DE533161C - Einraummelkbecher - Google Patents

Einraummelkbecher

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DE533161C
DE533161C DEF70342D DEF0070342D DE533161C DE 533161 C DE533161 C DE 533161C DE F70342 D DEF70342 D DE F70342D DE F0070342 D DEF0070342 D DE F0070342D DE 533161 C DE533161 C DE 533161C
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Germany
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teats
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well
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DEF70342D
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WILLI FRITZ DIPL ING
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WILLI FRITZ DIPL ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/06Teat-cups with one chamber

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Bekannt sind konische Einraummelkbecher mit erweitertem Oberteil und pulsierendem Vakuum, bei denen die Erweiterung zur Schaffung eines Luftpolsters oder eines zusätzlichen Vakuumraumes dient und der die Zitze aufnehmende Konus zum Ausüben einer Pressung der Zitze herangezogen wird. Die so entwickelte Erweiterung hat sich jedoch als schädlich erwiesen, weil zu ihrer Abdichtung ein die Zitze abschnürender Gummikragen erforderlich ist. Auch der Konus hat in seiner bisherigen Gestaltung nicht die bezweckte Wirkung gezeigt, weil die Zitzen zum Teil überhaupt nicht zur Anlage an die Becherwandung kommen und zum Teil zu stark in das verjüngte Ende des Konus hineingesaugt werden. Im ersten Fall treten beim Tier häufig Schmerzen auf, und in'zweiten Fall wird die Milchaustrittsöffnung1 zugepreßt.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Schaffung eines für alle gängigen Zitzengrößen einheitlich verwendbaren Einraummelkbecher unter Beibehaltung des Prinzips der Erweiterung des Becheroberteiles und der Konizität des Unterteiles. Erfindungsgemäß sollen dabei die Abmessungen für die Erweiterung, die Konizität und die Länge so getroffen werden und in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß die schon immer angestrebte gute Melkwirkung einwandfrei und unter allen praktißch vorkommenden Verhältnissen zuverlässig eintritt sowie außerdem noch besondere neuartige günstige Wirkungen für den Melkvorgang und die Zitzen- 3S behandlung erreicht werden. Nach der Erfindung wird dieses Ziel bei einem konischen Einraummelkbecher für pulsierendes Vakuum mit erweitertem Oberteil dadurch verwirklicht, daß das Oberteil so bemessen ist, daß der stark erweiterungsfähige Zitzengrund auch der gängig größten Zitzen ohne Zwang durch die Mündung schlüpfen und sich in der Ausbauchung erweitern kann und der Konus in einem solchen Abstand von der Mündung und mit solchem Durchmesser ansetzt, daß der weniger nachgiebige Teil auch der gängig kleinsten Zitzen mit wachsendem Unterdruck an der Wandung des Konus zur Anlage kommt, während Konizität und Länge des Konus so bemessen sind, daß i für alle Zitzen die den Becher ansaugende Kraft größer als die von der eingezogenen Zitze auf die Wandung ausgeübte abwärts gerichtete Kraft ist und die Zitze nicht infolge Klemmwirkung in ihrer gestreckten Lage hängenbleibt.
Die Erfindung geht dabei von der Feststellung aus, daß der Zitzengrund erheblich erweiterungsfähiger ist als der anschließende Zitzenteil. Wie sich gezeigt hat, läßt diese Eigenheit der Zitze zu, daß man den Mündungsdurchmesser so groß wählen kann, daß einerseits auch die gängig größten Zitzen noch ohne schädliche Einschnürung hindurchschlüpfen können und anderseits auch die gängig kleinsten Zitzen infolge der Vakuum-
Wirkung so weit in den bauchigen Oberteil hinein sich erweitern können, daß ein dichter Abschluß- an der "Mündungsstelle auch bei ihnen gewährleistet ist. Dabei tritt, wie sich gezeigt hat, auch noch die zusätzliche Wirkung auf, daß durch die Auflage des Bechers an "der Ausbauchung der Zitze ohne schädliche Zitzeneinschhürung ein Festhalten des Bechers erreicht wird. Gleichzeitig wird durch die Ausbauchung der Zitze ein vergrößerter Milchvorrat erzielt, der eine schnellere Milchentziehung ermöglicht.
