DE530976C - Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch - Google Patents
Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten FormtischInfo
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- B28B5/022—Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type the shaped articles being of definite length the moulds or the moulding surfaces being individual independant units and being discontinuously fed
- B28B5/023—Moulds mounted on an endless chain conveyor for making pottery ware
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Description
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Maschinen, zur Herstellung· von Gegenständen.
aus Ton oder aus irgendeinem anderen plastischen Material in !ununterbrochenem Arbeitsgang.
Vorausgeschickt wird, daß bereits Töpfereimaschinen bekannt sind, bei denen die
Formen in eine Öffnung eines sogenannten Formträgers eingesetzt und dann mit iunter
der Öffnung des Formträgers befindlichen Drehtellern gehoben, d.h. gegen ein über
dem Formträger feststehend angeordnetes Formwerkzeug gebracht, gleichzeitig gedreht
und nach geschehener Formung durch Tiefstellung des Drehtellers wieder auf den Formträger
abgesetzt werden. Bei derartigen Maschinen ist es aber noch immer notwendig, die Formen von Hand unmittelbar an der Maschine
selbst aufzusetzen und sie ebenso auch von Hand wieder herunterzunehmen, um sie alsdann auf sogenannte Etagenwagen zu laden
und sie mit diesen Wagen in die Trokkenkammern zu fahren.
Der Zweck der Erfindung ist, den ganzen Betrieb zu vereinfachen und zu verbilligen
und eine Maschine zu schaffen, bei der die Formen auf Etagenwagen herangefahren, von
den Etagenwagen aus automatisch, auf die Formvorrichtung übertragen und dann ebenso
automatisch wieder auf die Etagenwagen zurückübertragen werden, so daß mit den abrollenden
Etagenwagen die fertigen Formen gleich in die Brennöfen oder Trockenkammern bzw. zur nächsten Arbeitsstelle ohne
weiteres abgeführt werden können.
Im folgenden soll die Erfindung gleich mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden.
Es stellen dar:
Abb. ι die Maschine mit ihren hauptsächlichsten Teilen im Schnitt nach Linie I-1 der
Abb. 2,
Abb. 2 die Maschine im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1. Die Formwerkzeuge und andere,
"zur Darstellung der eigentlichen Erfindung nicht unbedingt notwendigen Teile sind
fortgelassen,
Abb. 3 die Maschine mit den beiden Längsförderungen
!und der die Längsförderungen
auf der einen Stirnseite verbindenden Querförderung, von oben gesehen; die Darstellung
ist mehr oder weniger schematisch, gehalten. Einzelheiten der zwischen den beiden
Längsförderungen befindlichen Formvorrichtung sind nicht dargestellt,
Abb. 4 die Formvorrichtung für sich, allein im Grundriß.
Auf einem ortsfesten Maschinengestell 11
sind senkrechte Säulen 12 z. B. mit Muttern
13 und 14 festgelegt. Die oberen Enden der Säulen 12 sind'durch. Querriegel 16 zusammengeschlossen
(Abb. i).
Auf den Säulen 12 ist ein Rahmen 17 vertikal
verschiebbar, und zwar mit Hilfe einer oder mehrerer DaJumenscheiben 18. Die Daumenscheiben
sind in dem Rahmen 17 montiert, wobei gleich erwähnt sei, daß im vorliegenden
Falle insgesamt drei Rahmen 17 (Abb. 2 und 4) gegeben sind. Die Daumenscheiben
besitzen je drei Rasten 26, 27, 28 und
haben die Aufgabe, ihre Rahmen 17 in drei
verschiedene Höhenstellungen zu bringen, um die Formen von den drei Etagen der auf den
Längsförderungen 74, 75 vor- und zurücklaufenden Etagenwagen 63 abzunehmen nnd
auf einen auf dem Rahmen 17 sitzenden Formtisch 114 übertragen bzw. vom Formtisch 114
aus zurück auf die auf der Längsförderung 75 zurücklaufenden Etagenwagen 63 wieder
abzusetzen.
