DE543715C - Brennkraftmaschine mit schwingenden Fluegelkolben - Google Patents

Brennkraftmaschine mit schwingenden Fluegelkolben

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DE543715C
DE543715C DEG78030D DEG0078030D DE543715C DE 543715 C DE543715 C DE 543715C DE G78030 D DEG78030 D DE G78030D DE G0078030 D DEG0078030 D DE G0078030D DE 543715 C DE543715 C DE 543715C
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shaft
piston
internal combustion
combustion engine
driven shaft
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00—Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00—Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/03—Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with piston oscillating in a housing or in a space in the form of an annular sector
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Brennkraftmaschine mit schwingenden Flügelkolben Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine mit schwingenden Flügelkolben, deren Welle im Winkel zur getriebenen Welle steht und mit dieser durch ein Universalgelenk verbunden ist.
  • Um das bekannte Verändern des Hubes, der Verdichtung und der Ansaugmenge auch bei Maschinen der genannten Art durchzuführen, gibt die Erfindung ein einfaches Getriebe an, dessen wesentliche Merkmale darin bestehen, daß die getriebene Welle durch ein Kröpfstück so mit dem Gelenk verbunden ist, daß durch Verschieben der getriebenen Welle in Richtung ihrer Achse der Hub der hin und her schwingenden Welle mit den Flügelkolben zu ändern ist. Diese Hubänderung ist insbesondere wertvoll für im Flugwesen benutzte Explosionsmotoren, da nach Maßgabe der verschiedenen Höhenlage des Flugzeuges während des Fluges sich auch der Flugwiderstand und damit die Arbeitsbedingungen für den Motor ändern, so daß eine Anpassung der Umdrehungszahl des Motors an den veränderten Flugwiderstand sich für die Flugsicherheit als besonders günstig erweist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Explosionsmotors dargestellt.
  • Abb. i zeigt den neuen Explosionsmotor in Aufsicht und Abb. 2 im senkrechten Mittelschnitt.
  • Abb. 3 ist eine Aufsicht der Maschine nach Fortnahme des Zylinderdeckels und der oberen Zylinderköpfe. Abb. q. ist eine Aufsicht ohne den abnehmbaren Zylinderdeckel, aber mit dem oberen Zylinderkopf.
  • Abb. 5 zeigt einen Schnitt durch das Universalgelenk zwischen der Kolbenwelle und der Antriebswelle.
  • Abb.6 zeigt einen Teil des Universalgelenkes.
  • Abb. 7 zeigt eine Aufsicht der Einrichtung gemäß Abb. 5.
  • Abb.8 veranschaulicht die Bewegung des Universalgelenkes.
  • Die Maschine besteht aus dem Zylinder 5 mit dem oberen Deckel 6 und dem unteren Deckel 7. In den Verlängerungen 6a, 7a des oberen und unteren Zylinderdeckels ruht in Lagern g eine Hohlwelle B. Die Welle 8 schwingt hin und her und trägt radial angeordnete Kolbenflächen i i, welche zwischen der voll ausgezogenen und punktierten Stellung gemäß Abb. 3 sich hin und her bewegen. Von dem einen Zylinderdeckel 6 bis zum anderen Zylinderdeckel ? und von dem inneren Umfang des Zylindergehäuses 5 bis zum äußeren Umfang der Kolbenwelle 8 erstrecken sich Widerlager 12. Die schwingende Welle 8 ist oben bis ins Innere eines Deckels 17 verlängert, welcher längs der Teilfuge i8 (Abb.2) an dem deckelförmigen oberen Zy- linderdeckel 6 befestigt ist. In diesem Gehäuse 17 trägt die schwingende Welle 8 ein Universalgelenk mit einem Gehäuse 2o. Der feststehende Teil 22 des oben an diesem Gehäuse ao befindlichen Kugellagers ai (Abb. 5) sitzt in einer Aussparung 23 des Deckelgehäuses 17. Die Kugeln 2i laufen in der Kugelspur 2q.. Der obere Verlängerungsansatz 25 sitzt am Gehäuse 2o. Ein Blockstück 26 des Universalgelenkes ist mit zwei einander gegenüberliegenden Zapfen 27 (Abb.5) versehen. Diese Zapfen sind mittels eines Kugellagers 28 in seitlichen Verlängerungen 29 des Gehäuses :2o gelagert.
