DE544368C - Elektrisch gesteuerte Tabelliermaschine - Google Patents
Elektrisch gesteuerte TabelliermaschineInfo
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- DE544368C DE544368C DET33831D DET0033831D DE544368C DE 544368 C DE544368 C DE 544368C DE T33831 D DET33831 D DE T33831D DE T0033831 D DET0033831 D DE T0033831D DE 544368 C DE544368 C DE 544368C
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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- B41J29/38—Drives, motors, controls or automatic cut-off devices for the entire printing mechanism
- B41J29/393—Devices for controlling or analysing the entire machine ; Controlling or analysing mechanical parameters involving printing of test patterns
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- Dc Machiner (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrisch gesteuerte Tabelliermaschinen mit
entsprechend den Daten der zu bearbeitenden Geschäftsvorgänge einstellbaren Elementen,
z. B. Addierwerksscheiben, welche die Wirksamkeit anderer Maschinenteile, z. B. die
einer Druckvorrichtung für den Summendruck, vermittels Kontaktorganen steuern, die
von ihnen gegenüber einer Nullage eingestellt werden.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung
und Erhöhung der Zuverlässigkeit der Steuerung der Maschinenteile durch die entsprechend
den zu bearbeitenden Geschäftsvorgängen eingestellten Elemente, wie z. B. Addierwerksscheiben, und erreicht den
Zweck dadurch, daß dem Kontaktorgan, welches durch eine Addierwerksscheibe gegenüber
einer Nullage eingestellt wird, ein Gegenkontaktorgan zugeordnet wird, das in Abhängigkeit
von dem Summenziehmechanismus drehbeweglich angeordnet ist und das im Augenblick des Kontaktschlusses mit dem von
der Addierwerksscheibe eingestellten Kontaktorgan einen Steuerstromkreis wirksam
macht, wodurch die im Addierrad stehende Größe zum Abdruck durch den Druckmechanismus
gelangt.
Mehrere Ausführungsformen der Erfindung sind auf den beigefügten Zeichnungen
veranschaulicht.
Abb. ι ist ein Stromleitungsschema für eine druckende Tabelliermaschine, welche mit
einer Summendruckeinrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist.
Abb. 2 ist ein Grundriß und teilweiser Schnitt der Summenzieheinrichtung.
Abb. 3 zeigt im größeren Maßstabe eine bei der Maschine benutzte Kupplungseinrichtung
mit Leerlauf.
Abb". 4 ist eine schematische Seitenansicht des Druckmechanismus.
Die Abb. 5, 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien 5-5 bzw. 6-6 bzw. y-y der Abb. 2.
Abb. 8 zeigt die Abwicklungen gewisser Anzeigescheiben und in Verbindung damit
benutzter Typenstangen.
Abb. 9 veranschaulicht eine besondere Form eines Kommutators für die Darstellung von
Brüchen.
In den Abb. ίο bis 14 sind Kommutatoreinrichtungen
dargestellt, bei welchen der im Einklang mit den Addierwerkselementen umlaufende
Teil von einer Kontaktbürste gebildet wird, und zwar zeigt Abb. 10 eine Seitenansicht
einer vollständigen Kommutatoranordnung; Abb. 11 ist ein Grundriß zu
Abb. 10, wobei einzelne Teile geschnitten dargestellt
sind; Abb. 12 ist eine Einzelansicht einer bei der Kommutatoranordnung nach
Abb. 10 zur Verwendung kommenden Abfühlbürste; Abb. 13 und 14 veranschaulichen
Kommutatoranordnungen der in Abb. 10 und 11 dargestellten Art für den Summendruck
1S von Bruchgrößen.
Die Verwendung der das Wesen der neuen Erfindung ausmachenden Kommutatoranordnung
bei einer Tabelliermaschine ist aus dem Stromdiagramm der Abb. 1 ersichtlich, wo
die Kommutatoren in der Form mit feststehender Bürste und drehbarer Kommutatorsegmentscheibe
entsprechend den Abb. 6, 7 und 9 angedeutet sind. Die Anordnung in dem Stromschema der Maschine bleibt aber
völlig die gleiche, auch wenn Kommutatoren der in den Abb. 10, 13 und 14 dargestellten
Art mit feststehender Kontaktsegmentscheibe und drehbarer Bürste benutzt werden.
Die Wirkungsweise der neuen Kommutatoren bei der Überwachung des Summendruckes
ist aus der nachstehenden kurzen Erläuterung im Anschluß an das Schaltschema der Abb. 1 ersichtlich.
Der Tabelliermotor ist mit TM bezeichnet. Derselbe dient zum Antrieb der Tabelliermaschine
während der Summenzieh- und Listendruckoperation. Der Motor steht in
üblicher Weise unter Überwachung durch Kontakte und Relais, welche allgemein bei ι ο
4-0 angedeutet sind.
