DE544809C - Elektromotor mit Beruehrungsschutz - Google Patents

Elektromotor mit Beruehrungsschutz

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DE544809C
DE544809C DES93434D DES0093434D DE544809C DE 544809 C DE544809 C DE 544809C DE S93434 D DES93434 D DE S93434D DE S0093434 D DES0093434 D DE S0093434D DE 544809 C DE544809 C DE 544809C
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DE
Germany
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end caps
electric motor
flanges
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insulating material
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DES93434D
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Singer Co
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Singer Co
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/08Insulating casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Elektromotor mit Berührungsschutz Die Erfindung betrifft Elektromotoren für Nähmaschinen und andere Kleinmaschinen oder Geräte, bei denen ein Schutz gegen Berührung Spannung führender Teile auch dann vorhanden ist, wenn die Isolation der Wicklung beschädigt ist und infolgedessen auch die sonst nicht unter Spannung stehenden Teile unter Spannung liegen. Zu diesem Zweck sind bereits Anordnungen bekannt geworden, bei denen ein aus Kunstharz geformtes Gehäuse den Motor vollständig umgibt. Eine solche Bauart ist aber nicht für einen flachen Motor geeignet, der in einem verengten Raum unterzubringen ist, woselbst die Arbeitsbedingungen derart sind, daß die erlaubte Stärke der die flachen Seiten des Motors umgebenden Isolierung nicht ausreicht, um ein zufriedenstellendes Formen dieser Seitenisolierung zu ermöglichen, die aus einem Stück mit den Endkappen und den Endkappenflanschen besteht.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den Elektromotor mit einem Isoliergehäuse zu umgeben; bei dieser bekannten Anordnung liegen aber die äußeren Enden der Bürstenrohre vollständig frei, so daß leicht der Fall eintreten kann, daß sie von dem Arbeiter zufällig berührt werden.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung werden für den Motor ein aus Metall bestehendes Gehäuse und besondere Seitenplatten verwendet, die an dem metallenen Gehäuse in der üblichen Weise, wie beispielsweise mittels kleiner Schrauben, befestigt werden. Bei Verwendung derartiger Schrauben für die Seitenplatten würden aber die metallenen Schraubenköpfe freiliegen, und wenn die primäre Isolierung aus irgendeinem Grunde eine Störung erleiden sollte, so werden der Feldrahmen und die Schrauben unter Spannung stehen.
  • In Erkenntnis dieser -Nachteile treten gemäß der Erfindung die flachen Blätter des Isoliergehäuses, die die flachen Seiten des Magnetgestelles bedecken, an ihren oberen und unteren Kanten mit den Flächen der Endkappen durch eine schwalbenschwanzartige Verbindung in Eingriff, so daß die Verwendung von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln überflüssig wird, mittels deren die Seitenplatten in ihrer Lage gehalten werden.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Elektromotor nach der Erfindung. Abb.2 ist eine Seitenansicht des Motors. Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb, i, die nur die Endkappe des Motors zeigt.
  • Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht einer der Endkappen und einer Isolierplatte in auseinandergenommenem Zustand.
  • Abb.6 ist ein waagerechter Schnitt durch das Magnetgestell nach Linie 6-6 der Abb. 2. Der Motor besteht aus einem Magnetgestell i, das aus einem durch Niete 3 zusammengehaltenen Blechpaket :2 aufgebaut ist und Innenpole 4 hat, die von Feldspulen 5 umfaßt werden. An die einander gegenüberstehenden Enden des Magnetgestells i sind mittels Bolzen 6 Endkappen 7, 8 aus geformtem, wärmebeständigem Isolierstoff angeklemmt. Sie bestehen z. B. aus einem der im Handel wohlbekannten phenolischen Kondensationsprodukte oder Kunstharze. Die Endkappen 7, 8 haben flache Seiten g und zwischen den Ebenen der flachen Seiten g gekrümmte Flanschen io. Die Flanschen io erstrecken sich über die äußeren Teile des Magnetgestells i und bedecken diese zwischen den flachen Seiten des Gestells. Diese Flanschen stoßen bei ti zusammen. Die Flanschen io sind bei 12 schwalbenschwanzförmig gestaltet, und die Endkappen sind dort, wo die Flanschen to mit den Hauptteilen der Endkappen zusammentreffen, mit Ausnehmungen 13 versehen.
