DE537006C - Befestigung von Rillenkeilen an der Fahrschiene durch Unterschneidung der Fahrschiene - Google Patents
Befestigung von Rillenkeilen an der Fahrschiene durch Unterschneidung der FahrschieneInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
- E01B5/08—Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
- E01B5/10—Composite grooved rails; Inserts for grooved rails
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Description
- Befestigung von Rillenkellen an der Fahrschiene durch Unterschneidung der Fahrschiene Die Befestigung von Rillenkeilen in Straßenbahnschienen wird auf verschiedene Weise ausgeführt, ohne daß die bekannten Verfahren befriedigend sind. Bei der Anschweißung der Rillenkeile an die Schiene ist sehr häufig ein Reißen der Nähte und demnächst eine Lockerung der Keile zu beobachten. Beim Überstemmen der Leit- oder Fahrschienenkante über dem Rillenkeil platzt bei harten Schienen der überstemmte Teil der Schiene oftmals ab. In allen Fällen ist ein Herausnehmen der Keile und ein Umtausch gegen neue Keile nicht möglich, ohne die Schiene zu verletzen.
- Die Erfindung betrifft eine Befestigungsweise der Rillenkeile, bei der diese Mißstände nicht vorhanden sind. Die Befestigung nach der Erfindung setzt eine Form des Rillenkeiles -voraus, bei dem die Fahrschiene durch den Rillenkeil ein wenig unterschnitten ist, so daß eine Befestigung des Keiles an der Leitschiene genügt, um ihn in seiner Lage festzuhalten. Die Befestigung geschieht derart, daß in angemessenen Abständen in dem oberen Rand der Leitschiene ein waagerechter oder schwach geneigter schwalbenschwanzförmiger Einschnitt hergestellt ist und darin ein ihm entsprechendes Paßstück von der Außenseite der Leitschiene quer zur Schienenachse eingeschoben ist, daß sich nach oben aber nicht herausnehmen läßt, Der Rillenkeil besitzt an der Befestigungsstelle eine Abschrägung seiner nach der Leitschiene zu liegenden oberen Kante, über welche das schwalbenschwanzförmige Paßsi:ück herüberragt und damit deri Rillenkeil in seiner Lage festhält. Eid Herausnehmen des Rillenkeiles ist nur möglich, wenn das schwalbenschwanzförmige Paßstück in seiner Längsrichtung quer zur Schiene nach außen herausgeschoben wird. Um eine vollkommen feste Lage des Paßstückes in der Schiene herbeizuführen, sind daher noch neben dem Paßstück entweder in der Schiene oder im Rillenkeil ein oder mehrere kleine Ausnehmungen vorhanden, in welche das aus weichem Eisen oder Kupfer bestehende Paßstück eingestaucht ist. Diese über die Gleitflächen des Paßstückes hervorragenden Aufstauchungen verhindern ein Herausschieben des Paßstückes aus seinem Sitz. Ist wegen starken Verschleißes des Rillenkeiles eine Auswechselung desselben gegen einen neuen Keil notwendig, so kann durch Anwendung von Gewalt und unter Abreißen oder Verformung der Einstauchung das Paßstück in seiner Längsrichtung herausgeschoben und danach der Rillenkeil beseitigt und durch einen neuen ersetzt werden.
- Es sind Straßenbahnschienen mit in die Rillen eingelegten Rillenkeilen bekannt; jedoch diese Schwalbenschwanzbefcstigungunterscheidet sich von der nach der Erfindung dadurch, daß bei ihr der Keil, gegen wel-*en sich der Rillenkeil anpreßt, einen Teil der Rille ausfüllt und sich daher bei Ausbesserungsarbeiten schwer entfernen läßt. während das entsprechende Paßstück nach der Erfindung -auf dem Oberrand der Leitschiene liegt und leicht abnehmbar ist.
- Die Abb. i bis y zeigen ein Ausführungs-Beispiel der Erfindung. Abb. i ist ein Querschnitt bei i-1 der ebb. 3 durch die Schiene A, clen Rillenkeil C und das Paßstück B. Abb. q. zeigt die Draufsicht auf den Rillenkeil, der an der Befestigungsstelle eine Abschrägung seiner nach der Zwangsschiene zu gelegenen oberen Kante aufweist. Abb. 2 ist ein Längsschnitt 11-I I bei Abb. i durch das Paßstück B und zeigt die schwalbenschwanzförmige Gestalt des Paßstückes. Abb. 3 ist eine Draufsicht auf die Befestigungsstelle und läßt erkennen, daß infolge der Abschrägung des Rillenkeiles C neben dem Paßstück B kleine Hohlräume D vorhanden sind, in die durch Stauchung 'Werkstofil des Paßstückes B hineingetrieben ist, wobei zweckmäßig das Pa ßstück mit so starken warzenförmigen Verstärkungen versehen ist, daß der darin enthaltene Werkstoff in die Höhlungen D gestaucht werden kann. Abb. 5 zeigt ein Schaubild der Schiene nebst Rillenkeil mit dein schwalbenschwanzfcirmigen Ausschnitt in der Zwangsschiene und der Abschrägung des Rillenkeiles C. Durch das Einstauchers von Werkstoff des Paßstückes in die Löcher l3 ist das Paßstück in seiner Lage unverrückbar festgehalten; so daß es nur gewaltsam herausgetrieben werden kann, wobei die Einstauchungen entweder abbrechen oder sich verformen müssen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigung vBn Rillenkeilen an der Fahrschiene durch Unterschneidung der Fahrschiene, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Rand der Leitschiene in Abständen schwalbenschwanzförmige, quer zur Schienenachse verlaufende, waagerechte oder schwach geneigte Einschnitte vorgesehen sind, in welche mit der Leitschiene verbundene Paßstücke (.B) eingeschoben sind, die sich mit ihrer vorderen abgeschrägten Kante gegen Abschrägungen der Rillenkeilkante anlegen.
- 2. Rillenkeilbefestigung nach Arspruch i, gekennzeichnet durch ein oder mehrere in der Schiene oder im Rilienkeil neben dem Paßstück befindliche, durch Stauchen des f aßstückes ganz oder teilweise ausgefüllte Hohlräume.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE537006T | 1930-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537006C true DE537006C (de) | 1931-10-28 |
Family
ID=6557540
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537006D Expired DE537006C (de) | 1930-03-13 | 1930-03-13 | Befestigung von Rillenkeilen an der Fahrschiene durch Unterschneidung der Fahrschiene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537006C (de) |
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1930
- 1930-03-13 DE DE1930537006D patent/DE537006C/de not_active Expired
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