DE55564C - Selbsteinkassirende Bewegungs-Vorrichtung für Figuren - Google Patents

Selbsteinkassirende Bewegungs-Vorrichtung für Figuren

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DE55564C
DE55564C DENDAT55564D DE55564DA DE55564C DE 55564 C DE55564 C DE 55564C DE NDAT55564 D DENDAT55564 D DE NDAT55564D DE 55564D A DE55564D A DE 55564DA DE 55564 C DE55564 C DE 55564C
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DENDAT55564D
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A. M. PlERCE in Brooklyn, 783 Dun cy Street, V. St. A
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine selbsteinkassirende Bewegungsvorrichtung für Figuren (kämpfende Hähne), welche derart eingerichtet sind, dafs sie durch ein gemeinsames Triebwerk in Thätigkeit gesetzt werden, und dafs jede Figur ein eigenes Triebwerk erhält, um verschiedene Bewegungen hervorzubringen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht, wobei einzelne Theile im Durchschnitt gezeichnet sind,
Fig. 2 ein Verticalschnitt,
Fig. 3 eine Einzelheit nach der Linie x-x.
In einem Kasten 1 ist die Plattform 2 angebracht.
4 sind zwei, Hähne vorstellende, auf der Plattform 2 stehende Figuren. Die Füfse sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, gegliedert (5, 6), wobei die Feder 8 mittelst des Hebels 7 dieselben auf die Plattform niederhält.
Innerhalb der Hälse sind eine Reihe von Pflöckchen 10 an einander befestigt, durch welche die Schnur 11 geht, in dem letzten endet und so die Stütze für den Hals bildet.
12 ist eine horizontale Achse, welche an dem Rahmen 13 befestigt ist und nach dem Hintertheil der Figur geht.
Der Rahmen 13 kann nach abwärts gleiten und hat eine Stange 43, welche in einen Fufs 44 endigt. 15 ist eine die Figur haltende Röhre, welche auf der Achse 12 drehbar ist.
In 15 befinden sich die Rollen 16 und 17, über welche die Schnur 11 läuft und nach abwärts unter die Plattform 2 geht.
22 ist ein an 1 5 befestigtes Zahnrad, dessen Zähne in eine Zahnstange 23 eingreifen, welch letztere in 18 geführt ist. 24 ist ein Führungsausschnitt der Wand 14, durch welche 15 hindurchgeht. 25 ist ein Schlitten, durch welchen Röhre 15 hindurchgeht (Fig. 2).
26 ist ein Triebwerk (Uhrwerk u. dergl.), welches ein Flügelrad 27 hat. 28 ist ein drehbarer Hebel, der einen Arm 29 mit Nase 30 hat (Fig. 1), welche in eine mit einer Kerbe versehene Scheibe 31 eingreift. Hebel 28 ist auch mit einem Ansatz 32 versehen, welcher in das Flügelrad 27 eingreift.
33 ist ein Rad des Triebwerkes 26, welches die wellenförmige Rippe 34 auf einer und einen Stift 35 auf der anderen Seite trägt. 36 ist ein vertical geführter, mit einer Rolle 37 versehener Hebel; die Rolle greift in die wellenförmige Rippe 34 ein.
Die Enden von 39 sind an zwei Verticalstangen von 23 befestigt. 40 ist ein Ansatz, derart angeordnet, dafs er vom Stift 35 der Scheibe 33 beeinflufst werden kann.
45, 45 sind Triebwerke (Uhrwerke u. dergl.), deren jedes mit einer gekerbten Scheibe 46 versehen ist, an deren Achsen ein Arm 47 befestigt ist. 48 ist eine feststehende Münzröhre, welche an ihrem unteren Ende eine verschiebbare Erweiterung 49 hat, in welcher sich ein Schlitz für den Hebelarm 28 befindet. Die Erweiterung 49 geht in einen Behälter 50 über, der einen dachförmig gestalteten Boden mit je einer Oeffnung 52 auf jeder Seite hat. Bei 53 sind Hebel 54 drehbar angebracht, welche je einen Arm 55 tragen, der mit einer Nase 56. endigt, welche in die Kerben des Rades 46 eingreift. 57 sind Arme, welche in die Flügel des Triebwerkes 45 eingreifen.
Wenn man eine Münze in die Oeffnung 48 wirft, ist der Vorgang folgender:
Die Münze fällt hinab, bis sie an den Hebel 28 stöfst; sie drückt denselben nieder, wobei die Gleitröhre 49 nach abwärts geführt wird; die Münze fällt hierauf auf den sockeiförmigen Boden des Behälters 50 und wird dort durch die niedergegangene Röhre 49 in der punktirten Lage gehalten.
Das Niedergehen des Hebels 28 befreit Flügel 27, und da das Triebwerk dabei in Thätigkeit tritt, wird der Doppelhebel 36, 38 durch die Drehung des mit der wellenförmigen Rippe 34 versehenen Rades 33 abwärts gezogen, wobei deren jeweilige Rückbewegung durch eine Feder 58 veranlafst wird.
Diese Bewegung verursacht, dafs die Köpfe der Figuren durch Vermittelung der Schnüre 11 gleichzeitig gehoben und gesenkt werden.
Der Stift 35 am Rad 33 wird Arm 41 und dadurch die Zahnstangen 23 heben. Diese verursachen eine theilweise Drehung der Figuren durch Eingriff in das Zahnrad 22, während die Achse 12, an der ein Hebelarm 19 befestigt ist, stationär bleibt.
Da Winkelhebel 7 diesen Hebelarm 19 passirt, werden die Beine und Füfse der Hähne mit einer raschen Bewegung auswärts geschleudert.
Diese Bewegungen werden andauern, bis Rad 31 eine Drehung vollendet hat.
Zugleich mit der Vollendung dieser Drehung kehrt Hebel 28 in eine horizontale Stellung zurück, wodurch die Münze in eine der Zweigöffnungen fällt, von da auf einen Arm der Tiebwerke 45. Hierbei wird Nase 55 ausgelöst, das Rad 56 dreht sich, der Arm 47 tritt unter dem Fufs 44 hervor.
Dadurch kann der Rahmen 13 niederfallen, wobei sich während dieses Falles die Röhre 1 5 durch Vermittelung von Zahnstange 23 und von Zahnrad 22 drehen mufs, zu gleicher Zeit die an jener Röhre befestigte Figur auf ihren Hinfertheil auf die Plattform werfend.
Der Schlitten 25 wird abwärts geführt und hält die Oeffnung 24 alle Zeit bedeckt. Da Arm 47 in seine ursprüngliche Verticalstellung zurückgeht, wird er den Fufs 44 emporheben, wobei die Figur in ihre stehende Lage zurückkehrt.

