DE543767C - Schallplatte aus plastischen Stoffen - Google Patents

Schallplatte aus plastischen Stoffen

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DE543767C
DE543767C DENDAT543767D DE543767DD DE543767C DE 543767 C DE543767 C DE 543767C DE NDAT543767 D DENDAT543767 D DE NDAT543767D DE 543767D D DE543767D D DE 543767DD DE 543767 C DE543767 C DE 543767C
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Germany
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POLYPHONWERKE AKT GES
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POLYPHONWERKE AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Schallplatten aus plastischen Stoffen, Cellulosederivaten ö. dgl., mit einer dünnen Metallschicht.
Bei den bekannten Schallplatten dieser Art war sowohl der Rand als auch der Mittelteil der Platte mit einer Metallschicht versehen. Der Ring sollte die Platte gegen Bruch durch Stoßen schützen. Die Metallschicht auf dem Mittelteil hatte den Zweck, die Randerhöhung ίο auszugleichen, um ein gleichmäßiges Aufliegen auf dem Plattenteller zu erreichen.
Gemäß der Erfindung hat die Metallschicht, Kupferfolie o. dgl., nur eine Dicke von einem oder wenigen Hundertsteln von Millimetern und ist nur in dem für das Etikett vorgesehenen Mittelteil auf den plastischen Stoff, insbesondere auf die dünne Scheibe aus Cellulosederivat, aufgeklebt, so daß die Metallschicht entweder selbst als Etikett dient oder die Tragfläche für ein Etikett bildet.
Diese dünne Metallfolie bietet den Vorteil, daß sie von dem Rand nach der Mitte gerichtete Kräfte, welche ein Verziehen der Platten, insbesondere durch Einwirkung von Temperatur und Witterung, herbeiführen, aufnimmt und diese unwirksam macht. Während das übliche, unmittelbar auf eine dünne Schallplatte geklebte Papieretikett eine Spannung derart in Erscheinung treten läßt, daß ein Verziehen der dünnen Celluloseplatten z. B. schon kurze Zeit nach dem Herausnehmen aus der Matrize eintritt, bleiben die Platten gleicher Zusammensetzung mit den dünnen Metallauflagen dauernd vollkommen eben. Gegenüber den bekannten, mit Metallteilen. Einlagen, Auflagen o. dgl. versehenen Schallplatten bietet die neue Platte noch den Vorteil, daß sie infolge der geringen Stärke der Metallschicht praktisch kein höheres Gewicht und keine größere Stärke hat als Schallplatten, bei denen solche Folie fehlt. Sie sind auch leichter und billiger herzustellen als die mit stärkeren Einlagen oder Auflagen versehenen Schallplatten.
Die Metallscheiben können durch einfaches Einpressen mit Hilfe eines Bindemittels oder einer Zwischenschicht, welche auch aus Papier bestehen kann, befestigt werden und können auch ihrerseits wieder an der Oberfläche mit Papieretiketten beklebt werden. Selbst wenn nur sehr dünne Metallfolien mit starken Papieretiketten angewandt werden, tritt auffallenderweise ein Verziehen des Spiegels nicht ein. Bei durchsichtigen Platten kann auch eine einzige Metallfolie in den Spiegel als Kern hineingepreßt werden. Die Metallfolie kann dann schon vorher durch Druck oder Prägung mit Schrift versehen werden.
Es- ist nicht notwendig, die Metallfolien als Vollscheiben anzuwenden. Sie können auch in Form von Segmenten oder Sternen oder als Scheiben mit Lochungen und Ausschnitten angewandt werden.
Die Metallscheiben können aus irgendwelchem Metall hergestellt werden, welches sich auf geringste Stärke auswalzen läßt, also beispielsweise aus Stahl, Messing, Kupfer, Aluminium usw. Insbesondere Kupferplatten sind schon in einer Stärke von unter 0,01 mm imstande, die Spannung vollständig zu beseitigen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. ι ist ein Querschnitt, Abb. 2 ein Grundriß.
Der Spiegel α der Schallplatte b ist in dem Ausführungsbeispiel auf beiden Seiten mit einer dünnen (in Abb. 1 der Deutlichkeit haitier zu stark gezeichneten) Metallfolie c belegt, go
Die Metallfolie kann auf einer oder auf beiden Seiten mit einer Papierauflage versehen sein und mittelbar oder unmittelbar als Etikett dienen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schallplatte aus plastischen Stoffen, Cellulosederivaten o. dgl., mit einer dünnen Metallschicht, dadurch gekennzeichnet, go daß die Metallschicht, Kupferfolie o. dgl. (c) nur eine Dicke von einem oder wenigen Hundertsteln von Millimetern hat und nur in dem für das Etikett vorgesehenen Mittelteil auf die plastische Schicht aufgeklebt ist, so daß sie entweder selbst als Etikett dient oder die Tragfläche für ein Etikett bildet.
DENDAT543767D Schallplatte aus plastischen Stoffen Expired DE543767C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2536922A (en) * 1948-01-30 1951-01-02 Robert J Durbrow Plastic centering disk for phonograph records
DE811877C (de) * 1950-03-03 1951-08-23 Harting Elektro W Schutzscheibe fuer Schallplatten
DE1019838B (de) * 1951-04-18 1957-11-21 Thorwald Georg Gunnar Thoweman Verfahren zum Aufbringen von Schutzueberzuegen auf die Raender von Schallplatten
DE1148774B (de) * 1959-07-25 1963-05-16 Max Meier Maletz Schallplatte mit in der Naehe des Mittelloches angeordneten Teilen mit hoeherem spezifischem Gewicht
US4357697A (en) * 1980-04-01 1982-11-02 Yi Soo W Disk complex for reducing electrostatic forces on a record disk

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