DE54424C - Handlaterne - Google Patents

Handlaterne

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Publication number
DE54424C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
lantern
ceiling
bracket
protective cage
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54424D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. SOMMERFELD in Berlin S.O., Skalitzerstrafse 33
Publication of DE54424C publication Critical patent/DE54424C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der sonst bei Sturmlaternen auf dem Rohrgestell aufgeklemmte Schutzkorb ist an der vorliegenden neuen Laterne mittelst zweier Scharniere α am Laternenkopf, d. h. an der Blechdecke k über dem Laternenglas aufgehängt, und zwar in zwei bis jetzt noch nicht benutzten Theilen je einer zu jeder Seite des Gestelles. Jeder Theil besteht aus zwei Drahtbügeln d, und diese tragen unten je eine in der geschlossenen, normal stehenden Laterne wesentlich horizontal liegende federnde Drahtklammer c von etwas überhöhter Halbkreisform (Fig. 4).
Die Drahtklammern c umfangen von jeder Seite her den unteren Laternenglasrand r. Die Bügel d sind dabei derartig gebogen, dafs sie den Wulst n>, oben am Glase umfassend, an vier Stellen berühren, und dadurch kann das Lampenglas in normaler Lage in dem Schutzkorb unverrückbar und durch diesen in der Laterne befestigt werden.
Unter der Glasdecke k ist dicht neben jedem Scharnier α ein kurzes Stück Draht befestigt, das mit seinen herabgebogenen Enden kurze Knaggen e bildet. Hebt man zum Herausnehmen des Laternenglases auf einer oder auf beiden Laternenseiten die Bügel d mit ihren Klammern c empor, so klemmt sich jedes Bügelpaar d d auf den Knaggen e fest und bleibt so in höchster Lage schweben (Fig. 7). Dadurch ist die Handhabung des Glases bequem gemacht; die Bügel d, die sonst herunterhängen würden, stören nicht.
Infolge der geschilderten Aufhängung des Laternenglases an der Decke k läfst sich das Glas leicht von seinem auf der Brennerkappe festgeklemmten Siebboden t behufs Reinigung des Dochtes und Anzündens oder Löschens der Flamme ab- und emporheben. Dazu ist mit dem Handbügel / zum Tragen der Laterne ein Mechanismus vereinigt, der auch ein Stützen des Glases in der abgehobenen Stellung ermöglicht.
Der Draht des Handbügels / ist (Fig. 1) innerhalb der beiden ihn auf dem Laternenrohrgestell ν haltenden Scharniere s s rechtwinklig zu der Ebene des Handhabungsbogens ui-förmig ausgebogen und mit seinen Enden fest mit einander vereinigt (Fig. 2), so dafs damit ein Hebelarm Il gebildet ist (Fig. 3, 4 und 7).
Von der Decke k über dem Glase geht ein Drahtbügel mit seinen zwei Enden m m aufwärts und bildet oben die Curvenführungsschleife m1. Die Decke k ist in bekannter Weise prismatisch mit ihrem Nabenrohr 0 auf dem central nach unten hängenden Rohrgestellstück ρ geführt, und zwei Oesen i i unterstützen diese prismatische senkrechte Führung, indem die Bügelstücke m m durch sie hindurchgehen. Schwingt man den Handbügel I niederwärts, so dafs er in eine horizontale Lage (Fig. 5) kommt, so zwängt der Hebelarm P, an der Curve τη1 entlang gleitend, den Bügel m empor und veranlafst damit die Glasdecke, auf der Rohrführung ρ gleichfalls emporzugleiten und das an ihm hängende Laternenglas mitzunehmen.
Steht der Arm Z1 senkrecht, so stützt er die Decke mit ihrem Glas in deren höchster
Stellung und hält sie so. Man kann unter dem Glasrand r unten dann bequem an den Brenner und Docht gelangen. Die Schraubenfeder f, die sich um das Rohrstück ρ und den Bügel m windet, sichert in der gesenkten Lage von Glas und Decke gegen deren Emporheben durch einen etwa zufällig die Laterne treffenden Stofs.
Die somit, was ihr Neues anbelangt, im wesentlichen beschriebene Einrichtung der Laterne ist in den Fig. 9 bis 12 nur insofern geändert dargestellt, als die prismatische Führung der Glasdecke k anders ausgebildet ist. Ein weiter Blechcylinder q auf der Decke k bildet einen mit besonderer Decke u oben abgeschlossenen Laternenkopf. Durch zwei im Durchmesser sich gegenüberstehende senkrechte Schlitze in der Cylinderwand geht das horizontale Rohrstück ν des Laternengestelles hindurch und bildet so mit den Schlitzen und dem centralen Loch in der Decke k, das das Rohr ρ umhalst, zusammen die Prisma'führung. Der Hebelarm Z1 liegt hierbei mit der Feder/ im Laternenkopf verborgen, und ein Querbalken m2 im Kopf vertritt das Bügelcurvenstück »ι1, das zu den Fig. 1 bis 3 und 7 erwähnt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Handlaterne mit einem aus zwei in den Scharnieren α α an der Glasdecke k aufgehängten Theilen bestehenden Schutzkorb, dessen Bügel d oben den Wulst w des Lampenglases umfassen, unten aber Drahtklammern c tragen, welche das Lampenglas an dessen unterem Rand r umfangen, so dafs der Schutzkorb zugleich Laternenglashalter ist, und wobei zum Festhängen der Schutzkorbbügel d in ihrer höchsten Lage (Fig. 7) kleine Knaggen e e unter der Glasdecke k neben den Scharnieren α angeordnet sind, über welche Knaggen die Schutzkorbbügel sich federnd festklemmen An einer Laterne mit der Einrichtung des Anspruches 1. eine Hebe- und Stützvorrichtung für das Lampenglas, bestehend aus dem Hebelarm Z1 am Handbügel /, dem Curvenschleifenbügel m ml bezw. m2 und der senkrecht prismatischen Führung der Glasdecke k auf dem centralen Rohrgestellstück p, durch welche Theile Decke k und Lampenglas beim Umlegen des Handgriffes / in die horizontale Lage gehoben und in der gehobenen Stellung gestützt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT54424D Handlaterne Expired - Lifetime DE54424C (de)

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