DE533255C - Ausrueckvorrichtung fuer pneumatische Bogenanleger - Google Patents

Ausrueckvorrichtung fuer pneumatische Bogenanleger

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DE533255C
DE533255C DES83337D DES0083337D DE533255C DE 533255 C DE533255 C DE 533255C DE S83337 D DES83337 D DE S83337D DE S0083337 D DES0083337 D DE S0083337D DE 533255 C DE533255 C DE 533255C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/16Controlling air-supply to pneumatic separators

Landscapes

  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung für pneumatische Bogenanleger Das Patent 516071 betrifft eine Ausrückvorrichtung für pneumatische Bogenanleger, bei welcher beim Stillsetzen der Presse von dem Ausschaltgestänge gleichzeitig Druck-und Saugluft abgeschaltet und die Pumpe auf Leerlauf gestellt wird, und besteht darin, daß die Saugluft- und die Druckluftleitung durch ein gemeinsames, mit zwei ins Freie führenden Bohrungen versehenes Hahngehäuse geführt sind, dessen vom Ausschaltgestänge gesteuertes Küken mit zwei unabhängig nebeneinandergelegenen Durchlässen nach Art eines Dreiweghahnes versehen ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung dieser Art, bei welcher aber statt des Hahnkükens in der Luftleitung ein Ringschieber eingeschaltet ist, der durch ein bei Störungen in der Bogenanlage vom Pressenantrieb bewegtes Gestänge geöffnet wird. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, da,ß die Ringschieber unmittelbar am Saug- bzw. Druckluftstutzen angebracht sind.
  • Bisher hat man Ringschieber, die bei Störung in der Bogenanlage durch Betätigung des Ausrückgestänges geöffnet werden, zwischen der Pumpe und der Arbeitsstelle angeordnet. Diese Anordnung ist nachteilig.
  • Es kommt darauf an, die Leitungen zwischen Luftpumpe und Luftdüse möglichst kurz zu machen. Je größer und länger die Leitungen sind, um so schwerer gelingt beim öffnen einer Entlüftungsstelle die Aufhebung des Vakuums in den Leitungen. Bei ungenügend aufgehobenem Vakuum sind die pneumatischen Wirkungen nicht immer zuverlässig, besonders nicht bei hoher Tourenzahl, weil die Trägheit der in den Leitungen befindlichen Luftmassen dann zu groß ist. Bei der regelmäßigen Unterbrechung des Vakuums bei jedem Arbeitsspiel ist es z. B. nötig, möglichst den vollen Leitungsquerschnitt schlagartig aufzureißen, weil sonst die Sättigung des Vakuums zu langsam vor sich geht. Handelt es sich aber nur um. das Abschalten bei Störungen, ohne die Luftpumpe selbst auszurücken, oder wird die Leitung nicht durch Ventilklappen, sondern durch Ringschieber unterbrochen, so ist die richtige Anordnung der Entlüftungsstelle in der Luftleitung von großer Bedeutung. In je größerer Nähe der Luftpumpe die Entlüftung geschieht, um so vorteilhafter ist. die Wirkung, weil dann die Pumpe direkt leer arbeitet und nicht erst eine Luftmasse in den Leitungen in Bewegung gesetzt wird, die über die Unterbrechungsstelle hinweg aus der geöffneten Leitung immer noch Luft nachsangt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist nur ganz wenig Leitungslänge vorhanden, in der nach öffnung der Lüftungsstelle noch Luftmassen in Bewegung gesetzt werden. Das ist nach dem Vorstehenden ein großer Vorteil. Durch die plötzlich wirkende vollständige-Entlüftung wird eine zuverlässigere Arbeitsweise erzielt.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß jeder Ringschieber aus einer auf einem konischen Stück der betreffenden Luftleitung nachstellbar gelagerten konischen Büchse besteht, deren am Umfang angebrachte Löcher mit in der Luftleitung vorhandenen Löchern in bekannter Weise durch Drehen der Büchse zur Deckung gebracht werden.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Vorderansicht, Abb.2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Abb. 3 die Verbindung mit der Presse. Mit i ist die Pumpe bezeichnet, die mittels Riemen 2 von einem Elektromotor 3 aus angetrieben wird. Im oberen Teil der Pumpe sitzt der Druckluftstutzen q. und seitlich der Saugluftstutzen 5. Auf beide ist je ein Rohr 6 von gleichem Durchmesser aufgeschraubt, die senkrecht nach oben verlaufen und in gleicher Höhe enden. Die Rohre 6 sind in gleicher Höhe je mit einer konisch verlaufenden Verdickung 7 versehen, deren schwächerer Teil unten liegt. In den Verdickungen 7 sind je vier um 9o° versetzte Querbohrungen 8 vorgesehen, die als in Achsenrichtung verlaufende Langlöcher ausgebildet sind. Auf dem konisch gestalteten Teil 7 der beiden Rohre 6 sitzt je eine Buchse 9, die gleichfalls vier um 9o° versetzte Querbohrungen io besitzt und durch eine auf das Rohr aufgeschraubte Mutter i i gehalten wird. Die Löcher der Buchse 9 liegen in gleicher Höhe mit den Langlöchern io. Die Buchse 9 läßt sich auf dem konischen Teil drehen, wodurch sich ihre Löcher mit den Löchern io des Rohres zur oder außer Deckung bringen bzw. die Löcher im Rohr 6 öffnen oder verschließen lassen. Durch entsprechendes