaltes bisher bei der Zigarrenherstellung kaum Verwendung finden, da ein Entrippen der Blättchen von Hand des hohen Arbeitslohnes wegen unmöglich ist. In geschnittenem Zustande lassen sich diese Spitzenblätter von Hand oder mit der Maschine zu einem brauchbaren Fabrikat nicht verarbeiten, da die kleinen Tabakschnittchen zerkrümeln und keinen Halt haben.
  • Die Herstellung des Tabakkuchens geschieht in folgender Weise: Auf den Boden eines Rahmens werden Tabakblätter ausgebreitet und mit gelöstem Gummi, z. B. Tragant, hauchdünn bestrichen. Dann wird der Tabah von Hand auf den Blattabak aufgeschichtet und oben auf die Tabakschicht auf der Innenseite ebenfalls mit Tragant dünn bestrichene Blätter aufgelegt. Auf diese Weise kann eine beliebige Anzahl von Rahmen gefüllt und zum Pressen übereinandergeschichtet werden. Die gewünschte Stärke des Tabakkuchens kann durch Zwischenleisten geregelt werden. Nach dem Pressen (etwa i bis 2 oder mehr Stunden) können die Tabakkuchen weiter verarbeitet werden.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH :. Verfahren zur Herstellung von Tabakeinlagen für Zigarren u. dgl., bei dem eine oben und unten mit Tabakblättern bedeckte Tabakschicht zu einem Tabakkuchen geprellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseiten der die Tabakschicht abdeckenden Tabakblätter mit gelöstem Gummi, z. B. Tragant, bestrichen werden.
DER75934D 1928-10-10 1928-10-10 Verfahren zur Herstellung von Tabakeinlagen fuer Zigarren u. dgl. Expired DE560653C (de)

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