DE544150C - Einrichtung zur Umwandlung einer radialen Kraft in eine Axialkraft - Google Patents
Einrichtung zur Umwandlung einer radialen Kraft in eine AxialkraftInfo
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G7/00—Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
- G05G7/12—Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof specially adapted for actuating a member on a system in motion with respect to the controlling member, e.g. on a rotating shaft
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47h GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erzeugen von Steuerbewegungen unter
Umwandlung einer radialen Kraft in eine Axialkraft und besteht darin, daß die als
Übertragungsglieder für die Steuerbewegungen dienenden Kniehebel in ihrer einen Bewegungsrichtung
unter der Einwirkung eines Antriebes, in der anderen unter dem Einfluß der Fliehkraft stehen. Diese Anordnung
hat den Vorzug besonderer Einfachheit, wobei weiter hinzukommt, daß die bei umlaufenden
Maschinenteilen zwangsläufig auftretenden Fliehkräfte in vorteilhafter Weise nutzbar
gemacht sind. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Knickrichtung der Kniehebel mit der Fliehkraftrichtung
zusammenfällt. Durch diese Anordnung wird die betriebsmäßig am häufigsten bestehende
Stellung der Einrichtung selbsttätig durch die
ao Fliehkräfte aufrechterhalten. Die sonst zur Aufrechterhaltung der vorgeschriebenen Stellung
erforderlichen Kraftmittel oder besonderen Sperreinrichtungen sind infolgedessen
überflüssig. Als Antrieb für die Einrichtung können erfindungsgemäß Magnete oder auch
durch Druckmittel gesteuerte Kolben o. dgl. Verwendung finden.
In den Abbildungen sind mehrere Ausführungsbeispiele für die Erfindung dargestellt.
In Abb. ι sind an der Welle 1, die zur
Aufnahme eines Antriebsmagneten 2 als Hohlwelle ausgebildet ist, die Kniehebel 3 und 4
befestigt, die mit ihren Enden an einer Hülse 5 angreifen. An den Gelenkpunkten 6 und 7
sind Übertragungsgestänge 8 und 9 angelenkt, die über einen weiteren Gelenkpunkt 10 mit
einer an dem Magnetkern 11 befestigten Stange 12 verbunden sind. Die Gelenkpunkte
6 und 7 sind derart angeordnet, daß ihre Knickrichtung mit der Fliehkraftrichtung
zusammenfällt; die Gelenkpunkte haben infolgedessen beim Umlaufen der Achse das Bestreben, sich in Richtung der Pfeile nach
außen zu bewegen. Ein Steuervorgang wird bei dieser Einrichtung durch Erregen des
Magneten erzielt, der beim Anziehen des Kernes die Kniehebel 3 und 4 in die gezeichnete
Lage bringt und damit die Hülse, die sich vorher in der punktiert gezeichneten Lage befunden haben mag, nach unten be- 5«
wegt.
Die Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem an Stelle des Magneten von einem
Kraftmittel gesteuerte Kolben 21 und 22 zur Steuerung der Kniehebel 23 und 24 dienen.
Das Kraftmittel wird den Zylindern 25 und 26 hierbei durch die Hohlwelle 27 und Kanäle 28
und 29 zugeführt. An den Kniehebeln 23 und 24 ist die Hülse 30 angelenkt, die auf der
Welle 27 axial verschiebbar befestigt ist und zur Übertragung der axialen Bewegung auf
den zu steuernden Teil dient. Bei dieser
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fran\ Josef Mosch in Berlin-Siemensstadt.
Ausführung wirken die Kolben 21 und 22 in ähnlicher Weise wie die Gewichte eines Fliehkraftpendels
und suchen die Kniehebel 23 und 24 in der Pfeilrichtung nach außen zu bewegen. Zur Durchführung der entgegengesetzt
gerichteten Bewegung dient das Kraftmittel, das durch die Kanäle 28 und 29 den Zylindern 25 und 26 zugeführt wird.
Die Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit
der Erfindung, bei der radial bewegliche Elektromagnete 31 und 32 zum
Steuern der Kniehebel 33 und 34 dienen. An den Kniehebeln ist entsprechend den vorher
beschriebenen Ausführungsbeispielen eine Hülse 35 zur Übertragung der Axialbewegung
angelenkt, die auf der Welle 36 axial verschoben werden kann.
Die Abb. 4 zeigt SQhließlich eine Ausbildung, bei der mit der Welle 41 ein ringför-
ao miger Magnet 42 fest verbunden ist, dessen
Kern 43 axial verschiebbar ist und über die Kniehebel 44 und 45 die ebenfalls axial verschiebbare
Hülse 46 verstellt.
Claims (4)
- Patentansprüche: 9_ι. Einrichtung zum Erzeugen von Steuerbewegungen unter Umwandlung einer radialen Kraft in eine Axialkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die als Übertragungsglieder für die Steuerbewegungen dienenden Kniehebel in ihrer einen Bewegungsrichtung unter der Einwirkung eines Antriebes, in der anderen unter dem Einfluß der Fliehkraft stehen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickrichtung der Kniehebel'mit der Fliehkraftrichtung zusammenfällt.
- 3. Einrichtung nach dem Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder durch Magnete gesteuert sind.
- 4. Einrichtung nach ,dem Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder durch ein Druck- *5 mittel bewegbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544150T | 1930-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544150C true DE544150C (de) | 1932-02-13 |
Family
ID=6560311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544150D Expired DE544150C (de) | 1930-04-13 | 1930-04-13 | Einrichtung zur Umwandlung einer radialen Kraft in eine Axialkraft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544150C (de) |
-
1930
- 1930-04-13 DE DE1930544150D patent/DE544150C/de not_active Expired
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