DE56054C - Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen - Google Patents

Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen

Info

Publication number
DE56054C
DE56054C DENDAT56054D DE56054DA DE56054C DE 56054 C DE56054 C DE 56054C DE NDAT56054 D DENDAT56054 D DE NDAT56054D DE 56054D A DE56054D A DE 56054DA DE 56054 C DE56054 C DE 56054C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
pipes
abort
leaks
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56054D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. T. CRANE in Chicago, Michigan Avenue 254, Staat Illinois, V. St. A
Publication of DE56054C publication Critical patent/DE56054C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/28Constructional aspects
    • F16L55/30Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables
    • F16L55/38Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables driven by fluid pressure
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2807Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Bekanntlich ist die Entdeckung der Anwesenheit von Abwässergasen in den Häusern sehr schwierig, besonders wenn die undichten Stellen klein sind.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, um die Undichtigkeiten mit absoluter Sicherheit festzustellen.
Bei der bisher gebrauchten Methode zum Probiren der Dichtungsstellen in einem Hause, zu dem Zwecke, die Anwesenheit von Cloakengasen zu entdecken, wird Pfeffermünz oder eine andere leicht flüchtige, einen sehr scharfen Geruch besitzende Flüssigkeit angewendet; man führt die betreffende Flüssigkeit in die Rohre in der Erwartung ein, dafs die Dämpfe durch die Undichtigkeit eines Rohres entweichen und so die lecken Stellen durch den Geruch in einem oder mehreren Räumen anzeigen. Eine andere Methode besteht darin, sämmtliche Rohröffnungen mit Ausnahme einer einzigen zu schliefsen und dann in diese Oeffnung die Flüssigkeit in der Absicht zu bringen, dafs die undichten Stellen durch den Geruch der entweichenden flüchtigen Gase, wie oben angegeben, angezeigt wird. Ein anderes Verfahren beruht darauf, die Flüssigkeit an einem Punkte in der Rohrleitung von einem auswärts liegenden Behälter einzutreiben. Keins dieser Verfahren führt jedoch zu einem sicheren Resultat, da die Gase sich sehr leicht aus der Flüssigkeit verflüchtigen müssen oder der Geruch ein sehr durchdringender sein mufs. Es ist aufserdem stets unmöglich, eins der Verfahren zu benutzen, ohne dafs zu gleicher Zeit etwas Flüssigkeit an der- Aufsenseite des betreffenden Rohres hängen bleibt und so der Geruch nach aufsen in einen anderen Raum dringt, so dafs also die Undichtigkeit niemals genau angegeben werden kann.
Diese Uebelstände sollen durch die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt werden, dafs man das Entweichen der scharf riechenden Dämpfe von der Aufsenfläche der Bodenrohre unmöglich macht und so verhindert, dafs der Prüfungsbeamte durch die äufserhalb des Rohres aufsteigenden Gerüche auf eine falsche Fährte geführt wird. Dieses Resultat wird dadurch erzielt, dafs man die Prüfungsflüssigkeit direct in den unteren Theil des Bodenrohres einführt. Zu dem Zweck wird die eingeführte Flüssigkeit in einen luftdichten Behälter eingeschlossen, welchen man erst innerhalb des Rohres öffnet oder zerbricht. Daher kann ein Vordringen der scharfen Gase aus dem Bodenrohr und seinen Verbindungen nur durch die vorhandene Undichtigkeit stattfinden. Die Gegenwart des Geruches in irgend einem Theil des Gebäudes zeigt daher mit Sicherheit die undichte Stelle an.
Das neue Verfahren wird auf der beiliegenden Zeichnung durch eine Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht, welche in einem Instrument besteht, das zur Einführung und Entleerung der scharf riechenden Flüssigkeit in das Bodenrohr dient.
Auf dieser Zeichnung ist mit A ein Theil der Rohrleitung bezeichnet, welcher untersucht werden soll; die ausgewählte Stelle befindet sich an dem unteren Theil des Hauses.
Eine Oeffnung α ist in dem Rohr angebracht, um die Einführung eines Instruments zu gestatten, welches die Prüfungsflüssigkeit in