Sind, wie im vorliegenden Falle, mehrere hoch- und tief stellbare Rahmen 17 vorgesehen,
so werden sie zweckmäßig durch Querriegel 17° (Abb. i. und 4) zusammengeschlossen.^
In den Rahmen 17 ist eine Welle 19 gelagert, die entweder durch einen Motor oder
durch irgendein anderes, hier allerdings nicht dargestelltes Mittel angetrieben wird.
In den Rahmen 17 ist ferner eine Welle 20 gelagert, die durch zwei Stirnzahnräder 21, 22
mit der schon erwähnten Welle 19 gekuppelt ist. Die beiden Wellen 19, 20 sind gegen
Längsverschiebung in irgendeiner Weise gesichert. An Stelle der Zahnräder 21, 22 kann
zwischen den Wellen 19, 20 gegebenenfalls auch irgendeine andere Übertragung vorgesehen
werden. Unterhalb der Welle 20 ist in den Rahmen 17 eine Welle 23 vorgesehen und
mit der Welle 20 durch zwei Stirnräder 24, 25 gekuppelt. Auf der Welle 23 sind die schon
eingangs erwähnten Daumenscheiben 18 mit Stellschraube 125 befestigt. Wie aus Abb. 1
ersichtlich, wirken die Daumenscheiben mit ihren Daumen oder Rasten 26, 27, 28 je auf
eine Rolle 29. Es sind diese Rollen 29 je an einem Hebel 30 montiert, und die Hebel 30
sind wiederum mit einem versetzbaren Zap-, fen 140 dem ihnen zugehörigen Rahmen 17
angelenkt sowie mit einem zweiten, versetzbaren Zapfen 141 je einem Stellglied 31 angeschlossen.
Die StellgEeder 31 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich (Abb. 1 und 2), mit
je einer Stellschraube 32 kombiniert, und jede Stellschraube 32 ist wiederum in einem eigerien,
dem ortsfesten Maschinengestell 11 angelenkten Winkel 1 ia festgelegt. Jeder Hebel
30. ist mit mehreren -Löchern 142 und 143
versehen, 'Um die Zapfen 140, 141 verschie-'
den einsetzen, und deren Abstand gegenüber demjenigen Punkte, an welchem die Daumen»
scheibe 18 den Hebel 30 angreift, verändern,
also den Hub des Rahmens 17 zum ortsfesten Gestell 11 entsprechend den jeweiligen Verhältnissen
regulieren zu können. Ebenso könnten zum Einsetzen der Zapfen 140 in den
Rahmen 17 mehrere . Löcher vorgesehen werden.
Der Hub eines jeden Rahmens 17 läßt sich verändern oder regulieren entweder dadurch,
daß man die Schraube 32 zum Glied 31 verstellt, oder die Zapfen 140,141 in den" Lö
chern 142, 143 versetzt, oder auch beide Arten der Einstellung gleichzeitig vornimmt.
Die Rahmen 17 werden bei jeder Umdrehung ihrer Daumenscheiben 18 in drei verschiedene
Höhenstellungen gebracht und dann jedesmal wieder in ihre tiefste Stellung zurückgenommen.
Auf der Welle 23 ist ein Kegelrad 35 (Abb. 2) befestigt, welches mit einem zweiten
Kegelrad 36 kämmt. Kegelrad 36 ist auf dem oberen Ende einer senkrecht stehenden Welle
37 befestigt. Die Welle 37 ist, ium die beiden
Räder 35, 36 immer im Eingriff zu'halten,
in einem am Rahmen 17 sitzenden Lager 40 untergebracht und in diesem Lager gegen
axiale Verschiebung durch einen Ring 41 gesichert. Zum Zwecke ihres Antriebes ist Welle
37 mit Feder und Nut in einer im ortsfesten Gestell 11 drehbaren Hülse 39° geführt. Ein
Bund 39 sichert die Hülse 39er gegen axiale
Verstellung. An der Hülse 39" ist unten ein Kegelrad 43 befestigt. Dasselbe kämmt mit
einem Rad 44 (Abb. 2), welches auf dem einen Ende einer waagerecht gelagerten Welle 45
befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 45 ist ein nur teilweise verzahntes Kegelrad
49 befestigt, das mit einem auf dem unteren Ende einer vertikalen Welle 51 sitzenden
Kegelrad 50 einen intermittierenden Ein- go griff sichert. Der Zweck des nur teilweise
verzahnten Kegelrades 49 ist, die Bewegungen der Spindeln 6-7, deren Drehteller die
Formen tragen, mit denen der Querförderung 62 in Übereinstimmiung zu halten. Die Spindein
67 und die Querförderung werden noch genauer beschrieben.
