DE530976C - Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch - Google Patents

Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch

Info

Publication number
DE530976C
DE530976C DEM102245D DEM0102245D DE530976C DE 530976 C DE530976 C DE 530976C DE M102245 D DEM102245 D DE M102245D DE M0102245 D DEM0102245 D DE M0102245D DE 530976 C DE530976 C DE 530976C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
forms
machine
molds
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM102245D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE530976C publication Critical patent/DE530976C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/02Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/02Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type
    • B28B5/021Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type the shaped articles being of definite length
    • B28B5/022Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type the shaped articles being of definite length the moulds or the moulding surfaces being individual independant units and being discontinuously fed
    • B28B5/023Moulds mounted on an endless chain conveyor for making pottery ware

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Maschinen, zur Herstellung· von Gegenständen. aus Ton oder aus irgendeinem anderen plastischen Material in !ununterbrochenem Arbeitsgang. Vorausgeschickt wird, daß bereits Töpfereimaschinen bekannt sind, bei denen die Formen in eine Öffnung eines sogenannten Formträgers eingesetzt und dann mit iunter der Öffnung des Formträgers befindlichen Drehtellern gehoben, d.h. gegen ein über dem Formträger feststehend angeordnetes Formwerkzeug gebracht, gleichzeitig gedreht und nach geschehener Formung durch Tiefstellung des Drehtellers wieder auf den Formträger abgesetzt werden. Bei derartigen Maschinen ist es aber noch immer notwendig, die Formen von Hand unmittelbar an der Maschine selbst aufzusetzen und sie ebenso auch von Hand wieder herunterzunehmen, um sie alsdann auf sogenannte Etagenwagen zu laden und sie mit diesen Wagen in die Trokkenkammern zu fahren.
Der Zweck der Erfindung ist, den ganzen Betrieb zu vereinfachen und zu verbilligen und eine Maschine zu schaffen, bei der die Formen auf Etagenwagen herangefahren, von den Etagenwagen aus automatisch, auf die Formvorrichtung übertragen und dann ebenso automatisch wieder auf die Etagenwagen zurückübertragen werden, so daß mit den abrollenden Etagenwagen die fertigen Formen gleich in die Brennöfen oder Trockenkammern bzw. zur nächsten Arbeitsstelle ohne weiteres abgeführt werden können.
Im folgenden soll die Erfindung gleich mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden. Es stellen dar:
Abb. ι die Maschine mit ihren hauptsächlichsten Teilen im Schnitt nach Linie I-1 der Abb. 2,
Abb. 2 die Maschine im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1. Die Formwerkzeuge und andere, "zur Darstellung der eigentlichen Erfindung nicht unbedingt notwendigen Teile sind fortgelassen,
Abb. 3 die Maschine mit den beiden Längsförderungen !und der die Längsförderungen auf der einen Stirnseite verbindenden Querförderung, von oben gesehen; die Darstellung ist mehr oder weniger schematisch, gehalten. Einzelheiten der zwischen den beiden Längsförderungen befindlichen Formvorrichtung sind nicht dargestellt,
Abb. 4 die Formvorrichtung für sich, allein im Grundriß.
Auf einem ortsfesten Maschinengestell 11 sind senkrechte Säulen 12 z. B. mit Muttern 13 und 14 festgelegt. Die oberen Enden der Säulen 12 sind'durch. Querriegel 16 zusammengeschlossen (Abb. i).
Auf den Säulen 12 ist ein Rahmen 17 vertikal verschiebbar, und zwar mit Hilfe einer oder mehrerer DaJumenscheiben 18. Die Daumenscheiben sind in dem Rahmen 17 montiert, wobei gleich erwähnt sei, daß im vorliegenden Falle insgesamt drei Rahmen 17 (Abb. 2 und 4) gegeben sind. Die Daumenscheiben besitzen je drei Rasten 26, 27, 28 und
haben die Aufgabe, ihre Rahmen 17 in drei verschiedene Höhenstellungen zu bringen, um die Formen von den drei Etagen der auf den Längsförderungen 74, 75 vor- und zurücklaufenden Etagenwagen 63 abzunehmen nnd auf einen auf dem Rahmen 17 sitzenden Formtisch 114 übertragen bzw. vom Formtisch 114 aus zurück auf die auf der Längsförderung 75 zurücklaufenden Etagenwagen 63 wieder abzusetzen.
