DE549503C - Vorrichtung zur Herstellung von Automobilfensterrahmen aus Profilstaeben - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Automobilfensterrahmen aus Profilstaeben

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DE549503C
DE549503C DENDAT549503D DE549503DD DE549503C DE 549503 C DE549503 C DE 549503C DE NDAT549503 D DENDAT549503 D DE NDAT549503D DE 549503D D DE549503D D DE 549503DD DE 549503 C DE549503 C DE 549503C
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KARL ZIRKLER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/74Making other particular articles frames for openings, e.g. for windows, doors, handbags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Herstellung von Automobilfensterrahmen aus Profilstäben im Biegverfahren, wie solche bekanntlich nur im Stanzverfahren bisher hergestellt werden konnten, was bei den vielfach sich ändernden Formen im Automobilbau sehr kostspielig wurde.
Der Fensterrahmen stellt sich als ein den Scheibenkonturen entsprechend gestalteter Blechstreifen mit gerundeten Ecken dar, der in der Mitte von einem Wulst für die Kitteinlage durchzogen ist und seitlich in schmale Flanschen ausläuft, deren äußerer zur Befestigung des Rahmens dient und deren innerer den Rand der Fensterscheibe umfaßt. Es sind bereits Vorrichtungen zum Biegen von Fensterrahmen aus Profilschienen bekannt, bei denen zwei Führungsrollen Anwendung finden, von denen die eine, deren ao Profilform der Innenseite der Schiene und deren Radius dem Rahmeneckbogen entspricht, im Drehzapfen eines Schwinghebels gelagert ist, während die andere eine der Oberseite der Schiene entsprechende Profilas form zeigt. Mit diesen Vorrichtungen ist jedoch ein Biegen einer flachen Profilschiene um ihre hohe Kante nicht möglich.
Die Vorrichtung besteht aus einem mit einer Gleitführung für den Profilstab ausgerüsteten Schwinghebel, auf dem zwei je die Hälfte des Profilstabes umfassende Führungsrollen angeordnet sind, deren eine im Drehzapfen des Schwinghebels gelagert ist und deren Radius dem Rahmeneckbogen entspricht, wobei beachtlich ist, daß der Wulst der Gleitführung bis in die Mitte des Schwinghebels reicht.
Der auf bestimmte Rahmengröße abgepaßte Profilstab, der durch die Führung zwischen die Profilrollen eingeführt und in der am Schwingzapfenlager angeordneten Klemmbacke festgespannt ist, wird bei einer Drehung des Schwinghebels abgebogen, so daß nach dreimaliger Wiederholung der Rah-♦5 men fertig ist und nur an einer Stelle verlötet oder zusammengeschweißt zu werden braucht. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι die Biegvorrichtung von vorn gesehen,
Abb. 2 den Querschnitt der Abb. 1 durch deren Mitte und
Abb. 3 einen gemäß der Erfindung aus einem Profilstab hergestellten Automobilfensterrahmen in Draufsicht.
In der Klemmbacke 1 ist der Profilstab 2 fest eingespannt. In dem Gestell 3, das mit dem Fuß 4 ausgerüstet ist und mit der Klemmbacke 1 aus einem Stück besteht, ist der Hebel 5 schwingbar gelagert. Das Profilrad 6, das den Profilstab bis in dessen Mitte umfaßt, ist mit dem Hebel 5 fest verbunden. Das Profilrad 7, das den Profilstab bis in dessen Mitte von der anderen Seite umfaßt, ist in dem Hebel S drehbar gelagert. Der Gleitschuh 8, dessen innerer Wulst 8' bis in die Mitte des Schwinghebels reicht und den Profilstab 2 gleitend umschließt, ist mit dem Hebel 5 fest verbunden. Wird nun der Hebel 5 mittels der Handhabe 9 aus der gezeichneten Vertikalstellung in der Pfeilrichtung 10 in horizontale Lage gebracht, so erhält der Profilstab 2 immer an der gewünschten Stelle eine Bogenecke, deren Radius gleich dem Radius des Profilrades 6 ist. Der Profilstab erhält bei entsprechender viermaliger Operation die Gestalt 11 und wird bei 12, also nur an einer einzigen Stelle, verlötet oder zusammengeschweißt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von Automobilfensterrahmen aus Profilstäben mit zwei durch einen Bogenwulst verbundenen, in einer Ebene liegenden Randflanschen, gekennzeichnet durch einen mit einer der Form der Unterseite des Profil-Stabes entsprechenden Gleitführung (8, 8') ausgerüsteten Schwinghebel, auf dem zwei je das halbe Profil der Oberseite des Stabes umfassende Führungsrollen (6 und 7) angeordnet sind, deren eine (6) im Drehzapfen des Schwinghebels gelagert ist und deren Radius dem Rahtneneckenbogen entspricht.
DENDAT549503D Vorrichtung zur Herstellung von Automobilfensterrahmen aus Profilstaeben Expired DE549503C (de)

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