Spindel 51 trägt oben ein Kegelrad 53 (Abb. 2 .und 3), das mit einem auf dem einen
Ende einer horizontalen Welle 55 sitzenden Kegelrad 54 kämmt (Abb. 3). Am anderen
Ende der Welle 55 sitzt ein Kegelrad 56, das über ein Zwischenrad 57 mit einem Kegelrad
58 kämmt. Letzteres sitzt auf dem einen Ende der einen der beiden waagerechten, zur Querförderung
62 gehörigen Wellen 59. Auf jeder dieser Wellen 59 sind zwei Kettenräder 60 befestigt,
und zwar mit Schraube 61, so daß sie, wenn notwendig, jederzeit genauestens eingestellt
werden können.
Endlose Ketten 62 '(auch. Bänder, Riemen oder Seile wären denkbar) sind um die Kettenräder
60 gelegt und bilden die sogenannte Querförderung (Abb. 3). Über die Ketten 62
der Querförderung sind Schienen 89 gelegt, auf die sich die mit 63 bezeichneten Etagenwagen
von der Längsförderung 74 aus aufschieben lassen. An den Enden der Schienen sind Anschläge 138 vorgesehen, damit die
Etagenwagen 63 nach hinten nicht von den Schienen 89 herunterlaufen. Am linken Ende
der Querförderung (Abb. 3) sind am Maschi-
nengestell 11 Stellschrauben 139 vorgesehen,
die den auf der Querförderung stehenden Etagenwagen 63 ebenfalls als Anschläge dienen
und verhindern sollen, daß mit Bezug auf die Längsförderung 7 5 die Wagen 63 von der
Querförderung über ein bestimmtes Ziel hinausgetragen werden.
Die schon eingangs erwähnte, in den Rahmen 17 gelagerte Welle 20 trägt mehrere Daumenscheiben
64, die je auf einen in dem zugehörigen Rahmen 17 untergebrachten Hebel
66 wirken. Den Hebeln 66 ist je eine Stange 68 angelenkt, die mit einer Gabel 69 auf die
zugehörige Spindel 67 wirkt (die Spindeln 67 sind in dem Rahmen 17 hoch- und tief st ellbar).
Horizontal liegende Reibräder 144 sind mit ihren Achsen in den Spindeln 67 teleskopisch
geführt, so daß die Spindeln 67 mit den eben beschriebenen Mitteln in den Rahmen 17 hoch-■und
tiefgestellt und zugleich auch gedreht werden können. Zu den Reibrädern 144 gehört
je ein zweites, vertikal gestelltes Reibrad 145. Die Reibräder 145 sind auf der
Welle 19 angeordnet, wobei jedes Reibrad 145 an seiner Nabe 146 mit dem einen Ende
einer Gabel 136 gekuppelt ist, deren anderes Ende gegenüber dem zugehörigen Rahmen 17
sich mit einer Schraube 137 verstellen läßt, so daß die Stellung der Reibräder 145 zu den
Reibrädern 144 bequem reguliert und somit die Geschwindigkeit im Antrieb der Spindel
67 jederzeit unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit der übrigen Maschinenteile
verändert werden kann.
Die Spindeln 67 und die Stangen 68 sind in ihren Rahmen 17, wie schon erwähnt, vertikal
verschiebbar gelagert. Die Formwerkzeuge 70 (Abb. 1) sind dahingegen auf ihren Rahmen
17 angeordnet.
Die Formen 71 ruhen auf Formträgem 72,
die zunächst in drei Etagen übereinander auf den mit 123 bezeichneten Brettern der Etagenwagen
23 an die Formvorrichtung herangebracht werden, und zwar längs der Förderung 74 (Abb. 3).