Sind, wie im vorliegenden Falle, mehrere hoch- und tief stellbare Rahmen 17 vorgesehen, so werden sie zweckmäßig durch Querriegel 17° (Abb. i. und 4) zusammengeschlossen.^ In den Rahmen 17 ist eine Welle 19 gelagert, die entweder durch einen Motor oder durch irgendein anderes, hier allerdings nicht dargestelltes Mittel angetrieben wird.
In den Rahmen 17 ist ferner eine Welle 20 gelagert, die durch zwei Stirnzahnräder 21, 22 mit der schon erwähnten Welle 19 gekuppelt ist. Die beiden Wellen 19, 20 sind gegen Längsverschiebung in irgendeiner Weise gesichert. An Stelle der Zahnräder 21, 22 kann zwischen den Wellen 19, 20 gegebenenfalls auch irgendeine andere Übertragung vorgesehen werden. Unterhalb der Welle 20 ist in den Rahmen 17 eine Welle 23 vorgesehen und mit der Welle 20 durch zwei Stirnräder 24, 25 gekuppelt. Auf der Welle 23 sind die schon eingangs erwähnten Daumenscheiben 18 mit Stellschraube 125 befestigt. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, wirken die Daumenscheiben mit ihren Daumen oder Rasten 26, 27, 28 je auf eine Rolle 29. Es sind diese Rollen 29 je an einem Hebel 30 montiert, und die Hebel 30 sind wiederum mit einem versetzbaren Zap-, fen 140 dem ihnen zugehörigen Rahmen 17 angelenkt sowie mit einem zweiten, versetzbaren Zapfen 141 je einem Stellglied 31 angeschlossen. Die StellgEeder 31 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich (Abb. 1 und 2), mit je einer Stellschraube 32 kombiniert, und jede Stellschraube 32 ist wiederum in einem eigerien, dem ortsfesten Maschinengestell 11 angelenkten Winkel 1 ia festgelegt. Jeder Hebel 30. ist mit mehreren -Löchern 142 und 143 versehen, 'Um die Zapfen 140, 141 verschie-' den einsetzen, und deren Abstand gegenüber demjenigen Punkte, an welchem die Daumen» scheibe 18 den Hebel 30 angreift, verändern, also den Hub des Rahmens 17 zum ortsfesten Gestell 11 entsprechend den jeweiligen Verhältnissen regulieren zu können. Ebenso könnten zum Einsetzen der Zapfen 140 in den Rahmen 17 mehrere . Löcher vorgesehen werden.
Der Hub eines jeden Rahmens 17 läßt sich verändern oder regulieren entweder dadurch, daß man die Schraube 32 zum Glied 31 verstellt, oder die Zapfen 140,141 in den" Lö chern 142, 143 versetzt, oder auch beide Arten der Einstellung gleichzeitig vornimmt.
Die Rahmen 17 werden bei jeder Umdrehung ihrer Daumenscheiben 18 in drei verschiedene Höhenstellungen gebracht und dann jedesmal wieder in ihre tiefste Stellung zurückgenommen.
Auf der Welle 23 ist ein Kegelrad 35 (Abb. 2) befestigt, welches mit einem zweiten Kegelrad 36 kämmt. Kegelrad 36 ist auf dem oberen Ende einer senkrecht stehenden Welle 37 befestigt. Die Welle 37 ist, ium die beiden Räder 35, 36 immer im Eingriff zu'halten, in einem am Rahmen 17 sitzenden Lager 40 untergebracht und in diesem Lager gegen axiale Verschiebung durch einen Ring 41 gesichert. Zum Zwecke ihres Antriebes ist Welle 37 mit Feder und Nut in einer im ortsfesten Gestell 11 drehbaren Hülse 39° geführt. Ein Bund 39 sichert die Hülse 39er gegen axiale Verstellung. An der Hülse 39" ist unten ein Kegelrad 43 befestigt. Dasselbe kämmt mit einem Rad 44 (Abb. 2), welches auf dem einen Ende einer waagerecht gelagerten Welle 45 befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 45 ist ein nur teilweise verzahntes Kegelrad 49 befestigt, das mit einem auf dem unteren Ende einer vertikalen Welle 51 sitzenden Kegelrad 50 einen intermittierenden Ein- go griff sichert. Der Zweck des nur teilweise verzahnten Kegelrades 49 ist, die Bewegungen der Spindeln 6-7, deren Drehteller die Formen tragen, mit denen der Querförderung 62 in Übereinstimmiung zu halten. Die Spindein 67 und die Querförderung werden noch genauer beschrieben.