Der Nullstellmotor RM steht unter Überwachung durch einen Relaismechanismus 11
und dient dazu, den Druckmechanismus während des Summendruckes anzutreiben und die
Anzeigescheiben der Addierwerke auf Null zu stellen. Die Maschine wird durch Lochkarten
12 vermittels Abfühlbürsten 13 und 14 dadurch gesteuert, daß beim Vorbeigang einer
Bürste an einem Kartenloch Stromkreise von Zählmagneten 15 und Druckmagneten 16 geschlossen
werden. Die beiden Sätze von Bürsten 13, 14 können durch Stöpselverbindungen
an ein Schaltbrett. GI und an Gruppenkontakte GC angeschaltet werden.
Die verschiedenen, soeben erwähnten Stromkreise, welche zur Steuerung der Tabelliermaschine
dienen, sind bekannt und bedürfen daher keiner näheren Erläuterung.
Der Summendruckmechanismus enthält die eingangs erwähnten Kommutatoren 20, 21,
22, welche Druckmagnete 16 steuern.
Es mag jetzt im besonderen auf die Erläuterung der Kommutatoren mit drehbaren
Kontaktsektoren und zugeordneter, fester Kontaktbürste, wie sie besonders aus den
Abb. 2, 5, 6, 7 und 9 ersichtlich sind, eingegangen werden.
Die drehbare Kommutatorsegmentscheibe ist mit 20 bezeichnet. Die ihr zugeordnete
feste Kontaktbürste ist mit 21 bezeichnet, während 22 eine drehbare Kontaktbürste bezeichnet,
die ebenfalls mit der drehbaren Kommutatorsegmentscheibe zusammenwirkt. Die leitenden Segmente der Kommutatorscheibe
20 bedecken nur einen Teil des Scheibenumfanges. Beim Betrieb wird der Stromkreis
des Druckmagneten 16 jedesmal durch den Kommutator geschlossen, wenn die
Bürste 22 an einem leitenden Segment der Kommutatorscheibe vorbeigeht. Durch die
Erregung des Druckmagneten 16 wird die Halteklinke 23 ausgelöst, so daß der Sperrklinke
24 die Möglichkeit gegeben wird, in die ihr gerade gegenüberliegende Zahnlücke 25 einzufallen und diese in dieser Stellung
festzuhalten. Der Summenziehmechanismus wird durch einen Arm 26 betätigt, der
durch den Nocken 27 synchron mit den Typenträgern 25 bewegt wird. Das Addierwerk,
von dem die Summe gedruckt werden soll, kann beliebige geeignete Form besitzen und
mit oder ohne Schauräder ausgebildet sein. Die in den Abb. 5, 6 und 7 mit 30 bezeichneten
Teile stellen Anzeigescheiben, z.B.Addierwerksscheiben, dar, deren Winkeleinstellung
kennzeichnend für eine bestimmte Ziffer ist. Diese Räder bewirken durch Zwischengetriebe
31, 32 die Verstellung der Kommutatorscheiben 20 mit den Kontaktpunkten 52, deren
Einstellung elektrisch abgefühlt wird. Auf diese Weise erhält jedes Kommutatorelement
20 eine Winkeleinstellung, die in fester Beziehung zu der Einstellung des Anzeigeelements
bzw. der Addierwerksscheibe 30 steht. Um passende Raumabmessungen zu erzielen, macht der Kommutator 20 eine halbe
Umdrehung für jede ganze Umdrehung der entsprechenden Addierwerksscheibe. Demgemäß
sind an dem Kommutator zwei Kontaktpunkte 52 vorgesehen.
Der Summenziehmechanismus, dessen Einrichtung aus Abb. 2 ersichtlich ist, wird von
der Hauptantriebs welle 35 aus angetrieben, welche in geeigneten Lagern des Gestelles. 36
läuft. Jedesmal, wenn eine Summe gezogen wird, wird die Welle 35 durch den Arm 26
(Abb. 4) um den dritten Teil einer Umdrehung gedreht. Die Bewegungsübertragung von dem Arm 26 auf die Welle 35 erfolgt dabei
durch ein Getriebe, welches aus den Zahnrädern 37, 38, dem Zahnsektor 39 und einem
Zahntrieb 40 (vgl. Abb. 5) besteht. Der
Trieb 40 sitzt auf der Welle 35 und läuft zusammen mit ihr um. Die Summenziehkommutatoren
sind lose auf eine Welle 41 aufgesetzt, welche jedesmal eine halbe Umdrehung
macht, wenn die Welle 35 um eine Drittelumdrehung gedreht wird. Die Bewegung der
Welle 41 von der Welle 35 aus erfolgt durch die Zahnräder 42 und 43 (Abb. 2 und 5) in
Verbindung mit einer einseitig wirkenden ίο Kupplung 44. Eine Klinke 45, welche in eine
Sperrverzahnung 46 an dem Zahnrad 42 eingreift, sichert die Welle 41 gegen Drehung
in einer Richtung, während sie eine Drehung in der entgegengesetzten Richtung zuläßt.
Demgemäß wird, wenn dem Arm 26 beim Summenziehen eine Schwingbewegung erteilt wird, die Welle 35 in einer Richtung gedreht
und bewirkt unter Vermittlung der einseitig wirkenden Kupplung 44 eine Drehung der
Welle 41 um eine halbe Umdrehung. Wenn der Arm 26 und die Welle 35 in entgegengesetzter
Richtung gedreht werden, dann wird die Welle 41 durch die Klinke 45 an der
Drehung verhindert, und die Kupplung 44 wird ausgerückt, so daß die Rückbewegung
der Welle 35 in ihre Ausgangsstellung erfolgen kann.
