DE530880C - Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten Einzelschleifkoerpern - Google Patents
Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten EinzelschleifkoerpernInfo
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- DE530880C DE530880C DEK107257D DEK0107257D DE530880C DE 530880 C DE530880 C DE 530880C DE K107257 D DEK107257 D DE K107257D DE K0107257 D DEK0107257 D DE K0107257D DE 530880 C DE530880 C DE 530880C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D7/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
- B24D7/06—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
- B24D7/066—Grinding blocks; their mountings or supports
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Bei der Befestigungsweise der Einzelschleifkörper nach Patent 327 954 hat es sich
als notwendig herausgestellt, die Metallbewehrungen verhältnismäßig kräftig zu machen,
um ein etwaiges ungleichmäßiges Anziehen der Befestigungsschrauben und damit das
Auftreten von Biegungsspannungen unschädlich zu machen. Durch Verwendung einer einzigen starken Befestigungsschraube, deren
Wirkungslinie mit der Achse des Schleifkörpers zusammenfällt, gelingt es, Biegungsspannungen in der Bewehrung· überhaupt unmöglich
zu machen. Dadurch können die Metallbewehrungen in ihrer Stärke wesentlieh
herabgesetzt werden.
Nach dem Gegenstand der Erfindung wird für die Fassung der Einzelschleifkörper dünnes
Metallblech (Handelsware) vierwendet, welches zum Zwecke einer guten Verbindung zwischen Fassung und Schleifkörper mit Bodenerhöhungen
beispielsweise derart durchgestanzt ist, daß über die Bodenfläche vorspringende zungenartige Teile gebildet werden,
welche sich gegen die Grundfläche des Schleifkörpers pressen. Die Verbindung des
fertigen Schleifkörpers mit der Fassung kann
mit oder ohne Verwendung einer besonderen Kittmasse erfolgen. Sie kann aber auch
schon in einem Zustand des Schleifkörpers vor sich gehen, in dem dieser noch formbar
ist. Dann dringen die Vorsprünge in die Schleifmasse ein und bilden mit 'dieser bei
ihrer Verhärtung eine starre Verbindung. Der Befestigungsbolzen wird durch irgendwelche
Mittel, etwa durch Schweißen, mit dem Boden der Fassung verbunden (Abb. 3a), oder
er greift von innen her mit seinein Kopf über einen am Fassungsboden vorgesehenen
Flansch. Vorteilhaft wird jedoch die Bodenmitte der Metallfassung ausgehalst oder durch
Schweißung ein zylindrischer Ring angefügt, in welchen die Befestigungsschraube eingesetzt
(Abb. 5a) oder auf welchen unmittelbar ein Schraubengewinde aufgeschnitten.' wird
(Abb. 6a). Die durch die Aushalsung entstehende Bodenvertiefung kann mit Kittmasse
ausgefüllt werden, wodurch die Verbindungsfestigkeit zwischen Schleifkörper und Metallfassung
weiter erhöht wird.
Die Fassungen der Schleifkörper werden so erheblich verbilligt, daß sie nach Aufbrauch
der Schleifkörper weggeworfen werden können, wodurch der Transport zur und von der Erzeugungsstätte entfällt. Das besondere
Einpassen der Schleifkörper, das vielfach zu Fehlern führte, namentlich wenn es der Verbraucher im Auslande selbst vornahm,
fällt fort; außerdem wird das lästige Entfernen der Schleifkörperreste aus den Metallfassungen
erspart. Wichtig ist ferner, daß jetzt der Schleifkörper fast völlig aufgebraucht
werden kann, da der Bord der Metallfassung
sehr niedrig gewählt werden kann und für den Fußteil des Schleifkörpers billige Füllstoffe
benutzt werden können. ' ,
In der Zeichnung - sind eine Anzahl von Schleifkörperformen und von Fassungen gemäß
der Erfindung sowie verschiedene Befestigungen derselben an einer Tragscheibe dargestellt.
Die nach Abb. i, ia, ib segmentförmigen,
ίο mit Schlitzzonen & versehenen Einzelschleifkörperß
setzen sich mit ihren Schrägflächen zu einem Kranz in der Nähe des Umfangs
der ebenen Fläche der Tragscheibe zusammen. Gemäß Abb. 2, 2a, 2b durchziehen die Kanäle ö1 den Schleifkörper α in geneigter
Richtung. Beim Aneinanderfügen auf der Tragscheibe werden die Richtungen der Kanäle
b1 bei aufeinanderfolgenden Schleifkörpern gewechselt (Abb. 2b). Während die
Schleifkörper α nach Abb. 1 und 2 segmentförmig
ausgebildet sind, hat der Schleifkörper nach Abb. 3 Kreisscheibenform. Die Abb. 4, 5 und 6 zeigen zylindrische oder
schwach kegelförmig geneigte Einzelschleifkörper«3 mit einer mittleren Höhlungd, d1,
die ebenfalls zylindrisch oder kegelförmig gestaltet sein kann. Die Einzelschleifkörper
sitzen in einer Fassung aus dünnem Metallblech e mit niedrigem Bord. Aus 'dem Boden
der Fassung sind Erhöhungen durchgedrückt, beispielsweise Zungen/ ausgestanzt und aufgebogen
(Abb. 3 und 3a),, die sich in 'die Schleifmasse eindrücken. Besonders vorteilhaft
wird die Einführung des Schleifkörpers in die Metallfassung bereits vorgenommen^
solange die Schleifmasse noch weich ist. Es wird also der Schleifkörper in der Fassung
eingeformt und damit eine feste Verbindung mit dieser geschaffen. Zum Befestigen des
Schleifkörpers dient gemäß Abb. 3 und 3a ein auf der Außenseite des Bodens der Fassung e
angesetzter, beispielsweise angeschweißter Hohlzapfen g mit Außengewinde. In der
Ausführungsform gemäß Abb. 4a hat der Boden der Fassung el eine mittlere Bohrung
zum Durchstecken eines mit Flansch g2 versehenen
Hohlzapf ens g1, der auf seinem Mantel Gewinde aufweist. Der Hohlzapfen ist mit
seinem Flansch zwischen dem Boden der Fassung e1 und dem Schleifkörper α3 eingespannt.
