DE54063C - Verfahren und Maschine zum Färben und Bemalen von Gummibällen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Färben und Bemalen von Gummibällen

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Publication number
DE54063C
DE54063C DENDAT54063D DE54063DA DE54063C DE 54063 C DE54063 C DE 54063C DE NDAT54063 D DENDAT54063 D DE NDAT54063D DE 54063D A DE54063D A DE 54063DA DE 54063 C DE54063 C DE 54063C
Authority
DE
Germany
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ball
track
dyeing
machine
holders
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54063D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. L. HILLE, G. A. AUDSLEY und M. A. AUDSLEY in 45 Finsbury Pavement, London E.C., England
Publication of DE54063C publication Critical patent/DE54063C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, Gummibälle auf mechanischem Wege zu färben und zu bemalen und dadurch einerseits bedeutend an Zeit und Arbeitskraft zu sparen, andererseits aber auch dem gefärbten Ball eine weit schönere emailähnliche Oberfläche zu geben.
Dies geschieht dadurch, dafs man eingefärbte concave Druckflächen bei ihrer rotirenden oder hin- und hergehenden Bewegung mit dem auf einer passenden Bahn rollenden oder zwischen rotirenden Haltern sitzenden Ball zeitweilig in Berührung bringt und ihn dadurch ein- oder mehrfarbig färbt oder mit Linien bemalt. Der Ball wird dadurch in wenigen Secunden gefärbt bezw. bemalt, und da seine zu färbende oder zu bemalende Fläche während dieser Zeit wiederholt mit den gleichmäfsig eingefärbten Druckflächen unter Druck in Berührung kommt, so wird die Färbung sehr gleichmäfsig, tief und emailähnlich.
In der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist eine auf diesem Verfahren beruhende Maschine in senkrechtem Längenschnitt und in seitlicher Ansicht dargestellt.
Diese hier dargestellte Maschine dient namentlich dazu, Bälle mit zwei verschiedenen Farben zu färben oder mit Linien zu versehen, in welchen Fällen ja die Drehachse des Balles während des Färbens in einer und derselben Richtung bleiben mufs.
Das Rad A ist auf seinem Umfange mit den beiden concaven Druckflächen α und b versehen, deren Gestalt aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich ist. Diesem Rade gegenüber, ungefähr die Hälfte oder mehr oder weniger seines Umfanges umschliefsend, befindet sich die Bahn B, welche zwei den Druckflächen des Rades A entsprechende concave Führungsflächen besitzt. Letztere sind an ihren einander gegenüberliegenden Rändern mit kleinen Spitzen oder Zähnchen versehen, welche verhindern, dafs die Drehungsachse des Balles ihre Richtung ändert.
Damit der Ball richtig eingesetzt werden könne, ist unterhalb des Rades A unmittelbar vor der Bahn B eine Schaufel G angebracht, welche auf der drehbaren Welle 5 festsitzt und mittelst des Winkelarmes H und der Feder JJ in die in Fig. 1 und 2 mit vollen Linien gezeichnete Stellung gezogen wird.
Ein nach oben gehender, auf der Welle S sitzender zweiter Winkelhebel P, Fig. 1, steht unter dem Einflüsse der beiden Rollen Q, welche an der Seite des Rades A sitzen, und wenn sie. mit dem Hebel in Berührung kommen, diesen auf die Seite rücken, was zur Folge hat, dafs sich die Schaufel G nach oben bewegt und den in sie gelegten Ball dem Rad A und der Bahn B zuführt. Da zwei Rollen Q vorhanden sind, so wird die Schaufel G bei jeder Umdrehung des Rades A zweimal auf- und niederbewegt.
Das am Gestell L der Maschine, dem Ende der Schaufel gegenüber, angebrachte Lineal K dient dem Arbeiter dazu, den Ball in der richtigen Stellung einzusetzen.
Der B,ahn B gegenüber befinden sich die Farberollen D, welche die Druckflächen des
Rades A mit Farbe versehen und sich der Gestalt dieser Druckflächen anpassen.
Ist der Ball vom Arbeiter in die Schaufel G eingesetzt und von dieser in die Höhe gehoben worden, so ergreift ihn das Rad A und rollt ihn über die Bahn B, ihn dabei mit den entsprechenden Farben versehend. Der gefärbte Ball fällt oben auf die mit gezackten Rändern vers'ehene Bahn O und von dieser auf das mit Zacken versehene endlose Band M, auf welchem er getrocknet oder einer besonderen Trockenvorrichtung zugeführt wird.