Der Antrieb der lose auf der Welle 41 sitzenden Kommutatoren 20 erfolgt durch die
Anzeigescheiben 30 vermittels der Zahnräder 31 (Abb. 5), Das Übersetzungsverhältnis ist
dabei so, daß der Kommutator 20 eine halbe Umdrehung macht, während die Scheibe 30
eine volle Umdrehung zurücklegt. Der Kommutator 20 besitzt einen elektrisch leitenden Ring 25 (Abb. 6), gegen den sich
eine fest angeordnete Bürste 21 legt, die in dem Bürstenhalter 50 sitzt. In den leitenden
Ring 25 des Kommutators sind isolierende Segmente 51 zu einem noch anzugebenden
Zweck eingesetzt. Mit 22 ist eine drehbare Kontaktbürste bezeichnet, welche bei ihrer
Drehung Kontakt mit Segmenten 52 aus elektrisch leitendem Material herzustellen vermag,
welche in einen Ring 27 aus Isoliermaterial eingesetzt sind, der an dem Stromzuführungsring
25 fest angeordnet ist. Die leitenden Segmente 52 sind in dem Isolierring
27 an diametral gegenüberliegenden Punkten angeordnet, so daß eine Stromüberbrückung
zwischen den Kontaktbürsten 21 und 22 durch eines der Segmente 52 während
jeder halben Umdrehung der Bürste 22, wie oben angegeben, zustande kommt.
Bei der Form des Kommutators, wie man sie in Verbindung mit einem Anzeigerad und
einer Typenstange anwendet, welche zehn Anzeigestellen aufweisen, ist die innere Kontaktbürste
22 fest auf die Welle 41 aufgesetzt und wird von ihr angetrieben. Demgemäß macht
die Bürste eine halbe Umdrehung bei jedesmaligem Summenziehen und stellt dabei einen Kontakt mit einem der leitenden Segmente 52 des Kommutators her. Der Stromverlauf
ist dann wie folgt: Bürste 53 (Abb.2), durch welche Strom zur Welle 41 geleitet
wird, Bürste 22, leitendes Segment 52, Ring 25, Bürste 2i, Bürstenhalter 50 und Anschlußdraht
nach dem Druckmagneten 16. Der Druckmagnet 16 wird somit in dem
Augenblick erregt, in welchem die Bürste 22 über das Segment 52 hinweggeht. Wenn das
geschieht, dann löst der Magnet die Halteklinke 23 aus, so daß diese die Sperrklinke 24
(Abb. 4) freigibt, welche in die Sperrverzahnung der Typenstange eintritt und die Typenstange
in derjenigen Stellung festhält, welche sie in dem betreffenden Zeitpunkte gerade
innehatte.
Da bei der üblichen Form der druckenden Tabelliermaschine kein Stromimpuls erforderlich
ist, um die Typenstangen für den Nullendruck zu überwachen, sind die Isoliersegmente
51 mit Bezug auf die Bürste 21 so angeordnet, daß, während sich ein leitendes
Segment 52 in der einer Null auf der Anzeigescheibe entsprechenden Stellung befindet, sich
die Bürste 21 gleichzeitig in Anlage mit dem Isoliersegment 51 befindet, so daß der Stromkreis
nach den Druckmagneten unterbrochen wird.
Um jedesmal, wenn eine Summe gezogen wird, ein Sternzeichen zu drucken, ist ein
Sternzeichenkommutator 47 (Abb. 2 und 6) vorgesehen, welcher unmittelbar von der
Welle 35 durch eine einseitig wirkende Kupplung 54 angetrieben wird. Der Kommutator
47 wird durch eine Klinke 55, welche mit einer an ihm sitzenden Sperrverzahnung 56
zusammenwirkt, daran verhindert, eine rückläufige Drehung auszuführen, wenn die Welle
35 rückwärts gedreht wird. Der Kommutator 47 ist mit leitenden Segmenten 57 und isolierenden
Zwischenstücken 5S besetzt, gegen welche sieh Bürsten 60, 61 legen. Da die
Welle 35 bei jedesmaligem Summenziehen eine Drittelumdrehung macht, ist der Kommutator
47 mit drei leitenden und drei isolierenden Segmenten versehen, so daß während
jedes Drittelumlaufs des Kommutators tio ein Stromkreis nach dem Sternzeichendruckmagneten
geschlossen wird.
