DE548595C - Deckschiene fuer Briefordner mit einer Wippe, die zum Umstellen der federnden Klemmdraehte mit Zungen versehen ist - Google Patents

Deckschiene fuer Briefordner mit einer Wippe, die zum Umstellen der federnden Klemmdraehte mit Zungen versehen ist

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DE548595C
DE548595C DEM114871D DEM0114871D DE548595C DE 548595 C DE548595 C DE 548595C DE M114871 D DEM114871 D DE M114871D DE M0114871 D DEM0114871 D DE M0114871D DE 548595 C DE548595 C DE 548595C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/36Locking followers; Pressure bars

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Description

  • Deckschiene für Briefordner mit einer Wippe, die zum Umstellender federnden Klemmdrähte mit Zungen versehen ist Die Erfindung bezieht sich auf eine Deckschiene für Briefordner u. dgl., bei der die an den Stiften des Ordners festzuklemmenden. Drähte mittels eines wippenartigen Körpers verstellt werden. Bekannte Deckschienen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß die Wippe durch einen unbeabsichtigten auf sie ausgeübten Druck umgestellt wird, so daß =ich die Klemmdrähte von den Aufreihstiften lösen. Dies tritt vor allem dann ein, wenn die Deckschiene in einem mit Schriftstücken angefüllten Briefordner benutzt wird. Ein Druck auf den Deckel des Ordners wird dann auf den vorstehenden Teil der Wippe übertragen und benvirkt dessen Lösung, so daß die einzelnen Schriftstücke lose auf den Aufreihstiften sitzen.
  • Dieser Übelstand wird durch die Erfindung vermieden. Diese besteht darin, daß die Wippe derart nach oben gewölbt ausgeführt ist, daß eine auf den nach oben vorstehenden Teil ausgeübte Kraft kein die Wippe umstellendes Drehmoment erzeugen kann. Infolgedessen kann ein Lösen der Deckschiene auch dann nicht erfolgen, wenn sie in einem mit Schriftstücken völlig gefüllten Briefordner benutzt wird, selbst wenn ein kräftiger Druck von außen auf, den Deckel ausgeübt wird. Die zum Steuern der Klemmdrähte dienenden Zungen sind in dem gewölbten Wippenkörper durch seitliches Rindrücken gewonnen. Dadurch wird die Herstellung wesentlich vereinfacht, und man erhält Zungen, die sehr kräftig sind und einem geringen Verschleiß unterliegen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es ist Abb. i ein Längsschnitt durch die Schiene nach der Linie .9 -B in Abb.2. Abb. 2 eine Aufsicht auf die Deckschiene, Abb. 3 eine der Abb. i ähnliche Darstellung mit gelösten Klemmdrähten und Abb. ¢ eine raumbildliche Darstellung einer Wippe mit eingedrückten Zungen.
  • Die in üblicher Weise mit Löchern i zum Aufsetzen auf die Aufreihstifte 2 versehene Deckschiene 3 trägt an ihrer oberen Seite zwei in Winkelstücken 4. und zwischen Anschlägen 5 gelagerte federnde Klemmdrähte 6, die in ihrem mittleren Teil um ein geringes Maß nach oben gebogen sind. Sie werden gegen Verschieben in senkrechter Richtung durch Laschen 7 gehalten. Im mittleren Teil der Schiene 3 ist in Löchern 8 von herausgestanzten Lappen mittels Zapfen 9 ein wippenartiger Körper io gelagert, der aus zwei Seitenteilen i i und einer beide verbindenden Brücke 12 besteht. Letztere ist nach oben gewölbt. In dem von den Seitenteilen und der Brücke gebildeten Hohlraum befinden sich zwei Zungen 13, die, wie Abb. 4. zeigt, durch seitliches Eindrücken der Wände i i hergestellt sind. Die Zungen besitzen in ihrem unteren Teil schräge Kanten 14, die im oberen Teil senkrecht verlaufen, also einander parallel sind. Die Zungen 13 sind derart angeordnet, daß bei niedergedrückter Wippe (Abb. i und 2) die federnden Klemmdrähte 6 sich zwischen den beiden einander parallel verlaufenden Kanten befinden. Ist dagegen die Wippe io in der Lage nach Abb. 3, so liegen die Klemmdrähte 6 am unteren Teil der schrägen Kanten i¢ an.
  • Die Deckschiene wird, wie folgt, benutzt: Soll die Schiene auf die Aufreihstifte 2 aufgesteckt werden, so wird zunächst die Wippe io in die Lage nach Abb. 3 gebracht. Die Klemmdrähte 6 gehen dann vermöge ihrer Federwirkung seitlich auseinander, so daß die Löcher i freiliegen. Ist die Schiene in dieser Lage auf die Aufreihstifte 2 aufgesteckt, so wird die Wippe io durch Druck auf das hochstehende Ende 16 der Brücke 12 in die Lage nach Abb. i gebracht, so daß die schrägen Kanten i¢ die Drähte 6 zusammenpressen. Infolgedessen befinden sich die federnden Klemmdrähte 6 jetzt zwischen den parallelen Kanten der Zungen 13. In dieser Lage ist die Deckschiene 3 auf den Stiften 2 fest gelagert. Eine Umstellung der Wippe aus der geschlossenen in die geöffnete Lage der Drähte durch zufälligen Druck durch den Deckel des Briefordners wird durch die Wölbung der Brücke 12 verhindert, Würde nämlich bei geschlossener Wippe (Abb. i) eine Kraft auf den nach oben vorstehenden Teil der Wippe ausgeübt, etwa in der Richtung des Pfeiles nach Abb. i, so würde diese Kraft durch den Drehpunkt der Wippe gehen, also kein Drehmoment erzeugen können. Dabei hat die besondere Form der Wippe noch den Vorteil geringeren Raumbedarfs, so daß die Deckschiene eine geringere Höhe besitzt. Dies ist vor allem von Bedeutung bei der Verwendung in einem gefüllten Briefordner.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Deckschiene für Briefordner mit einer Wippe, die zum Umstellen der federnden Klemmdrähte mit Zungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken der Wippe nach oben gewölbt ist und der Drehpunkt unterhalb des Rückens der die Zungen nicht aufweisenden Wippenhälfte liegt, so daß eine auf den in der Arbeitsstellung der Wippe nach oben stehenden Teil ausgeübte Kraft kein die Wippe umstellendes Drehmoment erzeugen kann.
  2. 2. Deckschiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen durch Eindrücken der Seitenwände der Wippe gebildet sind.
DEM114871D 1931-04-12 1931-04-12 Deckschiene fuer Briefordner mit einer Wippe, die zum Umstellen der federnden Klemmdraehte mit Zungen versehen ist Expired DE548595C (de)

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