DE54135C - Verbindung der Theile von Fahrrad-Gestellen durch nicht festzulöfhende Hülsen - Google Patents

Verbindung der Theile von Fahrrad-Gestellen durch nicht festzulöfhende Hülsen

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DE54135C
DE54135C DENDAT54135D DE54135DA DE54135C DE 54135 C DE54135 C DE 54135C DE NDAT54135 D DENDAT54135 D DE NDAT54135D DE 54135D A DE54135D A DE 54135DA DE 54135 C DE54135 C DE 54135C
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Germany
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sleeves
wedge
parts
connection
arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54135D
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Original Assignee
R. E. PAPENDICK in Offenbach a. M
Publication of DE54135C publication Critical patent/DE54135C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1890 ab.
Nach vorliegender Erfindung soll bei Fahrrädern die Befestigung der Rohre mit allen Verbindungsstücken als Ersatz der bisher gebräuchlichen Hartlöthung durch Anpressen der excentrisch gebohrten und längs keilförmig geschlitzten Stahlringe an die inneren Rohrwände B von innen an die Wände der Verbindungstheile vermittelst Keiles D (s. Fig. 1) oder Schraube geschehen, gleichviel, in welcher Form die Rohre und die Verbindungsstücke, sowohl als auch die Prefsringe verwendet werden.
Fig. ι zeigt die' Vorderansicht und Fig. 2 den Längsschnitt einer solchen Befestigung vermittelst Keiles.
A' bezeichnet das mit dem Rohr zu befestigende Verbindungsstück, B ist das Rohr, C ist der zur Pressung zu verwendende Stahlring, welcher seitlich an seiner stärkeren Wandung der Länge keilförmig geschlitzt ist und verschiedene Wandstärken haben kann. Die Herstellung der Verbindung wird bewirkt durch Eintreiben des Keiles D, welcher nur an seinen seitlichen Längsflächen keilförmig gestaltet ist (Fig. ι und 2), gegen das Rohr B, wodurch letzteres gegen das äufsere Verbindungsstück geprefst wird. E ist ein Stift, welcher quer durch alle Theile geht und ein event. Zurückweichen des Keiles D verhindert und noch zur gröfseren Befestigung dient, jedoch nicht unbedingt nöthig ist.
Fig. 3 stellt eine Vorderansicht und Fig. 4 den Längsschnitt einer Befestigung dar, in welcher die Prefsstücke H und H1 selbst keilförmig gestaltet sind und bei einem Gegeneinandertreiben derselben das Rohr G gegen F den zu befestigenden Theil, pressen, i ist ein Stift, der ein Zurückweichen der Verbindungsstücke F sammt Keil H und /71 und des Rohres G verhindert und zugleich zur gröfseren Festigkeit dient.
Fig. 5 ist die Vorderansicht und Fig. 6 der Längsschnitt einer Befestigung, bei welcher die Verstärkungsstücke L und L1 .vermittelst der Schraube M, welche an einem Ende Gewinde und in der Mitte einen Vierkant oder Sechskant hat, gegen die Rohrwandung N geprefst werden; O bezeichnet das zu befestigende Verbindungsstück.
Um die Verbindung aufsergewöhnlich haltbar zu machen, empfiehlt sich das vorherige Entfetten; auch soll es nicht schaden, durch eine leichte Säure die Flächen vorher etwas zu bestreichen, um ein leichtes Zusammenrosten zu erzielen. Ein Weiterrosten soll durch die Hitze beim Einbrennen der Emaille vermieden werden.
Derartige Verbindungen sollen weit sicherer und haltbarer sein als gelöthete Verbindungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung der Theile von Fahrradgestellrohren in der Weise, dafs die in einander zu steckenden Rohrtheile durch besondere, mittelst Keile oder Schrauben gegen die inneren Wandflächen der Gestellrohre zu pressenden
    und sodann durch Niete oder dergleichen in ihrer Lage festzuhaltenden Hülsen verbunden werden mit nachstehenden verschiedenen Ausführungsformen :
    a) der Anordnung einer excentrisch gebohrten, auf ihrer stärkeren Seite mit einem keilförmigen Schlitz versehenen Stahlhülse C mit dem in diesen Schlitz einzutreibenden Keil D (Fig. ι und 2), wodurch die Hülse C gegen die Innenseite der Rohre B und A festgeprefst wird;
    b) der Anordnung von zwei gegen einander zu treibenden halbrunden, keilförmigen Hülsen H und H1 (Fig. 3 und 4);
    c) der Anordnung der beiden durch eine Schraube M aus einander zu treibenden, Cylinderabschnitte bildenden Hülsen L und L1 (Fig. 5 und 6).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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