Beim Addieren von Brüchen mit ständig gleichbleibendem Nenner auf Tabelliermaschinen
pflegt man gegenwärtig besondere Getriebe für die die Brüche anzeigenden Elemente
des Addierwerkes anzuwenden und in die Registrierkarten nur die Zählerzahl des Bruches einzustanzen. Die Nenner werden
niemals gelocht. Zum Beispiel für die Dar- iao stellung des Bruches e/7 würde nur eine 6 gelocht
werden, und das besondere Getriebe im
Addierwerk würde bewirken, daß das Addierwerkselement
um 6 Wegeinheiten von möglichen 7 Einheiten fortgeschaltet werden würde, um den Bruch darauf zu übertragen-Um
Brüche zu -drucken, sind bisher Nockerischeiben
-besonderer Art benutzt worden. Gemäß1 vorliegender Erfindung müssen besondere
Maßnahmen getroffen werden, um die Bruchelemente abzufühlen, da der Typenträgerantrieb
nach dem Zehnstellensystem erfolgt.. Demgemäß ist für jede Bruchreihe mit den Nennern 2 bis 9 eine besondere Typenstange
-vorgesehen, welche in ihren oberen Feldern leer ist, wie dies bei 6ö in Abb. 8 angedeutet
ist. '
•Da die Kontaktbürsten und die Typenträger
gleichzeitig bewegt werden, so sind Leerlaufverbindungen zwischen den Antriebsvorrichtungen
und den Bürsten vorgesehen, um die Bürstenbewegung zu verhindern, während
die leeren Stellen an den Typenträgern die Druckzeile passieren. Wenn die Bürsten jedoch
durch den Leerlaufmechanismus erfaßt worden sind, dann müssen sie-bis zum Ende
des Druckarbeitsganges eine Winkelbewegung machen, welche einer halben Umdrehung entspricht
Ein Mittel, um dies zu erreichen, ist in Abb. 2 dargestellt in Verbindung mit einer
Anzeigescheibe, welche neun Anzeigestellen besitzt. Die Innenbürste 62, welche mit dem
Neunkommutator 51 zusammenarbeitet, wird von der "Hauptwelle 35 durch eine einseitig
wirkende Kupplung 63, eine Leerlaufkupplung 64 und Zahnräder 65 und 66 angetrieben,
an welchen letzteren die Bürste 62 starr befestigt ist. Das Übersetzungsverhältnis zwischen
den Zahnrädern 65 und 66* ist so gewählt, daß die Bürste 62 eine Winkelbewegung von i8oQ zurücklegt; während der Teil
der Typenstangen, welcher die zu druckenden Ziffern trägt, die Druckzeile passiert.
Die einseitig wirkende Kupplung-63 ist
ähnlich wie die Kupplung 44 und 54. Die ·■ Leer lauf kupplung 64, welche in den Abb. 3
und 7 dargestellt ist,. besteht aus einer Scheibe 67, welche unmittelbar durch die einseitig
wirkende Kupplung 63 angetrieben wird, sobald die Welle;35 sich in der «rf orderlichen
* Richtung dreht. Das Zahnrad 65 ist mit Stiften 70 versehen, welche in Winkelschlitze
71 der Scheibe 67 '(vgl. Abb. 7) hineinragen. Wenn' die Welle 35 Und die Scheibe67 einen
hinreichend langen Winkelweg zurückgelegt : haben, um detii Zapfen 70 zu gestatten, sich
von einem zum andern Ende der Schlitze 71
zu bewegen, dann wird das Zahnrad 65 erfaßt und zusammen mit dem Zahnrad 66 Und der
Bürste 62 während des Restes der Bewegung ' der Welle 35 gedreht. · Während der Rückdrehung"
der Welle 3 5 '.wird das Zahnrad 65
jedoch' durch die Reibung von Federn 72 verhindert, sich ebenfalls rückwärts zu drehen
(vgl. Abb. 2). Die Scheibe 67 wird jedoch von der Welle 35 auch bei der Rückwärtsbewegung
mitgenommen, bis das Ende des Schlitzes 71 ereicht ist. Sobald dies der Fall
ist, wird die Kupplung 63 gelöst, worauf die Welle 35 in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt,
ohne weiter auf das Zahnrad 65 zu wirken.
In elektrischer Beziehung ist die Wirkungsweise des Bruchkommutators ähnlich derjenigen
des Zehnstellenkommutators, indem ein Stromkreis zu den Druckmagneten in einem Zeitpunkt geschlossen wird, welcher durch die
Winkelstellung des Kommutators bestimmt wird.
Eine abgeänderte Form des Kommutators, welche in A'erbindung mit einer Anzeigescheibe
benutzt werden kann, welche sechs Einstellagen besitzt, ist in Abb. 9 veranschaulicht.
Dieser Kommutator weicht von dem soeben beschriebenen insoweit ab, als vier leitende Segmente anstatt nur zwei Segmente
vorgesehen sind. Demgemäß muß auch die rotierende Bürste einen Winkelweg von 900
zurücklegen, nachdem sie durch die Leerlaufkupplung erfaßt worden ist. Bei einem Kommutator
dieser Art ist das Übersetzungsverhältnis 'der Zahnräder zwischen der Welle 35
und der beweglichen Bürste ein solches, daß die ganze Konstruktion gedrängter ausfällt
als in dem Falle, in dem die Bürste eine halbe Umdrehung machen muß, nachdem sie von
dem Getriebe erfaßt worden ist.
Anzeigescheiben, welche entsprechend auf ihnen vorgesehenen sechs, fünf oder vier Anzeigestellen
bewegt werden, können dazu benutzt werden, eine zweimalige Übertragung während jeder Umdrehung zu bewirken, um
große leere Räume zwischen den auf den Scheiben erscheinenden Ziffern zu vermeiden.
