DE535334C - Metallstrangpresse - Google Patents

Metallstrangpresse

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DE535334C
DE535334C DER76495D DER0076495D DE535334C DE 535334 C DE535334 C DE 535334C DE R76495 D DER76495 D DE R76495D DE R0076495 D DER0076495 D DE R0076495D DE 535334 C DE535334 C DE 535334C
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ram
piston
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cylinder
plunger
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DER76495D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/21Presses specially adapted for extruding metal
    • B21C23/211Press driving devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Metallstrangpresse Beim Strangpressen von Profilstangen, Rohren u. dgl. aus erhitzten Metallblöcken sind sehr hohe Preßkräfte erforderlich, die meistens auf hydraulischem Wege erzeugt werden. Die hydraulischen Einrichtungen gestatten aber bekanntlich nur verhältnismäßig geringe Arbeitsgeschwindigkeiten, wodurch der Nachteil entsteht, daß die Preßwerkzeuge bei jedem Arbeitsgang sehr lange der hohen Temperatur des Werkstückes ausgesetzt sind und sich daher sehr schnell abnutzen. Es ist deshalb besonders schwierig, Metalle, die erst bei sehr hohen Temperaturen plastisch werden, wie z. B. Stahl, in hydraulischen Strangpressen zu bearbeiten. Bei Verwendung eines üblichen mechanischen Antriebs kann man zwar den Preßstempel beliebig schnell bewegen, aber die üblichen mechanischen Antriebe sind wegen der großen umlaufenden Massen, die sie besitzen müssen, sehr teuer in der Herstellung.
  • Die Erfindung zeigt einen neuen Weg, auf dem man dem Arbeitsstempel der Preßvorrichtungsowohl beihydraulischemwie mechanischem Antrieb in einfacher und wirtschaftlicher Weise eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erteilen kann.
  • Nach der Erfindung wird ebenso wie bei den bekannten hydraulischen Strangpressen mit Akkumulator während des Rückganges des Preßstempels Preßdruck für den nächsten Vorwärtsgang aufgespeichert. Während aber nun bei den bekannten Pressen mit Akkumulator das Druckmittel erst während des Pressens durch Ventile o. dgl. in den eigentlichen Preßzylinder strömen muß, so daß leicht eine Verringerung der Geschwindigkeit eintritt, ragt nach der Erfindung der als Tauchkolben ausgebildete Preßstempel unmittelbar selbst in einen allseitig geschlossenen Speicherraum hinein, der mit einem mit Vorspannung versehenen gasförmigen Druckmittel und mit einer Dichtungsflüssigkeit gefüllt ist. Durch Einwirkung des Antriebes auf den Stempel während seines Rückganges wird der Arbeitsdruck für den nächsten Arbeitsgang erzeugt und aufgespeichert. Hierbei wird das Druckmittel also beim. Pressen nicht durch Ventile o. dgl. gedrosselt.
  • Es sei noch bemerkt, daß ähnlich wirkende Antriebseinrichtungen z. B. bei Federhämmern bekannt sind, sich aber nur für kürzere Hübe eignen. Die Anwendung im vorliegenden Fall ist außerdem mit den vorher geschilderten Vorteilen verknüpft.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. = eine Vorrichtung mit hydraulischem und Abb. 2 eine solche mit mechanischem Antrieb in je einem Längsschnitt.
  • Bei beiden Ausführungsformen bildet der Preßstempel a gleichzeitig den Tauchkolben eines Arbeitszylinders b. Bei der Ausführungsform nach Abb. r ist der Zylinder b mit einem Ansatz c versehen und mit einem hydraulischen Antriebszylinder d verbunden, in dem sich der Tauchkolben e bewegt. Die Kolben a und e besitzen die gleiche Bewegungsachse, und ihre Endscheiben f bzw. g sind durch Zugstangen h derart miteinander verbunden, daß sich die Kolben beim Hinundhergang in gleichem Sinne bewegen. Der Zylinder d ist mit einem Zulaufventil i und einem Ablaufventil k für das Druckwasser versehen. Der Zylinder b mit seinem Ansatz c ist zum Teil mit Wasser und zum Teil mit Luft gefüllt. Das Wasser hat nur den Zweck, die Abdichtung des Kolbens a im Zylinder b zu erleichtern.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende. Durch Einführung von Druckwasser bei i wird der Kolben e und mit ihm der Kolben a nach rechts verschoben. Der Kolben a vollführt dabei seinen Rückweg, und die Bewegung kann daher langsam vor sich gehen. Bei seiner Bewegung preßt der Kolben a die Luft im Zylinderansatz c zusammen und speichert dadurch den Druck für seinen nächsten Vorwärtsgang auf. Sind die Kolben a und e in ihrer Endlage rechts angekommen, so öffnet man das Ablaufventil k. Jetzt wird der Kolben a durch den Druck der Luft nach links getrieben, -und der Kolben e drückt das Wasser bei k heraus. Da das Ventil k einen sehr großen Querschnitt besitzt, tritt bei seiner vollständigen Öffnung keine merkbare Bremsung der Kolbenbewegung ein. Die Bewegung, welche die Preßbewegung des Stempels a darstellt, verläuft daher sehr schnell. Man kann sie natürlich durch entsprechende Einstellung des Ventils k nach Wunsch regeln. und durch Schließen von k in jedem Augenblick ganz abbremsen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 wird die Rückbewegung des Kolbens a durch eine Kette l bewirkt, die an einem mit dem Kolben a verbundenen Rahmen m angreift und sich auf einem vom Motor n aus gedrehten Zahnrad o aufwickelt. In das Getriebe zwischen Motor n und Zahnrad o ist eine Kupplung 15 eingeschaltet, deren Steuerhebel q in den Weg des Rahmens ,»t hineinragt. Hat der Kolben a seine obere Endstellung erreicht und dabei das Druckmittel im Zylinder b genügend zusammengepreßt, so stößt der Rahmen m gegen den Hebel q und löst die Kupplung, worauf der Kolben a seine schnelle Arbeitsbewegung ausführt. Bei dieser Einrichtung kann man z. B. durch Einwirkung auf eine mit dem Zahnrad o verbundene Bremsscheibe die Arbeitsbewegung regeln..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metallstrangpress_e zum Warmpressen von Stangen, Rohren u. dgl., bei der während des Rückganges des Preßstempels Preßdruck für den nächsten Vorwärtsgang aufgespeichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der als Tauchkolben ausgebildete Preßstempel (a) in einen allseitig geschlossenen Speicherraum (b, c) hineinragt, der mit einem mit Vorspannung versehenen gasförmigen Druckmittel und mit einer Dichtungsflüssigkeit gefüllt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Preßstempels (a) durch einen hydraulischen Zylinder (d) bewirkt wird, dessen Tauchkolben (e) mit dem Preßstempel (a) in zwangsläufiger Verbindung steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Preßstempels (a) durch ein von einem Motor (n) bewegtes Windwerk (o, @ erfolgt.
DER76495D 1928-12-02 1928-12-02 Metallstrangpresse Expired DE535334C (de)

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