DE558191C - Abdichtung fuer Brennkraftmaschinen mit halbrunden Rohrschiebern - Google Patents

Abdichtung fuer Brennkraftmaschinen mit halbrunden Rohrschiebern

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DE558191C
DE558191C DE1930558191D DE558191DD DE558191C DE 558191 C DE558191 C DE 558191C DE 1930558191 D DE1930558191 D DE 1930558191D DE 558191D D DE558191D D DE 558191DD DE 558191 C DE558191 C DE 558191C
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ring
pressure
sealing ring
cylinder
seal
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Abdichtung für $rennkraftmaschinen mit halbrunden Rohrschiebern Die Erfindung bezieht sich auf Brennkraftmaschinen mit zwei halbrunden Rohrschiebern. Diese Schieber sind zwischen Zylinderbüchse und Zylinderbohrung verschiebbar und werden durch einen mit Ein- und Auslaßkanälen versehenen Dichtungsring abgedichtet, der durch eine Feder und einen Druckring im Zylinderkopf gegen die Zylinderbüchse gedrückt wird. Derartige Maschinen sind bekannt (vgl. z. B. die amerikanische Patentschrift 1754 79I). Bei solchen Maschinen ist es schwierig, den Druck in der Zylinderbüchse zu halten und zu verhindern, daß der Druck durch die vielfachen Fugen zwischen Zylinderbüchse, den Schiebern usw. entweicht.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Abdichtung, indem zusätzliche, im Dichtungsring wirksame Dichtungsmittel so ausgestaltet sind, daß der Druck der im Zylinder befindlichen Gase selbst zur Dichtungserhöhung beiträgt. Über diese Abdichtung gibt die Beschreibung Aufschluß, in der ein Ausführungsbeispiel erläutert ist.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. z im axialen Mittelschnitt den Zylinderkopf der hier in Frage stehenden Maschine. Fig. 2 bis 4 zeigen Einzelheiten.
  • Es ist 31 die Zylinderbüchse, in der sich der Kolben 34 verschiebt. 22 ist die Zylinderwand mit dem Einlaßkanal 23 und dem Auslaßkanal 24. Die Zylinderbohrung wird nach oben durch den Zylinderkopf 25 abgeschlossen, in dem die Zündkerze 26 eingeschraubt ist. " Auf der Zylinderbüchse 31 liegt ein Dichtungsring 36, der mit Ein- und Auslaßkanälen 37 und 38 versehen ist, die den Ein- und Auslässen im Gehäuse 22 entsprechen. Der Andruck des Dichtungsringes 36 erfolgt durch Packungsringe 65, in deren Vertiefungen Federn 67 liegen, die sich bei 66 gegen den Zylinderkopf 25 abstützen.
  • Zwischen Gehäuse 22 einerseits und Zylinderbüchse 3=, Dichtungsring 36 und Packungsringen 65 andererseits liegen die halbrunden Rohrschieber 41 und 43, von denen der eine einen Einlaßschlitz 42, der andere einen Auslaßschlitz 44 aufweist. Die bisher beschriebene Bauart ist bekannt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht in einer weiteren Ausgestaltung der Dichtung zwischen Dichtungsring und Schiebern. Zu diesem Zweck liegt auf dem Dichtungsring 36 ein Druckring 59, der einen Flansch 61 aufweist. Der Gasdruck im Zylinder wirkt auf diesen Flansch ein und muß somit den Druckring fest auf die Stirnseiten des Dichtungsringes 36 niederdrücken. Die Abdichtung nach oben erfolgt durch einen Dichtungsring 68, der dicht über den Absatz 63 des Zylinderkopfes 25 geschoben ist und gegen die Unterseite der ringförmigen Rippe 62 ruht. Auf diese Weise gibt der Ring 68 die Gewähr, daß kein Gas zwischen ihm und dem Zylinderkopf entweichen kann, da der Ring 68 auch noch einen dünnen, nach auswärts gehenden, biegsamen Flanschansatz 69 aufweist, der gegen die innere Fläche dies Druckringes 59 liegt. Der normale äußere Durchmesser des Flansches 69 ist ein wenig größer als der innere Durchmesser des Druckringes, so daß, wenn sie in der dargestellten Weise- verbunden werden, hier eine wirkliche Berührung von Metall auf Metall zwischen dem Flanschansatz und dem anliegenden Druckring besteht.
  • Das natürliche Ausdehnungsbestreben des Flansches und der Gasdruck in dem Zylinder bewirken einensicherenAbschlußundverhindern Druckverluste. Auch die Federn 67 werden hierdurch geschont.