Die Spindeln 67 und die Formwerkzeuge 70 sind im übrigen noch mit ihren Rahmen 17
gemeinsam hebbar, so daß alle in den Etagenwagen übereinandergestapelten Formen 71
von unten angefangen der Reihe nach bis zur obersten bearbeitet und hierzu entsprechend
den Etagen der Reihe nach auf den Formtisch 114 übergeschoben werden können.
Die Steuerung bzw. der Antrieb der Rahmen 17 ist von dem der Formen bzw. der
Formspindel 67 an sich unabhängig und erfolgt, wie schon eingangs erwähnt, durch die
Daumenscheiben 18.
Zum Transport der auf den Längsförderungen 74, 75 stehenden Wagen 63 (Bewegung
erfolgt in Richtung der in Abb. 3 eingezeichneten Pfeile) sind dem Maschinengestell
11 auf beiden Seiten zwei zueinander verkehrt gesetzte Winkelhebel 76-77 angelenkt.
Für jeden Winkelhebel sind zwei Stellglieder 79, 80 geschaffen, von denen das eine einem
Rahmen 17 (Abb. 1) bei 81 und das andere
dem horizontalen Arm 77 des entsprechenden Winkelhebels angelenkt ist. Eine Stellschraube
83 gestattet, die Glieder 79, 80 zueinander und somit die Lage der betreffenden Winkelhebel
76-77 zum Rahmen 17 zu ändern. Die Anordnung ist in diesem Sinne für beide Winkelhebel
76-77 die gleiche.
Durch Vermittlung der Stellglieder 79, 80 werden die Winkelhebel 76-77 bei Hoch- und
Tief stellung der Rahmen 17 um ihren Drehpunkt 78 geschwenkt. Jedem der Arme 76
ist eine Klinke 84 angelenkt. Eine an dem
einen Ende der Klinke angreifende Zugfeder 86 ist mit dem Arm 76 verbunden und hält
die Klinke mit unter dem Boden der Etagenwagen 63 sitzenden: Rasten 87 in Eingriff. Die
Anordnung ist hier so getroffen, daß jedesmal beim Tief st eilen der Rahmen 17 die eine
Klinke 84 die Wagen auf der Längsförderung 74 in der Pfeilrichtung vor- und die andere
Klinke 84 die Wagen auf der anderen Längsförderung 75 in der hier ebenfalls eingezeichneten
Pfeilrichtung um ein bestimmtes Maß zurückschiebt (Abb. 3).
Wenn die Wagen 63 auf der Längsf örderung 74 bis an die Querförderung 62 herangebracht
sind, rollen sie auf die mit 89 bezeichneten Schienen der Querförderung, und sobald die Wagen ganz auf die Schienen 89
geschoben sind, wird die Querförderung mit den bereits beschriebenen Mitteln in Bewegung gesetzt,
um die betreffenden Wagen mit Bezug auf Abb. 3 nach links bis vor die andere Längsförderung
7 S zu bringen. Die Wagenkupplungen 88 sind (Abb. 1) so eingerichtet, daß
sie sich selbst lösen, sobald 'ein auf die Querförderung
62 gebrachter Wagen von einem auf der Längsförderung 74 stehenden Wagen
nach links abgeschoben wird und daß ebenso die Kupplung mit einem auf der anderen
Längsförderung 75 stehenden Wagen automatisch hergestellt wird, sobald der auf der
Querförderung stehende Wagen der Längsförderung 75 genau gegenübergestellt ist (Abb. 3).
Der Antrieb der Querförderung soll, wie schon gesagt, durch das Kegelrad 49 vermittelt
werden, während der Antrieb der Wagen 63 auf den Längsförderungen durch die Klinken
84 bei der Tief st ellung der Rahmen 17 erfolgt und mit den Stellgliedern 79, 80, 83
genauestens einstellbar ist. iao
Zum Überschieben der Formträger 72 von den Etagen der auf Längsförderung 74 stehen-
den Wagen 63, und zwar zum Überschieben auf den Formtisch 114, -wobei zugleich, der bereits
auf dem Formtisch 114 befindliche Formträger mit den inzwischen fertig bearbeiteten
Formen auf eine jeweils bestimmte Etage eines auf der Längsförderung 75 stehenden "Wagens 63 zurückübertragen wird
(s. neben Abb. 3 auch Abb. 2), ist folgende Einrichtung getroffen.
