DE53453C - Papierrollenhalter mit Abschneidevorrichtung - Google Patents
Papierrollenhalter mit AbschneidevorrichtungInfo
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- DE53453C DE53453C DENDAT53453D DE53453DA DE53453C DE 53453 C DE53453 C DE 53453C DE NDAT53453 D DENDAT53453 D DE NDAT53453D DE 53453D A DE53453D A DE 53453DA DE 53453 C DE53453 C DE 53453C
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- roll holder
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H35/00—Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
- B65H35/0006—Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der vorliegenden Neuerung bildet eine Einrichtung zur Lagerung für
Rollen, welche zur Aufnahme von Papierbahnen dünnerer Qualität bestimmt sind, und
welche sowohl in.. Geschäften, wie auch in Haushaltungen vielfach Verwendung finden
können, wobei infolge einer entsprechend damit vereinigten Abschneidevorrichtung jede gewünschte
Länge von dem aufgewickelten Papier abgetrennt werden kann. Dabei kann bei der vorliegenden Einrichtung durch die eigenthümliche
Lagerung der Rolle ein freiwilliges bezw. zu weites Abrollen des Papierstreifens
niemals stattfinden. Desgleichen ist die zugehörige Abschneidevorrichtung so angeordnet,
dafs nach Abtrennung eines Streifens beliebiger Länge immer noch ein solches Ende vom
Papier hervorstehen bleibt, welches ein Anfassen und ferneres Abrollen sofort gestattet.
In beiliegenden Zeichnungen sind mehrere Modifiationen der Einrichtung dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1, Blatt I, eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen
Längenschnitt eines Papierrollenhalters. Fig. 4 stellt ebenfalls eine Vorderansicht, Fig. 5 eine
Seitenansicht und Fig. 6 einen Längenschnitt einer Modification einer solchen Einrichtung
dar.
Es bezeichnet a, Fig. 1 bis 3 eine Platte, an der
ein mehr oder weniger unten rund gestaltetes und an allen Seiten geschlossenes Gehäuse' b
geeignet befestigt ist. In diesem Gehäuse b ruht in zwei Zapfen in den Seitenwänden die
Rolle c, auf welche die Papierbahn aufgewickelt ist und mit ihrem freien Ende durch
einen in der Vorderwand von b angebrachten Schlitz s hindurchtritt (Fig. 1, 2 und 3). Diese
Papierbahn kann in vielen Metern Länge auf der Rolle c Aufnahme finden, wobei die
Zapfen derselben in den in der Mitte der Seitenwände und nach unten etwas gebogenen
Einschnitten d d sich frei bewegen können und die Papierrolle sich an die Wandung des Gehäuses
b anlegt, so dafs ein stetes Schleifen an derselben stattfindet.
Die an der Vorderansicht des Gehäuses b angeordnete Abschneidevorrichtung besteht aus
einem Messer e in Winkelform und· ist daran durch Schrauben oder sonstwie befestigt. Der
von dem Messer nach vorn abstehende Schenkel ist an seinem äufsersten Ende kurz nach unten
gebogen und trägt dort spitzsägenartig geschärfte Zähne, welche, wenn man das freie
und um ein Stück hervortretende Ende der Papierbahn mit der Hand gegen dieselben andrückt,
das Papier perforirt und infolge eines kleinen Ruckes auch abtrennt.
Diese Anordnung kann auch so getroffen werden, dafs der Schlitz s und die Abschneidevorrichtung
e unterhalb der Rolle c sich befindet.
In Fig. 4 bis 6 bezeichnet α·1 wiederum eine Platte, an welcher in zwei Wangen bl b1 die
für die Aufnahme der Papierbahn bestimmte Rolle c1 ihre Lagerung findet. Diese Rolle
liegt ebenfalls in schrägen und nach der Platte a1
zu etwas gebogenen Einschnitten d1 d1 der
Wangen bl bl, so dafs wiederum ein stetes
Schleifen der Papierrolle stattfindet und einem zu weiten Abrollen der Papierbahn vorgebeugt
ist.
Mit den beiden Wangen b' b1 ist mittelst
einer Traverse die Abschneidevorrichtung e fest verbunden, jedoch so, dafs wiederum das
eigentliche Messer in gewissem Abstande von der Rolle c1 verbleibt, und nach erfolgter Abtrennung
eines Streifens Papier allemal ein derartiges Ende vorsteht, welches das Anfassen
und Abrollen erleichtert. Die Wirkung und Handhabung dieser Einrichtung ist genau so
wie bei der vorher beschriebenen.
Die Fig. 7 und 8 bezw. 9 und 10, Blatt II,
stellen zwei weitere Modificationen dar, und unterscheiden sich von den eben beschriebenen
Ausführungen nur dadurch, dafs die auf eine Rolle aufgewickelte Papierbahn in dem sie umgebenen
Gehäuse lose eingelegt ist, d. h. also, die Rolle findet an ihren Enden keine weitere
Führung bezw. Lagerung in Zapfen, sondern die Wände des Gehäuses selbst dienen direct
als Lager.
