DE540356C - Taschenetui mit kosmetischen Mitteln - Google Patents

Taschenetui mit kosmetischen Mitteln

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DE540356C
DE540356C DEP60969D DEP0060969D DE540356C DE 540356 C DE540356 C DE 540356C DE P60969 D DEP60969 D DE P60969D DE P0060969 D DEP0060969 D DE P0060969D DE 540356 C DE540356 C DE 540356C
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Germany
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liquid
capsule
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cosmetic products
pocket case
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DEP60969D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • A45D34/04Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball
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Description

Die Erfindung besteht in einem Etui für die Aufnahme von kosmetischen Mitteln, von denen eines flüssig ist. Beispielsweise kann das Etui feste und flüssige Schminken aufnehmen und ist zugleich zur Entnahme dieser Mittel für Gebrauchszwecke vorteilhaft eingerichtet.
Es sind bereits Etuis für flüssige kosmetische Mittel bekannt geworden, bei denen der Flüssigkeitsträger für die Abgabe des flüssigen Mittels mit einem Docht ausgestattet ist, welcher die Flüssigkeit aufsaugt. Die Anwendung eines Dochtes ist indes wenig angenehm, weil die Flüssigkeit leicht heraustropfen kann und in Verlust gerät. Demgegenüber ist gemäß der Erfindung das flüssige kosmetische Mittel in einer starren, auswechselbaren, vom Etuikörper unabhängigen Kapsel untergebracht, welche mit einem auf-
ao saugfähigen Stoff gefüllt ist, der etwas aus dem sich zuspitzenden Ende der Kapsel hervorragt. Durch die Anwendung eines aufsaugfähigen Stoffes statt eines frei herausragenden Dochtes werden die Nachteile vermieden, welche mit der Anwendung eines Dochtes verbunden sind. Das kosmetische Mittel ist von der aufsaugfähigen Füllung absorbiert und wird nur in einer schwachen dünneren Schicht, z. B. beim Überstreichen, leicht freigegeben. Außerdem ist es möglich, nach Leerung der Kapsel diese leicht durch eine volle Kapsel auszutauschen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Achsenschnitt durch ein derartiges Etui gemäß der Erfindung mit einem festen und einem flüssigen kosmetischen Mittel.
Abb. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Vorschieben der festen Masse.
Abb. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Etuis in einfacherer Ausführungsart, während die Abb. 4 und 5 Einzelheiten hierzu darstellen.
Abb. 6 zeigt die Außenansicht der Kapsel nach der Abb. 1.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 1 befindet sich das flüssige Mittel erfindungsgemäß in einer an einem Ende zugespitzten Kapsel 1, welche mit dem aufsaugfähigen Stoff 2 gefüllt ist, der an dem spitzen, offenen Ende 4 etwas herausragt. Die Flüssigkeit kann an dem verschließbaren Ende 3 der Kapsel 1 eingefüllt werden.
Die Kapsel 1 ist erfindungsgemäß einschiebbar angeordnet in die Büchse 5 des Etuis und wird begrenzt durch Anschlag gegen das Ende 6 der Einsatzhülse 7, die zur Aufnahme der festen kosmetischen Masse dient. Der Boden der Kapselet kann durch
einen geeigneten, einen Verschluß bildenden Stöpsel 8 gebildet sein. Der obere, spitze Teil der Kapsel ι ist nach außen hin durch eine aufschraubbare Kappe 9 mit Gewindet Q geschützt.
Von dem anderen Ende aus ist das Etui mit dem Stangenhalter 12 versehen, welcher in das Rohr 7 hineingreift und welcher einen in das Innere hineinragenden Stift 13 trägt,
to der in der festen Masse sitzt und außen an dem Ring 14 befestigt ist. Der Stift 13 ist in einer entsprechenden seitlichen Längsnut 15 der Büchse 7 längsverschiebbar. Auf diese Weise kann durch Verschieben des Ringes 14 durch Bewegung des Zapfens 13 in der Nut 15 auch der durch Eingriff des Zapfens mitgenommene feste Körper 11 vor- und zurückgeschoben werden.
Um die Hülse 7 zu schützen, ist eine Verschlußkappe 17 abnehmbar aufgesetzt.
Statt der dargestellten runden Ausführungsform kann das Etui auch einen ovalen, polygonalen oder anderen Querschnitt erhalten.
Zur Bedienung des Etuis für den Gebrauch wird die Kappe 9 abgeschraubt und mittels des vorderen, offenen Endes 4 die flüssige Schminke in einer dünnen Form, beispielsweise auf die Lippen, aufgetragen.
ISTach Aufsetzen der Verschlußkappe 9 wird nunmehr am anderen Ende die Verschlußkappe 17 entfernt, mittels des Ringes 14 der Stift vorgeschoben und zum Auftragen einer dünnen Färb- oder Wachsschicht o. dgl. verwendet, worauf nach Zurückziehung des Stiftes wiederum die Verschlußkappe 17 aufgebracht wird.
Es sind somit in diesem Etui beide kosmetischen Mittel in zweckmäßiger Weise zum praktischen Gebrauch handlich vereinigt.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform befindet sich an dem einen Ende die Kapsel 19 mit der aufsaugfähigen Füllung 2 und dem offenen Ende 4. Bei dieser Ausführungsform ist das feste Mittel 20 im Innern des unteren Kapselansatzes 19 untergebracht. Der feste Stift 20 ruht in einer Fassung 21, welche in einer passenden Vertiefung 22 des mit Gewinde versehenen Stöpsels 18 gelagert ist. Die gesamten Teile können geschützt werden durch Aufschrauben einer Schutzkappe 26, welche am unteren Ende mit Gewinde 27 versehen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Taschenetui zum Aufnehmen und Ausgeben mehrerer kosmetischer Mittel, von denen eines flüssig ist, z. B. fester und flüssiger Schminke, dadurch gekennzeichnet, daß der das flüssige Mittel aufnehmende Teil aus einer starren, auswechselbaren, vom Etuikörper (5) unabhängigen Kapsel (1) besteht, die mit einem aufsaugfähigen Stoff (2) gefüllt ist, der etwas aus einem sich zuspitzenden Ende dieser Kapsel hervorragt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP60969D 1929-04-04 1929-08-13 Taschenetui mit kosmetischen Mitteln Expired DE540356C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR540356X 1929-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE540356C true DE540356C (de) 1931-12-19

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ID=8929401

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DEP60969D Expired DE540356C (de) 1929-04-04 1929-08-13 Taschenetui mit kosmetischen Mitteln

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BE (1) BE369227A (de)
DE (1) DE540356C (de)
FR (2) FR672485A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR679423A (fr) 1930-04-12
BE369227A (de)
FR672485A (fr) 1929-12-28

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