das Rohr bringt und dort freimacht. Dieses Instrument besteht aus einer Spindel B, welche an dem einen Ende mit einer Kammer b und an dem anderen Ende mit einem geeigneten Handgriff bl versehen ist. Zwischen beiden ist eine mit Gewinde ausgestattete Verstärkung £>2 angebracht. Die Oeffnung α des Rohres ist gleichfalls mit Schraubengewinde versehen und dient zur Aufnahme des Gewindes &2. Um eine dichte Verbindung zwischen der Oeffnung α und der Spindel B herzustellen, sind beide an den betreffenden Theilen konisch gestaltet. Aufserdem kann die Verbindung gekittet werden. Die Spindel B ist ihrer Länge nach durchbohrt. Diese Bohrung ist entweder ganz oder theilweise mit Schraubengewinde versehen. Ein Schraubenbolzen C kann in der Spindel-hin- und hergedreht werden und trägt eine Kurbel c an seinem Aufsenende.
An dem Aufsenende der Spindel B ist eine Stopfbüchse D angebracht, durch welche der Bolzen C geht, so dafs eine dichte Verbindung auch an diesem Punkt zwischen der Spindel B und dem Bolzen C erzielt wird. Die Prüfungsflüssigkeit ist in einem schmalen Röhrchen E von Glas oder anderem leicht zerbrechlichen Material hermetisch eingeschlossen. Ein gutes Mittel zum luftdichten Verschliefsen des Röhrchens E besteht darin, dafs man ihr Mundloch durch einen Stopfen schliefst, der mit einem gut deckenden Firnifs umgeben wird; auch kann man das ganze Röhrchen mit diesem Firnifs bestreichen, so dafs dadurch die etwa an der Aufsenwand des Röhrchens haftende Prüfungsflüssigkeit entfernt wird.
Der hermetische Verschlufs ist sehr wesentlich für das Röhrchen E, da hiervon der Erfolg der in folgendem beschriebenen Methode zum Entdecken der undichten Stellen abhängt.
Bei der Ausführung des Verfahrens mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung wird das Loch α in der Rohrleitung an dem untersten Theil des Hauses gebohrt und hierauf eins der hermetisch verschlossenen Röhrchen E in der Kammer b der Spindel B untergebracht; dies führt man dadurch herbei, dafs man den Bolzen C herausdreht und das Röhrchen E durch die Bohrung der Spindel einführt. Der Bolzen C wird dann wieder in die Spindel geschraubt und beide in dem Loch α mittelst des Handgriffes b1 befestigt. Das Röhrchen E liegt nun innerhalb des Rohres, wie aus der Zeichnung zu ersehen, und die Verbindungsstellen, durch welche die Einführung erfolgt, sind luftdicht verschlossen. Die Stange C wird nun abwärts gedreht, bis sie das Röhrchen zerbricht und dadurch die Flüssigkeit freigiebt, welche nun aus der Kammer durch in letzterer vorgesehene Schlitze fliefst.
Das scharf riechende Gas füllt nun das Rohr und dessen Verbindungsstücke. Befinden sich in dem Rohr Undichtigkeiten, so entweicht das Gas in den anliegenden Raum des Gebäudes, wo seine Gegenwart sofort entdeckt werden mufs.
Die Anwesenheit des Gases an der Aufsenseite des Rohres und seiner Verbindungen mit Ausnahme der Leckstelle ist somit gänzlich ausgeschlossen, so dafs, wenn der Geruch entdeckt ist, dies ein unfehlbares Zeichen für das Vorhandensein einer Undichtigkeit ist.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist nur des Beispiels halber angegeben, denn die Erfindung selbst ist nicht auf ein bestimmtes Instrument beschränkt. Wesentlich ist nur, dafs der Behälter, welcher die Prüfüngsflüssigkeit enthält, hermetisch verschlossen ist, und dafs ein geeignetes Instrument vorhanden ist, welches dasselbe in das Rohr einführt und dann den Inhalt des Röhrchens in das Rohr ergiefst. Der Behälter selbst kann von Glas oder aus einem anderen zerbrechlichen Material hergestellt sein und durch das Instrument, mittelst dessen er gehalten wird, um den Inhalt in das Rohr zu entleeren, zerbrochen werden; auch kann derselbe aus nicht zerbrechlichem Material bestehen; in diesem Falle mufs der Behälter auf geeignete Weise durch eine geeignete Vorrichtung geöffnet werden, welche durch eine luftdichte Verbindung in dem Halter des Behälters arbeitet. Der Stopfen kann durch eine geeignete Vorrichtung aus dem Behälter gezogen oder der Behälter durchlocht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-)- Rohrleitungen, darin bestehend, dais eine in einem geschlossenen Behälter befindliche, leicht verdampfende und stark riechende Flüssigkeit mittelst eines Halters in die Rohrleitung eingeführt und dann der Behälter in dem Rohr zerbrochen oder geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56054D Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen Expired - Lifetime DE56054C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE56054C true DE56054C (de)

