DE53402C - Eine Zerkleinerungsmaschine mit Schlägerwerk - Google Patents
Eine Zerkleinerungsmaschine mit SchlägerwerkInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/282—Shape or inner surface of mill-housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei vorliegender Zerkleinerungsmaschine findet die Zerkleinerung in einer Kammer statt, wobei
dem zu zerkleinernden Mahlgut durch strahlenförmig angeordnete Schlä'gerarme eine Bewegung
mitgetheilt wird, deren Wirkung durch am Umfang der Kammer vorgesehene Vorsprünge oder
Reibungsflächen unterstützt wird. Das Zuführen, Entleeren und Sieben des Mahlgutes wird hierbei
selbstthätig bewirkt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι in Ansicht die Zerkleinerungsvorrichtung von aufsen mit den Zuführungs- und
Entleerungsöffhungen;
Fig. 2 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt einer Zerkleinerungsvorrichtung mit
einer Sichtekammer, durch welche das Mahlgut geführt . wird, um die feinen Theile auszuscheiden;
Fig. 3 einen Grundrifs, theilweise im Schnitt, wobei der obere Theil der Gehäuses entfernt
ist, um die Anordnung im Innern zu zeigen;
Fig. 4 eine Ansicht der Zerkleinerungsvorrichtung und der Sichtekammer im Schnitt.
Fig. 5 stellt in Ansicht eine Stirnplatte,
Fig. 6 in perspectivischer Ansicht einen Theil des Mantels und
Fig. 7 eine Zerkleinerungsmaschine in Verbindung mit einer Saugevorrichtung zur Entfernung
des zerkleinerten Mahlgutes dar.
Auf den Zeichnungen ist mit 8 ein halbcylindrisches Gehäuse bezeichnet, welches den
unteren Theil der Zerkleinerungskammer bildet und auf dessen Ansätzen Lager für eine drehbare
Welle 9 angebracht sind. Letztere erstreckt sich durch die Zerkleinerungskammer und ist mit Riemscheiben versehen. Der
Obertheil des Gehäuses besteht aus vier Stücken, einem Kopfstück 10, zwei Endstücken
11 und einer hinteren Wand 12, Fig. 1
und 2. Die verschiedenen Theile des Gehäuses werden mittelst Bolzen und Muttern zusammengehalten.
Die Wand 12 enthält die Zuführungs- und Entleerungsöffnungen 13 und 14.
Diese zwei Oeffnungen werden durch eine Zwischenwand getrennt, welche, wie in Fig. 4
angedeutet, eine dreieckige Form besitzen kann, wobei die eine der Seiten 15 parallel zu dem
Kopfstück 10 liegt, während die andere Seite 16 die eintretenden Stoffe abwärts leitet und
die dritte gebogene Seite 17 einen Theil des Mantels der Zerkleinerungskammer bildet. Der
Mantel ist mit Platten 18 bekleidet. Drei dieser Platten bedecken den Untertheil 8 der Kammer,
während der Obertheil derselben durch die Oeffnungen 13, 14 unterbrochen ist. Die
Bekleidungsplatten sind mit einer Anzahl Vorsprünge 19 ausgestattet, welche derart vertheilt
sind, dafs sie das zu zerkleinernde Mahlgut zwingen, im Zickzack um die Kammer zu
laufen. Die Vorsprünge erhalten am besten einen pyramidenförmigen Querschnitt, dessen
eine Seite 19, Fig. 6, leicht keilförmig, eine Ecke 20 dagegen scharf ist. Diese Vorsprünge
sind reihenweise am Mantel der Zerkleinerungskammer angebracht und stehen winklig zu der Längsachse der letzteren oder
in Zickzacklinien, Fig. 4, wobei die scharfen Ecken sich entgegengesetzt der Bewegungs-
richtung des Mahlgutes erstrecken , so dafs dieses nicht daran hängen bleiben kann, sondern
mit geringer Reibung abgelenkt wird. Die Stirnplatte 21, Fig. 5 , besitzt eine wellige
Oberfläche. Die Welle 9 trägt Naben, welche aus zwei Theilen 22 und 23 besteben, zwischen
welche zwei stählerne oder eiserne Scheiben 24 gelegt werden. Die Scheiben 24 nehmen zwischen sich kleinere Scheiben. 25
auf und bilden so einen Raum, in welchen die Zapfen der Schläger 26 gesteckt werden.
