DE536398C - Waelzkoerperlager - Google Patents

Waelzkoerperlager

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DE536398C
DE536398C DEM112336D DEM0112336D DE536398C DE 536398 C DE536398 C DE 536398C DE M112336 D DEM112336 D DE M112336D DE M0112336 D DEM0112336 D DE M0112336D DE 536398 C DE536398 C DE 536398C
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DE
Germany
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rollers
rolling
bearing
track
bearings
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Expired
Application number
DEM112336D
Other languages
English (en)
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Becker & Co Maschf GmbH
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Becker & Co Maschf GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE536398C publication Critical patent/DE536398C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/34Rollers; Needles
    • F16C33/36Rollers; Needles with bearing-surfaces other than cylindrical, e.g. tapered; with grooves in the bearing surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Verwendet man bei den im übrigen als reine Querlager ausgebildeten Rollenlagern die Stirnflächen oder besonders aufgesetzte Bunde (Bundrollen) zur Aufnahme axial gerichteter Kräfte, um zusätzlich die Wirkung eines Längslagers zu erzielen, so tritt bei einer Ausbildung der hierbei zur Wirkung gelangten Ringfläche von einiger Breite, wie diese zur Aufnahme der Kräfte ohne unzulässige örtliche Flächenpressung nötig ist, ein unexaktes Abwälzen ein; die Geschwindigkeit an dem Außenradius dieser Ringfläche ist natürlich beträchtlich größer als an der Innenfläche, so daß damit-Reibungsverluste und ein entsprechender Verschleiß bedingt sind. Macht man wiederum diese Ringfläche so schmal, daß diese ungleichmäßige Abwälzung beschränkt bleibt, so können besonders bei in der Achsrichtung auftretenden Stößen leicht örtliche Überbeanspruchungen in der nunmehr schmalen Abstützfiäche eintreten. Nach der Erfindung wird solchen als Querlager ausgebildeten Rollenlagern die Fähigkeit verliehen, auch einwandfrei als Längslager zu arbeiten, indem die an sich bekannten und in Hinsicht auf ihre Eigenart bewährten Rollen aus schraubenförmig gewundenem Bandstahl benutzt werden, die beiderseitig so gelagert werden, daß sie mit ihren Stirnflächen gegen entsprechende Ringflächen anlaufen, so daß die regelmäßig in beiden Achsrichtungen auftretenden Kräfte aufgenommen werden. Durch Verwendung solcher Federrollen können nämlich jetzt bedenkenlos für die Abstützung axial gerichteter Kräfte ganz schmale Ringflächen an den Stirnseiten der · Wälzrollen benutzt werden, weil hier gerade bei stoßartig auftretenden Kräften die federnde Nachgiebigkeit der Wälzrollen in Achsrichtung die sonst zu fürchtende örtliche Überbeanspruchung ausschließt. Es empfiehlt sich natürlich, dazu beim Wickeln der Rollen auf das Eintreten eines allseitigen Spieles zwischen den einzelnen Windungen besonders zu achten, um die nötige Federung zu gewährleisten.
Man hat wohl schon aus schraubenförmig gewundenem Bandstahl hergestellte Rollen so zwischen wechselseitig angebrachte flanschartige Überstände am Lagerkörper und an der Achse gelagert, daß sie bei festem Einbau dieser Teile selbst festliegen. Es soll damit aber nur ein bequemes Zusammenbauen und Auseinandernehmen der Lager ermöglicht werden. Diese Bauart setzt aber geradezu die Verwendung einer besonderen Spurlagerung für die Welle voraus; jedenfalls ist ein derart aufgebautes Lager nicht in der Lage, die regelmäßig abwechselnd in beiden Richtungen auftretenden Axialbeanspruchungen aufzunehmen, wie auch demgemäß die für die Erfindung bestimmende Ausbildung im engeren fehlt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. 1 im Schnitt wiedergegeben; Abb. 2 zeigt eine Einzelheit.
Die aus Bandstahl gewundenen Federwalzen .4 werden alle auf genaue Länge ge- _ bracht und dann ihre Kanten mit einem etwa 3-mm-Radius abgerundet; sie werden dann