Auf der Welle 20 ist, abgesehen von den
Daumenscheiben 64, noch eine besondere Kurvenscheibe 90 befestigt. Diese Kurvenscheibe
arbeitet auf einer Stange 92, die horizontal verschiebbar in den mit 120, 121 bezeichneten
Lagern geführt ist. Stange 92 ist durch ein Stellglied 94 und weiter durch eine
Stange 96 einem Schwinghebel 97 angelenkt. Der Schwinghebel 97 ist wiederum, einem zu
dem Rahmen 17 relativ festliegenden Teil angelenkt,
iund zwar durch eine Stift-Schlitz-Verbindung 100, ι ο ι. Der Anschluß der Stange
96 am Schwinghebel 97 ist versetzbar, indem im Schwinghebel 97 mehrere Löcher 99 zum
Einstecken eines Bolzens 98 vorgesehen sind. Das freie Ende des Schwinghebels 97 ist
einem zweiten Schwinghebel 102 angelenkt, und zwar ebenfalls versetzbar, indem für
den Steckbolzen 103 mehrere Löcher 104 in
dem Schwinghebel 102 vorgesehen sind. Noch bemerkt sei, daß die schwingbare Lagerung
des Hebels. 102 auf den in den Rahmen 17
relativ festliegenden Stangen xja vorgenommen
ist. Die Schwingungsweite des Hebels 102 kann jedenfalls den jeweiligen Verhältnissen,
d. h. der jeweiligen Länge der von den Etagenwaren auf den Formtisch 114 und
von dem Formtisch 114 wieder zurück auf die Etagenwagen zu übertragenden Formträger
72, genauestens angepaßt werden. Eine Zugfeder 105 ist dauernd bestrebt, den
Schwinghebel 102 so zu halten, daß die am Ende der Stange 92 sitzende Rolle 91 mit der
Kurvenscheibe 90 immer in Berührung bleibt. Der Schwinghebel 102 ist oben in irgendeiner
Weise einer Stoßstange 107 angeschlossen, die horizontal verschiebbar und im übrigen
so gelagert ist, daß sie an den entsprechend der Höhe der Wagenetagen erfolgenden
Hoch- und Tief Stellungen der Rahmen 17 mit teilnehmen muß.
Auf dem freien Ende der Stoßstange 107 sitzt auf einem Gewinde 122 ein Puffer in.
Derselbe soll auf einen der beiden auf jeder Seite 'eines jeden Formträgers 72 vorgesehenen
Puffer 112 wirken und die Formträger 72 von den Brettern 123 der Etagenwagen 63
herunter auf den Formtisch 114 schieben, wobei gleichzeitig der schon auf dem Formtisch
befindliche Träger 72 nach der anderen Seite wieder herunter und zurück auf eine der
Etagen eines auf Längsförderung 7 5 stehenden Wagens. 63 übertragen wird (s. hierzu besonders
Abb. 2).
Der Formtisch 114 ist quer über die Rahmen
17 gesetzt und mit Schraubenbolzen 115
und Muttern 116 in der Höhe verstellbar montiert (Abb. 2)'. Die in den Rahmen 117 zur
Aufnahme der Schraubenbolzen 115 vorgesehenen Löcher 117 sind genügend weit gehalten,
um den Formtisch 114 gegebenenfalls auch horizontal etwas richten zu können.
Die Zahl der Etagen 123 der Wagen 63 ist
an sich beliebig; ihr entsprechend wären die Kurvenscheiben 18 mit ebenso vielen Daumen
oder Rasten zu versehen. Die Zahl der von dem Formtisch 114 aufnehmbaren Formtr-äger
72 kann ebenfalls vergrößert werden, zu welchem Zwecke der Formtisch 114 natürlich
entsprechend zu vergrößern bzw. zu verbrei-' tern wäre.
Zum Heben und Senken der Rahmen 17 könnten an Stelle der Daumenscheiben 18
auch noch andere Mittel Verwendung finden. Des weiteren könnte die Ausführung der ganzen
Maschine, sofern es verlangt wird, auch umgekehrt geschehen, d. h. so, daß die Rahmen
17 feststehen und relativ zu den Rahmen 17 das ganze Maschinengestell .mit all
den übrigen Teilen (Längsförderungen usw.) hoch- und tiefstellbar ist.
