DE545945C - Fallbaer fuer Pressluftfallhaemmer - Google Patents

Fallbaer fuer Pressluftfallhaemmer

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DE545945C
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DE
Germany
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bear
piston rod
bearings
compressed air
hammer
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Expired
Application number
DE1929545945D
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English (en)
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Pneumatic Drop Hammer Co
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Pneumatic Drop Hammer Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/38Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers driven by steam, air, or other gaseous pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/06Hammers tups; Anvils; Anvil blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Fallbär für Preßluftfallhämmer Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Preßluftfallhämmern und bezweckt eine solche Bauart des Fallhammers, daß er mit größerer Genauigkeit und höherem Wirkungsgrad arbeitet. Die mit Druckluft betriebenen Fallhämmer haben einen Grundsockel mit Amboß, ein Paar senkrechter Säulen, parallel zueinander zur Aufnahme eines Ouerhauptes, das in seiner Mitte den Zylinder trägt; in dem Zylinder ist ein Kolben hin und her beweglich, dessen Stange durch ein Mittellager des Ouerhauptes hindurchgeht und am unteren Ende mit einem schweren Bär unter Verwendung nachgiebiger Packungen verbunden ist. Druckluft wird in den Zylinder eingeführt, um den Bär von dem Amboß auf eine vorher bestimmte Höhe zu heben, und dann ausgepufft, um den Hammer fallen zu lassen.
  • Bei Fallhämmern dieser Gattung verursacht die Vibration des Bärs während seiner Hinundherbewegung eine sehr beträchtliche Abnutzung zwischen den Lagern des Bärs und den Säulen, auf welchen die Lager hin und her gleiten. Wenn derartige Fallhämmer für Matrizenarbeit zur Herstellung von Silberwaren benutzt werden, bei denen die benutzten Matrizen Schmuckgravierungen haben, verursacht selbst eine geringe Abnutzung der Lager eine derartige Ungenauigkeit im Fallen des Hammers, daß die herzustellenden Waren ungenau bearbeitet oder gar beschädigt werden.
  • Die Erfindung bezweckt daher die Lösung des Problems, eine Abnutzung der Lager zu vermeiden und dadurch eine genaue Arbeit des Hammers und der von ihnen getragenen Matrizen sicherzustellen.
  • Die Erfindung betrifft eine besondere Bauart des Fallbärs, der mit in weitem Abstande stehenden oberen und unteren Lagern versehen ist. Jedes Lager hat eine abwärts gerichtete Bohrung, beginnend an dem oberen Ende und fast bis zum unteren Ende reichend, welche eine verhältnismäßig weiche Metallbuchse aufnimmt, die dicht, aber gleitbar in die Säulen eingepaßt ist; die Bauart ist derart, daß ein wiederholtes Fallenlassen des Hammers auf das Metall der Buchse, welche auf der unteren Wandung der Bohrung ruht, so einwirkt, daß es verdichtet wird und einen vollkommenen Gleitsitz herstellt, so daß das senkrechte Niederfallen des Bärs immer gesichert wird und seitliche Erschütterungen verhindert werden.
  • Dabei ist eine neue nachgiebige Verbindung zwischen dem Bär und seiner Kolbenstange vorgesehen, in Verbindung mit der Führung des Bärs auf dem Kolben, wodurch eine übermäßige Abnutzung verhindert wird. In der Zeichnung zeigen Abb. i eine Teilansicht sowie einen Teilschnitt für die Lagerung des Bärs auf seinen Säulen, die Verbindung des Bärs mit der Kolbenstange sowie die Vorrichtung, die den Hammer in der angehobenen Stellung hält, die jedoch nicht zu der Erfindung gehört, Abb. 2 einen Teilaufriß, teilweise einen Schnitt für den Verschlußblock, der die Kolbenstange an dem Bär abnehmbar befestigt.
  • Die Bauart des Fallhammers ist besonders bestimmt zur Verrichtung genauer Gesenkarbeit, wie zum Treiben und Formen von Silber oder anderen metallischen Gegenständen, denen sehr feine Musterungen aufgedrückt werden sollen.
  • Der Fallhammer hat einen Amboß i, der das Untergesenk (nicht dargestellt) trägt. Parallele Säulen 2, 3 sind mit ihren unteren Enden an dem Amboß befestigt und tragen an ihren oberen Enden das Querhaupt zur Aufnahme des Zylinders, der in der Mitte zwischen den Säulen liegt und den Kolben trägt, dessen Stange q. nur sichtbar ist. Das untere Ende der Stange ist nachgiebig in bekannter Weise mit dem Bär 5 verbunden, der mit seitlich ausladenden Lagern auf den Säulen 2, 3 geführt wird. Der Bär wird durch Druckluft gehoben, die in den Zylinder unter dem Kolben eingeführt wird und auspufft, sobald der Kolben eine bestimmte Höhe erreicht hat, um dann den Hammer fallen zu lassen.
