DE554752C - Fuellfederhalter - Google Patents

Fuellfederhalter

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DE554752C
DE554752C DE1930554752D DE554752DD DE554752C DE 554752 C DE554752 C DE 554752C DE 1930554752 D DE1930554752 D DE 1930554752D DE 554752D D DE554752D D DE 554752DD DE 554752 C DE554752 C DE 554752C
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holder
sleeve
spring
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fountain pen
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Expired
Application number
DE1930554752D
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Parker Pen Co
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Parker Pen Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/04Ink reservoirs flexible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Füllfederhalter Die Erfindung bezieht sich auf Füllfederhalter mit einem Tintenschlauch, der mittels einer duschbiegbaren und mit einer Druckschiene versehenen Feder zusammendrückbar ist, deren äußeres Ende mit einem am Halterende angeordneten Druckkolben verbunden ist. Bisher war es üblich, das innere Ende der duschbiegbaren Feder gegen eine Ringschulter an dem in dem hohlen Halter eingesetzten, die Schreibfeder tragenden Haltesteil abzustützen, an dessen innerem abgedrehtem Ende der Tintenschlauch befestigt ist, während an dem äußeren Ende dieses Halterteils die Schreibfeder sitzt. Wenn dann der Druckkolben in Längsrichtung des Halters einwärts gedrückt wird, dann biegt sich die Feder durch, und die Druckschiene drückt den Tintenschlauch zusammen, so daß die Luft aus demselben herausgetrieben wird. Wird der Druckkolben wieder freigegeben, dann richtet sich die Feder wieder aus, wobei die Tinte in den Tintenschlauch hineingesaugt wird. Bei dieser Anordnung der Druckfeder steht das innere Ende derselben mit dem Tintenschlauch, welcher an dem Haltesteil befestigt ist, in Berührung, und dieses Ende der Feder hat die Neigung, den Tintenschlauch allmählich durchzuscheuern, wodurch selbstverständlich seine Lebensdauer verkürzt wird. Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man schon vorgeschlagen, das innere Ende der Feder an der Innenwandung des hohlen Halters zu verankern, aber hierdurch wird die Zusammensetzung des Füllfederhalters wesentlich erschwert.
  • Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diesen Nachteil des bekannten Füllfederhalters zu beseitigen, und zwar geschieht dieses dadurch, daß im Innern des Halters eine besondere Stützhülse für das innere Ende der duschbiegbaren Feder angeordnet wird. Diese Stützhülse wird unabhängig von dem Haltesteil im Innern des Halters befestigt und bildet einen Ringraum, der zur Aufnahme des inneren Endes der durchbiegb.aren Feder dient. Hierdurch wird dieses Federende vollständig in einem besonderen Raum eingeschlossen und kann weder mit dem Haltesteil noch mit dem Tintenschlauch in Berührung kommen. Diese Anordnung gestattet eine leichte Zusammensetzung des Federhalters; denn der Haltesteil kann einfach längsweise in den Halter eingesetzt werden.
  • Die in den Halter eingesetzte Hülse hat verschieden große Außendurchmesser, und zwar ist an einer Stelle der Außendurchmesser der Hülse so groß, daß der Halter an seiner Innenwand mit einer Nut versehen werden muß, in welche dieser Durchmesser der Hülse hin.einpaßt, wodurch eine Längsverschiebung der Hülse im Innern des Halters verhütet wird. Ein anderer Teil der Hülse hat einen Durchmesser, der genau so groß ist wie die Bohrung des Halters, und durch diesen Teil der Hülse wird eine Schrumpfung der Halterbohrung verhindert. Ein weiterer Teil der Hülse hat einen Außendurchmesser, der wesentlich kleiner als die Bohrung des Halters ist, so daß zwischen diesem Teil der Hülse und der Innenwandung des Halters ein Ringraum entsteht, der, wie bereits erwähnt, zur Aufnahme des inneren Endes der durchbiegbaren Feder benutzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht des neuen Füllfederhalters, größtenteils im Längsschnitt. Abb.2 stellt schaubildlich die Vorrichtung zum Zusammendrücken des Tintenschlauches dar.
