DE538302C - Schwingender Phasenschieber, insbesondere fuer hohe Stromstaerken, bei dem ein wechselstromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Gleichfeld schwingt - Google Patents

Schwingender Phasenschieber, insbesondere fuer hohe Stromstaerken, bei dem ein wechselstromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Gleichfeld schwingt

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DE538302C
DE538302C DEA46215D DEA0046215D DE538302C DE 538302 C DE538302 C DE 538302C DE A46215 D DEA46215 D DE A46215D DE A0046215 D DEA0046215 D DE A0046215D DE 538302 C DE538302 C DE 538302C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/18Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with coil systems moving upon intermittent or reversed energisation thereof by interaction with a fixed field system, e.g. permanent magnets

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  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. NOVEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1925 ab
Zur Gewinnung voreilender Blindleistung sind bereits Apparate bekannt, bei welchen ein wechselstromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Gleichfelde schwingt. Bei diesen häufig als Vibratoren bezeichneten Apparaten bereitet die Stromzuführung zum schwingenden Leiter durch biegsame Bänder oder durch Schleifringe und Bürsten bei hohen Stromstärken Schwierigkeiten. Dieser
ίο Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Wechselströme dem schwingenden Leiter nicht durch Leitung zugeführt, sondern auf ihn induktiv übertragen werden. Das gesamte schwingende System kann dabei in einfachster Weise aus einem leichten, den Fliehkräften gewachsenen Metallrahmen bestehen, der recht große Stromstärken führen kann.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele, und zwar in Abb. 1 mit Drehschwingungen, in Abb. 2 und 3 mit geradlinigen Schwingungen.
In Abb. ι bezeichnet α einen zylindrischen Eisenblechkörper, der an einem Teil seines Umfanges die von außen gespeiste Wechselstromprimärwicklung p trägt, deren magnetische Achse in der Zeichnung von links nach rechts gerichtet ist; die an der Stirnseite verlaufenden Teile der Wicklung p sind der Einfachheit wegen in der Zeichnung fortgelassen. Der aus Blechen aufgebaute Anker α wird von einem um die Ankerachse c schwingenden, in sich geschlossenen Rahmen r umschlossen, in welchem von der Primärwicklung p aus Wechselstrom induziert wird. Der Rahmen besteht zweckmäßig aus Kupfer oder Aluminium. Um dem von der Primärwicklung p erzeugten Feld einen magnetischen Schluß zu geben, sind der geblätterte Ring b und die gleichfalls aus Blechen aufgebauten Stege d vorgesehen. Die Bleche der letzteren können auch mit denjenigen des Blechkörpers a oder des Ringes b oder beider gemeinsam ausgestanzt sein. Senkrecht zur Achse der Primärwicklung p wird durch die von der Erregerwicklung g mit Gleichstrom erregten Polew, s ein Gleichfeld erzeugt, welches sich durch den Ring b schließt. Wenn der Ring b hierfür nicht ausreicht oder von dem Rückschluß des Gleichfeldes möglichst entlastet werden soll, 5<J kann noch ein äußerer Ring e vorgesehen sein, der ebenso wie die Polstücke n, s massiv sein kann und zweckmäßig aus Stahl hergestellt wird.
Wird bei erregtem Gleichfelde die Primärwicklung ρ in den Stromkreis geschaltet, dessen Phase beeinflußt werden soll, so wird im Rahmen r Wechselstrom induziert, und durch diesen gerät der Rahmen in Schwingungen, genau so, wie wenn ihm Wechselstrom unmittelbar leitend zugeführt würde.
An der Welle c können in bekannter Weise ein oder mehrere Federn angreifen, oder es kann die Welle selbst tordierbar ausgebildet sein.
Bei dem in Abb. 2 in einem Horizontalschnitt und in Abb. 3 in \i'orderansicht dargestellten Phasenschieber führt das schwin-
gende System geradlinige Schwingungen aus. Diese Abbildungen zeigen ferner, wie bei einer Mehrphasenanordnung leicht mehrere schwingende Systeme in einem einzigen Gehäuse vereinigt werden können, α bezeichnet wieder einen Blechkörper, der hier nach Art des Kernes eines dreiphasigen Manteltransformators aufgebaut ist, /; seine dreiphasige Primärwicklung, r drei Rahmen aus Kupfer oder Aluminium, die so aufgehängt sind, daß sie in der Richtung h-h schwingen können. Die lotrechten Seiten der Rahmen r liegen vor den durch die Gleichstromwicklung g erregten Polen n, s, n, s . . . Die Kraftlinien des Gleichfeldes schließen sich über das Außengehäuse e, welches mit einem Teil der Polstücke aus einem Stück bestehen kann. Auch bei dieser Anordnung können zum Ausgleich der schwingenden Massen Federn dienen; solche sind in der Abb. 3 bei / angedeutet.
Der beschriebene Phasenschieber eignet sich besonders für verhältnismäßig niedrige Periodenzahlen, also beispielsweise für Bahnnetze, die häufig mit der Periodenzahl i62/3 arbeiten oder für die Schlüpfungskreise von Asynchronmotoren.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schwingender Phasenschieber, insbesondere für hohe Stromstärken, bei dem ein wechselstromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Gleichfeld schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstromenergie von einer gleichsinnig gewickelten, fest angeordneten Spule auf das schwingende System, dessen Massenkräfte zweckmäßig durch Federn kompensiert sind, induktiv (transformatorisch) übertragen wird.
  2. 2. Phasenschieber für Drehschwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (p) an einem ruhenden zylindrischen Blechkörper (a) angeordnet und von einem schwingenden Rahmen (r) umgeben ist.
  3. 3. Phasenschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechkörper (α) mit einem die Polstücke (n, s) des Gleichfeldes tragenden, geblätterten. Ring (b) durch Blechstege (d) magnetisch verbunden ist.
  4. 4. Phasenschieber nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechring (b) von einem massiven Ring (e) für den Rückschluß des Gleichfeldes umgeben ist.
  5. 5. Phasenschieber für geradlinige Schwingungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere zwisehen ungleichnamigen Polen eines Gleichfeldes angeordnete, in ihrer Ebene geradlinig schwingende Metallrahmen einen Transformatorenkern (α) mit der Primärwicklung (ρ) als Kurzschlußwindung umgeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA46215D 1925-10-25 1925-10-25 Schwingender Phasenschieber, insbesondere fuer hohe Stromstaerken, bei dem ein wechselstromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Gleichfeld schwingt Expired DE538302C (de)

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