Spindel 51 trägt oben ein Kegelrad 53 (Abb. 2 .und 3), das mit einem auf dem einen Ende einer horizontalen Welle 55 sitzenden Kegelrad 54 kämmt (Abb. 3). Am anderen Ende der Welle 55 sitzt ein Kegelrad 56, das über ein Zwischenrad 57 mit einem Kegelrad 58 kämmt. Letzteres sitzt auf dem einen Ende der einen der beiden waagerechten, zur Querförderung 62 gehörigen Wellen 59. Auf jeder dieser Wellen 59 sind zwei Kettenräder 60 befestigt, und zwar mit Schraube 61, so daß sie, wenn notwendig, jederzeit genauestens eingestellt werden können.
Endlose Ketten 62 '(auch. Bänder, Riemen oder Seile wären denkbar) sind um die Kettenräder 60 gelegt und bilden die sogenannte Querförderung (Abb. 3). Über die Ketten 62 der Querförderung sind Schienen 89 gelegt, auf die sich die mit 63 bezeichneten Etagenwagen von der Längsförderung 74 aus aufschieben lassen. An den Enden der Schienen sind Anschläge 138 vorgesehen, damit die Etagenwagen 63 nach hinten nicht von den Schienen 89 herunterlaufen. Am linken Ende der Querförderung (Abb. 3) sind am Maschi-
nengestell 11 Stellschrauben 139 vorgesehen, die den auf der Querförderung stehenden Etagenwagen 63 ebenfalls als Anschläge dienen und verhindern sollen, daß mit Bezug auf die Längsförderung 7 5 die Wagen 63 von der Querförderung über ein bestimmtes Ziel hinausgetragen werden.
Die schon eingangs erwähnte, in den Rahmen 17 gelagerte Welle 20 trägt mehrere Daumenscheiben 64, die je auf einen in dem zugehörigen Rahmen 17 untergebrachten Hebel
66 wirken. Den Hebeln 66 ist je eine Stange 68 angelenkt, die mit einer Gabel 69 auf die zugehörige Spindel 67 wirkt (die Spindeln 67 sind in dem Rahmen 17 hoch- und tief st ellbar).
Horizontal liegende Reibräder 144 sind mit ihren Achsen in den Spindeln 67 teleskopisch geführt, so daß die Spindeln 67 mit den eben beschriebenen Mitteln in den Rahmen 17 hoch-■und tiefgestellt und zugleich auch gedreht werden können. Zu den Reibrädern 144 gehört je ein zweites, vertikal gestelltes Reibrad 145. Die Reibräder 145 sind auf der Welle 19 angeordnet, wobei jedes Reibrad 145 an seiner Nabe 146 mit dem einen Ende einer Gabel 136 gekuppelt ist, deren anderes Ende gegenüber dem zugehörigen Rahmen 17 sich mit einer Schraube 137 verstellen läßt, so daß die Stellung der Reibräder 145 zu den Reibrädern 144 bequem reguliert und somit die Geschwindigkeit im Antrieb der Spindel
67 jederzeit unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit der übrigen Maschinenteile verändert werden kann.
Die Spindeln 67 und die Stangen 68 sind in ihren Rahmen 17, wie schon erwähnt, vertikal verschiebbar gelagert. Die Formwerkzeuge 70 (Abb. 1) sind dahingegen auf ihren Rahmen 17 angeordnet.
Die Formen 71 ruhen auf Formträgem 72, die zunächst in drei Etagen übereinander auf den mit 123 bezeichneten Brettern der Etagenwagen 23 an die Formvorrichtung herangebracht werden, und zwar längs der Förderung 74 (Abb. 3).
Die Spindeln 67 und die Formwerkzeuge 70 sind im übrigen noch mit ihren Rahmen 17 gemeinsam hebbar, so daß alle in den Etagenwagen übereinandergestapelten Formen 71 von unten angefangen der Reihe nach bis zur obersten bearbeitet und hierzu entsprechend den Etagen der Reihe nach auf den Formtisch 114 übergeschoben werden können.
Die Steuerung bzw. der Antrieb der Rahmen 17 ist von dem der Formen bzw. der Formspindel 67 an sich unabhängig und erfolgt, wie schon eingangs erwähnt, durch die Daumenscheiben 18.