Die Typenstange, welche mit einer sechsteiligen Anzeigescheibe zusammenwirken soll,
besitzt Leerstellen an ihrem oberen Ende 10g (vgl. Abb. 8), und die Summenziehbürste wird
durch eine Vorrichtung angetrieben, welche eine den Leerstellen der Typenstangen entsprechende
Leerlaufbewegung gestattet. Die Fünftel anzeigende Typenstange ist mit zwei Sätzen von Typen ausgestattet, so daß jeder
Hälfte der Änzeigescheibe ein besonderer Typensatz entspricht. Die den Vierteln entsprechende
Anzeigescheibe besitzt zwei Ziffernsätze, und die zugeordnete Typenstange ist an ihrem oberen Ende mit Leerstellen versehen.
Demgemäß muß in diesem Falle ein Antrieb mit Leerlauf für die Summenziehbürste vorgesehen werden. Um Raum zu
sparen, ist die Anzeigescheibe für die Drittel mit vier Ziffernsätzen besetzt, während die
die Halben darstellende Anzeigescheibe fünf
Ziffernsätze zeigt. Die diesen Anzeigescheiben entsprechenden Typenstangen sind in
Abb. 8 veranschaulicht.
Bei einer gemäß der Erfindung konstruierten Maschine ist der Summenziehmechanismus
einer periodischen Drehbewegung unterworfen. Die Folge davon ist, daß die Beanspruchung
des Mechanismus geringer ist als bei einem Mechanismus, der bei hin und her
ίο gehenden Teilen plötzliche Stillsetzung und
Wiederinbetriebsetzung erfordert. Außerdem kann die genaue Stellung aller beweglichen
Teile in irgendeinem Zeitpunkt fest bestimmt werden und ist nicht abhängig von Maschinenelementen,
wie Kontaktschienen, welche der Abnutzung oder der Deformierung durch Verbiegen unterliegen.
Eine andere Ausführung gemäß den Abb. io bis 14 zeigt die durch den Arm 26
gedrehte Kommutatorscheibe 20 durch eine unter dem Einfluß des Armes 26 schwingende
Kontaktbürste 142 ersetzt, welche über die Fläche eines feststehenden Kommutators 141
hinwegzustreichen vermag. Jeder Kommutator 141 ist in eine Reihe von leitenden Segmenten
unterteilt, welche entlang seiner von der Bürste bestrichenen Fläche so angeordnet
sind, wie es den Anzeigestellen auf der zugehörigen Addierwerksscheibe entspricht. Bei
jeder Stellung einer Anzeigescheibe wird von der Bürste 142 ein ganz bestimmtes Kommutatorsegment
überstrichen. Wenn eine Bürste 142, welche sich synchron mit einer zugeordneten
Typenstange des Druckmechanismus bewegt, über die verschiedenen Segmente des
Kommutators 141 hinweggeht, dann schließt sie einen Stromkreis in dem Augenblick, welcher
der im Addierwerk stehenden Zahl entspricht, welcher Stromkreis den Druckmagne-
ten ιό erregt und in der üblichen Weise den
Abdruck der entsprechenden Type herbeiführt. Es geschieht dieses in der gleichen
Weise, wie es bereits oben unter Bezugnahme auf Abb. 5 erläutert worden ist.
Gemäß Abb. 10 ist außer dem von der Bürste 142 bestrichenen bogenförmigen Kommutator
141 noch eine feste kreisförmige Kommutatorscheibe 132 vorgesehen, welche
in einem Rahmen 133 gelagert ist und die in eine Mehrzahl von isolierenden und leitenden
Segmenten unterteilt ist. Dieser festen kreisförmigen Kommutatorscheibe ist eine bewegliche
Bürste 135 zugeordnet, welche starr an dem Zahnrad 136 befestigt ist, welches in
der gleichen Weise mit der Anzeigescheibe 30 des Addierwerks durch ein Zwischenrad 31
gekuppelt ist, wie es bei der drehbaren Kommutatorscheibe 20 gemäß Abb. 5 und 6 der
Fall war. Die Kupplung der Kommutatorbürste 135 mit der Anzeigescheibe 30 geschieht
in solcher Übersetzung, daß die Bürste 135 eine Umdrehung macht, während die Anzeigescheibe
30 zwei Umdrehungen vollendet. Entsprechend diesem Übersetzungsverhältnis ist die Kommutatorscheibe 132 mit zwanzig
stromleitenden Segmenten besetzt, die auf ihrem Umfange so angeordnet sind, daß die
Bürste 13s bei jeder vollen Umdrehung der Anzeigescheibe 30 einen aus zehn Segmenten
bestehenden Satz der Kommutatorscheibe bestreicht. Die Bürsten- und Kommutatoranordnung
ist aus Abb. 11 des näheren ersichtlich, welche Abbildungen Schnitte durch verschiedene
Teile des Kommutators zeigen. Die Bürste 135 schließt eine Stromverbindung
zwischen dem leitenden Ring 140 und einem leitenden Segment des Kommutators 132, mit
dem es gerade Kontakt macht. Die verschiedenen Segmente der festen Kommutatorscheibe