Anziehen der Mutter i i kann die gewünschte Abdichtung der Löcher io durch die Buchse 9 erreicht werden. Auf den Buchsen 9 sitzt j e ein Klemmring 12, der mit einem Lappen 12a versehen ist. Die Lappen 1211 der beiden Buchsen 9 'sind durch eine Stange 13 verbunden, die reit ihren abgeflachten Enden in waagerechte Schlitze der Lappen 12a eingreift. Durch eine axiale Verschiebung der Stange 13 werden die beiden Buchsen gleichzeitig auf den Rohren 6 gedreht. -Die Buchsen 9 sind' -in bezug auf die Rohre 6 und die Klemmringe 12 so eingestellt, däß ihre Löcher in der einen Endstellung der Stange 13 sich : mit den Löchern io der Rohre 6 decken und daß in der anderen Endstellung die Bohrungen io der Rohre 6 durch die Buchsen 9 verschlossen sind: Auf der Stange 13 ist ungefähr in der Mitte eine Hülse 14 festgeklemmt, die an einem Zapfen eine Rolle 15 'trägt. Die Rolle 15 greift in ein Langloch 16 eines Hebels 17 ein, der mit seinem unteren Ende an dem Pumpengehäuse drehbar gelagert und dessen oberes Ende als Handgriff ausgebildet ist. Mittels dieses Handhebels 17 können also die Buchsen 9 auf den Rohren 6 gedreht und die Bohrungen io freigelegt oder verschlossen werden. An dem Handhebel greift eine Feder 18 an, die bestrebt ist, ihn-in eine solche Lage zu ziehen, daß die Bohrungen io freigelegt sind. Für gewöhnlich wird jedoch der Handhebel in der anderen Endlage, in der die Bohrungen io durch die Buchsen 9 verschlossen sind, durch eine drehbar an ihm angebrachte Sperrklinke i9 gehalten, die unter der Wirkung einer Feder 2o in eine Rast 2i einer Schiene 22 einfaßt. Diese Schiene läuft parallel zu der Stange 13 und ist mittels zweier Buchsen 23 an den Rohren 6 befestigt. Um eine sichere Führung des Handhebels 17 an der Schiene 22 zu erzielen, ist- auf seiner Rückseite eine Lasche 2q. angebracht, die hinter die Schiene faßt.
  • Die Sperrklinke i9 ist als Winkelhebel ausgebildet, dessen freier Arm gegabelt ist. In dieser Gabel ruht*däs-End& einer Stange 25, deren anderes Ende mit dem zum automatischen Ausrücken des Pressenantriebes bei..' Eintreten einer Stockung in der Bogenanlage dienenden Gestänge 26 verbunden ist. An ihr ist hinter dem in dem gegabelten Winkelhebel liegenden Teil eine Nase 27 vorgesehen, die bei der durch das Gestänge 26 erfolgenden Bewegung der Stange 25 in der einen Richtung (nach links in Abb. i) den Winkelhebel i9 mitnimmt, und dadurch die Sperrklinke i9 aus der Rast der Schiene 22 aushebt. Nach dem Ausheben der Sperrklinke i9 kommt die Feder 18 zur Wirkung und bewegt den Hebel 17 und damit die Stange 13, so daß durch die Buchse 9 die Nebenluftkanäle io in der Saug-und Druckluftleitung geöffnet werden, wodurch. die Wirkung der Saug- und Druckdüse an der Presse aufgehoben ist. Durch Rückführen des Hebels 17 wird der Betriebszustand wiederhergestellt. Der Vorgang entspricht vollkommen dem im Hauptpatent beschriebenen.
  • Die Stange 25 ist verschiebbar mit dem Gestänge 26 zur Ausrückung des Pressenantriebes verbunden,, so daß sie auch unabhängig von der Stellung dieses Gestänges mittels Handgriffes 28 bewegt und damit die Saug- - und Druckdüsen unabhängig vom Pressenlauf an- und abgestellt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausrückvorrichtung für pneumatische Bogenanleger nach Patent 516071, bei welcher in die Luftleitung ein Ringschieber eingeschaltet ist, der durch ein bei Störungen in der Bogenanlage vom Pressenantrieb bewegtes Gestänge geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringschieber unmittelbar am Saug- bzw. Druckluftstutzen angebracht sind.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringschieber (9) aus einer auf einem konischen Stück (7) der betreffenden Luftleitung (6) nachstellbar gelagerten konischen Büchse besteht, deren am Umfang angebrachte Löcher (io) mit in der Luftleitung vorhandenen -Löchern (8) in bekannter Weise durch Drehen der Büchse (9) zur Deckung gebracht werden.
  3. 3. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drehschieber (9) durch eine Gelenkstange (i3) miteinander gekuppelt sind und für gewöhnlich entgegen der Wirkung einer Feder (r8). durch eine Sperrklinke (i9) in Verschlußstellung gehalten werden, bis eine an der letzteren angreifende Schubstange (z5) bei der Betätigung des Gestänges zum Ausrücken des Pressenantriebes die Sperrklinke (i9) auslöst. q..
  4. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstange (i3) mit einem mit Handgriff versehenen Schwinghebel (i7) in Verbindung steht, der die Sperrklinke (i9) trägt und an dem die Feder (i8) angreift.
  5. 5. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (i9) als Winkelhebel mit einem gegabelten Arm ausgebildet ist, in dessen gegabeltem Arm die mit einer Nase versehene Schubstange (25) ruht.
DES83337D 1927-12-25 1927-12-25 Ausrueckvorrichtung fuer pneumatische Bogenanleger Expired DE533255C (de)

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