Family

ID=330540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT56054D Expired - Lifetime DE56054C (de) Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE56054C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110441B (de) * 1959-07-24 1961-07-06 Sulzer Ag Verfahren und Einrichtung zur Lokalisierung von undicht gewordenen Stellen in einem Waermeuebertrager
DE1117324B (de) * 1958-01-13 1961-11-16 Obal Narodni Podnik Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von geschlossenen Behaeltern, insbesondere von Konservendosen
DE1218753B (de) * 1961-05-05 1966-06-08 Leybolds Nachfolger E Verfahren und Vorrichtung zur Dichtigkeits-pruefung von abgeschlossenen Hohlkoerpern
DE8906813U1 (de) * 1988-06-15 1989-08-31 Göhner, Gilbert, Dipl.-Ing. (FH), 3180 Wolfsburg Vorrichtung zum Einleiten von Dämpfen in im wesentlichen geschlossene Räume

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117324B (de) * 1958-01-13 1961-11-16 Obal Narodni Podnik Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von geschlossenen Behaeltern, insbesondere von Konservendosen
DE1110441B (de) * 1959-07-24 1961-07-06 Sulzer Ag Verfahren und Einrichtung zur Lokalisierung von undicht gewordenen Stellen in einem Waermeuebertrager
DE1218753B (de) * 1961-05-05 1966-06-08 Leybolds Nachfolger E Verfahren und Vorrichtung zur Dichtigkeits-pruefung von abgeschlossenen Hohlkoerpern
DE8906813U1 (de) * 1988-06-15 1989-08-31 Göhner, Gilbert, Dipl.-Ing. (FH), 3180 Wolfsburg Vorrichtung zum Einleiten von Dämpfen in im wesentlichen geschlossene Räume

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69726094T2 (de) Probenfläschen und Verschluss zur Anwendung in der Gasanalyse
WO1985003773A1 (fr) Installation de prise d'echantillons
DE1573799A1 (de) Verfahren zur Ortung eines Lecks in einem Waermeuebertrager sowie Waermeuebertrager und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE2806902A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens zum nachweis von mikroorganismen
DE10018784A1 (de) Verfahren für die Analyse von gasförmigen Inhaltsstoffen sowie Testkit insbesondere zur Durchführung dieses Verfahrens
DE56054C (de) Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen
DE2249173A1 (de) Autoanalytische arbeitsvorrichtung
DE3741664C1 (de) Kolorimetrisches Pruefroehrchen
DE69011129T2 (de) Probenehmer zum erhalten von proben von in einem schacht vorhandenen flüssigkeiten.
DE1295242B (de) Beschickungsvorrichtung fuer Geraete zur Bestimmung von Wasserstoff in Metallen
DE3043836A1 (de) Vorrichtung zur probenahme von fluessigkeiten
DE102008004426A1 (de) Messvorrichtung und Messverfahren zur automatisierten Messung der Eigenschaften des in einer Biogasanlage befindlichen Faulschlamms
EP0550523A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur probengewinnung und probenhandhabung.
DE4308720A1 (de) Meßgerät zur Bestimmung von Bodeneigenschaften
DE831335C (de) Verfahren zum Auffinden eines Lecks in einer ein Fluidum enthaltenden Rohrleitung oder einem elektrischen Kabel
DE19544851A1 (de) Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben
DE3933754C2 (de)
DE19736292C1 (de) Molchstation
AT43303B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Untersuchung von Kondens- und anderem Wasser auf seinen Zuckergehalt.
CH698178B1 (de) Aseptische Probenahmestation.
DE10114135C2 (de) Verfahren und Messanordnung zur Untersuchung des Kohlendioxidgehalts in Wasser
DE841960C (de) Vorrichtung zur Bestimmung von Blut- und Urinharnstoff
DE247165C (de)
CH690316A5 (de) Wasserpfeife.
DE2605783A1 (de) Verfahren zum einfuehren eines elementes in den druckbereich eines druckdichten behaeltnisses und absperrorgan