Soll der Ball mit Linien bemalt werden, so wird der je nach der Ausdehnung der zu liniirenden Fläche mehr oder weniger concave Umfang des Rades A, welcher, bei kleinen Bällen auch flach sein kann, mit den entsprechenden Druckstreifen besetzt, welche entweder von einer gemeinschaftlichen Färberolle oder aber bei mehrfarbigen Streifen mit verschiedenen Färberollen D eingefärbt werden.
Bahn B besteht in diesem Falle nur aus zwei führenden Schienen, welche aufserhalb der zu liniirenden Fläche liegen, damit sie die aufgedruckten Linien nicht wieder verwischen.
Soll nun der Ball nur einfarbig gefärbt werden, so kann man die Schaufel G weglassen und die Bahn B unter dem Rade A wegführen und dann in etwas steigender gerader Linie verlängern. Der Ball, auf die Druckfläche von Rad A und Bahn B eingesetzt, rollt auf letzterer hinab, bis er an das Rad A kommt, um von diesem, immerfort nach oben rollend, der Bahn C und dem endlosen Band M zugeführt zu werden.
Man kann auch, wenn Linien auf den Ball aufgemalt werden sollen, die Bahn B weglassen und statt ihrer zwei einander gegenüber gelagerte Schalen oder Halter dem Rad A gegenüber anbringen, in welche man den Ball einsetzt und ihn dann dem Rade zuführt. In Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist diese Anordnung in Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Der Ball wird von den Schalen BjB1 gehalten, welche löse in Lagern an den Enden der beiden Gestellarme b lagern und von einer mit der Scheibe A verbundenen Scheibe U durch Vermittelung der Frictionsscheibe V gedreht werden. Man kann auch die Drehung mit der Druckfläche der Scheibe A rotiren lassen. .Die Scheibe jB1 ist in ihrem Lager seitlich verschiebbar,· so dafs man den Ball einsetzen kann.
Die Lagerarme b sitzen auf einer gemeinsamen Welle X, welche in Lagern drehbar ist, so dafs man die Arme und ■ mit ihnen die Schalen B Bx von der Scheibe A wegdrehen kann, um den fertig liniirten Ball auf die Bahn O abzulegen.
Es versteht sich von selbst, dafs in manchen Fällen die Scheibe A nicht auf ihrem ganzen Umfange als Druckfläche zu dienen braucht: sie kann auch durch ein rotirendes Radsegment von zweckentsprechender Länge (etwa wie in Fig. 4 gezeichnet) ersetzt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zum Färben und Bemalen von Gummibällen, darin bestehend, dafs einge-' färbte concave Druckflächen bei ihrer Bewegung mit dem auf einer passenden Bahn rollenden oder zwischen rotirenden Haltern sitzenden Ball zeitweilig in Berührung gebracht werden.
  2. 2. Eine zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Maschine, bestehend aus einer an
    - Färberollen (D) vorbeirotirenden Scheibe (A) mit concavem glattem oder (zum Doppelfärben oder Linienziehen) mit Längsstreifen versehenem Umfang in Verbindung mit einer entsprechend gebogenen concaven Bahn (B), auf welcher der zu färbende oder zu bemalende Ball von der Scheibe (A) fortgerollt, gefärbt oder bemalt und einer geeigneten Trockenbahn (O M) zugeführt wird (Fig. i, 2 und 3). ,
  3. 3. Diese Maschine (Anspruch 2.) in Verbindung mit einer selbstthätig schwingenden Schaufel G zum richtigen Einstellen des Balles in die Bahn B (Fig. 1 und 2).
  4. 4. Der Ersatz der Bahn B (Anspruch 2.) durch in Lagern ruhende Halter, welche den Ball
    . zwischen sich festhalten und entweder selbstständig rotiren oder von der an dem Balle ' vorbeigehenden Scheibe A in Umdrehung versetzt werden (Fig. 4 und 5).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen,
DENDAT54063D Verfahren und Maschine zum Färben und Bemalen von Gummibällen Expired - Lifetime DE54063C (de)

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DE (1) DE54063C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3464404A (en) * 1966-06-17 1969-09-02 Univ Johns Hopkins Bio-medical instrumentation electrode
US4051842A (en) * 1975-09-15 1977-10-04 International Medical Corporation Electrode and interfacing pad for electrical physiological systems

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3464404A (en) * 1966-06-17 1969-09-02 Univ Johns Hopkins Bio-medical instrumentation electrode
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