DE557129C - Verfahren zum Kondensieren des aus der Miscella im Vakuum abdestillierten Loesungsmittels - Google Patents

Verfahren zum Kondensieren des aus der Miscella im Vakuum abdestillierten Loesungsmittels

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DE557129C
DE557129C DEM114476D DEM0114476D DE557129C DE 557129 C DE557129 C DE 557129C DE M114476 D DEM114476 D DE M114476D DE M0114476 D DEM0114476 D DE M0114476D DE 557129 C DE557129 C DE 557129C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting
    • C11B1/108Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting after-treatment, e.g. of miscellae

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kondensieren des aus der Miscella im Vakuum abdestillierten Lösungsmittels Die Erfindung bezieht sich auf die Trennung von Lösungsmitteln von dem in denselben gelösten Öl oder Fett durch Verdampfung des Lösungsmittels. Insbesondere findet sie Anwendung bei Verfahren zur Gewinnung von Ölen und Fetten durch Extraktion aus der öl- und fetthaltigen Saat mit Hilfe eines Lösungsmittels, als welches in erster Linie z. B. Benzin in Frage kommt. Das Gemisch von Lösungsmittel und Öl oder Fett wird allgemein als Miscella bezeichnet.
  • Die Austreibung des Lösungsmittels aus der Miscella geschieht bisher gewöhnlich durch Verdampfung des Lösungsmittels unter atmosphärischem Druck. Diese Behandlung hat den Nachteil, daß insbesondere für die Austreibung der letzten Reste des Lösungsmittels ziemlich hohe Temperaturen notwendig sind, wobei sich infolge der hohen Temperatur Verunreinigungen im Öl lösen und letzteres dadurch schädigen.
  • Es sind auch schon Vakuumanlagen gebaut worden, um durch Verdampfen des Lösungsmittels im Vakuum die Verdampfungstemperatur zu erniedrigen. Derartige Anlagen haben den Nachteil, daß der Verlust an Lösungsmitteln sehr groß ist. Schlägt man die Dämpfe in einem Oberflächenkondensator nieder, so gelangen erhebliche Mengen, ohne zu kondensieren, in die Luftpumpe.
  • Benutzt man zum Niederschlagen der Lösungsmitteldämpfe Einspritzkondensatoren, so läßt sich wohl eine Vervollkommnung der Verflüssigung erzielen, aber es entstehen Benzinverluste dadurch, daß von dem Einspritzwasser nicht unbeträchtliche Mengen' gelöst oder mechanisch abgeführt werden.
  • Gemäß der Erfindung geschieht die Abdestillation des Lösungsmittels unter Ver-,vertung der Vorteile des Systems der Einspritzkondensation, aber unter Vermeidung der Verluste, welche bei der üblichen Anordnung entstehen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Kondensation der Lösungsmitteldämpfe durch direkte Berührung mit im Kreislauf bewegtem Wasser geschieht und daß die von dem Kreislauf aufgenommene Wärme an einer anderen Stelle des Kreislaufes, z. B. in einem gekühlten Oberflächenapparat, abgeführt wird.
  • Die Kühlung des Oberflächenapparates kann durch Kühlwasser geschehen. Ist jedoch die Temperatur. des zur Verfügung stehenden Kühlwassers hoch oder eine sehr weitgehende Kühlung beabsichtigt, so kann der Apparat als Verdampfer ausgeführt werden, der durch eine druckerhöhende Fördereinrichtung mit einem Wasserdampfkondensator verbunden ist. Auf diese Weise kann in dem Kühler für das Kreislaufwasser eine Temperatur aufrechterhalten werden, welche beliebig niedriger ist als die Temperatur des zur Verfügung stehenden Kühlwassers.
  • In den Abbildungen ist in schematischer und beispielsweiser Ausführungsform eine Anlage veranschaulicht, welche gemäß der Erfindung arbeitet. a ist ein Vorratsbehälter für die zu behandelnde Miscella. Diese wird aus dem Vorratsbehälter dem Verdampfer b zugeführt, was z. B. durch Einsaugen geschehen kann. Der Verdampfer ist mit einem Heizsystem c und einem Rührwerk d versehen. Die entstehenden Lösungsmitteldämpfe gelangen durch einen Abscheider e und eine Leitung f in den Lösungsmittelkondensatoz g, von dort durch eine Leitung h in einen zweiten Lösungsmittelkondensator i. Das für den Betrieb der Kondensatoren g und i erforderliche Kreislaufwasser wird durch eine Pumpe o im Umlauf gehalten, welche das Wasser durch einen Kühler p und Leitungen q in die Kondensatoren g und i fördert, aus denen es dann durch Leitungen k und l in ein Abscheidegefäß m fließt, in welchem sich das Wasser von dem kondensierten Benzin trennt. r ist eine Verbindungsleitung zwischen dem A.bscheidegefäß m und den Lösungsmittelkondensatoren zwecks Vakuumausgleich. Aus dem Behälter m gelangt das Wasser durch die Leitung n wieder zur Pumpe o, so daß der Kreislauf geschlossen ist.
