DE55406C - Erschütterungs - Apparat - Google Patents
Erschütterungs - ApparatInfo
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- DE55406C DE55406C DENDAT55406D DE55406DA DE55406C DE 55406 C DE55406 C DE 55406C DE NDAT55406 D DENDAT55406 D DE NDAT55406D DE 55406D A DE55406D A DE 55406DA DE 55406 C DE55406 C DE 55406C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H23/00—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms
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Description
ftf
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Diese Erfindung betrifft einen Apparat, durch welchen einem bestimmten Theile des Körpers
für heilgymnastische Zwecke eine Zitterbewegung ertheilt werden kann.
Der Bewegungsmechanismus wird von einer Klemme a, Fig. 1, getragen, welche durch eine
unten angebrachte Schraube an irgend einem entsprechenden Platze, z. B. einer Tischplatte,
befestigt werden kann. Im oberen Theile der Klemme α ruht ein horizontaler Achszapfen b,
dessen freies Ende eine Kurbel oder ein Kurbelrad c trägt. Dicht hinter dem Kurbelrad c ist
auf der Achse b ein Zahnrad d, Fig. 1, aufgekeilt, das in die kleinen Zahnräder e e eingreift.
Diese Räder e e sind auf den Wellen 'elel
befestigt, welche in seitlichen Armen der Klemme α gelagert sind. Die Räder d und e
werden von dem Kurbelrad c verdeckt, so dafs der Arbeitende durch das Triebwerk nicht
verletzt werden kann. Die durch die Umdrehung des Kurbelrades c bewirkte Rotation
wird durch die Räder e e auf den in der Hand getragenen Zitterapparat mittelst biegsamer Wellen
übertragen.
Sind, wie in Fig. 1, zwei Triebachsen e1 e1
vorgesehen, so können durch den beschriebenen Bewegungsmechanismus gleichzeitig zwei Zitterapparate
bethätigt werden, indem je eine dieser Achsen mit der Achse .eines Zitterapparates
verbunden wird. . ■
Durch eine angemessene Auswechselung der Zahnräder e e kann der Triebachse des Zitterapparates
— und damit auch ' der Zitterbewegung — die gewünschte Geschwindigkeit gegeben
werden. Natürlich kann diese Geschwindigkeit auch während der Arbeit dadurch vermehrt
werden, dafs man das Kurbelrad schneller oder langsamer dreht.
Der Zitterapparat ist vollständig oder nur zum Theil in einer Handhabe (Fig. 2 und 3)
eingeschlossen, welche während der Arbeit in der Hand getragen wird. In dieser Handhabe
liegt eine von dem Rohr/umschlossene Triebachse g", deren unteres Ende in der oben angegebenen
Weise mit dem Bewegungsmechanismus verbunden ist. Das andere Ende dieser Triebachse trägt eine senkrecht zur Achse angebrachte,
vortheilhaft dreieckig geformte Excenterscheibe h, welche während ihrer Rotation
die Zitterbewegung dadurch hervorruft, dafs sie zwischen zwei am Zitterkörper befindlichen
parallelen Führungsebenen arbeitet und demnach jenen Theil zum Oscilliren bringt. Der
Zittertheil hat die Form, eines Reifens (Fig. 4), welcher die Excenterscheibe h umschliefst und
sich in derselben Ebene wie diese Scheibe bewegt. Die Stärke der Zitterbewegung entspricht
dann der doppelten Excentricität. Wird die Achse des Zittertheiles senkrecht zur Handhabe
gestellt, so erhält man die in Fig. 5 dargestellte Anordnung.
Die einfachste Form des Zitterapparates ist in Fig. 2 dargestellt, wo die Excenterscheibe h
zwischen zwei Führungsebenen einer Kapsel k eingeschlossen ist, welcher durch die Umdrehung
des Excenters eine hin- und hergehende Bewegung auf der Platte I mitgetheilt
wird. Die Kapsel k ist durch einen Deckel m geschlossen, mit welchem das zur Verwendung
kommende, den menschlichen Körper berührende Instrument verbunden wird. Ist es erwünscht,
dafs der Zittertheil sich um eine unterhalb des
Claims (1)
- Excenters angebrachte Achse bewegen soll, wie es in der Fig. 3 angedeutet ist, so wird die Kapsel k nach unten verlängert und mit dem die Achse g umschliefsenden Rohr f durch zwei Zapfen χ (Schnitt nach N- O, Fig.. 3) verbunden. Das obere Ende jenes Rohres wird dann mit einem Ansatz gl, Fig. 3, versehen, welcher, zwischen zwei in der Kapsel befindlichen Führungsebenen gleitend, dem Zittertheile bei der durch die Rotation des Excenters h hervorgerufenen oscillirenden Bewegung die nöthige Führung giebt. Auch in diesem Falle wird die Kapsel k durch einen Deckel m geschlossen, auf welchem das für jeden speciellen Fall nöthige Instrument angebracht wird.Soll sich der Zittertheil um eine oberhalb des Excenters gelagerte Achse bewegen, wie dies Fig. 4 zeigt, so wird das unterhalb des Excenters befindliche Ende des Rohres / mit einem Schraubentheil η ausgestattet, welcher zum Anfügen eines hohlen Handgriffes dient. Dieser Handgriff besteht aus zwei Hülsen, welche von oben und unten auf den Gewindetheil η des Rohres f aufgeschraubt werden. Von diesem Gewindetheil erstrecken sich zwei einander diametral gegenüberliegende Arme y über das Excenter hinweg, welche der Achse des Zittertheiles zur Führung und Stütze dienen.Bei der durch die Fig. 5 dargestellten Abänderung liegt die Treibachse g senkrecht zur Handhabe, welche das das Excenter h tragende Ende dieser Achse umschliefst. Das Excenter wird von dem unteren rahmenförmigen Theil k des Zittertheiles umschlossen, welcher um die in der Handhabe gelagerte Achse 0 schwingt und in der vorher beschriebenen Weise mit einer Hülse ρ zur Befestigung des Instrumentes verbunden wird. Der Zittertheil kann mit den die Bewegung auf den menschlichen Körper übertragenden Instrumenten dadurch verbunden werden, dafs das obere Ende dieses Theiles, wie in der Fig. 4 dargestellt, hohl und als Schraubenmutter ausgebildet ist.Die Instrumente r, Fig. 4, welche in den Zitterapparat eingesetzt und mit dem menschlichen Körper in Berührung gebracht werden, sind so geformt, dafs sie sich dem zu behandelnden Körpertheil gut anpassen.Pateντ-Anspruch:Ein Erschütterungs-Apparat, bestehend aus der in einem Handgriff gelagerten rotirenden Welle (g), welche mittelst eines Excenters (h) eine Kapsel (k, Fig. 2) oder einen durch Gabelgestützten Rahmen (k, Fig. 4) oder einen Rahmen (k, Fig. 5) in hin- und hergehende Bewegung versetzt, welche mittelst eines geeigneten Uebertragungsorganes (z. B. r in Fig. 4) auf den zu behandelnden Körpertheil fortgepflanzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55406C true DE55406C (de) |
Family
ID=329937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55406D Expired - Lifetime DE55406C (de) | Erschütterungs - Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55406C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115341B (de) * | 1955-08-06 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Fernsteuerrelais |
-
0
- DE DENDAT55406D patent/DE55406C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115341B (de) * | 1955-08-06 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Fernsteuerrelais |
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