Eine weitere der Erfindung zugrunde liegende Erkenntnis besteht darin, daß die schädliche Einwirkung des Höchstvakuums auf die Zitzenoberfläche durch vorheriges Anlegen eines möglichst großen Teiles der Ober-, fläche der Zitze an der Becherwandung vermieden oder mindestens stark eingeschränkt ao werden kann und es durch. Wahl einer bestimmten Konizität, Länge und Weite des Bechers möglich wird, dieses Anlegen für alle gängigen Zitzen vor Eintritt des Höchstvakuums zu erzielen.
Endlich beruht die Erfindung auch noch auf Atr Feststellung, daß der Melkvorgang durch ein dabei stattfindendes Reiben der Zitze, günstig beeinflußt wird und deshalb die Konizität so zu wählen ist, daß ein Hinundherrutschen der Zitze an der Becherwand unter der Wirkung der Vakuumänderung auftritt. Für die Bestimmung der Konizität ist außerdem, wie sich gezeigt hat, auch die Erwägung maßgebend, daß die Summe der abwärts gerichteten Druckkomponenten auch bei den gängig längsten Zitzen noch von der auf dem Becher ausgeübten Saugwirkung überwunden werden muß und ein Festklemmen der Zitze selbst bei der vorkommenden größten Zitzenlänge nicht eintreten darf.
Die Praxis hat gezeigt, daß mit einem unter Berücksichtigung aller dieser Gesichtspunkte erfindungsgemäß ausgebildeten konischen Einraummelkbecher sowohl die gängig kleinsten wie auch die gängig größten Zitzen in gleicher Weise gemolken werden können, ohne daß bei kleinen Zitzen das Tier Schmerzen empfindet oder große Zitzen eine die Milchaustrittsöffnung zusammenpressende Einklemmung erleiden.
Die Zeichnung zeigt den Einraummelkbecher nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform.
An den bauchig erweiterten Oberteil a schließt sich der langgestreckte schwach verjungte Unterteil b an. Unter Einhaltung der Formgebungsgrundsätze der Erfindung ergibt sich praktisch am oberen Ende der Ausbauchung α ein Kopfkreisdurchmesser von etwa 36 mm, ein Höchstdurchmesser der Aus- G0 bauchung α von ungefähr 40 mm, an der Übergangsstelle von der Erweiterung α zum Konus b ein Durchmesser von etwa 24 mm und am unteren Konusende eine lichte Weite von ungefähr 9 mm sowie eine Konus.länge von etwa 170 mm und eine Ausbauchungshöhe von etwa 30 mm. Der Höchstdurchmesser der Erweiterung ο liegt ungefähr mm unter dem Kopf kreis.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Konischer starrer Einraummelkbecher für pulsierendes Vakuum mit erweitertem Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß sein oberer Mündungsdurchmesser etwa 36 mm beträgt und die sich anschließende Ausbauchung sich auf ungefähr 40 mm erweitert sowie der hieran im Abstand von etwa 30 mm von der oberen Mündung sich ansetzende Konus mit einem lichten Durchmesser von ungefähr 24 mm beginnt und sich bei einer Länge von etwa 170 mm zu einer lichten Weite von etwa 9 mm verjüngt, so daß einerseits der stark erweiterungsfähige Zitzengrund auch der gängig größten Zitzen ohne Zwang durch die Mündung schlüpfen sowie auch die gängig kleinste Zitze mit ihrem durch die Vakuumwirkung erweiterten Zitzen- g0, grund noch unter den oberen Rand des Oberteiles fassen kann und anderseits der weniger nachgiebige Teil auch der gängig kleinsten Zitzen' mit wachsendem Unterdruck an-der Wandung des Konus zur Anlage kommt sowie für alle gängigen Zitzen die den Becher ansaugende Kraft größer als die abwärts gerichtete von der eingezogenen Zitze auf die Wandung ausgeübte Kraft ist und die gängig längsten Zitzen 10a nicht infolge Klemmwirkung in ihrer gestreckten Lage hängenbleiben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF70342D 1931-02-22 1931-02-22 Einraummelkbecher Expired DE533161C (de)

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DE533161C true DE533161C (de) 1931-09-12

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