Zum Transport der auf den Längsförderungen 74, 75 stehenden Wagen 63 (Bewegung erfolgt in Richtung der in Abb. 3 eingezeichneten Pfeile) sind dem Maschinengestell 11 auf beiden Seiten zwei zueinander verkehrt gesetzte Winkelhebel 76-77 angelenkt. Für jeden Winkelhebel sind zwei Stellglieder 79, 80 geschaffen, von denen das eine einem Rahmen 17 (Abb. 1) bei 81 und das andere dem horizontalen Arm 77 des entsprechenden Winkelhebels angelenkt ist. Eine Stellschraube 83 gestattet, die Glieder 79, 80 zueinander und somit die Lage der betreffenden Winkelhebel 76-77 zum Rahmen 17 zu ändern. Die Anordnung ist in diesem Sinne für beide Winkelhebel 76-77 die gleiche.
Durch Vermittlung der Stellglieder 79, 80 werden die Winkelhebel 76-77 bei Hoch- und Tief stellung der Rahmen 17 um ihren Drehpunkt 78 geschwenkt. Jedem der Arme 76 ist eine Klinke 84 angelenkt. Eine an dem einen Ende der Klinke angreifende Zugfeder 86 ist mit dem Arm 76 verbunden und hält die Klinke mit unter dem Boden der Etagenwagen 63 sitzenden: Rasten 87 in Eingriff. Die Anordnung ist hier so getroffen, daß jedesmal beim Tief st eilen der Rahmen 17 die eine Klinke 84 die Wagen auf der Längsförderung 74 in der Pfeilrichtung vor- und die andere Klinke 84 die Wagen auf der anderen Längsförderung 75 in der hier ebenfalls eingezeichneten Pfeilrichtung um ein bestimmtes Maß zurückschiebt (Abb. 3).
Wenn die Wagen 63 auf der Längsf örderung 74 bis an die Querförderung 62 herangebracht sind, rollen sie auf die mit 89 bezeichneten Schienen der Querförderung, und sobald die Wagen ganz auf die Schienen 89 geschoben sind, wird die Querförderung mit den bereits beschriebenen Mitteln in Bewegung gesetzt, um die betreffenden Wagen mit Bezug auf Abb. 3 nach links bis vor die andere Längsförderung 7 S zu bringen. Die Wagenkupplungen 88 sind (Abb. 1) so eingerichtet, daß sie sich selbst lösen, sobald 'ein auf die Querförderung 62 gebrachter Wagen von einem auf der Längsförderung 74 stehenden Wagen nach links abgeschoben wird und daß ebenso die Kupplung mit einem auf der anderen Längsförderung 75 stehenden Wagen automatisch hergestellt wird, sobald der auf der Querförderung stehende Wagen der Längsförderung 75 genau gegenübergestellt ist (Abb. 3).
Der Antrieb der Querförderung soll, wie schon gesagt, durch das Kegelrad 49 vermittelt werden, während der Antrieb der Wagen 63 auf den Längsförderungen durch die Klinken 84 bei der Tief st ellung der Rahmen 17 erfolgt und mit den Stellgliedern 79, 80, 83 genauestens einstellbar ist. iao
Zum Überschieben der Formträger 72 von den Etagen der auf Längsförderung 74 stehen-
den Wagen 63, und zwar zum Überschieben auf den Formtisch 114, -wobei zugleich, der bereits auf dem Formtisch 114 befindliche Formträger mit den inzwischen fertig bearbeiteten Formen auf eine jeweils bestimmte Etage eines auf der Längsförderung 75 stehenden "Wagens 63 zurückübertragen wird (s. neben Abb. 3 auch Abb. 2), ist folgende Einrichtung getroffen.