Claims (4)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Ein durch Münzeneinwurf bewegtes Spielzeug mit zwei Figuren, dadurch gekennzeichnet, dafs die gleichartigen beweglichen Theile jeder Figur durch ein gemeinsames Triebwerk beim Einwerfen einer Münze gleichzeitig bewegt werden, und dafs aufserdem je eine Figur von der andern eine unabhängige Bewegung durch zwei weitere Triebwerke erhält, von denen das eine oder andere durch das Gewicht der Münze ausgelöst wird, und dadurch die betreffende Figur, mit der das Triebwerk in Verbindung steht, eine besondere Bewegung erhält.
  2. 2. Bei solchem Spielzeuge die Einrichtung zum Auslösen der Triebwerke 26 und 45 in der Weise, dafs beim Einwurf der Münze zunächst der Hebel 28 und dann die Gleitröhre 49 nach unten gedrückt und dabei das Triebrad 31 von Triebwerk 26 ausgelöst, sodann durch das Niedergehen der Röhre 49 die Münze auf dem Sattel des Kästchens 50 festgehalten wird, bis Hebel 28 und damit Röhre 49 in ihre Ursprungsstellungen zurückgekehrt sind, worauf die Münze durch eine der Oeffnungen 52 auf einen Arm des einen oder anderen Triebwerkes 45 fällt und dasselbe auslöst.
  3. 3. Bei demselben Spielzeuge die Einrichtung zur Bewegung der Köpfe und Füfse der Figur derart, dafs durch Rad 33 einestheils der doppelarmige Hebel 36, 38 auf- und niederbewegt und dadurch vermittelst der Schnur 1 1 das Gelenk 10 der Figur bewegt wird, anderntheils durch den Arm 41 eine Bewegung der Zahnstange 23 erfolgt, welche durch Eingriff in das Zahnrad 22 die Röhre 15 und dadurch den Figürenkörper in Drehung bringt, wobei die Füfse durch den Hebel 19 der Achse 12 vermittelst des Winkelhebels 7 nach auswärts geschleudert werden.
  4. 4. Bei demselben Spielzeuge, um die Bewegung des einen Figurenkörpers unabhängig von dem anderen zu bewirken und um einen derselben zum Fallen zu bringen,' die Anordnung, dafs die den Figurenkörper stützende Achse 12 in dem Rahmen τ 3 gelagert wird, dessen Fufs 43, 44 durch den Arm 47 des Triebwerkes gestützt ist, so dafs nach Drehung des Armes ein Herabfallen vom Rahmen 13 stattfindet, wobei sich das Zahnrad 22 der Figur auf der Zahnstange 23 abrollt und dadurch ein Umwerfen der Figur erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55564D Selbsteinkassirende Bewegungs-Vorrichtung für Figuren Expired - Lifetime DE55564C (de)

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