  • An Stelle des Dichtungsringes 68 der Abb. z können auch andere geeignete Konstruktionen verwendet werden, wie solche in. den Fig. 2 bis 4 gezeigt sind. Ein Rohrstück 8= liegt gemäß Fig. 2 dicht an dem Zylinderkopf und besitzt eine Zahl von übereinander angeordneten ringförmigen biegsamen Scheiben 82, die gegen den Niederdrückring 59 anliegen.
  • In Fig. 3 ist ein einziger biegsamer Metallring 83 von umgekehrter U-Form verwendet, während in Fig. 4 ein Ring 84 mit Distanzringen 85 besetzt ist, die unter sich eine Zahl getrennter elastischer Scheiben 86 halten.
  • Um die Dichtung zwischen Dichtungsring und innerem Zylinder zu erhöhen, kann ein dünnes biegsames Metallrohr 71 verwendet werden, das die zwei sich berührenden Teile inwendig überragt und an Ort und Stelle gehalten wird durch einen auswärts reichenden Rand 72, der in eine Ringnut in der inneren Fläche des Dichtungsringes eingesetzt ist.
  • In ähnlicher Weise wird die Stoßfuge zwischen dem Dichtungsring und dem Druckring durch ein zweites ähnliches Rohr 73 geschützt. In beiden Fällen dehnt der Gasdruck in den Zylindern die Rohre 71 und 73 leicht aus und preßt sie fest gegen die abzudichtenden Teile.
  • Als weiteres Mittel für die Aufrechterhaltung des Kompressionsdruckes ist der Dichtungsring 36 an seiner Berührungsfläche mit dem Ende der Zylinderbuchse mit einer Ölnut 74 versehen. Auch die Fläche, die in Berührung mit dem Druckring 59 steht, ist mit einer ähnlichen Schmiernut 75 versehen. Seine äußere Fläche, auf der die Gleitschieber laufen, besitzt ähnliche Nuten 76, die ober- und unterhalb der Kanäle in dem Ring sich befinden. Das Öl sammelt sich in diesen verschiedenen Kanälen und bewirkt einen Abschluß der aufeinanderliegenden Teile zwischen den sich berührenden Flächen. Diese Abschluß- oder Dichtungswirkung wird noch vergrößert durch die Ansammlung von Kohle auf der Oberfläche der Teile, in welchen diese Nuten vorhanden sind.
  • Es ist unwichtig, in welchen der beiden aufeinanderlagernden Teile jeweils die Nuten oder Kanäle eingearbeitet sind. Z. B. könnten sie sowohl an der Endfläche des inneren Zylinders als auch in der zugehörigenFläche desDichtungsringes sich befinden.
  • Bei den verschiedenen Formen der Dichtungsringe ist es wünschenswert, den Zylinderkopf, den Dichtungsring und den Niederdrückring aus Metallen von praktisch gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten herzustellen, so daß unter allen Umständen der Dichtungsring eine gasdichte Verbindung mit dem Druckring herstellt, ohne einen zu großen Druck auf letzteren auszuüben, wodurch leicht die Federn 67 in ihrer Wirkung gehindert werden könnten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Abdichtung für Brennkraftmaschinen mit halbrunden Rohrschiebern, die zwischen der Zylinderbüchse und Bohrung verschiebbar sind und durch einen mit Ein- und Auslaßkanälen versehenen Dichtungsring abgedichtet werden, der durch eine Feder und einen Druckring im Zylinderkopf gegen die Zylinderbüchse gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem oberen Ende des Dichtungsringes (36) aufliegende Druckring (59) mit einem Flansch (6z) versehen ist, auf den der Gasdruck im Zylinder wirkt, um den Abdichtungsdruck an den Stirnseiten des Dichtungsringes (36) zu erhöhen.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Druckring (59) oberhalb des Flansches (6z) ein Dichtungsring (z. B. 68) liegt, der durch seine vom Gasdruck unterstützte Dehnbarkeit ein Entweichen der Gase im Zylinder verhindert.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (36), die Zylinderbüchse (3z), der Druckring (59) und die Schieber (4 z, 43) sämtlich oder teilweise mit Olsammelkanälen (z. B. 74, 75, 76) versehen sind, durch die zwischen den Oberflächen dieser einzelnen Teile Ölabdichtungen gebildet werden.
DE1930558191D 1930-05-03 1930-05-03 Abdichtung fuer Brennkraftmaschinen mit halbrunden Rohrschiebern Expired DE558191C (de)

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