Auf der Welle 20 ist, abgesehen von den Daumenscheiben 64, noch eine besondere Kurvenscheibe 90 befestigt. Diese Kurvenscheibe arbeitet auf einer Stange 92, die horizontal verschiebbar in den mit 120, 121 bezeichneten Lagern geführt ist. Stange 92 ist durch ein Stellglied 94 und weiter durch eine Stange 96 einem Schwinghebel 97 angelenkt. Der Schwinghebel 97 ist wiederum, einem zu dem Rahmen 17 relativ festliegenden Teil angelenkt, iund zwar durch eine Stift-Schlitz-Verbindung 100, ι ο ι. Der Anschluß der Stange 96 am Schwinghebel 97 ist versetzbar, indem im Schwinghebel 97 mehrere Löcher 99 zum Einstecken eines Bolzens 98 vorgesehen sind. Das freie Ende des Schwinghebels 97 ist einem zweiten Schwinghebel 102 angelenkt, und zwar ebenfalls versetzbar, indem für den Steckbolzen 103 mehrere Löcher 104 in dem Schwinghebel 102 vorgesehen sind. Noch bemerkt sei, daß die schwingbare Lagerung des Hebels. 102 auf den in den Rahmen 17 relativ festliegenden Stangen xja vorgenommen ist. Die Schwingungsweite des Hebels 102 kann jedenfalls den jeweiligen Verhältnissen, d. h. der jeweiligen Länge der von den Etagenwaren auf den Formtisch 114 und von dem Formtisch 114 wieder zurück auf die Etagenwagen zu übertragenden Formträger 72, genauestens angepaßt werden. Eine Zugfeder 105 ist dauernd bestrebt, den Schwinghebel 102 so zu halten, daß die am Ende der Stange 92 sitzende Rolle 91 mit der Kurvenscheibe 90 immer in Berührung bleibt. Der Schwinghebel 102 ist oben in irgendeiner Weise einer Stoßstange 107 angeschlossen, die horizontal verschiebbar und im übrigen so gelagert ist, daß sie an den entsprechend der Höhe der Wagenetagen erfolgenden Hoch- und Tief Stellungen der Rahmen 17 mit teilnehmen muß.
Auf dem freien Ende der Stoßstange 107 sitzt auf einem Gewinde 122 ein Puffer in. Derselbe soll auf einen der beiden auf jeder Seite 'eines jeden Formträgers 72 vorgesehenen Puffer 112 wirken und die Formträger 72 von den Brettern 123 der Etagenwagen 63 herunter auf den Formtisch 114 schieben, wobei gleichzeitig der schon auf dem Formtisch befindliche Träger 72 nach der anderen Seite wieder herunter und zurück auf eine der Etagen eines auf Längsförderung 7 5 stehenden Wagens. 63 übertragen wird (s. hierzu besonders Abb. 2).
Der Formtisch 114 ist quer über die Rahmen 17 gesetzt und mit Schraubenbolzen 115 und Muttern 116 in der Höhe verstellbar montiert (Abb. 2)'. Die in den Rahmen 117 zur Aufnahme der Schraubenbolzen 115 vorgesehenen Löcher 117 sind genügend weit gehalten, um den Formtisch 114 gegebenenfalls auch horizontal etwas richten zu können.
Die Zahl der Etagen 123 der Wagen 63 ist an sich beliebig; ihr entsprechend wären die Kurvenscheiben 18 mit ebenso vielen Daumen oder Rasten zu versehen. Die Zahl der von dem Formtisch 114 aufnehmbaren Formtr-äger 72 kann ebenfalls vergrößert werden, zu welchem Zwecke der Formtisch 114 natürlich entsprechend zu vergrößern bzw. zu verbrei-' tern wäre.
Zum Heben und Senken der Rahmen 17 könnten an Stelle der Daumenscheiben 18 auch noch andere Mittel Verwendung finden. Des weiteren könnte die Ausführung der ganzen Maschine, sofern es verlangt wird, auch umgekehrt geschehen, d. h. so, daß die Rahmen 17 feststehen und relativ zu den Rahmen 17 das ganze Maschinengestell .mit all den übrigen Teilen (Längsförderungen usw.) hoch- und tiefstellbar ist.