132 sind durch Stromleiter mit entsprechend numerierten Segmenten des erwähnten
bogenförmigen Kommutators 141 verbunden. Da die Kommutatorscheibe 132
zwei gleichwertige Sätze von leitenden Segmenten enthält, so sind jedesmal zwei gleich
bezifferte Segmente in den beiden Sätzen miteinander leitend verbunden. Wenn beispielsweise
die Bürste 135 mit einem Segment in der 5-Stellung Kontakt macht, was anzeigt,
daß die Anzeigescheibe 30 auf 5 eingestellt ist, dann stellt die Bürste 142 beim Bestreichen
der Segmente des Kommutators 141 einen Stromkreis in dem Augenblick her, in
welchem sie über das mit 5 bezifferte Segment hinweggeht, welches mit den Segmenten
5 der Kommutatorscheibe 132 leitend verbunden ist. Da die Bürste 142 sich synchron
mit dem durch sie zu steuernden Mechanismus bewegt, kann der Stromstoß in der üblichen
Weise zur Betätigung des Mechanismus benutzt werden. Um über die Schwierigkeit hinwegzukommen, Strom einer beweglichen
Bürste zuzuführen, wird der Strom durch den leitenden Sektor 143 (Abb. 11) zugeführt, mit
dem sich die Bürste dauernd in Berührung befindet, während sie den Kommutator 141
bestreicht.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um die Bürste 142 von der Fläche des Kommutators
141 während ihrer Rückbewegung abzuheben, um eine Beschädigung der Bürste zu vermeiden
und um nicht auch beim Rückgang einen Strom zu schließen. Diese Einrichtung ist in den Abb. 10, 11 und 12 veranschaulicht
und besteht aus einem drehbaren Arm 150, welcher mit einem Ende fest auf die Welle
151 aufgesetzt ist und an seinem anderen Ende einen Stift 152 trägt, um welchen ein
Winkelhebel 153 sich frei zu drehen vermag. Die Welle 151 wird zusammen mit dem Arm
26 vermittels der Zahnstange 154 und des Triebes 155 gedreht. Der Winkelhebel 153
54436$
trägt an seinem einen Ende den Bürstenhalter für die Bürste 142 und ist am anderen Ende
gelenkig mit einem Arm 156 verbunden, der auf die Welle 151 aufgesetzt ist und sich unabhängig
von dieser zu drehen vermag. Der Arm 156 ist jedoch an einer freien Drehung
durch ein Reibungslager 160 gehindert. Bei der Drehung der Welle 151 wird der Arm 156
hinter dem Arm 150 in seiner Bewegung zurückbleiben infolge der Reibung im Lager
160, was die Wirkung hat, daß der Winkelhebel 153 sich um seinen Drehzapfen 152
dreht und die Bürste 142 gegen den Kommutator 141 preßt. Bei der gegenläufigen Bewegung
der Welle 151 entgegen der Drehrichtung
des Uhrzeigers bleibt der Arm 156 hinter dem Arm 150 zurück. Dabei wird der
Hebel 153 entgegen der Richtung des Uhrzeigers um seinen Drehzapfen gedreht und
hebt die Bürste 142 vom Kommutator 141 ab.
Anschläge 161 dienen dazu, eine übermäßige Bewegung des Winkelhebels zu verhindern.
Die Vorrichtung hat sich als außerordentlich zweckmäßig beim Summenziehen von Addierwerken mit Anzeigescheiben für
Brüche, deren Nenner von zehn verschieden ist, erwiesen. Bei Benutzung der beschriebenen
Kommutatoreinrichtung fällt die Notwendigkeit von Antriebsvorrichtungen mit Leerlauf fort.
Es war bereits oben bei Erläuterung der Abb. 8 erwähnt, daß für die Steuerung von
Tabelliermaschinen für die Aufrechnung von Bruchzahlen es üblich wäre, in der Registrierkarte
nur die Zählerzahl des Bruches zu lochen. Es bleibt daher für alle Brüche, deren
Nenner kleiner ist als zehn, ein gewisser Teil der Kartenspalte stets ungelocht. Beispielsweise
würde in einer Kartenspalte, welche die Siebentel darstellt, ein Loch in der 6-Stellung
die äußerste vorkommende Lage eines Loches auf der Karte bezeichnen. In diesem Falle
sollte das Addierwerksrad, welches die Siebentel darstellt, fähig sein, eine vollkommene
Umdrehung zu machen, während die Abfühlbürste von der 7-Stellung der Karte bis zur
Nullstellung gelangt. Das geeignete Übersetzungsverhältnis, um dies zu erzielen, ergibt
sich ohne weiteres aus einer Betrachtung der Übersetzung für die üblichen Addierwerke
mit Zehnerübertragung. Es mag angenommen werden, daß die Tabellierwelle eine vollständige
Umdrehung für jedes Maschinenspiel macht und daß das Maschinenspiel, wie üblich, in vierzehn Punkte unterteilt ist.
