DE549412C - Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial aus regenerierter Cellulose - Google Patents

Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial aus regenerierter Cellulose

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DE549412C
DE549412C DEW78334D DEW0078334D DE549412C DE 549412 C DE549412 C DE 549412C DE W78334 D DEW78334 D DE W78334D DE W0078334 D DEW0078334 D DE W0078334D DE 549412 C DE549412 C DE 549412C
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sealing material
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cellulose
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RICHARD WEINGAND DIPL ING
Dow Produktions und Vertriebs GmbH and Co OHG
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RICHARD WEINGAND DIPL ING
Wolff and Co AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/16Flanged joints characterised by the sealing means
    • F16L23/18Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings
    • F16L23/22Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings made exclusively of a material other than metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
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Description

  • Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial aus regenerierter Cellulose Man hat bereits vorgeschlagen, Dichtungsringe von aus Viskose regenerierter Cellulose dadurch herzustellen, daß man die Ringe aus dicken, mit hygroskopischen Beimengungen versetzten Celluloseplatten ausstanzt oder unmittelbar aus Viskose formt und die geformten Körper dann mit hygroskopischen Stoffen imprägniert.
  • Erfindungsgemäß wird regenerierte Cellulose ohne Zusatz hygroskopischer Beimengungen zur Bildung von Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial in der Weise verwendet, daß eine größere Zahl blatt- oder streifenförmiger Folien dieser Cellulose, die man gewöhnlich in filmartigen Bahnen gießt, durch Zusammenpressen oder Verflechten zu einem Gesamtkörper vereinigt werden. Zwischen den Cellulosefolien können, wenn gewünscht, noch Lagen von Textil- oder Metallgeweben vorgesehen sein, wie dies bei Dichtungsringen aus anderem Baustoff, z. B. Pappe, bereits üblich ist.
  • Ein nach der Erfindung aus mehreren Folien regenerierter Cellulose geschichtetes und gepreßtes Dichtungsmaterial ist ohne weitere Zugabe von hygroskopischen Stoffen durch die. Natur der verwendeten Cellulosefilme vor Schrumpfung bewahrt. Ferner besitzt es gegenüber dicken, aus einem einzigen hlassestück bestehenden Viskoseplatten, bei denen die gleichmäßige Verfestigung und Trocknung besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert, den Vorzug der einfacheren und billigeren Herstellung. Auch kann die Dicke des Dichtungskörpers durch Veränderung der Zahl der zusammenzupressenden Cellulosefolien leicht und bequem dem jeweiligen Verwendungszweck des Dichtungsmaterials angepaßt werden, und für jede Dicke ergibt sich eine gleichmäßige Struktur und Zusammensetzung des geschichteten Gesamtkörpers.
  • Ferner weist das Dichtungsmaterial nach der Erfindung eine wesentlich größere Bruchfestigkeit und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Druck als Dichtungskörper aus einem einzigen Stück Cellulose auf, was bei den erheblichen auf Dichtungskörper im Betrieb ausgeübten Drucken von Wichtigkeit ist. Weiterhin ist es vollkommen hitzebeständig und außerdem widerstandsfähig gegen die Einwirkungen von Wasser und Dampf sowie von chemischen Agenzien und kann bei wechselndem Druck leicht den Ausdehnungen der Rohrleitungen oder der sonstigen Gefäße folgen, ohne dabei an Festigkeit zu verlieren.
  • Die Herstellung des neuen Dichtungsmaterials im einzelnen kann in der `'eise erfolgen, daß man entweder vielfache Lagen von Folien aus regenerierter Cellulose etwa durch Pressen mit hydraulischem Druck zu plattenförmigen Verbundkörpern entsprechender Dicke zusammenfügt und aus diesen die jeweils gewünschten Formkörper, z. B. Dichtungsringe oder Dichtungsflansche, ausschneidet oder ausstanzt; oder man flicht aus den bandförmig zerschnittenen Filmbahnen Zöpfe, Schnüre oder Seile, die ihrerseits dann als Dichtungsmaterialien beliebiger Größe und Form Verwendung finden.
  • Bei der Bildung der Diehtungskörper durch Schichtung von Cellulosefolien kann man die Gießrichtung der einzelnen aufeinanderfolgenden Filmbahnen voneinander abweichen lassen, indem man die jeweils aufeinanderfolgenden Lagen stets um einen bestimmten kleinen Winkel gegeneinander verschiebt oder aber die aufeinanderfolgenden Lagen immer mit zueinander senkrechter Gießrichtung legt. Hierdurch wird der Einreißwiderstand des Dichtungskörpers am ganzen Umfang erhöht. Durch Zwischenlagen von Textil- oder-Metallgeweben kann ferner die an sich schon große mechanische Festigkeit des Dichtungsmaterials naFh der Erfindung noch weiter gesteigert weeden. Die fertigen Dichtungskörper kann man noch mit einem Überzug aus Lack oder Graphit überziehen.

Claims (1)

  1. PATENT ANS PI(U.CH;:-Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial aus regenerierter Cellulose, dadurch gekennzeichnet, daß eine größere Zahl von blatt- oder streifenförmigen Folien dieser Cellulose, gegebenenfalls mit Zwischenlagen von Textil- qder Metallgeweben, durch. Zusammenpressen oder Verflechten zu einem Gesamtkörper vereinigt sind.
DEW78334D 1928-01-27 1928-01-27 Kessel-, Rohr- oder Flanschdichtungsmaterial aus regenerierter Cellulose Expired DE549412C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3725456A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-09 Bayerische Motoren Werke Ag Dichtung, insbesondere zwischen zwei maschinenteilen anordbare zusatzdichtung

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