  • Der Kühler p kann in vielen Fällen Waskühlung haben, wobei das Wasser durch die Leitung s eintritt und durch die Leitung t austritt. Will man im Kühler p eine Temperatur schaffen, welche niedriger ist als die des zur Verfügung stehenden Kühlwassers, so kann man dies in der Weise erreichen, daß man den Kreislaufwasserkühler p als Verdampfer ausbildet, z. B. derart, daß er durch eine druckerhöhende Fördereinrichtung, vorteilhaft einen Strahlapparat it, mit dem wassergekühlten Kondensator v verbunden wird. Auf diese Weise kann man beispielsweise eine Temperatur bis zu o ° in dem Kühler p aufrechterhalten trotz einer Kühlwassertemperatur von beispielsweise a5°.
  • In Abb. :2 ist der Kühler p etwas größer dargestellt, um beispielsweise zu zeigen, wie derselbe als Verdampfer ausgebildet werden kann. Das gekühlte Kreislaufwasser, welches durch die Leitung q aus dem Kühler austritt, strömt durch Kühlerrohre i. Die Kühlerrohre i sind außen bespült von Wasser, welches unter der Wirkung des Strahlapparates it und des Kondensators v bei niedriger Temperatur verdampft und so das Kreislaufwasser auf eine beliebig gewünschte Temperatur abkühlt.
  • Die Kondensatoren sind durch eine Leitung w mit einer Luftpumpe x verbunden, durch welche das Vakuum, mit dem man die Anlage betreiben will, erzeugt und aufrechterhalten wird. Damit man das Vakuum auf einen gewünschten Betrag einstellen kann, ist die Saugleitung w der Pumpe mit einem Lufteinlaßventil y versehen, an dessen Stelle aber auch ein Drosselventil z treten kann. Auch können gleichzeitig beide Vorrichtungen vorgesehen werden.
  • Die Anordnung des Wasserkreislaufes kann auch derart getroffen werden, daß man für die beiden Kühler g und i je einen besonderen Wasserkreislauf vorsieht, indem man beispielsweise den Kondensator g mit durch gewöhnliches Kühlwasser gekühltem Kreislaufwasser beschickt, während man für den Lösungsmittelkondensator i tief gekühltes Wasser verwendet, um den Lösungsmittelverlust auf ein Minimum herabzudrücken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kondensieren des aus der Miscella im Vakuum abdestillierten Lösungsmittels mittels Einspritzkondensators, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritzwasser im Kreislauf durch einen oder zwei Kondensatoren, welche gegebenenfalls getrennt arbeiten, und einen Oberflächenkühler geführt wird, welch letzterer noch mit einer auf einen Wasserdampfkonden.sator arbeitenden druckerhöhenden Fördervorrichtung verbunden sein kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei stufenweiser Kondensation der Lösungsmitteldämpfe in zwei Kondensatoren (g und i) für diese Kondensatoren getrennte Kühlwasserkreisläufe vorgesehen sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreislaufwasser für den Kondensator (g), in den die Lösungsmitteldämpfe zuerst eintreten, mit gewöhnlichem Kühlwasser gekühlt wird, und daß nur das Kreislaufwasser für den nachgeschalteten Kondensator (i) tief gekühlt wird.
DEM114476D 1931-03-13 1931-03-13 Verfahren zum Kondensieren des aus der Miscella im Vakuum abdestillierten Loesungsmittels Expired DE557129C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025833B (de) * 1952-12-19 1958-03-13 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Kondensation von Gemischen aus Wasserdampf und organischen Daempfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025833B (de) * 1952-12-19 1958-03-13 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Kondensation von Gemischen aus Wasserdampf und organischen Daempfen

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