  • Das Universalgelenkgehäuse ist auf seiner Rückseite bei 20a (Abb. 7) geschlossen. Diese Wand verbindet den oberen Teil des Universalgelenkgehäuses mit dem unteren Teil. Auf seiner vorderen Seite oder derjenigen Seite, welche in Richtung der getriebenen Welle 30 (Abb.2) liegt, ist jedoch das Universalgelenkgehäuse 2o offen. Die getriebene Welle ist beispielsweise die Propellerachse eines Flugzeuges oder die Antriebswelle einer beliebigen anderen Einrichtung. Die Antriebswelle 30 ruht in mehreren Lagern 31. Die Anzahl dieser Lager ist beliebig, -und sie können sich längs einer längeren Strecke der Antriebswelle 30 verteilen, um die Breite der Führungsfläche beliebig weit zu halten. Das hintere Ende der Antriebswelle 3o bildet ein Kröpfstück 32, welches in die Mittelbohrung 33 des Blockstückes 26 des Universalgelenkes hineinreicht. Der Teil des Kröpfstückes, welcher durch die Bohrung 33 hindurchreicht, bildet mit der Achse der getriebenen Welle 30 einen spitzen Winkel.
  • Wenn die getriebene Welle 30 umläuft, wechselt der Arbeitszapfen 32a des Kröpfstückes ständig seine Richtung. Den Änderungen in der Vertikalebene paßt sich das Blockstück 33 durch Drehung um seine Zapfen 27 in den Kugellagern 28 an. -Den Änderungen in der Horizontalebene paßt sich das Universalgelenkgehäuse 2o dadurch an, daß sich die Kolbenwelle 8 um ihre Achse hin und her bewegt. Die Bewegung des schwenkbaren Kolbens, bestehend aus der Hohlwelle 8 und den Kolbenflügeln i i (v g1. Abb. 3), wird also auf den in Abb. z gestrichelt gezeichneten Propeller mittels des Universalgelenkes 26 übertragen. Die Endstellung in einer Richtung ist in Abb. 8 ausgezogen, und die Endstellung in der anderen Richtung ist gestrichelt dargestellt.
  • Die getriebene Welle 30 ist zur Steuerung der Ventile mit einem Getriebe 3¢ versehen, durch welches die Drehung auf ein Getrieberad 35 übertragen wird, welches um den Zapfen 6a drehbar gelagert ist. Das Getrieberad 35 ist seinerseits mit der Nabe 36 versehen, welche Leitstücke 37 trägt, die über die Betätigungsstangen 52 und Hebel 51 (Abb. q.) die Ventile 5o antreiben. Ferner treibt das Getrieberad 35 ein weiteres Getrieberad 38, welches die Magnetwelle 39 Die mit dieser in Verbindung stehende Magneteinrichtung liefert in der üblichen Weise den für die Zündkerzen der Maschine benötigten Strom.
  • Die Lager 31 der angetriebenen Welle 30 werden von einer Büchse q0 getragen, welche längsverschiebbar in dem Verlängerungsstück 41 des Zylinderdeckels 6 und des Gehäuses 17 angeordnet ist. Am oberen Ende des Verlängerungsansatzes -12 der Büchse q.o befindet sich ein Gabelstück 43, welches ein Einsatzstück qa. umschließt. Dieses Einsatzstück 44 sitzt an einer Stange ¢5, welche mittels eines Gewindes in einem Ansatzstück 46 geführt ist. Am anderen Ende der Stange 45 befindet sich eine Handkurbel 4.7. Eine Drehung der Handkurbel bewirkt, daß sich die Lagerbüchse qo und damit auch -die angetriebene Welle 3o