  • Abb.3 zeigt wie das äußere Ende der durchbiegbaren Feder mit dem Druckkolben verbunden ist, und Abb. q. zeigt schaubildlich die im Innern des hohlen Halters eingesetzte Anschlaghülse. Der hohlzylindrische Halter io ist an seinem unteren Ende mit einem Halterteil i i versehen, an welchem die Unterfeder 12 und die Schreibfeder 13 sitzt. Der Halter besteht vorzugsweise aus Hartgummi o. dgl. Das zylindrische innere Ende i ia des Halterteiles i i ist abgedreht und paßt stramm in das -untere Ende des Halters hinein. Das äußerste innere Ende i ib des Halterteiles ist noch weiter abgedreht und dient in bekannter Weise zur Befestigung des offenen Endes des Tintenschlauches 14.
  • Die Einfüllung der Tinte in diesen Schlauch i¢ erfolgt mit Hilfe einer durchbiegbaren Feder 15 und einer Druckschiene 16, welche flach gegen den Tintenschlauch anliegt, um ihn im wesentlichen auf seiner ganzen Länge zusammenzudrücken, wenn die Feder 15 durchgebogen wird. Diese Quetschvorrichtung ist in an sich bekannter Weise folgendermaßen ausgebildet. Das obere Ende des Halters io ist mit einem mit" Außengewinde versehenen Hals 17 versehen, der eine 1Vlittelöffnung 18 hat, in welcher ein hohler Druckkolben i9 angeordnet ist, der an seinem äußeren Ende einen Knopf iga hat. Das untere oder innere Ende dieses Druckkolbens ist mit mehreren Schlitzen versehen, so daß eine Anzahl federnder Finger 2o entsteht, die an ihren Enden nach auswärts ragende Schultern oder Flansche 21a haben, welche für gewöhnlich die Auswärtsverschiebung des Druckkolbens begrenzen. Wenn man jedoch diese Finger zusammendrückt, dann läßt sich der Druckkolben aus der Öffnung 18 herausziehen. Die durchbiegbare Feder 15 ist nun an ihrem äußeren oder oberen Ende, welches über das obere Ende des Tintenschlauches hinausragt, diagonal nach einwärts und dann nach auswärts gebogen, so daß das äußerste Ende der Feder in den Kolben i9 hineinragt, wie die Abb.3 zeigt.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf die Anordnung eines Ansatzes im Innern des Halters zur Unterstützung des inneren Endes der durchbiegbaren Feder 15. Diese Stützvorrichtung ist unabhängig von dem Halterteil i i, so daß bei der Einwärtsverschiebung des Druckkolbens i g die Feder 15 durchgebogen und der Tintenschlauch durch die Druckschiene 16 zusammengedrückt wird. Diese Stützvorrichtung besteht aus einer Hülse 22 (Abb. ¢), welche drei verschiedene Durchmesser hat. Der mit dem größten Durchmesser versehene Teil 22a der Hülse kommt in eine Nut 23 zu liegen, welche in der Innenwand des Halters angeordnet ist, und zwar oberhalb des Halterteiles i i. Der mittlere Teil 22U der Hülse 22 hat einen etwas kleineren Durchmesser als der Teil 22a, und zwar ist dieser Durchmesser genau so groß wie die Bohrung des Halters, so daß der Teil 22b stramm in die Bohrung hineinpaßt. Der Teil 22c der Hülse 22 hat einen Durchmesser, welcher kleiner als der Innendurchmesser des Halters ist, so daß ein Ringraum zwischen diesem Teil 22-- und der Innenwandung des Halters entsteht. Dieser Ringraum dient zur Aufnahme des inneren Endes der dürchbiegbaren Feder 15 und bildet gleichzeitig in Verbindung mit dem Teil 22b ,eine Schulter 2q., gegen welche das innere Ende der Feder 15 anliegt.
