DE548388C - Verfahren zur Ausserbetriebsetzung von parallel arbeitenden Gleichrichtern - Google Patents
Verfahren zur Ausserbetriebsetzung von parallel arbeitenden GleichrichternInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
- H02M7/04—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
- H02M7/06—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
- H02M7/08—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in parallel
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Description
AUSGEGEBEN AM
15. APRIL 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 548388 KLASSE 21 d 2 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1930 ab
In Gleichrichteranlagen, bei denen Gleichrichter von relativ kleinen Einzelleistungen
verwendet werden, wie es z. B. in Glasgleichrichteranlagen der Fall ist, werden hierfür
mehrere Gleichrichter an einen Transformator angeschlossen. Um die einzelnen Gleichrichter unabhängig voneinander in und
außer Betrieb setzen zu können, hat man seither für jeden Gleichrichter besondere Schalter
vorgesehen.
Diese einzelnen Schalter können gemäß der Erfindung dadurch erspart werden, daß zur
Abschaltung eines Gleichrichters die Zündung bzw. Erregung dieses Gleichrichters weggenommen
und außerdem die Gesamtbelastung derart vermindert wird, daß der abzuschaltende Gleichrichter erlischt. Die Verminderung
der Gesamtbelastung kann entweder dadurch geschehen, daß ein in dem
*» gemeinsamen Stromkreis sämtlicher Gleichrichter
liegender Schalter oder die Schalter sämtlicher abgehenden Speiseleitungen ausgeschaltet
werden oder ein großer Widerstand in den Stromkreis eingeschaltet wird.
»5 In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 1, 2 und 3
sind drei Gleichrichter, die parallel arbeiten und die über die Streckenschalter Str die
Strecken einer Bahnanlage speisen. Die Schalter werden gemeinsam über den Schalter
O von dem Transformator T gespeist und arbeiten über den gemeinsamen Schalter B auf
eine ebenfalls gemeinsame Sammelschiene. Sind sämtliche Gleichrichter in Betrieb, so
führen sie normalerweise gleiche Belastung. Soll ein Gleichrichter, z. B. Gleichrichter 3,
bei einer kleineren Belastung außer Betrieb genommen werden, so wird, seine Erregung
weggenommen. Der Gleichrichter würde nun zunächst so lange noch weiterbrennen, bis
seine Stromstärke unter einen bestimmten Kleinstwert gesunken ist. Um den Gleichrichter
'jedoch willkürlich außer Betrieb nehmen zu können, wird die gesamte Belastung plötzlich weggenommen. Hierzu dient
ein im Stromkreis des Gleichrichters 3 eingebautes Minimalrelais Mi, das anspricht, wenn
der Strom unter denjenigen \Yert sinkt, bei
dem der Gleichrichter 3 abgeschaltet werden soll. Außerdem liegt in dem Stromkreis der
Gleichrichter 2 und 3 noch ein Relais Be, das seine Kontakte geschlossen hält, solange sich
der betreffende Gleichrichter in Betrieb befindet. Fällt das Minimalrelais Mi ab, so
schließt es über die Kontakte des Betriebsrelais Be einen Stromkreis für die Auslösespule
A des Schalters B, so daß dieser abschaltet. Durch diese Abschaltung reißt der
Lichtbogen im Gleichrichter 3 ab. Tn den beiden anderen Gleichrichtern bleibt der Kathodenfleck
jedoch bestehen, weil deren Erregung noch eingeschaltet ist. Nach dem
*) Von dem Patentsucher ist als der Erßnder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Gustav Meiners in Berlin-Plötzensee.
Abschalten, des Gleichrichters 3 fällt auch das
Relais Be dieses Gleichrichters ab, so daß der Auslösestromkreis wieder unterbrochen wird.
Der Schalter B wird hierauf durch eine nicht gezeichnete, an sich bekannte automatische
Wiedereinschaltvorrichtung wieder eingeschaltet.
Durch die kurzzeitige Abschaltung des Schalters B tritt natürlich auch eine kurzzeitige
Unterbrechung in der Stromlieferung an die Verbraucher ein. Solche Unterbrechungen
von wenigen Sekunden Dauer spielen jedoch bei Bahnanlagen keine Rolle, da die noch laufenden Wagen auch ohne Strom sots
lange weiterlaufen und die gerade anfahrenden AVagen in ihrer Anfahrbewegung nur
wenige Sekunden aufgehalten werden.