Um dieses zu ermöglichen, ist entweder die Rolle von einer geneigten Ebene im Gehäuse
gehalten oder die Wände desselben sind unter einem spitzen Winkel gegen einander geneigt
angeordnet, so dafs entweder die Wände direct der Rolle die nöthige Unterstützung gewähren,
oder man kann auch die Papierrolle nochmals auf einer kleinen, in den Seitenwänden des
Gehäuses. gelagerten Walze ruhen lassen; in letzterem Falle ist bei der Drehung der Papierrolle
an der Gehäusewand eine weniger starke Reibung zu überwinden.
Fig. 7 veranschaulicht die Vorderansicht der einen Modification und Fig. 8 den dazugehörigen Längenschnitt. Es bezeichnet a"
wiederum eine Platte, an welcher das unten mehr oder weniger rund abgeschlossene Gehäuse
b" befestigt ist. In diesem Gehäuse ruht auf einer geneigten Ebene χ lose die Rolle c"
mit der aufgewickelten Papierbahn, deren freies Ende durch den in der Gehäusewand vorgesehenen
Schlitz s" hindurchtritt. Vorn an der Vorderwand des Gehäuses findet sich gleichfalls
die Abschneidevorrichtung e" derart angeordnet, dafs der von der Rolle c" abgezogene
und daran vorbeigeführte Papierstreifen von den Zähnen derselben perforirt und durch
einen kleinen Ruck auch abgetrennt wird.
In Fig. 9 ist die Vorderansicht der zweiten Modification dargestellt und in Fig. 10 der zugehörige
Querschnitt. Es bezeichnen hier a'" zwei Ständer, an welchen das keilförmige Gehäuse
b'" geeignet befestigt ist; letzteres nimmt zwischen den unter einem Winkel gegen einander
stehenden Seitenwänden die Rolle c'" mit der darauf aufgewickelten Papierbahn lose
auf. Diese Rolle kann nun entweder direct ihre Lagerung zwischen den geneigten Wänden
finden, oder man kann dieselbe nochmals auf einer in den Seitenwänden beweglich gelagerten
kleinen Holzrolle y lagern, um auf diese Weise die Reibung zwischen Papierrolle
und Wandung etwas zu vermindern.
Der von der Papierrolle abgewickelte Streifen wird entweder am untersten Ende des Gehäuses
herausgeführt oder er kann auch durch einen Schlitz in der Gehäusewand oder oberhalb
seinen Austritt nehmen, um von der an der Vorderwand des Gehäuses angeordneten Abschneidevorrichtung e'" perforirt und abgetrennt
zu werden.
Statt der gezahnten Abschneidevorrichtung könnte man auch eine glatte Schneidevorrichtung verwenden.
Es erhellt aus Vorstehendem, dafs man mit den oben beschriebenen Einrichtungen in den
Stand gesetzt wird, jede gewünschte Länge eines Papierstreifens von der aufgewickelten
Papierbahn mit der gröfsten Leichtigkeit abzutrennen, wobei nach jedesmaliger Lostrennung.
eines Stückes immer ein genügend langes Stück greifbar bleibt, um das fernere Abrollen
von Papier ohne Weiteres zu ermöglichen.
Claims (2)
1. Papierrollenhalter mit Abschneidevorrichtung für Geschäfts-, Haus- und andere
Zwecke, gekennzeichnet durch die das Papier tragende Rolle c bezw. c', welche
mit ihren Zapfen in geraden oder gekrümmten Schlitzen der Seitenwangen des Gehäuses derartig verschiebbar gelagert ist,
dafs die Papierrolle beim Abrollen des Papiers stets durch ihr Eigengewicht gebremst
wird, in Verbindung mit einer am Gehäuse befestigten, mit gezahntem Messer versehenen Abschneidevorrichtung, welche
den daran vorbeigezogenen und dagegen gedrückten Papierstreifen derartig durchlöchert,
dafs das abgerollte von dem auf der Rolle verbleibenden Papier leicht abgetrennt
werden kann, und wobei jedesmal ein genügend langes Stück Papier aufserhalb
des Gehäuses verbleibt, um das fernere Abrollen desselben ohne Weiteres
zu ermöglichen.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Papierrollenhalter
der Ersatz der mit Zapfen versehenen Rolle c bezw. c'. durch eine
Rolle ohne Zapfen c" bezw. c'", welche mit dem aufgerollten Papier lose in dem
sie umgebenden Gehäuse eingelegt wird, worin dieselbe entweder durch die im Gehäuse
angeordnete geneigte Platte χ und
■ der vorderen Gehäusewand oder durch die gegen einander geneigt angeordneten Gehäusewände
bezw. unter Vermittelung einer in den Seitenwangen des Gehäuses drehbar gelagerten Gegenrolle y gehalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53453C true DE53453C (de) |
Family
ID=328108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53453D Expired - Lifetime DE53453C (de) | Papierrollenhalter mit Abschneidevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53453C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2948451A (en) * | 1957-09-26 | 1960-08-09 | Frank R Swanson | Roll paper dispensing apparatus |
-
0
- DE DENDAT53453D patent/DE53453C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2948451A (en) * | 1957-09-26 | 1960-08-09 | Frank R Swanson | Roll paper dispensing apparatus |
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