Während jedes Maschinenspiels ist die Maximalzahl von Punkten, durch welche ein
Zehnteladdierwerksrad unter Überwachung durch den Abfühlmechanismus sich zu bewegen
braucht, neun. Eine solche Bewegung tritt ein, wenn die Registrierkarte ein Loch
in der 9-Steilung aufweist. Während jedes Maschinenspiels kann außerdem eine zusätzliche
Bewegung eines Addierwerksrades um eine Einheit notwendig werden im Falle einer Zehnerübertragung, so daß sich für das
Addierwerksrad im ganzen zehn Punkte ergeben, wodurch ein Zehntel anzeigendes Addierwerksrad während eines Maschinenspiels
bewegt werden kann. Offenbar würde bei einer Maschine mit vierzehn Punkten ein Übersetzungsverhältnis von 14 : 10 zwischen
Tabellierwelle und dem die Zehntel anzeigenden Addierwerksrad erforderlich sein. Die
gleiche Erwägung ist für die Anzeigeräder von Brüchen mit anderen Nennern anzustellen,
aber hier muß jedes Rad eine volle Umdrehung oder einen bestimmten Bruchteil
einer Umdrehung machen, während der Abfühlmechanismus den Teil eines Kartenfeldes
bestreicht, in welchem Zähler der betreffenden Bruchart vorkommen können. Ein Addierwerksrad, welches die Siebentel darstellt,
kann über sechs Punktstellungen unter Überwachung von Löchern auf einer Registrierkarte
bewegt werden und über eine zusätzliche Punktstelle für die Übertragung von einer anderen Stelle her, d. h. im ganzen
über sieben Punktstellen während eines Maschinenspiels, während dessen die Tabellierwelle
eine volle Umdrehung macht oder sich über vierzehn Punktstellen bewegt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Tabellierwelle
und der die Siebentel anzeigenden Addierwerksscheibe muß demnach 14 : 7 sein.
Nach dieser Rechnung ergibt sich für die Anzeigeräder für Brüche mit kleinen Nennern
ein sehr großes Übersetzungsverhältnis, z. B. für ein Anzeigerad für die Drittel ein
Übersetzungsverhältnis von 14 : 3, wobei die Anwendung sehr großer Zahnräder auf der
Tabellierwelle erforderlich werden würde. Es war indessen bereits oben im Anschluß an
Abb. 8 dargelegt, daß es bezüglich der Darstellung der Brüche mit kleinerem Nenner
zweckmäßig sein könnte, auf einer Anzeigescheibe mehrere Sätze von Zählerziffern anzubringen,
z. B. bei einer Anzeigescheibe für die Drittel drei Sätze, in welchem Falle, nur
ein Übersetzungsverhältnis von 14 : 9 nötig wäre. In diesem Falle würde das Bruchanzeigerad
nur eine Drittelumdrehung machen, bevor eine Übertragung auf die Ziffernscheibe nächst höherer Ordnung erfolgt.
Die Bruchanzeigescheiben bewirken eine Übertragung auf die Ziffernscheibe nächst
höherer Ordnung, sobald sie eine Drehung über einen ganzen Satz von Zählerziffern zurückgelegt
haben, gleichviel, ob auf der Anzeigescheibe ein einziger derartiger Satz vorgesehen
ist oder mehrere.
Eine Einrichtung, um Achtel zu addieren,
ist schematisch in Abb. 13 dargestellt. Der
feste Kommutatorring trägt ebenso wie nach der Darstellung der Abb. 10 die Bezeichnung
132 und ist mit leitenden und isolierenden Segmenten besetzt, wobei die Zahl der leitenden
Segmente um eins geringer ist als die der Nenner der zu addierenden Brüche und demnach, da es sich um die Addition von
Achteln handelt, sieben beträgt. Zwei Sätze von je sieben leitenden Segmenten, die mit
den Ziffern 1 bis 7 bezeichnet sind, sind an dem Umfange der Kommutatorscheibe vorgesehen.
Das dem Kommutator zugeordnete Zahnrad 136, welches die Kontaktbürste 135
trägt, macht bei jedem Umlauf der Anzeigescheibe 30 eine halbe Umdrehung. Der festen
Kommutatorscheibe 132 ist wiederum wie in Abb. 10 ein bogenförmiger Kommutator 141
zugeordnet, der von einer Kontaktbürste 142 bestrichen wird, die synchron mit der zugehörigen
Typenstange bewegt wird. Die mit 8 und 9 bezeichneten· Kontaktsegmente könnten
an dem Kommutator 141 fortfallen, da sie keine Wirkung ausüben. Diese Segmente
sind jedoch beibehalten, um für alle Kommutatoren 141 Standardteile benutzen zu können.