Statt der Auslösespule A des Schalters B kann auch durch das Minimal relais Mi die
ao Auslösespule des Schalters 0 eingeschaltet werden, deren Verbindung gestrichelt ist.
Da die Streckenschalter Str häufig mit Nullspannungsauslösungen versehen sind,
wurden sie beim Abschalten des Schalters B gleichfalls auslösen. Um dies zu vermeiden,
ist es zweckmäßig, einen Widerstand W, wie er in der Abbildung gestrichelt angedeutet
ist, parallel zu dem Schalter B zu legen. Der Widerstand W ist so bemessen, daß der Strom
nur so weit vermindert wird, daß der Lichtbogen in dem abzuschaltenden Gleichrichter
gerade erlischt.
Häufig besitzen schon die Streckenschalter Str selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtungen.
In diesem Falle kann man auf den Schalter B verzichten und statt dessen durch
das Minimalrelais Mi sämtliche Streckenschalter Str auslösen lassen. Der Auslösestromkreis
verläuft dann statt über die Auslösespule A, beispielsweise gemäß den gestrichelten
Linien, über die Auslösespulen der Streckenschalter Str.
In welchem Stromkreis das Minimalrelais Mi liegt, ist gleichgültig. Statt in dem Stromkreis
des Gleichrichters 3 kann es sich auch in dem Kreis irgendeines parallel arbeitenden
Gleichrichters befinden, da sämtliche Gleichrichter eine gleiche Belastung aufweisen, oder
es kann in der Summenleitung der ganzen So Gleichrichteranlage liegen und den betreffenden
Gleichrichter dann außer Betrieb nehmen, wenn die Summenleistung einen bestimmten
Minimalwert unterschreitet. Außerdem ist es gleichgültig, ob die Außerbetriebnahme sofort
oder nach einer bestimmten Zeitverzögerung erfolgt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Relaisanordnung für einen der abzuschaltenden
Gleichrichter ist in der Abbildung für den Gleichrichter 2 angegeben. Es ist ein Relais
R vorgesehen, das beim Abfallen gleichzeitig mit seinen oberen Kontakten die Zündung
Z des Gleichrichters 2 unterbricht und mit seinen unteren Kontakten den Auslösestromkreis
, für die gesamte Belastung einschaltet. Das Relais R ist so geschaltet, daß
es in Abhängigkeit von der Gesamtbelastung anspricht. Unterschreitet die Gesamtbelastung
einen bestimmten Wert, so tritt der eben geschilderte Vorgang ein. Übersteigt die Gesamtbelastung
jedoch diesen Wert und war vorher der Gleichrichter 2 außer Betrieb, so wird durch die oberen Kontakte von R die
Zündung und damit der Gleichrichter 2 eingeschaltet. 7S
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Außerbetriebsetzung von parallel arbeitenden Gleichrichtern, die von einem gemeinsamen Transformator gespeist werden und über einen gemeinsamen Schalter an das Gleichstromnetz gelegt sind, insbesondere für Bahnanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschaltung eines Gleichrichters die Zündung bzw. Erregung dieses Gleichrichters abgeschaltet und außerdem die Gesamtbelastüng kurzzeitig derart vermindert wird, daß der abzuschaltende Gleichrichter erlischt.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Relais in einem von der Belastung abhängigen Stromkreis angeordnet sind, die nach Abschaltung der Zündung bzw. Erregung einen in einem gemeinsamen Stromkreis sämtlicherGleichrichter liegenden Schalter oder die Schalter sämtlicher abgehenden Speiseleitungen ausschalten.
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Widerstand, der zur Verminderung der Gesamtbelastung in den Strom- *°5 kreis eingeschaltet wird.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtungen, dienach der Außerbetriebsetzung des abgeschalteten Gleich- ll{> richters die übrigen wieder an das Netz legen.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN DER nElCHSIlKUCKEBKI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548388T | 1930-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548388C true DE548388C (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=6561911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548388D Expired DE548388C (de) | 1930-07-31 | 1930-07-31 | Verfahren zur Ausserbetriebsetzung von parallel arbeitenden Gleichrichtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548388C (de) |
-
1930
- 1930-07-31 DE DE1930548388D patent/DE548388C/de not_active Expired
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