entweder als Kette mit Gliedern aneinandergereiht oder in Form eines Rollenkorbes miteinander verbunden. Die Um- bzw. Auskleidebüchsen D1K werden etwa um ι mm kürzer als die Federwalzen A gehalten. Die Spurringe C1 E111 L sind breiter genommen, als die Verbindung der Federwalzen vorsteht, und besitzen an der Innenseite eine entsprechende Ausrundung. Der Einbau der Lager geht
ίο folgenderweise vor sich: Auf den abgesetzten Achsschenkel B schiebt man zuerst den Spurring C mit Paßsitz fest gegen den Ansatz. Dann wird die elastische Umkleidungsbüchse D nebst dem Spurring E aufgebracht. Diese Teile C1 D1 E werden mit einer Spannscheibe F und der Schraube G, deren Gewinde in dem Achsschenkel B eingeschnitten ist, fest verschraubt. Die gleiche Auskleidung erhält auch das Lagergehäuse, nur der Spurring L bleibt noch zurück. Nachdem nun die Wälzkörperkette oder der Korb A auf den umkleideten Achsschenkel aufgeschoben ist, wird dieser in Pfeilrichtung in die Lager eingebracht; es folgt der Spurring L1 der nebst der elastischen Auskleidungsbüchse K und dem Spurring I durch den Abschlußdeckel M mit Schrauben N gehalten wird.
Den gleichen Zweck würde man auch erreichen, wenn man die Spurringe C1 E1 I, L fortlassen würde und an deren- Stelle die elastischen Büchsen D und K um so viel länger herstellt und sie dann so ausdreht, daß von beiden Seiten die erforderlichen Spurbahnen wie .bei den Spurringen entstehen. Der Einbau dieser Anordnung würde kaum schwieriger sein als bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel, da die elastischen Büchsen D und K mit einer Spannung von 5 mm aufgebracht bzw. eingebaut werden; es ließe sich also vor dem Einbau dieser Büchsen ohne weiteres die Wälzkörperkette oder der Korb einfügen.
Um der Lagerung eine möglichst vollkommene Schmiermittelverteilung zu geben, ist im besonderen das Stahlband, das zur Herstellung der elastischen Auskleidungsbüchsen Verwendung findet, seitlich stellenweise mit kleinen Vertiefungen s versehen (Abb. 2 der Zeichnung), durch die das Schmiermittel von den Kanälen O und P siebartig in die Lagerung eindringen kann. Es ist also hiermit in einfachster Weise 5c ein Querlager mit zusätzlicher Längslagerwirkung gegeben, so daß die umständliche Ausbildung eines Doppellagers entfällt; auch kann die hiermit frei gewordene Lagerlänge zur Verlängerung der Wälzrollen benutzt werden, 5ί wodurch die Tragfähigkeit und damit auch die Haltbarkeit noch entsprechend erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Wälzkörperlager mit aus Bandstahl schraubenförmig gewundenen Wälzrollen, dadurchgekennzeichnet, daß die planmäßig mit entsprechendem Spiel zwischen den einzelnen Gängen gewundenen und deshalb in der 6j Längsrichtung federnden Rollen beiderseitig zwischen entsprechenden, als schmale Ringflächen ausgebildeten Laufflächen am Lagerkörper und an der Welle so eingeschaltet werden, daß in beiden Richtungen auftretende Axialkräfte federnd aufgenommen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM112336D 1929-10-24 1929-10-24 Waelzkoerperlager Expired DE536398C (de)

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DE536398C true DE536398C (de) 1931-10-24

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4401531A1 (de) * 1994-01-20 1995-07-27 Schaeffler Waelzlager Kg Radial vorgespanntes Wälzlager
DE19734980A1 (de) * 1997-08-13 1999-02-18 Schaeffler Waelzlager Ohg Zahnräderwechselgetriebe
DE102010012901A1 (de) 2010-03-26 2011-09-29 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Wälzkörper

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4401531A1 (de) * 1994-01-20 1995-07-27 Schaeffler Waelzlager Kg Radial vorgespanntes Wälzlager
DE19734980A1 (de) * 1997-08-13 1999-02-18 Schaeffler Waelzlager Ohg Zahnräderwechselgetriebe
DE102010012901A1 (de) 2010-03-26 2011-09-29 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Wälzkörper

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