Um nun ein Beispiel für die Arbeitsweise zu geben, soll angenommen werden, daß ein
Etagenwagen gegenüber der Formvorrichtung auf der Längsförderung 74 stehen und die
Kurvenscheibe 90 mit Wirkung auf den Schwinghebel 102 und die Stoßstange 107
den ,allerletzten und obersten Formträger 72 von dem betreffenden Etagenwagen herunter-
und auf den Formtisch 114 Mnübergeschoben hat. Der hier angenommene Fall würde genau
der Darstellung in Abb. 3 entsprechen. Nachdem die betreffenden Formen durch Heben
und Drehen der Spindeln 67 fertig bearbeitet und wieder auf den auf dem Formtisch 114
ruhenden Formträger 72 zurückgesetzt sind, werden die Rahmen 17, wie oben beschrieben,
bis in die tiefste Stellung zurückgenommen. Natürlich wird auch die Stoßstange 107 mit
Bezug auf die Abb. 2, 3 und 4 wieder nach rechts zurückgenommen (durch Vermittlung
der Kurvenscheibe 90). Mit der TiefsteEung der Rahmen 17 erfolgt die Bewegung der
Klinken 84, die nun die Wagen 63 auf beiden Längsförderungen 74 und 75 in der Richtung
der in Abb. 3 'eingezeichneten Pfeile um einen bestimmten Betrag weiterrücken. Der in Abb. 3
auf der Längsförderung 74 stehende, vollständig leere Etagenwagen 63 wird also auf
die Schienen 89 der Querförderung 62 geschoben, wobei natürlich der nächste mit Formen
voll beladene Wagen auf der Förderung 74 entsprechend aufrückt 'und mit dem nächsten
Arbeitsgang die Stoßstange 107 den in der untersten Etage befindlichen Formträger auf
den Formtisch her üb er schiebt und zugleich der schon auf dem Formtisch befindliche, die
schon fertig bearbeiteten Formen tragende Formträger nach links herüber auf die untere
leere Etage eines auf Längsförderung 75 stehenden Wagens 63 geschoben wird. Mit
dem nächsten Arbeitsgang werden die Rahmen 17 mit all den dazugehörigen Teilen
(dazu gehört auch der Formtisch 114) bis zur zweiten Etage gehoben, worauf sich das Überschieben
mit der Stoßstange 107 in genau derselben Weise wiederholt. Schließlich wird
der Formtisch 114 mit den Rahmen 17 bis
zur dritten Etage gehoben, worauf sich das Überschieben der Formträger ebenfalls wieder
so wie beschrieben wiederholt und mit der völligen Tief stellung der Rahmen 17 dann
eine nächste Verschiebung der Wagen längs den Förderungen 74, 75 durch die Klinken 84
erfolgt. Die Querförderung 62 nimmt die leeren Wagen von der Längsförderang 74 auf
und trägt sie der Längsförderung 75 zu, damit immer Wagen vorhanden sind, auf deren
leere Etagen die die fertig bearbeiteten Formen tragenden Formträger 72 vom Formtisch
aus abgeschoben werden können.