nach vorn oder nach hinten verschieben. Die Welle 30 wird dabei durch die in Abb. 2 dargestellten- Ansätze der Lagerbüchse 40 mitgenommen. Dies hat zur Folge, daß auch der Arbeitsansatz 32a des gekröpften Teiles 32, der mit dem Ende 3oa der Welle 3o schwenkbar verbunden ist, in das Blockstück 26 des Universalgelenkes mehr oder weniger hineinragt. Dabei wird der Winkel zwischen Kröpfstück 32, 32" und Welle 8 verändert und infolgedessen auch der Schwenkweg der Welle 8 und damit die Strecke, bis zu welcher sich die Kolben i i den Widerlagern 12 nähern.
  • Wenn durch Betätigung des Handgriffes 47 die Bewegung der Kolbenflügel i i (v g1. Abb.3) in Richtung auf und von den feststehenden Zwischenwänden i2 hinweg verändert wird, um den Kolbenweg zu vergrößern, so wird in die Zylinder mehr Brennstoff eingesaugt. Wenn beispielsweise der Kolbenweg vergrößert wird, zu dein Zwecke, daß die Kolbenflügel i i sich mehr der Trennwand 12 auf der rechten Seite der Abbildung nähern, so folgt daraus auch gleichzeitig, daß der Raum auf der linken Seite des Kolbenflügels i i größer ist, als wenn der Kolben nicht so weit sich der Trennwand nähern würde, und infolgedessen wird auf der linken Seite mehr Brennstoff angesaugt. Die Tatsache, daß der Kolben näher an die Trennwand herantritt, bewirkt auf der rechten Seite einen höheren- Kompressionsgrad. Wenn der Kolben auf dem Rückweg auch auf der linken Seite näher an die Trennwand herantritt, wird auch dort der Kompressionsgrad erhöht, und zwar aus den beid°_n folgenden Gründen :, i. weil mehr Brennstoff in den Zylinderraum angesaugt wurde und 2. weil der zuletzt verbleibende Kompressionsraum kleiner ist.
  • Das auf der Welle 30 sitzende Getrieberad 34 (Abb. q.) ist in seiner Büchse mit einer Nut versehen und wird an einer Längsverschiebung bei der Verstellung der angetriebenen Welle 3o dadurch verhindert, daß ein Flansch 48 des Tragstückes 41 in diese Nut eingreift. Ferner ist dieses Getrieberad 34 in der Drehrichtung mit der getriebenen Welle durch Nut und Feder 49 (Abb. 2) gekuppelt.
  • Auf der Innenseite der Widerlager 12 sind die Hauptdichtungspackungen 14 (Abb. 2) in Aussparungen 13 angeordnet, welche von den Federn 15 gegen die Kolbenwelle 8 gepreßt werden.- Außerdem sind noch Hilfspackungen vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATEN-TA NS PRUCH Brennkraftmaschine mit schwingenden Flügelkolben, deren Welle im Winkel zur getriebenen Welle steht und mit dieser durch ein Universalgelenk verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die getriebene Welle (30) durch ein Kröpfstück (32, 329 so mit dem Gelenk (26, 2o) verbunden ist, daß durch Verschieben der getriebenen Welle (30) in Richtung ihrer Achse der Hub der hin und her schwingenden Welle (8) mit den Flügelkolben (i i) zu ändern ist.
DEG78030D 1929-11-23 1929-11-23 Brennkraftmaschine mit schwingenden Fluegelkolben Expired DE543715C (de)

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DEG78030D DE543715C (de) 1929-11-23 1929-11-23 Brennkraftmaschine mit schwingenden Fluegelkolben

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DE543715C true DE543715C (de) 1932-02-10

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ID=7136579

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DEG78030D Expired DE543715C (de) 1929-11-23 1929-11-23 Brennkraftmaschine mit schwingenden Fluegelkolben

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