Um nun ein Beispiel für die Arbeitsweise zu geben, soll angenommen werden, daß ein Etagenwagen gegenüber der Formvorrichtung auf der Längsförderung 74 stehen und die Kurvenscheibe 90 mit Wirkung auf den Schwinghebel 102 und die Stoßstange 107 den ,allerletzten und obersten Formträger 72 von dem betreffenden Etagenwagen herunter- und auf den Formtisch 114 Mnübergeschoben hat. Der hier angenommene Fall würde genau der Darstellung in Abb. 3 entsprechen. Nachdem die betreffenden Formen durch Heben und Drehen der Spindeln 67 fertig bearbeitet und wieder auf den auf dem Formtisch 114 ruhenden Formträger 72 zurückgesetzt sind, werden die Rahmen 17, wie oben beschrieben, bis in die tiefste Stellung zurückgenommen. Natürlich wird auch die Stoßstange 107 mit Bezug auf die Abb. 2, 3 und 4 wieder nach rechts zurückgenommen (durch Vermittlung der Kurvenscheibe 90). Mit der TiefsteEung der Rahmen 17 erfolgt die Bewegung der Klinken 84, die nun die Wagen 63 auf beiden Längsförderungen 74 und 75 in der Richtung der in Abb. 3 'eingezeichneten Pfeile um einen bestimmten Betrag weiterrücken. Der in Abb. 3 auf der Längsförderung 74 stehende, vollständig leere Etagenwagen 63 wird also auf die Schienen 89 der Querförderung 62 geschoben, wobei natürlich der nächste mit Formen voll beladene Wagen auf der Förderung 74 entsprechend aufrückt 'und mit dem nächsten
Arbeitsgang die Stoßstange 107 den in der untersten Etage befindlichen Formträger auf den Formtisch her üb er schiebt und zugleich der schon auf dem Formtisch befindliche, die schon fertig bearbeiteten Formen tragende Formträger nach links herüber auf die untere leere Etage eines auf Längsförderung 75 stehenden Wagens 63 geschoben wird. Mit dem nächsten Arbeitsgang werden die Rahmen 17 mit all den dazugehörigen Teilen (dazu gehört auch der Formtisch 114) bis zur zweiten Etage gehoben, worauf sich das Überschieben mit der Stoßstange 107 in genau derselben Weise wiederholt. Schließlich wird der Formtisch 114 mit den Rahmen 17 bis zur dritten Etage gehoben, worauf sich das Überschieben der Formträger ebenfalls wieder so wie beschrieben wiederholt und mit der völligen Tief stellung der Rahmen 17 dann eine nächste Verschiebung der Wagen längs den Förderungen 74, 75 durch die Klinken 84 erfolgt. Die Querförderung 62 nimmt die leeren Wagen von der Längsförderang 74 auf und trägt sie der Längsförderung 75 zu, damit immer Wagen vorhanden sind, auf deren leere Etagen die die fertig bearbeiteten Formen tragenden Formträger 72 vom Formtisch aus abgeschoben werden können.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Töpfereimaschine mit Drehtellern und ■einem darüber angeordneten Formtisch, von dem die Formen durch die Drehteller ab- und gegen relativ zum Formtisch feststehende Formwerkzeuge· gehoben werden, gekennzeichnet durch ein ortsfestes Gestell (11) mit einem auf demselben verschiebbar angeordneten, die Formwerkzeuge (67, 70) tragenden Rahmen (17) sowie durch eine die Formen in mehreren Etagen übereinander an die Arbeitsstelle heran- und von der Arbeitsstelle abführendes Förderorgan (Etagenwagen 63) und durch eine Vorrichtung, welche die Formwerkzeuge •und die Förderorgane (63) relativ so zu stellen vermag, daß die Formen von den einzelnen Etagen der Reihe nach auf den Formtisch überführt bzw. von dem Formtisch an die Förderorgane wieder abgegeben werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (i7)'drehbar eine Kurvenscheibe (18) angeordnet und diese Kurvenscheibe so gestaltet ist, daß sie den Rahmen (17) der Reihe nach in verschiedene Höhenstellungen bringt, um die Formwerkzeuge (67, 70) jeweils auf die Höhe derjenigen Etagen zu bringen,
von welcher aus die Formen zur Übertragung gelangen sollen.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen auf voneinander unabhängig transportierbare Formträger (72) und diese Formträger auf sogenannte Etagenwagen gesetzt sind, damit sie dann periodisch in horizontaler Ebene zu den Formwerkzeugen (67, 70) herübergeschoben werden können.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen (63), mittels welcher die Formen in mehreren Etagen an die Arbeitsstelle heran- und von der Arbeitsstelle wieder abgeführt werden, auf Schienen (74, 75) laufen, die beiderseits der Maschine angeordnet sind und die Wagen als solche automatisch in Überemstimmung mit der Bewegung des Rahmens (17) derart gesteuert werden, daß einerseits die Formen an die Formvorrichtung abgegeben und gleichzeitig andererseits die fertig bearbeiteten Formen wieder an die Wagen zurückgegeben werden können.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortbewegung der Etagenwagen durch die im ortsfesten Gestell der Maschine angelenkten Winkelhebel (76-77) erfolgt, die Winkelheb el mit einem Arm (77) dem Rahmen (17) und mit dem anderen Arm (76) je einer Klinke (84) angelenkt sind, derart, daß mit einer durch die Bewegung des Rahmens (17) bewirkten Schwingbewegung des Winkelhebels die Klinken (84) mit auf der Unterseite der Wagen (63) angeordneten Zähnen (87) in Eingriff kommen und so Schritt für Schritt die Fortbewegung der Wagen bewirken.