Claims (7)
1. Töpfereimaschine mit Drehtellern und
■einem darüber angeordneten Formtisch, von dem die Formen durch die Drehteller
ab- und gegen relativ zum Formtisch feststehende Formwerkzeuge· gehoben werden,
gekennzeichnet durch ein ortsfestes Gestell (11) mit einem auf demselben verschiebbar
angeordneten, die Formwerkzeuge (67, 70) tragenden Rahmen (17) sowie durch
eine die Formen in mehreren Etagen übereinander an die Arbeitsstelle heran- und von der Arbeitsstelle abführendes Förderorgan
(Etagenwagen 63) und durch eine Vorrichtung, welche die Formwerkzeuge •und die Förderorgane (63) relativ so zu
stellen vermag, daß die Formen von den einzelnen Etagen der Reihe nach auf den Formtisch überführt bzw. von dem Formtisch
an die Förderorgane wieder abgegeben werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (i7)'drehbar
eine Kurvenscheibe (18) angeordnet und diese Kurvenscheibe so gestaltet ist,
daß sie den Rahmen (17) der Reihe nach in verschiedene Höhenstellungen bringt,
um die Formwerkzeuge (67, 70) jeweils auf die Höhe derjenigen Etagen zu bringen,
von welcher aus die Formen zur Übertragung gelangen sollen.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen
auf voneinander unabhängig transportierbare Formträger (72) und diese Formträger
auf sogenannte Etagenwagen gesetzt sind, damit sie dann periodisch in horizontaler
Ebene zu den Formwerkzeugen (67, 70) herübergeschoben werden können.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen
(63), mittels welcher die Formen in mehreren Etagen an die Arbeitsstelle heran- und von der Arbeitsstelle wieder abgeführt
werden, auf Schienen (74, 75) laufen, die beiderseits der Maschine angeordnet sind
und die Wagen als solche automatisch in Überemstimmung mit der Bewegung des
Rahmens (17) derart gesteuert werden, daß einerseits die Formen an die Formvorrichtung
abgegeben und gleichzeitig andererseits die fertig bearbeiteten Formen wieder an die Wagen zurückgegeben werden
können.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortbewegung der
Etagenwagen durch die im ortsfesten Gestell der Maschine angelenkten Winkelhebel
(76-77) erfolgt, die Winkelheb el mit einem Arm (77) dem Rahmen (17) und mit dem
anderen Arm (76) je einer Klinke (84) angelenkt sind, derart, daß mit einer durch
die Bewegung des Rahmens (17) bewirkten Schwingbewegung des Winkelhebels
die Klinken (84) mit auf der Unterseite der Wagen (63) angeordneten Zähnen (87)
in Eingriff kommen und so Schritt für Schritt die Fortbewegung der Wagen bewirken.
6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitenden
Formen von dem auf dem einen Gleis zur Formvorrichtung hinführenden Wagen
durch einen automatisch bewegten und zur Laufrichtung der Wagen quer gerichteten
Schieber (107) auf die Formvorrichtung übertragen werden und die Bewegungen
dieses Schiebers entsprechend den Bewegungen bzw. Höheneinstellungen des Rahmens (17) erfolgen.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch »1°
gekennzeichnet, daß mit der Übertragung der zu bearbeitenden Formen auf die Formvorrichtung gleichzeitig die fertig bearbeiteten
- Formen auf die zur anderen Seite der Maschine zurücklaufenden Wagen
geschoben werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US150809A US1691119A (en) | 1926-11-26 | 1926-11-26 | Mold loading and transferring machine and jigger combined |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE530976C true DE530976C (de) | 1931-08-06 |
Family
ID=22536075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM102245D Expired DE530976C (de) | 1926-11-26 | 1927-11-26 | Toepfereimaschine mit Drehtellern und einem darueber angeordneten Formtisch |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1691119A (de) |
| DE (1) | DE530976C (de) |
| FR (1) | FR644876A (de) |
| GB (1) | GB281323A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109877373A (zh) * | 2017-11-09 | 2019-06-14 | 深圳市晟腾企业管理有限公司 | 一种建筑工地钢管快速精确切割装置 |
-
1926
- 1926-11-26 US US150809A patent/US1691119A/en not_active Expired - Lifetime
-
1927
- 1927-11-25 GB GB31829/27A patent/GB281323A/en not_active Expired
- 1927-11-25 FR FR644876D patent/FR644876A/fr not_active Expired
- 1927-11-26 DE DEM102245D patent/DE530976C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109877373A (zh) * | 2017-11-09 | 2019-06-14 | 深圳市晟腾企业管理有限公司 | 一种建筑工地钢管快速精确切割装置 |
| CN109877373B (zh) * | 2017-11-09 | 2020-04-24 | 秭归县沙镇溪建筑有限责任公司 | 一种建筑工地钢管快速精确切割装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR644876A (fr) | 1928-10-16 |
| GB281323A (en) | 1928-10-04 |
| US1691119A (en) | 1928-11-13 |
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