DE545208C - Einrichtung zur Konstanthaltung der veraenderlichen Reaktanz, insbesondere von Erregerstromkreisen - Google Patents

Einrichtung zur Konstanthaltung der veraenderlichen Reaktanz, insbesondere von Erregerstromkreisen

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DE545208C
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Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

Bei Drehstromregelsätzen, die mit ständererregten Hintermaschinen arbeiten, gestaltet sieh der Reguliervorgang dadurch umständlich, daß die Reaktanz der Erregerwicklung der Hintermaschine nicht konstant ist, son dem sich proportional der Schlupffrequenz ändert. Infolgedessen muß die Erregerspannung in ihrer Größe und Phase nach verwickelten Gesetzen reguliert werden, die einen to umständlichen Regelapparat erfordern. Man hat dieser Schwierigkeit dadurch zu begegnen gesucht, daß man der Erregerwicklung Widerstände oder andere Wirkleistung verbrauchende Apparate oder auch Drosselspulen im Primärkreis des speisenden Periodenumformers vorschaltete, deren Wirkwiderstand bzw. deren konstante Reaktanz die veränderliche Reaktanz der Erregerwicklung um ein Vielfaches überwiegt. Man hat ao ferner vorgeschlagen, die Reaktanz der Erregerwicklung durch Einfügen geeigneter Gegen-EMKe aufzuheben.
Erfindungsgemäß wird in den Erregerkreis eine veränderliche Reaktanz eingefügt, die die veränderliche Reaktanz der Erregerwicklung zu einem konstanten Betrage ergänzt. Schwankt z. B. die Reaktanz der Erregerwicklung zwischen den Werten ο und 0,4 Ohm, so wird die zusätzliche Reaktanz beispielsweise zwischen 0,6 und 0,2 Ohm reguliert, so daß sich eine konstante Reaktanz von 0,6 Ohm ergibt. Da die Erregerreaktanz der Schlupfperiodenzahl proportional ist, so stellt auch die Zusatzreaktanz eine lineare Funktion der Schlupffrequenz dar. Die Drehzahlregelungskomponente der Erregerspannung ist ebenfalls eine lineare Funktion der Schlupffrequenz, da die Reaktanz durch die vorliegende Erfindung konstant gehalten wird". Die beiden zu betätigenden Regelorgane, der Reguliertransformator und die Regulierdrossel, können daher in einfachster Weise miteinander gekuppelt werden. Als veränderliche Reaktanz kann z. B. eine Drosselspule mit veränderlichem Luftspalt oder eine sogenannte Drehdrossel, d.h. ein festgebremster Drehstrommotor, dessen Ständer und Läufer in Reihe geschaltet und gegeneinander verdrehbar sind, verwendet werden. Abb. ι zeigt beispielsweise das grundsätzliehe Schaltbild der neuen Einrichtung in Anwendung auf Regelsätze.
ι ist der zu regelnde Hauptmotor. 2 ist die Scherbius-Hintermaschine. 3 ist deren Belastungsmaschine. 4 ist der Periodenumformer, der die Erregerwicklung von 2 speist. Im Primärkreis von 4 liegt die regelbare Drosselspule 5, der Doppeldrehtransformator 6 und der Transformator 7. 7 liefert eine konstante Spannung, welche, da die Reaktanz des Erregerkreises von 2 konstant ist, auch einen konstanten Strom zur Folge hat. Durch einmaliges Einstellen der Bürsten von 4 wird diesem Strom die zur Kompensation des Hauptmotors notwendige Phasenlage erteilt. Die zur Drehzahlregelung des Erregerstromes notwendige Komponente erfordert eine Spannung, deren Phase durch einmalige Einstellung des Primärteiles des Doppeldrehtransformators 6 festgelegt und deren Größe durch Verdrehen des Sekundärteiles von 6 reguliert wird. 5 ist die den Gegenstand der Erfindung bildende regelbare Drosselspule; sie kann, wie in der Zeichnung schematisch angedeutet, mit 6 gekuppelt werden. Es ist natürlich nicht notwendig, 5 und 6 zu kuppeln; die Einstellung von 5 kann z. B. auch selbsttätig in Abhängigkeit von der Schlupfperiodenzahl oder der Drehzahl des Hauptmotors erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Konstanthaltung der1 veränderlichen Reaktanz, insbesondere von Erregerstromkreisen zur Erregung von Kommutatorhintermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis eine zusätzliche, regelbare Reaktanz geschaltet ist, die die veränderliche Reaktanz des Stromkreises jeweils zu einem konstanten Betrag ergänzt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der veränderlichen Reaktanz selbsttätig in Abhängigkeit von der in dem Stromkreis herrschenden Frequenz oder von anderen, die Frequenz bestimmenden Größen erfolgt.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Dr.-Ing. Tom Schmitt in Dresden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REtCHSDRUCKEREI
DENDAT545208D Einrichtung zur Konstanthaltung der veraenderlichen Reaktanz, insbesondere von Erregerstromkreisen Expired DE545208C (de)

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