Entsprechend können auch die üblichen Typenstangen zum Drucken der Brüche benutzt
werden. In Abb. 14 ist eine Anordnung veranschaulicht, welche zum Summenziehen
und zum Drucken von Sechsteln dient. In diesem Fall ist der höchste mögliche Zählerwert fünf. Es besteht daher die Möglichkeit,
zwei volle Sätze von Zählerzahlen auf der Anzeigescheibe 30 anzubringen. Die Anzeigescheibe
ist so mit der Tabellierwelle gekuppelt, daß sie eine Zwölftelumdrehung macht, wenn die Abfühlbürste von einer Anzeigepunktstelle
der Karte bis zur nächsten wandert. Nach der Darstellung der Zeichnung ist für diesen Fall die feststehende
Kommutatorscheibe 132 mit vier Sätzen von Kontaktsegmenten versehen, von denen jeder
aus je fünf Segmenten besteht. Entsprechende Segmente der verschiedenen Sätze sind miteinander
leitend verbunden und an das ihnen entsprechende Segment des bogenförmigen Kommutators 141 angeschlossen. Die Bürste
142 schließt nur Stromkreise, wenn sie über die ersten fünf Segmente des Kommutators
141 hinweggeht, und stellt dabei eine Typenstange in einer ihrer fünf ersten Einstellagen
fest. Die übrigen Kontaktsegmente des Kommutators 141 besitzen keinerlei Stromanschluß.
Die Einrichtung gestattet, Brüche, deren Nenner kleiner als neun ist, zu addieren
und das Resultat zu drucken, ohne daß es einer Antriebsvorrichtung mit Leerlauf bedarf.
Die Brüche werden auf Registrierkarten mit dezimaler Teilung gelocht, in ihrem richtigen Zahlenwert auf ein Addierwerksrad
übertragen, darauf durch den Kommutator einer Ablesevorrichtung, wie- sie.für Werte
nach dem Dezimalsystem üblich ist, 'übermittelt und schließlich 'durch eine ebensolche
Druckvorrichtung gedruckt. ■ ■ ■ Die Erfindung ist ; im vorstehenden zur
Vereinfachung der Darstellung in der Anwendung auf einen Summenziehmechanismus beschrieben. Dieselbe kann jedoch auch eine
allgemeinere Verwendung finden, nämlich überall da, wo man einen Mechanismus unter
Überwachung durch die Einstellung von Anzeigeelementen zu stellen wünscht. Der durch die Einrichtungen gemäß der Erfindung
zu überwachende Mechanismus braucht keine Druckvorrichtung zu sein, sondern braucht nur überhaupt entsprechend der Einstellung
der Anzeigeorgane betätigt zu werden.
Claims (4)
1. Elektrisch gesteuerte Tabelliermaschine mit entsprechend den Daten der zu
bearbeitenden Geschäftsvorgänge einstellbaren Elementen (Addierwerksscheiben), welche die Wirksamkeit anderer Maschinenteile,
z. B. eine Summendruckvorrichtung, vermittels Kontaktorganen steuern,
die von ihnen gegenüber einer Nullage eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem von einem einstellbaren Element (Addierwerksscheibe 30) eingestellten Kontaktorgan (51) ein in Abhängigkeit
von dem Summenziehmechanismus drehbeweglich angeordneter Gegenkontakt (22, Abb. 6 bzw. 142, Abb. 10, 13) zugeordnet
ist, der im Augenblick des Kontaktschlusses den Steuerstromkreis wirksam macht.
2. Maschine nach Anspruch 1 mit Einrichtung zur Bruchzahlenregistrierung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Abfühlkontakts (62, Abb. 7) für eine Bruchzahl mit dem ihm zugeordneten
Typenträger durch eine Leerlaufeinrichtung (Stift 70 im Schlitz 71, Abb. 7)
erfolgt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem im Einklang mit
einem einstellbaren Maschinenelement (Addierwerksscheiben 30) einstellbaren Kontaktpunkt (Bürste 135, Abb. 10, 13)
ein feststehender Kommutator (132, Abb. 10 und 13) mit mehreren Kontakten
zugeordnet ist, welche an Kontaktstücke eines zweiten festen Kommutators (141)
angeschlossen sind, der von einer beweglichen Kontaktbürste (142) abgefühlt
wird.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bruchzahl-
registrierung den Bruchzahlanzeigescheiben Kommutator scheiben mit zwei oder
mehr Sätzen von Koritaktsegmenten (150,
Abb. 13) zugeordnet sind, deren Zahl für jeden Satz um eins kleiner ist als die
Nennerzahl des Bruches, wobei entsprechende Kontaktsegmente der verschiedenen Sätze mit den gleichen Kontakten
des zugeordneten zweiten festen Kommutators (141) verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US149073A US1772211A (en) | 1926-11-18 | 1926-11-18 | Commutator-controlling device for printing tabulators |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544368C true DE544368C (de) | 1932-02-20 |
Family
ID=22528689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET33831D Expired DE544368C (de) | 1926-11-18 | 1927-08-02 | Elektrisch gesteuerte Tabelliermaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US1775117A (de) |
| DE (1) | DE544368C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2581870A (en) * | 1946-04-29 | 1952-01-08 | Duba Ab | Total transfer mechanism |
| US3069078A (en) * | 1956-08-15 | 1962-12-18 | Burroughs Corp | Accounting machine with recording apparatus |
-
1926
- 1926-11-18 US US149179A patent/US1775117A/en not_active Expired - Lifetime
- 1926-11-18 US US149073A patent/US1772211A/en not_active Expired - Lifetime
-
1927
- 1927-08-02 DE DET33831D patent/DE544368C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1772211A (en) | 1930-08-05 |
| US1775117A (en) | 1930-09-09 |
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