  • Die gute Führung des Bärs wird erreicht durch in weitem Abstande liegende Lager 6, 7, die auf den Säulen 2, 3 hin und her beweglich angeordnet sind. Die Lager haben besondere Buchsen, die einen vollkommenen Gleitsitz auf den Führungen sichern. Jedes Lager 6, 7 hat Gegenbohrungen, die von den oberen Enden bis nahe an die unteren Enden reichen, so daß eine ringförmige Aussparung mit Absätzen 8 und g an den unteren Enden entsteht. Diese ringförmigen Aussparungen werden mit Metallbuchsen io, 1i ausgefüllt, vorzugsweise einer Lagerbronzelegierung, die unteren Enden der Buchsen ruhen auf den Absätzen 8, g des ringförmigen Flansches am Ende der Gegenbohrung. Die Flanschen verhindern, daß die Buchsen durch die Schläge des Hammers verschoben werden, bewirken aber, daß die wiederholten, vom Hammer ausgeführten Schläge das Metall der Buchse verdichten, so daß ein vollkommener Gleitsitz auf den Säulen entsteht.
  • Der Bär trägt ferner zwischen den Säulen eine senkrechte Aussparung 12, die tief bis in den Bärkörper hineinragt. Eine zylindrische Metallbuchse 13 ist in die Aussparung eingesetzt. Die Kolbenstange q. hat einen unteren Flansch 14 von kleinerem Durchmesser als die Buchse ij. Eine elastische Masse 15, z. B. Gummi, vorzugsweise in Form einer Kugel, die die Aussparung seitlich nicht ausfüllt, ist zwischen der unteren ebenen Stirnfläche des Flansches 14 und dem Boden der Aussparung 12 eingelegt und berührt das Ende des Kolbens axial. Eine Anzahl von Unterlagscheiben 16 aus Faserstoff, die zwischen der oberen Fläche des Flansches 14 der Kolbenstange und einem Verschlußblock 17 eingesetzt ist, hat eine mittlere Aussparung 18 von größerem Durchmesser als die Kolbenstange q. und schafft in bekannter Weise eine nachgiebige Verbindung. zwischen der Kolbenstange und dem Kolben, wodurch Berührung von Metall zu Metall zwischen Kolbenstange und Bär vermieden wird. Diese Bauart kann die Stöße verteilen, die beim Fallenlassen und Anheben des Bärs auftreten, vnd so die Wahrscheinlichkeit, daß eine Kristallisation des Kolbens eintritt, auf ein Mindestmaß verringern.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung ein neues Mittel, um den Verschlußblock 17 an dem Bär zu befestigen. Die Wandung der Aussparung, die in den Bär hineinreicht, hat eine Gegenbohrung ig, die von der oberen, Fläche des Bärs abwärts gerichtet ist, der untere Teil der Versenkung hat gegenüberliegende Aussparungen 2o zur Bildung eines Sitzes für den Verschlußblock 17. Der Verschlußblock 17 ist im allgemeinen rechteckförmig, aber an den gegenüberliegenden Ecken 21 nach einer Kurve gebildet, so daß der Verschlußblock in die Bohrung ig eingesetzt werden kann (Abb. 2, punktiert), um dann um eine Vierteldrehung in die Aussparungen 2o gedreht zu werden (Abb. 2, in vollen Linien), so daß die Enden des Verschlußblockes in den Aussparungen 2o des Bärs liegen und der Verschlußblock fest innerhalb des Bärs gehalten wird.
  • Um die Verstellung des Verschlußblockes zu verhindern, dient eine verjüngte Aussparung 22, die von der oberen Fläche des Bärs abwärts verläuft und die äußere Wandung der Aussparung 2o kreuzt. Der Verschlußblock 17 ist mit einem Flansch 23 in Ergänzung zu der Aussparung 22 versehen, um einen verjüngten Sperrstift 24 aufzunehmen, der, wenn er eingetrieben ist, den Verschlußblock in seiner Lage verriegelt. Das obere Ende des Stiftes 24 ist zylindrisch und mit Gewinde zur Aufnahme einer Mutter 25 versehen, die, wenn sie in der passenden Richtung gedreht wird, den verjüngten Stift schnell zurückzieht und so die Drehung und Entfernung des Verschlußblockes gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallbär für Prehluftfallhämmer mit Bärführung durch von Lagern des Bären umschlossene Säulen und elastischer Kolbenstangenbefestigung durch Lagerung des Kolbenstangenendflansches zwischen nachgiebigen Packungen in einer Bohrung im Bär, dadurch gekennzeichnet, daB der Bär für jede Führungssäule (2 bzw. 3) obere und untere Führungslager (6 bzw. 7) mit von Ansätzen (8) begrenzten und durch Lagerbuchsen (io) ausgefüllten Bohrungen hat.
  2. 2. Fallbär nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Kolbenstangenendflansch (14) angeordnete elastische Packung (15) z. B. eine Gummikugel ist, die den unterhalb der Kolbenstange (q.) liegenden Hohlraum (1a) in der Ruhelage nicht ausfüllt.
  3. 3. Fallbär nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die die Kolbenstange (q.) aufnehmende Bohrung (i9) seitliche Unterschneidungen (2o) hat, in die ein rechteckiger VerschluBblock (17) mit zur Ermöglichung seines Auswechselns abgerundeten Ecken (2i) eingreift, der durch einen konischen Bolzen (2q.) mit Ausziehmutter (25) gesichert wird.
DE1929545945D 1928-11-22 1929-11-22 Fallbaer fuer Pressluftfallhaemmer Expired DE545945C (de)

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