  • Die flachen Seiten des Magnetgestells i sind mit den Seitenplatten 14 aus Isolierplatten bedeckt, die z. B. aus bakelisiertem Papier bestehen und deren Ober- und Unterkanten in die Schwalbenschwanznuten i2 eingreifen, während die inneren abgesetzten Enden 15 der Isolierplatten unter die Endkappen greifen und in den Ausnehmungen 13 liegen. Wie man sieht, können beim Zusammensetzen des Motors die Seitenplatten 14 dicht an die Seitenplatten des Magnetgestells angelegt und die Endkappen über das Magnetgestell und die Seitenplatten 14 übergeschoben werden. Die Seitenplatten sind so ohne Verwendung von Befestigungsschrauben sicher in ihrer Lage gehalten. Die äußere Breite des Motors bleibt auf diese Weise so klein als möglich, während er nach außen vollständig isoliert ist.
  • Der in üblicher Weise gebaute Anker 16 dreht sich in Lagerbuchsen 17, die in die Endkappen eingesetzt sind. Die Endkappe 7 ist mit Rohren 18 für die Bürsten i9 versehen; diese werden auf den Kommutator 2o mit Bürstenfedern 2i gepreßt, hinter denen Schwanzschrauben 22 sitzen, die aus demselben Stoff geformt sind wie die Endkappen. Ölgefäße 23 sind vorgesehen, um die Ankerwelle 24 zu schmieren.
  • An der Welle 24 ist eine aus demselben Isolierstoff wie die Endkappen geformte Riemenscheibe 25 mittels einer Stellschraube 26 befestigt, die in die Welle 24 eingeschraubt ist.
  • Ein auf der Welle 24 befestigter Ventilator 27 saugt durch die Ventilationsöffnungen 28 in der Endkappe 7 Luft in den Motor hinein und bläst sie durch die Ventilationsöffnungen 29 der Endkappe 8 aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromotor mit Berührungsschutz für Nähmaschinen und andere Kleinmaschinen mit lamelliertem, an den einander gegenüberliegenden Seiten abgeflachtem Magnetgestell und mit Endkappen aus geformtem, wärmebeständigem Isolierstoff, die an dem Magnetgestell befestigt sind und Flansche aufweisen, die sich über die äußeren Teile des Magnetgestells erstrecken und sie vollständig bedecken, dadurch gekennzeichnet, daß flache Blätter (i4) aus Isolierstoff, die die flachen Seiten des Magnetgestells bedekken, an ihren oberen und unteren Kanten mit den Flanschen (io) der Endkappen schwalbenschwanzartig imEingriff stehen.
  2. 2. Elektromotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappen an der Verbindungsstelle ihrer Flansche mit dem Magnetgestell Aussparungen (i3) aufweisen, in die flache Blätter aus Isolierstoff mit ihren Eckenteilen (i5) eingreifen.
DES93434D 1929-08-08 1929-08-17 Elektromotor mit Beruehrungsschutz Expired DE544809C (de)

Priority Applications (1)

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DES93434D DE544809C (de) 1929-08-08 1929-08-17 Elektromotor mit Beruehrungsschutz

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GB2423529A GB329907A (en) 1929-08-08 1929-08-08 Electric motor
DES93434D DE544809C (de) 1929-08-08 1929-08-17 Elektromotor mit Beruehrungsschutz

Publications (1)

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DE544809C true DE544809C (de) 1932-02-22

Family

ID=25997834

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DES93434D Expired DE544809C (de) 1929-08-08 1929-08-17 Elektromotor mit Beruehrungsschutz

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DE (1) DE544809C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903059C (de) * 1940-10-23 1954-02-01 Elektrolux Ag Naehmaschine mit Antrieb durch Elektromotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE903059C (de) * 1940-10-23 1954-02-01 Elektrolux Ag Naehmaschine mit Antrieb durch Elektromotor

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