DE53292C - Magazinbahn - Google Patents

Magazinbahn

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Publication number
DE53292C
DE53292C DENDAT53292D DE53292DA DE53292C DE 53292 C DE53292 C DE 53292C DE NDAT53292 D DENDAT53292 D DE NDAT53292D DE 53292D A DE53292D A DE 53292DA DE 53292 C DE53292 C DE 53292C
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DE
Germany
Prior art keywords
rail
cart
rails
connecting rail
magazine track
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Expired
Application number
DENDAT53292D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. SOBLIK in Berlin S.W., Neuenburgerstr. 18I
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE53292C publication Critical patent/DE53292C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G9/00Apparatus for assisting manual handling having suspended load-carriers movable by hand or gravity
    • B65G9/008Rails or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES ή
PATENTAMT
MAX SOBLIK in BERLIN. Magazinbahn.
Die Vorrichtung soll den Transport beliebiger Körper auf einer geneigten Bahn bewirken.
Fig. ι stellt die Oberansicht einer krumm gebogenen Schiene α und a1 dar, die an ihrem Anfang b höher liegt als an ihrem Ende c. Die Kreislinie d bezeichnet den Ort, nach welchem der Transport erfolgen soll, z. B. den Schmelzofen einer Glashütte. Die zu transportirenden Glassachen, wie Flaschen u. dergl., werden dann an den Stellen e aufgeladen und selbstthä'tig bis an den Kühlofen/ transportirt. Die zwischen der Schiene α und a1 vermerkten Bogen g bedeuten die in Fig. 3 und 4 in der vorderen Seitenansicht, Fig. 5 in der hinteren Seitenansicht und Fig. 6 in der Vorderansicht im Einzelnen dargestellten Verbindungsschienen g. An jeder Ladestelle e mufs demnach auf der Schiene α und a1 eine Verbindungsschiene g angeordnet sein.
Fig. 2 stellt in der Vorderansicht die Lage der Schienen α und a1 dar. In dieser Figur sind die Verbindungsschienen g1 24 und g·5 in ihrer Ruhelage, g3 aber in ihrer Arbeitslage angedeutet.
Fig. 7 zeigt die Seitenansicht eines Karrens.
An dem Hohlcylinder h ist eine Stange i. befestigt, auf deren Zapfen k drehbar sich die Rolle / befindet. Die Stange m, die den Ladekorb η trägt, ist in dem Cylinder h verschiebbar und wird durch die Feder 0 in'dem Cylinder h in der gezeichneten Lage gehalten.
Fig. 3 stellt die vordere Seitenansicht der Verbindungsschiene g in ihrer Ruhelage dar. An dem Eisenrahmen p, welcher an der Balkenlage des Dachstuhles befestigt wird, sind die Schienen α und a1 durch die Bolzen q und q1 angeschraubt. Der Eisenrahmen ρ trägt einen Arm r, an dem die Verbindungsschiene g sich mit ihrem Zapfen s in der Büchse t des Armes r bewegt, wie aus Fig. 6 in der Vorderansicht zu entnehmen. Das kürzere Ende der Verbindungsschiene g ist so schwer, dafs sie in dem Ruhezustande sich auf die Schiene α neigt. Erfolgt das Ablassen eines Karrens, Fig. 7, auf der Schiene a, so wird derselbe auf der Schiene α so weit herunterrollen, bis er auf die ihm zuerst im Wege liegende Verbindungsschiene g aufstöfst. Das Auffahren auf dieselbe kann nur bis zur Mitte der Verbindungsschiene g erfolgen, da sich die Stange m in unbelastetem Zustande des Karrens gegen die an der Verbindungsschiene g angebrachte Nase u stellt, wie aus Fig. 5 in der hinteren Seitenansicht ersichtlich. Beim Auffahren eines Karrens auf die Verbindungsschiene g wird durch die Schwere des Karrens, welcher hinter dem Drehpunkt der Verbindungsschiene stehen bleibt, die andere Seite der Schiene beschwert und diese so weit heruntergezogen, bis die Enden ν und n> der Schiene g in gleichen Abstand von der Schiene α und a1 kommen. Die an dem Arm r angebrachte Nase χ und der in die Schiene g eingesetzte Stift y begrenzen den Fall der Verbindungsschiene (vergl. Fig. 4 und 5).
Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist die folgende: Auf der Schiene a, an der Stelle des Kühlofens f, werden durch eine Person die Karren aufgesetzt bezw. abgelassen, die dann der Reihenfolge nach auf die Verbindungsschienen auffahren müssen, da beim Auffahren
des ersten Karrens auf die ihm im Weg stehende erste Verbindungsschiene diese so gedreht wird, dafs der nächstfolgende Karren unter ihr hindurch auf der Schiene α weiterlaufen kann. Es wird demzufolge bei Ablassen von fünf Karren auf jeder Verbindungsschiene ein Karren zu stehen kommen. Alle folgenden abgelassenen Karren werden, so lange alle Verbindungsschienen besetzt sind, bis zum Kühlofen f auf der Schiene α und a1 durchfahren. Erfolgt nun auf irgend einem der auf den Verbindungsschienen stehenden Karren das Aufladen einer Flasche auf den Ladekorb n, so wird durch die Schwere der Flasche die in dem - Cylinder h durch die Feder ο nach oben gehaltene Stange m heruntergezogen, wodurch das obere Ende der Stange m von der Nase u der Verbindungsschiene g abkommt. Der Karren rollt, da er durch u nicht'noch zurückgehalten wird, von der schief stehenden Verbindungsschiene auf die tiefer liegende Schiene α1. Die Verbindungsschiene g legt sich, nachdem sie der Karren verlassen hat, wieder auf die Schiene a, um einen neuen Karren aufzunehmen.
Die am Ende c der Schiene a1 gezeichneten Bogen Z bedeuten die Empfangsschienen, welche in derselben Weise wie die Verbindungsschienen g arbeiten. Sie dienen nur dazu, den Zusammenstofs zweier Karren zu vermeiden, indem jeder Karren auf die Verbindungsschienen g auffährt und so lange stehen bleibt, bis er von der bedienenden Person dieser Vorrichtung abgehoben wird. Wie in Fig. 6 gezeichnet, kann der Karren auch belastet auf der Schiene α bis auf eine Verbindungsschiene fahren und nach dem Entlasten derselbe leer auf der Schiene a1 weiterrollen. Die Nase u der Verbindungsschiene g ist krumm gebogen, und bei Belastung des Korbes stützt sich der in der Stange m eingesetzte Stift \' gegen die krumm gebogene Nase, bei Entlastung derselben drückt die Feder ο die Stange m hoch, und dadurch wird das Hindernifs beseitigt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Magazinbahn, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf der Schiene α und al angeordneten Verbindangsschienen g in ihrem Arm r drehbar sind und das schwerere Ende der Verbindungsschiene g sich in ihrer Ruhelage zu der Schiene a, Fig. 3, so stellt, dafs das Auffahren eines abgelassenen Karrens auf die Verbindungsschiene g erfolgen mufs, die durch die Schwere des aufgefahrenen Karrens ihre Ruhelage verändert und sich so zu Schiene α und a1 stellt, dafs die weiter abgelassenen Karren die Schiene α und a1 an der Stelle der belasteten Verbindungsschiene g frei passiren können.
    Zum Betriebe der unter !.gekennzeichneten Magazinbahn ein Karren, dessen Stillstand durch die Stange m nach dem Auffahren auf die Verbindungsschiene g durch die an der letzteren angebrachte Nase u so lange bewirkt wird, bis eine Belastung des an der Stange m angeordneten Ladekorbes η erfolgt, wodurch mittelst der Feder 0 die Stütze zwischen u und m aufgehoben wird und das Abfahren des Karrens ungehindert von seiner schief stehenden Verbindungsschiene g auf die Schiene a1 erfolgen mufs.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53292D Magazinbahn Expired DE53292C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53292C true DE53292C (de) 1900-01-01

Family

ID=327954

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53292D Expired DE53292C (de) Magazinbahn

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53292C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2730963A (en) * 1951-10-06 1956-01-17 Wilson & Co Inc Beef dropper
DE1068185B (de) * 1959-10-29

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068185B (de) * 1959-10-29
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