Die Schläger. selbst sind winklig zu der Bewegungsrichtung gedreht, so dafs sie das Mahlgut
gegen die. Enden der Kammer treiben; sie haben eine wechselseitige Anordnung erhalten,
Fig. 3. Diese Schläger arbeiten in der Nähe des Mantels der Kammer und zwischen den
Reihen der Vorsprünge ig. Durch ihre Stellung zur Bewegungsrichtung und die
Stellung der Vorsprünge ig wird das Mahlgut in einer Zickzackbewegung erhalten, wobei es
Schläge empfängt und auf diese Weise zerkleinert wird.
Die Zerkleinerungsvorrichtung kann mit einer Sichtekammer. 27 in Verbindung gebracht werden,
welche eine der Zuführungs- und Entleerungsöffhung der Zerkleinerungskammer entsprechende
Oeffnung besitzt. Im unteren Theil der Sichtekammer ist eine Förderschnecke 28
angebracht. Ein Trichter 29 befindet sich auf der der Zerkleinerungskammer gegenüberliegenden
Seite der Sichtekammer, Fig. 2; das Mahlgut wird der Zerkleinerungskammer mittelst eines
Troges 30 zugeführt, dessen Boden durchlöchert ist und demnach als Sieb wirkt, um
die feinen Theile des Mahlgutes von den groben zu trennen. Die Bewegung wird dem Trog
mittelst einer Zugstange 31 ertheilt, welche mit einem Triebrad 32 durch eine Kurbel verbunden
ist.
Vorstehend beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Das durch den Trichter 29
eingeführte Mahlgut wird mittelst des sich bewegenden Troges 30 in die Zerkleinerungskammer durch die Oeffnung 14 gefördert und
hier sofort von den sich drehenden Schlägern 26 bearbeitet. Infolge der schnellen Bewegung
dieser Schläger entstehen in der Kammer starke Luftströme, welche das Mahlgut
erfassen und mit grofser Geschwindigkeit in der Kammer herumbewegen. Da jedoch das
Mahlgut eine gröfsere Schwere als die Luft besitzt, so wird dasselbe nach dem Mantel
der Kammer geworfen, wobei seine Bewegungsrichtung beständig durch die Vorsprünge 19
verändert wird, welche in Verbindung mit den Schlägern 26 wirken. Ein beständiger Strom
von zerkleinertem und nicht zerkleinertem Mahlgut zieht daher durch die Kammer, um
dann durch Schleuderkraft in die Sichtekammer 27 geworfen zu werden, wo das Mahlgut
wieder in den Trog 30 fällt. Die feinen Theile werden abgesiebt durch die Schnecke 28
abgeführt, die groben Theile dagegen werden in die Zerkleinerungskammer zurückgegeben.
Die Zerkleinerungsmaschine kann vorteilhaft
in Verbindung mit einer Saugvorrichtung benutzt werden, um die zerkleinerten Stoffe aus der
Zerkleinerungskammer zu entfernen. Zu dem Zwecke wird die Zerkleinerungsmaschine mit
einer Scheidekammer 33, Fig. 7, mit einer Abführöffnung 34 verbunden, an welche die Saugvorrichtung
angeschlossen ist. Der Trichter 29 erhält dann eine Scheidewand 40, welche in
Fig. 7 punktirt angegeben ist; ebenso wird eine Wand 41 in der Scheidekammer angebracht.
Das Mahlgut tritt an der Aufsenseite der Scheidewand 40 ein, während ein
starker Luftstrom die Scheidekammer oberhalb der Wand 41 durchzieht, wie durch den gekrümmten
Pfeil angedeutet ist. Dieser Strom vereinigt sich mit dem aus der Zerkleinerungskammer tretenden und die zerkleinerten Stoffe
mit sich führenden Luftstrom und zieht die feineren Theile aufwärts, während die schwereren
Theile abwärts fallen und in die Zerkleinerungskammer zurückgehen.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Zerkleinerungsmaschine mit cylindrischer Zerkleinerungskammer, auf deren innerem Umfang die Vorsprünge 19 in Winkelstellung zu einander reihenweise so angeordnet sind, dafs sie das durch die Oeffnung 14 eintretende Gut in Zickzacklinien durch die Kammer führen und es so der Einwirkung der Schläger 26 immer wieder von neuem aussetzen, durch welche es an den genannten Vorsprüngen zermalmt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53402C true DE53402C (de) |
Family
ID=328061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53402D Expired - Lifetime DE53402C (de) | Eine Zerkleinerungsmaschine mit Schlägerwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53402C (de) |
-
0
- DE DENDAT53402D patent/DE53402C/de not_active Expired - Lifetime
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