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Schlauchförmiges Schmierölfilter, insbesondere für Fahrzeugmotoren
Schmierölfilter mit zickzackförmig gefaltetem Filterschlauch sind bereits bekannt.
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Die zickzackförmige Anordnung bei Ölfiltern ergibt eine große filtrierende
Oberfläche bei einem verhältnismäßig kleinen zu Gebote stehenden Raum. Dieser Vorteil
ist für die Unterbringung auf Kraftwagen, für die das Filter vornehmlich bestimmt
ist, von ausschlaggebender Wichtigkeit.
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Bei den bekannten Olfiltern befand sich der Einlaß für das Schmutzöl
am Ende des Schlauches. Bei dieser Anordnung stellte sich aber der Nachteil heraus,
daß die ersten Windungen des Schlauches, durch die das Öl mit dem ganzen Schmutz
treten mußte, sich sehr leicht verstopften, das 01 am Weiterlauf hinderten und so
die übrigen Windungen für die Filtrierung unwirksam machten.
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Der Gegenstand nach der Erfindung soll diese Mängel dadurch beseitigen,
daß die Einlaßöffnung in die Mitte des Filterschlauches verlegt wird. Dadurch teilt
sich das Öl nach seinem Eintritt in zwei Ströme und durchfließt beide Zweige des
Schlauches gleichmäßig. Da jedoch jeder Strom nur eine beschränkte Anzahl von Windungen
zu durchlaufen hat, so geht dies sehr regelmäßig vonstatten und läßt die ganze filtrierende
Oberfläche gleichmäßig zur Wirkung kommen.
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In den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung
in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
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Abb. I zeigt einen Filterkörper, der schlangenförmig ausgebildet
ist und von der Mitte aus gespeist wird.
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Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform eines Filterkörpers.
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Abb. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform des Filterkörpers, bei dem
die einzelnen Filterarme parallel an der Einlaßöffnung liegen.
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Wie aus Abb. I ersichtlich, besitzt der aus feinem Tuch oder Stoff
bestehende Filterschlauch d mehrere in einer senkrechten Ebene nebeneinanderliegende
schlangenförmige Windungen. Der flache Schlauch trägt in seiner Mitte einen Sockel
k für die Befestigung des Einlaufstutzens für das Schmutzöl.
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Von diesem Einlaufstutzen ist der Schlauch nach beiden Richtungen
hin abgezweigt, und beide Teile können entweder von der Mitte nach den Rändern hin
(Abb. I) oder von den Rändern nach der Mitte hin zu umgefaltet werden (Abb. 2).
Das Ö1 teilt sich in zwei Ströme, und je nach der gewählten Ausführung sind entweder
die mittleren oder die äußersten Windungen zunächst an der Filtration beteiligt.
Da jedoch jeder Strom nur eine beschränkte Anzahl von Windungen zu
durchlaufen
hat, so geht dies sehr regelmäßig vonstatten und läßt die ganze filtrierende Oberfläche
gleichmäßig zur Wirkung kommen.
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Die Innenseite des Schlauches dt ist an den Faltstellen eingeschnürt,
beispielsweise durch Aufnähen, so daß sich die äußere Seite d2 unter Wirkung des
Ölstromes ausdehnen kann, ohne daß dieser verlangsamt wird.
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Der Filterschlauch wird durch ein aufrecht stehendes Metallgitter
I umgeben, das von je einer unteren und oberen Scheibe mm und ni gehalten wird.
Die beiden Scheiben mt und ni werden durch Distanzstäbe n miteinander verbunden,
die beispielsweise angeschweißt oder um die Kanten der -beiden Scheiben umgebogen
sind.
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Die Filtervorrichtung bildet somit einen einzigen Körper und kann
in einen rechteckigen Kasten a eingebracht werden, der sie mit einem gewissen Spiel
umgibt (Abb. 1) und das gereinigte Ol aufnimmt. Hierbei wird der Boden des Filterkörpers
an dem Boden des Kastens befestigt. Der Filterkörper kann auch quadratischen Querschnitt
haben und in ein zylindrisches Gehäuse eingesetzt werden, dessen Querschnitt sich
als einen das Quadrat umschreibenden Kreis darstellt. Hierbei durchströmt das gereinigte
Öl den Räum zwischen Kreissehne und Kreisbogen. Am ECasten-oder Gehäuse ist ein
Auslaß für das gereinigte Öl angebracht.
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Abb. 3 zeigt einen Filterkörper, der aus verschiedenen Elementen
ot in Form von Beuteln gebildet wird; ihr mittlerer Teil verläuft waagerecht, und
ihre Enden stehen senkrecht empor.
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Diese Beutel sind in der Mitte durchbohrt, und die hierbei entstehenden
Löcher werden von Ösen eingefaßt. Auf einer zentralen Spindel, welche in den Einlaßstutzen
eingeschraubt ist, sind sie aufeinandergeschichtet. Die Spindel ist an ihrem Ende
mit einer Kammer s4 versehen, die durch eine Quer--- bohrung s3 mit einer Erweiterung
s2 in Verbindung steht, von der zwei Längsnuten s abgezweigt sind. Diese Längsnuten,
die zur Speisung der-einzelnen Filterbeutel dienen, sind in den Spindelkörper eingelassen
und können beispielsweise -auch durch einfache Abplattungen der Spindeloberfläche
erzeugt sein.
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Die einzelnen Filterbeutel des Filterkörpers. werden sämtlich gleichzeitig
mit Schmutzöl beliefert, so daß sie alle in gleicher Weise zur Filtration herangezogen
werden.