DE543746C - Verfahren und Vorrichtung zum Praegen von Bleiminen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Praegen von Bleiminen

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DE543746C
DE543746C DE1930543746D DE543746DD DE543746C DE 543746 C DE543746 C DE 543746C DE 1930543746 D DE1930543746 D DE 1930543746D DE 543746D D DE543746D D DE 543746DD DE 543746 C DE543746 C DE 543746C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K19/00Non-propelling pencils; Styles; Crayons; Chalks
    • B43K19/16Making non-propelling pencils
    • B43K19/18Making pencil writing-cores

Landscapes

  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Bleiminen Die ohne Holzumhüllung in den Handel gelangenden verhältnismäßig starken Graphito. dgl. Minen werden gewöhnlich mit einer Einprägung, z. B. mit vertieften Firmenzeichen und Ziffernkennzeichen versehen. Diese Prägung wird bisher in der Weise hergestellt, daß die auf die gewünschte Länge zugeschnittenen, aber noch plastischen Minen an Hand oder maschinell einzeln unter eine auf und nieder gehende Stempelleiste geschoben werden, auf der die einzuprägenden Formen erhaben angeordnet sind, oder daß sie über sogenannte Zeichenbretter, in die die einzuprägenden Formen versenkt eingesetzt sind, gerollt werden. Der Transport zu und von der Prägestelle sowie das Prägeverfahren selbst ist kostspielig und zeitraubend und mit einer gewissen Bruch- und Beschädigungsgefahr für die noch feuchten Minen verbunden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Prägeverfahren für die Minen von Blei-, Farb-, Schieferstiften und Kreiden, das die genannten Übelstände vermeidet und insbesondere für solche Minen dient, die mit einer Umhüllung aus Holz versehen werden. Für solche Stifte ist das Prägeverfahren von besonderem Vorteil, da nach diesem die Minen mit einer Reihe punkt- oder strichförmiger Vertiefungen versehen werden können, die das Verschieben der eingeleimten, gefetteten Minen in ihrer Umhüllung wirksam verhindern.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird der die Presse verlassende plastische Minenstrang unmittelbar nach dem Austritt aus der Preßdüsenmündung durch eine in deren Nähe vorgesehene Prägevorrichtung fortlaufend mit obenerwähnten Vertiefungen (Strichen, Punkten, Zahlen, Buchstaben oder anderen Zeichen) versehen. Die Prägevorrichtung selbst kann verschieden ausgebildet sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Prägevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in den Abb. i und a im Längsschnitt und im Querschnitt dargestellt.
  • An der die Graphit- oder sonstige Masse enthaltenden Kolbenpresse a mit ihrer auswechselbaren Preßdüse b sitzt an einem Halter c o. dgl. ein mit einem verstellbaren Gewicht d schwingbarer Hebel e, der eine Prägerolle f trägt, die ihre Prägevorsprünge in den plastischen, aus der Preßmatrize b heraustretenden Minenstrang g eindrückt. Der Minenstrang g ist in einer Längsrille lt eines Tisches i, k geführt. Die Führung des Minenstranges g kann auch in anderer Weise, z. B. mittels Führungsrollen, erfolgen. Die Prägevorrichtung kann auch aus einem Stempel bestehen, der periodisch rasch niedergeht und sich wieder hebt und auf dem langsam wandernden Strang g eine fortlaufende Prägung erzeugt.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Bewegungsrichtung des Minenstranges waagerecht, er kann aber auch in schräger oder senkrechter Richtung geführt werden. Die belastete Prägerolle f wird durch die Vorschubbewegung des Minenstranges selbsttätig mitgedreht. Es ist also eine besondere Antriebsvorrichtung für die Prägerolle überflüssig.
  • Die Prägevorrichtung kann auch eine oder mehrere Prägewalzen und Führungsrollen besitzen, die elastisch gelagert sind. Die Werkzeuge für die Prägung können aber auch so ausgebildet sein, daß die zu prägenden Zeichen oder Zeichengruppen in regelmäßigen Abständen in den die Preßdüsenmündung verlassenden, ständig wandernden Minenstrang gedrückt werden.
  • Der geprägte Minenstrang wird dann mittels einer geeigneten Schneidvorrichtung auf die gewünschten Längen abgeschnitten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Prägeverfahren für die Minen von Blei-, Farb-, Schieferstiften und Kreiden, dadurch gekennzeichnet, daß der die Diisenmündung der Presse verlassende, wandernde, plastische Minenstrang fortlaufend mit einer Prägung versehen und dann auf die gewünschten Längen abgeschnitten wird.
  2. 2. Prägeeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an dein Preßzylinder oder in dessen Nähe eine Prägevorrichtung vorgesehen ist, die eine fortlaufende Prägung des die Presse verlassenden, wandernden, plastischen Minenstranges mit Prägezeichen irgendwelcher Art vornimmt.
  3. 3. Prägevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Preßzvlinder (a) ein gewichtsbelasteter Hebel (e) mit einer Prägerolle (f) gelagert ist, die durch die Vorschubbewegung des z. B. waagerecht wandernden Minenstranges gedreht wird.
DE1930543746D 1930-12-02 1930-12-02 Verfahren und Vorrichtung zum Praegen von Bleiminen Expired DE543746C (de)

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