Der Schleifkörper wird in der Tragscheibes mittels Mutter m befestigt. Um den
Befestigungdruck gleichmäßig zu verfeilen, kann, wie in den Abb. 4a bis 6a veranschaulicht, die äußere Sitzfläche an der Tragh
scheibe mit einer elastischen Schicht/ bekleidet sein. Zur Aufnahme der BefestigungSr
schraube g3 ist bei der Ausführungsform nach
Abb. 5a der Fassungsboden mit einem HaIs^3
versehen, der in eine entsprechende Aussparung der Tragscheibe paßt. Schließlich kann
diese Aushalsung nach Art eines Hohlzapfens e3 gestaltet sein, der zur Befestigung des
Schleifkörpers Φ an der Tragscheibe mittels
Mutter m mit Gewinden versehen ist.
Wo es zweckdienlich erscheint, kann, der Schleifkörper unter Zwischenschaltung einer
Kittschicht in der Fassung sitzen.
Sind die Einzelschleifkörper als Drehkörper ausgebildet (Abb. 4 bis 6), dann erhalten
sie Abfassungen k, damit sie bei ihrer Zusammensetzung zu einem Kranz möglichst germge
Lücken (Zwickel) zwischen sich lassen.
Die Anwendung der Schleifkörper ist nicht auf die Verwendung von Schleifwerkzeugen,,
welche seitlich schleifen, beschränkt. Sie lassen sich ebensogut am Umfange einer
Tragscheibe anbringen, welche für Rundschlifr bestimmt ist und daher mit dem Umfange
arbeitet.
Claims (2)
1. Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten
Einzelschleifkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus einer dünnen nachgiebigen Metallblechfassung
besteht, um zu hohe Beanspruchungen bei auftretenden Stoßen abzufedern.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aus dem Boden der
Fassung heraus gebildete Erhöhungen, Zungen o. dgl., um eine innigere Verbindung
des Schleifkörpers mit der Fassung zu erzielen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK107257D DE530880C (de) | 1927-12-21 | 1927-12-21 | Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten Einzelschleifkoerpern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK107257D DE530880C (de) | 1927-12-21 | 1927-12-21 | Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten Einzelschleifkoerpern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE530880C true DE530880C (de) | 1931-08-01 |
Family
ID=7241131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK107257D Expired DE530880C (de) | 1927-12-21 | 1927-12-21 | Schleifwerkzeug aus auswechselbar an einer Tragscheibe angeordneten bewehrten Einzelschleifkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE530880C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047054B (de) * | 1953-05-27 | 1958-12-18 | Carborundum Werke G M B H Deut | Auswechselbares Schleifkoerpersegment fuer Stirnschleifscheiben |
| DE1120928B (de) * | 1954-08-23 | 1961-12-28 | Diskus Werke Frankfurt Main Ag | Stirnschleifscheibe mit hohlkastenfoermigen Schleifsegmenten |
| RU2201865C2 (ru) * | 2000-11-30 | 2003-04-10 | Таганрогский государственный радиотехнический университет | Шлифовальный инструмент |
| RU2395381C1 (ru) * | 2008-12-24 | 2010-07-27 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "ЮЖНЫЙ ФЕДЕРАЛЬНЫЙ УНИВЕРСИТЕТ" (ЮФУ) | Шлифовальный инструмент |
-
1927
- 1927-12-21 DE DEK107257D patent/DE530880C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047054B (de) * | 1953-05-27 | 1958-12-18 | Carborundum Werke G M B H Deut | Auswechselbares Schleifkoerpersegment fuer Stirnschleifscheiben |
| DE1120928B (de) * | 1954-08-23 | 1961-12-28 | Diskus Werke Frankfurt Main Ag | Stirnschleifscheibe mit hohlkastenfoermigen Schleifsegmenten |
| RU2201865C2 (ru) * | 2000-11-30 | 2003-04-10 | Таганрогский государственный радиотехнический университет | Шлифовальный инструмент |
| RU2395381C1 (ru) * | 2008-12-24 | 2010-07-27 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "ЮЖНЫЙ ФЕДЕРАЛЬНЫЙ УНИВЕРСИТЕТ" (ЮФУ) | Шлифовальный инструмент |
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