DE558391C - Druckpumpe fuer pneumatische Fluessigkeitsstandanzeiger - Google Patents
Druckpumpe fuer pneumatische FluessigkeitsstandanzeigerInfo
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- DE558391C DE558391C DEJ40017D DEJ0040017D DE558391C DE 558391 C DE558391 C DE 558391C DE J40017 D DEJ40017 D DE J40017D DE J0040017 D DEJ0040017 D DE J0040017D DE 558391 C DE558391 C DE 558391C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/14—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
- G01F23/16—Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid
- G01F23/165—Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid of bubbler type
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Description
- Druckpumpe für pneumatische Flüssigkeitsstandanzeiger Die Erfindung betrifft eine Druckpumpe für pneumatische Flüssigkeitsstandanzeiger. Es sind bereits solche Pumpen bekannt, bei denen der mit der Kolbenstange fest verbundene Kolben unter Federdruck steht und die durchbohrte Kolbenstange an ihrem einen Ende dem Anschluß der Druckleitung dient. Solchen Pumpen haften aber noch verschiedene Nachteile an. Steht nämlich die Leitung zwischen Tauchrohr und Manometer nur unter dem Druck der Atmosphäre, so ist der Flüssigkeitsspiegel im Tauchrohr stets auf gleicher Höhe mit der Flüssigkeit im Behälter. Es hat sich gezeigt, daß bei gefülltem Behälter durch Erschütterungen ein Übertritt von Flüssigkeit in die Pumpenleitung auch ohne Saugwirkung möglich ist, wodurch die Anzeige gefälscht wird. Um diesen Mangel zu beseitigen, ist es notwendig, die Leitung zwischen Tauchrohr und Manometer unter Überdruck zu halten, d. h. sie unter Druck zu schließen und nur bei vorhandenem Überdruck in der Pumpe zu öffnen.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in der Bohrung der den Pumpenzylinder beiderseits durchdringenden Kolbenstange zwei entgegengesetzt zueinander ge-Tichtete Ventile angeordnet sind, zwischen denen eine die Bohrung der Kolbenstange mit dem Zylinderraum verbindende Querbohrung vorgesehen ist, derart, daß das Schließen und Öffnen der Ventile wechselseitig durch die zur Kolbenbewegung erforderliche Kraft und durch eine in der Bohrung der Kolbenstange angeordnete, dieser Kraft entgegenwirkende Feder erfolgt, deren Spannung derart bemessen ist, daß das Druckventil sich nur bei gesteigertem Kolbenwiderstand öffnen läßt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt. Der Pumpenzylinder i ist mit dem durchbohrten Deckel 2 an der Armaturentafel 3 befestigt. Die Kolbenstange besteht aus den miteinander verbundenen Rohren 4 und 5 und wird einerseits in dem Deckel 2, andererseits in dem. Boden des Pumpenzylinders i geführt. Der zweckmäßig aus elastischem Material bestehende Kolben 6 ist an der Kolbenstange mit Hilfe der Scheiben 7 und 8 durch Umbördeln des Rohres 4 befestigt. Das Rohr 5 der Kolbenstange ist so durchbohrt, daß zwei entgegengesetzt gerichtete Ventilsitze 9 und i i entstehen, die der Saug- und Druckleitung entsprechend zugeordnet sind. Die Druckleitung wird durch die Kugel 12 abgeschlossen. Diese Kugel wird durch das Führungsstück 13 und die Schraubenfeder 14 angedrückt. Die Spannung der Schraubenfeder 1.1 wird durch die als Düse ausgebildete Madenschraube 15 geregelt. Die Druckleitung 16 ist in bekannter Weise unmittelbar an die Kolbenstange 5 angeschlossen. Durch die Querbohrung 17 steht die Bohrung der Kolbenstange mit dem Pumpenraum in Verbindung. Das als Druckknopf dienende Ventil io, welches als Saugventil dem Sitz 9 zugeordnet ist, hat eine Ventilstange 18, mit welcher es in geöffnetem Zustand an der Kugel 12 anliegt. Der Querstift i9 begrenzt die Bewegung des Ventils io, ohne den Luftdurchgang durch Querloch 17 aufzuheben. Durch die Feder 2o wird der Kolben in seine höchste Stellung gegen den Deckel 2 gedrückt. Diese Stellung ist der Ruhezustand der Pumpe. Die Betätigung der Pumpe geschieht durch Fingerdruck auf den Knopf io. Dieser Druck wirkt nicht unmittelbar auf die Kolbenstange, sondern wird durch Vermittlung der Ventilstange 18, der Kugel i2 des Führungsstückes 13 und der Schraubenfeder 14 auf die mit der Kolbenstange verbundene Madenschraube i5 übertragen. Der Kolben setzt durch die Reibung an der Zylinderwand und durch den Druck der Feder 2o seiner Bewegung einen gewissen Widerstand entgegen, der mit dem steigenden Druck im Pumpenzylinder zunimmt. Diese Drucksteigerung entsteht zum größten Teil dadurch, daß die Luft in dem langen und engen Kanal zwischen der Ventilstange 18 und der Bohrung der Kolbenstange 5 einen hohen Strömungswiderstand findet und daher nur langsam entweichen kann. Die Spannung der Federn 14 und 2o ist so bemessen, daß das Druckventil 11, 12 sich erst bei gesteigertem Widerstand öffnen und das Ventil 9, io schließen läßt. Bei fortschreitender Kolbenbewegung wird die im Pumpenzylinder befindliche Luft durch die Bohrung 17 in die Kolbenstange und dann weiter durch die Düse 15 in die Druckleitung 16 gedrückt. Vermindert sich der Fingerdruck auf den Knopf io oder erreicht der Knopf bei Deckel2 seine Endstellung, so schließt sich das Druckventil, da es nur bei gesteigertem Kolbenwiderstand geöffnet werden kann. Gleichzeitig öffnet sich das Ventil 9, io, so daß der unter der Wirkung der Feder 2o stehende Kolben Luft ansaugen und in seine Anfangsstellung zurückkehren kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckpumpe für pneumatische Flüssigkeitsstandanzeiger mit unter Federdruck stehendem, mit der Kolbenstange fest verbundenem Kolben, bei der die Kolbenstange durchbohrt ist und an ihrem einen Ende dem Anschluß der Druckleitung dient, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung der den Pumpenzylinder (i) beiderseits durchdringenden Kolbenstange (q.) zwei entgegengesetzt zueinander gerichtete Ventile (9, io, i i, 12) angeordnet sind, zwischen denen eine die Bohrung der Kolbenstange mit dem Zylinderraum verbindende Querbohrung (17) vorgesehen ist, derart, daß das Schließen und Öffnen der Ventile wechselseitig durch die zur Kolbenbewegung erforderliche Kraft und durch eine in der Bohrung der Kolbenstange angeordnete, dieser Kraft entgegenwirkende Feder (14) erfolgt, deren Spannung derart bemessen ist, daß das Druckventil (11, 12) sich nur bei gesteigertem Kolbenwiderstand öffnen läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40017D DE558391C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Druckpumpe fuer pneumatische Fluessigkeitsstandanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40017D DE558391C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Druckpumpe fuer pneumatische Fluessigkeitsstandanzeiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558391C true DE558391C (de) | 1932-09-06 |
Family
ID=7205912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ40017D Expired DE558391C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Druckpumpe fuer pneumatische Fluessigkeitsstandanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558391C (de) |
-
1929
- 1929-12-04 DE DEJ40017D patent/DE558391C/de not_active Expired
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