DE551271C - Vorrichtung zum Einfuehren von Stoffen, insbesondere pulverfoermigen Stoffen, in dasInnere von Koerperhohlraeumen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von Stoffen, insbesondere pulverfoermigen Stoffen, in dasInnere von Koerperhohlraeumen

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DE551271C
DE551271C DE1930551271D DE551271DD DE551271C DE 551271 C DE551271 C DE 551271C DE 1930551271 D DE1930551271 D DE 1930551271D DE 551271D D DE551271D D DE 551271DD DE 551271 C DE551271 C DE 551271C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body

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Description

  • Vorrichtung zum Einführen von Stoffen, insbesondere pulverförmigen Stoffen, in das Innere von Körperhohlräumen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zum Einführen von Stoffen, insbesondere pulverförmigen Stoffen, in das Innere von Körperhohlräumen bestimmt ist und aus einer röhrenförmigen Hülse und einem darin verschiebbaren Kolben besteht.
  • Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen an dem Ausstoßende der Hülse ein Schlauchstück-aus Gummi angebracht ist, das mit einem Läppchen, welches als Verschluß dient, versehen ist. Dieses Läppchen kann in die Endöffnung des Schlauchstücks eingebogen werden, um diese gegen das Herausfallen eines in der Hülse untergebrachten Zäpfchens, das als Heilmittel dient, abzuschließen. Diese Vorrichtung eignet sich aber nicht für pulverförmige Stoffe, da der durch das Läppchen geschaffene Verschluß nicht genügend dicht ist. Außerdem muß es aus hygienischen Gründen als nachteilig bezeichnet werden, daß das Läppchen vor Gebrauch der Vorrichtung mit der Hand in geschlossene Stellung gebracht werden muß.
  • Das Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an dem Ausstoßende der Hülse eine ebene, elastische Scheibe befestigt ist, die mit Einschnitten versehen ist, so daß Zipfel entstehen. Diese Zipfel verhindern ein Herausfallen des in der Hülse befindlichen Stoffes vor der Einführung der Vorrichtung in den Körperhohlraum, auch wenn der Stoff pulverförmig ist, während sie beim Vorschieben des Kolbens nachgeben. Wenn der Kolben zurückgezogen wird, kehren die Zipfel wieder in die Anfangsstellung zurück und verhindern dann das Herausfallen des in der Hülse eventuell zurückbleibenden pulverförmigen Stoffes.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, in der Fig. i einen Längsschnitt der Vorrichtung und Fig. a eine zu dem Apparat gehörende Scheibe zeigen.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer röhrenförmigen Hülse i, in deren Hohlraum 2 ein stangenförmiger Kolben 3 verschoben werden kann, der normalerweise die auf der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt, in welcher eine Brust 4 an dem Kolben mittels einer in Ien oberen, erweiterten Teil des Hohlraumes 2 eingelegten Schraubenfeder 6 gegen einen auf das eine Ende der Hülse geschraubten Deckel s gepreßt wird. An dem anderen Ende der Hülse i, dem Ausstoßende, ist eine Scheibe 7 aus elastischem Material, vorzugsweise Kautschuk, befestigt. Diese Scheibe ist an ihrem Rande mit einem Wulst versehen, der zwischen der Endfläche der Hülse i und einer auf das Ende der Hülse geschraubten Mutter 8 festgespannt ist. Vorzugsweise ist die Scheibe 7 innerhalb des Wulstes, wie in Fig.2 beispielsweise gezeigt ist, längs dreier diametraler Linien 9 durchschnitten, so daß sechs sektorförmige Zipfel io entstehen.
  • Wenn der Apparat gefüllt werden soll, wird der Deckel 5 abgeschraubt, der Kolben 3 herausgenommen und der pulverförmige Stoff in den Hohlraum a eingeführt. Hierauf werden Kolben und Deckel wieder eingesetzt. Da die Zipfel 9 etwas steif sind, dient die Scheibe 7 nunmehr als Deckel und verhindert das Herausfallen des Stoffes. Nach der Einführung der Vorrichtung in die Körperhöhle wird das untere Ende des Kolbens dann mittels des oben herausragenden Endes des Kolbens 3 gegen die Wirkung der Feder 6 heruntergedrückt. Der pulverförmige Stoff drückt die Zipfel zur Seite und kann somit aus der Hülse entweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Einführen von Stoffen, insbesondere pulverförmigen Stoffen, in das Innere von Körperhohlräumen, bestehend aus einer röhrenförmigen Hülse und einem darin verschiebbaren Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausstoßende der Hülse eine ebene, elastische Scheibe (7) befestigt ist, die mit Einschnitten (9) versehen ist, so daß Zipfel (io) entstehen, welche ein Herausfallen des in der Hülse befindlichen Stoffes vor der Einführung der Vorrichtung verhindern, während sie beim Vorschieben des Kolbens (3) nachgeben. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Scheibe (7) an ihrem Rande mit einem Wulst versehen ist, der zwischen der Endfläche der Hülse und einer auf das Ende der Hülse aufgeschraubten Mutter (8) festgespannt ist.
DE1930551271D 1930-07-05 1930-07-05 Vorrichtung zum Einfuehren von Stoffen, insbesondere pulverfoermigen Stoffen, in dasInnere von Koerperhohlraeumen Expired DE551271C (de)

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