  • Die Einsetzung der Hülse 22 in den Halter i oerfolgt, bevor noch der Halter i o vollständig fertig bearbeitet ist. Der Halter wird zunächst an der richtigen Stelle mit der Nut 23 versehen, und dann wird die Hülse in diesen Halter hineingetrieben, bis der größte Durchmesser 22a in diese Nut 23 eintritt. Wenn auch der Teil 22a im Durchmesser etwas größer als die Bohrung des Halters io ist, so gestattet dennoch die Nachgiebigkeit des Materials, aus welchem der Halter i o besteht, daß die Hülse in der genannten Weise in die Bohrung eingetrieben werden kann, um mit ihrem Teil 22a in die Nut 23 einzutreten. Nachdem die Hülse 22 in dieser Weise in den Halter eingesetzt ist, wird der Halter vollständig fertig bearbeitet, wobei der Halter noch fester um die Hülse herum geschlossen wird, so daß dieselbe dauernd in Stellung bleibt. Der Hülsenteil 22b, welcher stramm gegen die Innenwandung des Halters liegt, ist von genügender Länge, um eine wesentliche Unterstützung für die benachbarte Halterwandung zu bilden, so daß stets der notwendige Spielraum zwischen dem Hülsenteil 22c und der Halterwandung aufrechterhalten wird,- ganz gleichgültig, ob der Halter an anderen Stellen später etwas schrumpft. Der Ringraum zur Aufnahme des unteren Endes der Feder ist genügend groß, daß die Feder 15 lose in den Ringraum hineinpaßt.
  • Der Hülsenteil 22c zusammen mit der Innenwandung des Halters bildet einen Ringraum, welcher an allen Stellen seines Umfanges zur Aufnahme der durchbiegbaren Feder geeignet ist. Hierdurch wird die Einsetzung der Zus.ammendrückvorrichtung als vollständige Einheit erleichtert, und zwar braucht man diese Zusammendrückvorrichtung nicht in eine ganz bestimmte Stellung einsetzen, sondern es ist vollständig gleichgültig, an welcher Stelle des Umfanges sich mit Bezug auf den Tintenschlauch diese Zusammendrückvorrichtung befindet. Hierbei findet niemals eine Verletzung des Tintenschlauches durch die Feder statt, und die Druckschiene befindet sich stets in richtiger Arbeitsstellung mit Bezug auf den Tintenschlauch. Das innerste Ende der Feder 15 ist etwas gekrümmt oder ausgehöhlt, wie bei j 5a gezeigt ist, damit sich dieses Ende ungefähr der Krümmung des Ringraumes anpaßt.
  • Aus dem Obigen geht hervor, daß, wenn die Teile so zusammengestellt sind, wie die Abb. i zeigt, ein Druck auf den Kolben 19 ein Durchbiegen der Feder 15 nach einwärts zur Folge hat, so daß durch die Druckschiene 16 der Tintenschlauch i q. zusammengedrückt wird. Bei dieser Betätigung der Füllvorrichtung wird gar kein Druck auf den Halterteil i i ausgeübt, und daher ist es ohne weiteres möglich, diesen Halterteil längsweise mit genügender Straffheit in das untere Ende des Halters io nur einzuschieben, wobei die bereits erwähnten Vorteile erzielt werden. Das untere Ende der Druckfeder i 5, welches in den durch die Hülse 22 gebildeten Ringraum hineinragt, kommt niemals mit dem Tintenschlauch in Berührung und kann denselben auch nicht durchscheuern oder sonstwie verletzen. Ein Schrumpfen des Halters ist, soweit die Arbeitsweise des Füllmechanismus in Frage kommt, von gar keiner Bedeutung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllfederhalter mit Tintenschlauch, der mittels einer durchbiegbaren und mit einer Druckschiene versehenen Blattfeder zusammendrückbar ist, deren inneres Ende gegen einen in dem hohlen Halter sitzenden Anschlag axdiegt, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Halter (i0) sitzende Anschlag (22) aus einer Hülse besteht, deren Außendurchmesser an einem Ende (22e) kleiner als der Innendurchmesser des Halters (i o) ist, so daß ein Ringraum zur Aufnahme des inneren Endes der Feder (15) entsteht.
  2. 2. Füllfederhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (22) mit ihrem größten Außendurchmesser (22a) in einer Ausdrehung (23) in der Innenwand des Halters (i o) liegt und zwischen ihren Enden einen kleineren Außendurchmesser (22b) hat, der genau so groß wie die Bohrung in dem Halter (10) ist.
DE1930554752D 1930-11-14 1930-11-14 Fuellfederhalter Expired DE554752C (de)

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