6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitenden Formen von dem auf dem einen Gleis zur Formvorrichtung hinführenden Wagen durch einen automatisch bewegten und zur Laufrichtung der Wagen quer gerichteten Schieber (107) auf die Formvorrichtung übertragen werden und die Bewegungen dieses Schiebers entsprechend den Bewegungen bzw. Höheneinstellungen des Rahmens (17) erfolgen.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch »1° gekennzeichnet, daß mit der Übertragung der zu bearbeitenden Formen auf die Formvorrichtung gleichzeitig die fertig bearbeiteten - Formen auf die zur anderen Seite der Maschine zurücklaufenden Wagen geschoben werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM102245D 1926-11-26 1927-11-26 Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch Expired DE530976C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US150809A US1691119A (en) 1926-11-26 1926-11-26 Mold loading and transferring machine and jigger combined

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE530976C true DE530976C (de) 1931-08-06

Family

ID=22536075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM102245D Expired DE530976C (de) 1926-11-26 1927-11-26 Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1691119A (de)
DE (1) DE530976C (de)
FR (1) FR644876A (de)
GB (1) GB281323A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109877373A (zh) * 2017-11-09 2019-06-14 深圳市晟腾企业管理有限公司 一种建筑工地钢管快速精确切割装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109877373A (zh) * 2017-11-09 2019-06-14 深圳市晟腾企业管理有限公司 一种建筑工地钢管快速精确切割装置
CN109877373B (zh) * 2017-11-09 2020-04-24 秭归县沙镇溪建筑有限责任公司 一种建筑工地钢管快速精确切割装置

Also Published As

Publication number Publication date
FR644876A (fr) 1928-10-16
GB281323A (en) 1928-10-04
US1691119A (en) 1928-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3629069C2 (de)
DE3625212C2 (de) Werkstückübergabevorrichtung
EP2103556B1 (de) Palettiervorrichtung
EP2484483B1 (de) Zuführ- und Ladeeinheit
DE2850456A1 (de) Kartonlademaschine
DE1243105B (de) Anlage zum Magazinieren von Waren, insbesondere zum Parkieren von Automobilen
DE2355143C3 (de) Paletten-Umsetzvorrichtung
DE19740293A1 (de) Transferpressen mit automatischem Toolingwechsel
DE1756380B2 (de) Vorrichtung zur uebergabe von guetern zwischen in bewegung befindlichen foerderern
DE3826875A1 (de) Vorrichtung zum transportieren und positionieren von lasten
DE1285402B (de) Vorrichtung zum Stapeln von Barren
DE102009034709A1 (de) Schubskidanlage
EP2134520B1 (de) Vorrichtung zum transportieren und rütteln von formlingen
DE530976C (de) Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch
AT402728B (de) Vakuum-eingabegerät
DE19546887A1 (de) Förderbahn für Paletten
DE1136258B (de) Anlage zum vollautomatischen Beladen von Mehretagengestellen mit Rohziegeln od. dgl.
DE1000284C2 (de) Absetzvorrichtung fuer Ziegelsteine in Ziegeleien
DE102024124038B3 (de) Rollenbahn zum Fördern von Fördergut sowie Verfahren zum Betrieb der Rollenbahn
DE2220846A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zerlegen von ziegelstapeln
DE2437064C3 (de) Vorrichtung zum Palettieren von Stückgütern, insbesondere von Fässern
DE2918171A1 (de) Vorrichtung zum schnellen transportieren von gegenstaenden insbesondere von flachen koerpern, die an maschinen, anlagen, produktionslinien o.dgl. aufzustapeln bzw. abzunehmen oder aufzuladen oder abzufuehren sind
DE3321108A1 (de) Ablaeng- und stapelvorrichtung fuer langgestrecktes gut
CH624360A5 (en) Stacking apparatus for piece goods
DE4131019C2 (de) Transporteinrichtung in Form eines Prismenförderers